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PRO BAHN Landesverband Hessen

Kommentare zu: City-Ticket-Option bei DB-Fernzugtickets nun in ganz Berlin nutzbar

3 Kommentare letzter Kommentar von Bernt Nehmer (19.06.2020 08:47 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 18.06.2020 um 02:10 Uhr
Das ist ja völliger Quatsch und wirkt nur so, als will man so Themen grunsätzlich ins Lächerliche ziehen.

Kommentare zu: 1995-2020 - 25 Jahre RMV und NVV am 28.05.2020 - eine gemischte Bilanz und ein gewünschter Ausblick des PRO BAHN Landesverbandes Hessen

5 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (31.05.2020 14:42 Uhr)

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 24.05.2020 um 18:45 Uhr
Es gibt auch Anlässe, da bedarf es eben auch mal etwas mehr Text und das ist hier der Fall. Aber eine andere Sache: Es muss nicht jedes und alles kommentiert werden. Wenn es wirklich zur Sache beiträgt, dann okay und wir nehmen das gerne entgegen. Nur jedes und alles kommentieren, was hier in der Online-Zeitung veröffentlicht wird, muss auch nicht sein.

Kommentare zu: PRO BAHN Regionalverbände Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen üben Kritik an einseitiger Bahnpolitik von Landesverkehrsminister Al-Wazir

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (01.03.2020 19:21 Uhr)

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 28.02.2020 um 09:02 Uhr
Herr Epstein, es werden außerhalb des Zulaufs auf Frankfurt, dazu zählt nun mal auch die Horlofftalbahn in der Wetterau, nur die rudimentäre Ertüchtigung zwischen Marburg und Frankenberg als Notagel sowie die Kasseler Güterverkehrskurve genannt. Es fehlt die Lumdatalbahn, der Ausbau vorhandener Strecken in Mittelhessen und alle Sachen in und um Kassel. Das ist ein Offenbarungseid des Verkehrsministers. Wenn er weiter so macht, nur nach den Worten der Wirtschaft und des Kapitals zu sprechen, dann ist er kein Minister der Bürgerinnen und Bürgern mehr. Gerade dass die Lumdatalbahn fehlt, das ist ein Skandal ersten Ranges.

Der Bahnhaltepunkt von Hungen-Inheiden an der Horlofftalbahn, die nach dem Willen von Vielen, auch der Allianz pro Schiene, reaktiviert werden soll.

Kommentare zu: PRO BAHN Hessen stellt aktueller Reaktivierungs-Studie von Allianz pro Schiene und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen ein differenziertes Urteil aus

3 Kommentare letzter Kommentar von PRO BAHN Landesverband Hessen (21.05.2019 14:33 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 21.05.2019 um 14:33 Uhr
Die Barrierefreiheit wird leider nur unzureichend im Auge behalten und von den verschiedenen Beteiligten am Tisch sträflichst missachtet. Man nehme nur mal die Differenz zwischen Bahnsteighöhe 76 cm bzw. 38 cm und den vielen Nahverkehrszügen in Hessen mit der Einstieghöhe 55 cm. Seelenruhig schauen RMV, Kommunen, Land Hessen und Deutsche Bahn zu, wie singulär Station für Station entweder komplett oder in Einzelpunkten falsch geplant und ausgebaut wird. Hinzu kommt, dass man selbst an den Hauptstrecken die kleinen Stationen stiefmütterlich verrotten lässt. Wenn wieder die Schlagzeilen vom barrierefreien Hessen gefüllt werden, dann muss es das Anliegen sein, eine Bewegung gegen diese Gesellschaftslüge zu starten. Durch die Medien werden die in unserer Gesellschaft belogen und in Geruhsam gehalten, die von den misslichen Situationen vor Ort nichts wissen.

Kommentare zu: PRO BAHN Hessen fordert, man muss etwas entgegensetzen: Initiative mit ihren Partikularinteressen stört und will den begonnenen viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt-West und Friedberg verhindern.

2 Kommentare letzter Kommentar von PRO BAHN Landesverband Hessen (18.04.2019 13:09 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 18.04.2019 um 13:09 Uhr
Der Name wurde bewusst öffentlich nicht genannt.

Kommentare zu: PRO BAHN Hessen fordert für die nächsten Bauphasen sicheren und standfesten Fahrplan für die Main-Weser-Bahn und die S-Bahn-Linie 6

3 Kommentare letzter Kommentar von Jürgen Lerch (15.07.2018 22:06 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 11.07.2018 um 00:14 Uhr
Hallo lieber Jürgen Lerch vom Mitbewerber ProBahn&Bus,

die Zuordnung zum Endpunkt Stadion erfolgte nun in den Osterferien und den Sommerferien 2018 nur, weil die Gleise 14, 15 und 16 in weiten Teilen für den S-Bahn-Betrieb in Richtung Frankfurt-West benötigt wurden, weil bekanntlich der S-Bahn-Tunnel gleichzeitig gesperrt war und die unterirdischen Halte im Gegensatz zu den Jahren 2015-2017 nicht in der Form möglich waren. Es wird in den nächsten Sperrungen wieder mit dem Mittelhessen-Express an den Frankfurter Hauptbahnhof gefahren.

Im Detail nicht korrekt ist die Analyse der nordmainischen S-Bahn-Strecke. Die Strecke wird auch deshalb viergleisig ausgebaut, weil man mit der von der Konstablerwache über den Ostbahnhof und Maintal nach Hanau dann verkehrenden S 5 einen Viertelstunden- bzw. Halbstundentakt fahren möchte. Das ist eine deutliche Kapazitätserweiterung gegenüber heute. Alle 60 Minuten einen zusätzlichen Zug über die nordmainische Bahnstrecke fahren zu lassen gegenüber dem Baustellenkonzept 2018, dies ist auf der Trasse problemlos möglich, auf der man im Normalbetrieb je Richtung phasenweise 20 Minuten und mehr keinen Zug vorbeifahren sieht.

Es ist auch die Darstellung falsch, dass die Mainbrücke der Main-Neckar-Bahn die einzige Überfahrungsmöglichkeit ist. Die Züge des Mittelhessen-Express werden wieder über die Gleisanlage Loisa und das Gleisdreieck Stadion und Niederrad in den Hauptbahnhof einfahren. Umgekehrt ist es auch möglich, mal andere Züge, z.B. die aus Aschaffenburg den Umweg fahren zu lassen.

Jedenfalls müssen wir, die wir auch in weiten Teilen Pendler sind feststellen, dass der Baustellenfahrplan insbesondere auf den RE-Linien zusammengebrochen ist, die Züge in der Baustelle steckenblieben.

Ob ein Vierteilstundentakt auf der S 6 gefahren werden kann, das hängt im Wesentlichen von dem Faktor ab, wie lange die eingleisige Trasse ist und ob am Streckenende entsprechende Kapazitäten vorhanden sind. Die Station Frankfurter Berg spielt da natürlich eine wesentliche Rolle. Andererseits sehen wir ja aktuell, dass neben den zwei Zügen der S-Bahn je Stunde, nun auch noch ein RE-Zug durchgelassen werden kann. Von daher passen auch aktuell mindestens drei Züge je Stunde und Richtung in den Baustellenabschnitt. Es lässt sich auch ein vierter Zug unterbringen, es ist nur die Frage der Ausgestaltung des Fahrplans. Die Situation zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel lässt sich nicht mit dem südlichen Ende der S 3 in Darmstadt und der S 4 in Kronberg vergleichen.

Wir haben das schon intensiver analysiert was geht. Ein Vorteil den RE-Verkehr herauszunehmen hätte vielleicht auch eine Baubeschleunigung von Vorteil. Zudem ist die Fahrt nach Frankfurt nicht unbedingt 20 Minuten länger, wenn man denn in Frankfurt-Ost oder Frankfurt-Süd aussteigt, um Ziele in Frankfurt anzusteuern.

Wir sind also hier, wie in einzelnen anderen Themen, wie auch seinerzeit mit den Unterwegshalten zwischen Gießen und Marburg, mal unterschiedlicher Auffassung. Das muss bei einer ansonsten konstruktiven Zusammenarbeit im Sinne gleicher grundsätzlicher Zielsetzungen, endlich in Hessen auch mal eine Verkehrswende einzuläuten, nicht schädlich sein.

Viele Grüße
Landesvorstand und Regionalverbände
vom Fahrgastverband PRO BAHN in Hessen

Kommentare zu: Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert Verkauf des Gießener P&R-Parkhauses an Conti-Park

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (26.12.2017 11:01 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 23.12.2017 um 12:30 Uhr
Danke für das Lob. Wir müssen als gemeinnütziger Interessenverband aufpassen, dass wir nicht auf eine Stufe mit den Wutbürgern gestellt werden. So verstehen wir uns auch nicht, denn dann werden die Entscheidungsträger der Verkehrsunternehmen, der Verkehrsverbünde als Aufgabenträger, die Politik, alle werden sie mauern. Wir stehen schon in direktem Kontakt mit den verschiedenen Personen, um eben Dinge durchzusetzen. Da bringt Wutbürgertum wenig, man muss die richtige Balance finden. Wir lehnen daher auch das Magazin M€X ab und geben denen keine Interviews mehr. Mit Fundamentalkritik an Daseinsvorsorge, wie sie auch von dieser Sendung betrieben wird, treiben wir nur die profitablen Teile derselbigen in die Hände der Privatwirtschaft und die difizitären Bereiche verkümmern. Wir werden weiter am Ball bleiben. Der nächste Bericht mit deutlicher Kritik am Irrsinn des Staufenberger Bürgermeisters steht ja nun ein weiterer Bericht hier in der Internetzeitung.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 23.12.2017 um 12:30 Uhr
Danke für das Lob. Wir müssen als gemeinnütziger Interessenverband aufpassen, dass wir nicht auf eine Stufe mit den Wutbürgern gestellt werden. So verstehen wir uns auch nicht, denn dann werden die Entscheidungsträger der Verkehrsunternehmen, der Verkehrsverbünde als Aufgabenträger, die Politik, alle werden sie mauern. Wir stehen schon in direktem Kontakt mit den verschiedenen Personen, um eben Dinge durchzusetzen. Da bringt Wutbürgertum wenig, man muss die richtige Balance finden. Wir lehnen daher auch das Magazin M€X ab und geben denen keine Interviews mehr. Mit Fundamentalkritik an Daseinsvorsorge, wie sie auch von dieser Sendung betrieben wird, treiben wir nur die profitablen Teile derselbigen in die Hände der Privatwirtschaft und die difizitären Bereiche verkümmern. Wir werden weiter am Ball bleiben. Der nächste Bericht mit deutlicher Kritik am Irrsinn des Staufenberger Bürgermeisters steht ja nun ein weiterer Bericht hier in der Internetzeitung.

Ein Doppelstock-Intercity, auch IC 2 genannt, in Hannover Hbf. auf der Fahrt von Leipzig nach Norddeich.

Kommentare zu: Verbände lehnen Intercity Frankfurt-Wetzlar-Siegen-Münster in der geplanten Form ab - Besser auf diese Fernzugverbindung verzichten und angepasstes Gesamtkonzept Mittelhessen-NRW entwickeln

9 Kommentare letzter Kommentar von Friedel Steinmueller (15.11.2017 12:27 Uhr)

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 13.11.2017 um 16:03 Uhr
Eine Anmerkung, die durchgehenden Verbindungen von Gießen nach Köln wurden bereits Ende 2009 gestrichen und das auf einseitiges Drängen des RMV. Wenn sich jetzt die Deutsche Bahn durchsetzt, dann wird es noch schlechter.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 13.11.2017 um 17:34 Uhr
Wir kämpfen seit der ersten Ankündigung vor 2009, zu diesem Zeitpunkt in Siegen zu unterbrechen, für die Beibehaltung bzw. Wiedereinführung aber das regionalisierte Bahnrecht, dass die Bundesländer Schienennahverkehrsleistungen ausschreiben, zeigt im Moment, dass das auch die nächsten 15 Jahre so bleibt. Gerade steht in NRW die Ausschreibung des RE 9 Siegen-Köln "ohne"Verlängerung nach Gießen am und der selbstherrliche RMV wird die Linie RE 99 Siegen-Gießen-Frankfurt auch wieder ganz für sich ausschreiben und ab 2024 für 15 Jahre extra vergeben. Wir kämpfen aber weiter, würden uns aber über mehr Wahrnehmung des Themas und auch Unterstützung sehr freuen.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 14.11.2017 um 11:23 Uhr
Für den Eurocity von uns bis Siegen gibt es auch eine Erklärung, den es von 2012-2014 gab. Um einen Zug außerhalb des Fahrplans abzustellen, muss man auch so etwas wie Parkgebühren zahlen und die waren für den Zug der Österreichischen Bundesbahn ÖBB in Frankfurt zu teuer. Da war es billiger den Zug von und nach Siegen fahren zu lassen und dort abzustellen als in Frankfurt. Ab 2014 hat man dann in Frankfurt eine günstigere Lösung gefunden, so dass man dem ursprünglichen Ansinnen der ÖBB, nur aus Österreich heraus bis nach Frankfurt zu fahren, letztlich nachkommen konnte. Dass hinter diesem einen Zug eine wirklich zukunftsweisende Absicht bestanden hätte, ihn von und nach Siegen fahren zu lassen, dieser Gedanke ist den Verantwortlichen bei DB und ÖBB nie gekommen. Dort wird eher nur über so manche Postille gelacht, die die Kommunalpolitiker in Form von Briefen oder Zeitungsberichten produzieren. Als Erklärung, es gibt für das Bahnnetz in Deutschland sogenannte Stations- und Trassenpreise. Für jeden Halt eines Zuges muss für alle Stationen in Deutschland und sei sie noch so klein ein Stationspreis entrichtet werden, so auch "täglich", wenn er eben 365 Tage im Jahr hält. Für jeden Kilometer Zugfahrt muss ein Trassenpreis entrichtet werden, das heißt jede einzelne Zugfahrt, jedes einzelne Stehenbleiben und nicht ein Pauschal- oder Massenpreis für einen gesamten Fahrplan. so ergibt sich der Kostendruck, einen Zug fahren zu lassen. Dagegen kann der Fernbus machen was er will und in vielen Städten auch kostenlos stehenbleiben, dann auch einfach ohne das Geld kassiert wird, z.B. in der Gutleutstraße in Frankfurt kilometerweit nachts den Bus parken. Da sage noch jemand, hier würde das gleiche Spiel der Kräfte herrschen.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 14.11.2017 um 11:38 Uhr
Das geht aber noch weiter. Für den Fernverkehr der Deutschen Bahn zieht der Fiskus, also der Bundesfinanzminister dem Konzern jährlich eine halbe Milliarde noch ab, die DB muss also noch zahlen und gleichzeitig die Infrastruktur erhalten. Irgendwie passt das nicht mehr zusammen. Die DB soll aber hier nicht heilig gesprochen werden, es gibt x-fache Kritikpunkte.

Nun aber zum Nahverkehr und da reden wir ja auch von der Strecke Gießen-Siegen-Köln. In Deutschland funktioniert Schienennahverkehr, ob RE-, RB, S-Bahn oder auch städtischer Nahverkehr (Bus, Bahn), lokaler und regionaler Busverkehr nur dadurch, dass der Staat ihn zu großen Teilen subventioniert. Damit überhaupt ein Nahverkehrszug in Deutschland rollt, den wie vorweg beschrieben, die Bundesländer bestellen und ihn an verschiedene Unternehmen vergeben, erhalten die Bundesländer sog, "Regionalisierungsmittel" aus dem Bundesaushalt. Das sind aktuell insgesamt 8,2 Mrd. Euro jährlich. Hinzu kommen noch Zuschüsse zu allen Nahverkehrsangeboten aus anderen Töpfen. Es gibt nur ganz ganz wenige Strecken, die rentabel fahren, so der Frankfurter S-Bahn-Tunnel, wenn man denn allein die Betriebskosten rechnet.

Es gibt ca. Prozentzahlen, mit wieviel Prozent die Einnahmen aus Fahrscheinen, Zahlungen für Schülertickets, Jobtickets in einem Verkehrsverbund die zu erbringenen Nahverkehrsleistungen finanziert werden. Da hat der RMV einen Spitzenwert von ca. 59%, dahinter liegt der Raum Stuttgart. Die übrigen 41% sind Steuermittel. Das heißt im Umkehrschluss: "Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) macht "nie" in der Gesamtrechnung Gewinn, sondern ist ein Zuschussbetrieb der Daseinsvorsorge wie Schule, Straße, Verwaltung, die Liste lässt sich fortsetzen.

Andere Verkehrsverbünde haben noch viel schlechtere Werte, so läuft der Verkehrsverbund Rhein/Ruhr nur zu 33% mit Fahrgeldeinnahmen, der Rest ist Steuergeld. Die NASA (lustiger Name = Nahverkehr Sachsen-Anhalt) läuft nur zu 18% aus Fahrgeldeinnahmen (Fahrscheine), der Rest ist Steuergeld.

Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn nicht Steuergeld ins System gepumpt würde, dann wären die Fahrpreise 3-4 mal so teuer und keiner könnte sich die mehr leisten, wie eben das Taxi, was eben "eigenwirtschaftlich" fährt und teuer ist.

Dennoch geben wir uns vom Fahrgastverband PRO BAHN nicht zufrieden, fordern mehr Geld in den ÖPNV, weil eben die rund 8 Mrd. Euro ein Pfurz dessen sind, was für die Straße und das Flugzeug an Steuergeld ausgegeben wird. Hier müssen im ersten Ansatz mindestens 10 Mrd. Euro ins System mit fortwährender deutlicher Steigerung, will man denn die Verkehrswende und die Klimaziele schaffen und es muss dringend in die Infrastruktur durch Ausbau, Erweiterung und Reaktivierung investiert werden. Genau dafür kämpfen wir und suchen durchaus für diese Ziele Sympatisanten und Unterstützer. Regional trifft sich PRO BAHN übrigens wieder am morgigen 15.11. in Gießen.

Kommentare zu: PRO BAHN Hessen nimmt zum aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 zu 7 Einzelprojekten offiziell inhaltlich Stellung - Verfahren wird insbesondere wegen der kurzen Fristen kritisiert.

3 Kommentare letzter Kommentar von PRO BAHN Landesverband Hessen (30.12.2016 04:43 Uhr)

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 30.12.2016 um 04:43 Uhr
Hallo Herr Büttel, danke für das Lob. Vielleicht haben Sie ja Zeit zu unserem nächsten Regionaltreffen nach Gießen zu kommen. Es ist am 18.01. 2017, mehr dazu auf pro-bahn-hessen.de. Zum Glück sind wir parteiunabhängig und können dementsprechend mit Stellungnahmen Position beziehen. Bezüglich der Eingaben zum Bundesverkehrswegeplan vermisst man in dem inzwischen beschlossenen Werk komplett den Nahverkehr. Diesen Part haben die Mitarbeiter von Bundesverkehrsminister Dobrindt einfach komplett herausgeschnitten und gesagt, dass das reine Ländersache ist. Wie dies in Hessen wiederum angegangen wird, das sehen wir im Alltag. Wir drehen uns zwar im Moment etwas im Kreis aber wir sind weiterhin guter Hoffnung, dass wir das eine oder andere Ziel erreichen. Herr Buttel, seien Sie sicher, die PRO BAHN-Gliederungen in Hessen vergessen den Schienenpersonennahverkehr als Thema nicht. Melden Sie sich einfach mal bei uns. Wir brauchen noch den einen oder anderen konstruktiven Gedanken.

Kommentare zu: PRO BAHN Hessen zum GDL-Streik, der 8. Arbeitsniederlegung in der laufenden Tarifrunde vom 05.05.-10.05.2015

20 Kommentare letzter Kommentar von Christoph Schäfer (08.05.2015 21:27 Uhr)

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 05.05.2015 um 10:42 Uhr
Fernbusse sind jedoch auch nicht das gelbe vom Ei. Hier gelten z.B. überhaupt keine gesetzlich garantierten Fahrgastrechte wie Fahrpreisrückerstattung oder die Zahlung einer Hotelübernachtung, wenn es an dem Tag nicht mehr weitergeht. Dazu kommen noch die inakzeptablen Arbeitsbedingungen der Busfahrer. Der Fernbus beteiligt sich bis heute nicht an der Straßenbenutzung, die Öffentliche Hand soll alle Infrastruktur für die rein eigenwirtschaftlich betriebenen Fernbusunternehmen bezahlen.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 05.05.2015 um 13:16 Uhr
Das sind alles Beispiele aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund und den dazugehörigen Gewerkschaften und nicht eine Partikularinteressen vertretende Minderheit, welche sich weigert, mit der anderen Gewerkschaft zusammen zu arbeiten. Und letztlich ist auch alles immer durch einen Kompromiss bzw. durch eine Schlichtung gelöst worden. Herr Weselsky befindet sich jedoch inzwischen in einer inneren Blockade, die wahrscheinlich ohne die Einschaltung Dritter nicht mehr zu lösen ist. Hier wurde ein Kommentar geschrieben, dass man eben auf den Fernbus umsteigt. Wenn die Bahn in der Gesellschaft nicht mehr die Anerkennung hat, dann kann es schnell weiter abwärts gehen. Es ist genug Zeit vergangen, das Streikrecht wurde nicht streitig gemacht, jetzt muss es in die Schlichtung gehen, wozu am besten mindesten 2 Personen bestellt werden.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 05.05.2015 um 15:01 Uhr
Das Tarifeinheitsgesetz ist fraglich, ob dies überhaupt so kommt, wie es aktuell öffentlich diskutiert wird, denn es gibt ja das Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2010. Und letztlich wird es für die laufende Tarifrunde überhaupt nicht relevant sein können, denn neue Rechtsgrundlagen können immer nur für Fälle angewendet werden, deren Sachstände erst nach Inkrafttreten der Rechtsgrundlage beginnen. Also völliger Quatsch, was die Medien dort verbreiten. Interessant ist, dass sich andere Gewerkschaften, einschl. des DGB von der Handlungsweise des Herrn Weselsky distanzieren und sie kritisieren. Wir plädieren für nicht für die Einschränkung des Demonstrations- und Streikrechts. Wir als Fahrgastverband PRO BAHN wünschen uns viel viel mehr gesellschaftspolitische Auseinandersetzung seitens der Bürgerinnen und Bürger, da viele Dinge ohne wirkliche Teilhabe entschieden werden.

PRO BAHN Landesverband Hessen
PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 05.05.2015 um 15:20 Uhr
Wenn man fordert, die GDL soll sich einem Schlichtungs- oder zumindest Moderationsverfahren öffnen, so ist dies keine Stimmungsmache gegen Weselsky. Er ist ein Mensch des öffentlichen Lebens und seine Zunge ist in den Sätzen vielfach auch sehr spitz und da kommt der eine oder andere Satz nicht fein-gefiltert über die Medien. Ihm geht es vielleicht da wie Uli Hoeneß.

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 07.05.2015 um 08:23 Uhr
Der Landesvorstand von PRO BAHN Hessen ist selbst zum großen Teil von Berufswegen her in der Gewerkschaft. Nur bedarf es hier im Bereich Daseinsvorsorge einer differenzierten Betrachtung. Ebenso sind unsere Beiträge auch differenziert und hauen nicht einseitig auf die GDL ein. An Herrn Mehdorn brauchen wir uns nicht zu wenden, denn der ist auch in seinem Nachfolgejob im Ruhestand. Wie wir schon an anderer Stelle anmerkten: Warum kritisieren andere Gewerkschaften und der DGB die Verhaltensweise der GDL im Tarifkonflikt? Was spricht gegen eine Schlichtung oder Moderation? Man kann auch aus dieser wieder aussteigen und erneut streiken. Es ist dann auch eine zweite Schlichtung möglich. Das hat es auch schon oft gegeben. Lehrstunden in Sachen Streik brauchen wir nicht, wir haben z.B. beim Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst im März 2014 mit mehreren Akteuren aus persönlich-beruflichen Gründen auf der Straße gestanden.

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 07.05.2015 um 08:27 Uhr
An alle mal ein wichtiger Link. Der Vorgänger von Herrn Weselsky, Herr Schell, ist in einem Interview im Nachtmagazin vom Dienstag zu sehen. Herr Schell zerreißt da seinen Nachfolger wegen dessen Blockadehaltung und engstirnigen Verhaltensweise in der Luft. Peinlich, wenn einem der gestandene Vorgänger im Amt die Gefolgschaft verweigert. Herr Schell spricht das an, so wie wir das auch sehen. Hier der Link:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-82539.html

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 07.05.2015 um 08:29 Uhr
Was nun Herr Schmidt, Frau Schewietzek?

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PRO BAHN Landesverband Hessen schrieb am 07.05.2015 um 12:22 Uhr
Die GDL scheint aber mittlerweile zum gesamten Spektrum außerhalb ihres Mitgliederzirkels ein angespanntes Verhältnis zu haben. Wie will man da überhaupt noch als Gesprächs- und Verhandlungspartner akzeptiert werden? Viel wichtiger wäre es, mal über die grundsätzlichen politischen Entwicklungen in Deutschland reden, ja sogar über einen politischen Streik nachdenken. Das wäre viel viel wichtiger, als nur an sich zu denken.

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