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Thorsten Lux

Kommentare zu: AfD: Schwerbehindert-Inzucht-Migrant

5 Kommentare letzter Kommentar von Thorsten Lux (24.04.2018 06:47 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 24.04.2018 um 06:47 Uhr
Eigentlich habe ich von der AfD nichts anderes erwartet. Sie ließ schließlich auch nichts anderes erwarten. Bestürzend fand ich allenfalls, wie weit eine Partei in der Wählergunst kommen kann, die rein gar nichts hat: keinen Ansatz irgendein Problem zu lösen, sich irgendeiner Herausforderung zu stellen. Alle paar Tage eine neue Lügen-Kampagne durchs Internet gejagd und das wars dann schon. Ich weiß ja nicht was jemanden "reitet" der nach ca. 500 Lügen glauben will, dass da nun endlich mal Wahrheit kommt. Aber offenbar finden sich immer wieder Leute, denen das Wurst ist, solange jemand immer fleißig auf "Andere" schimpft...

Gut aber, dass sich auch immer wieder Menschen finden, die merken, dass Mund halten und sich von dem verwahrlosten Verhalten der Primitiven einschüchtern zu lassen, zu nichts führt.

Danke für diesen Text, Herr Wirth.

Kommentare zu: Ansichtskarte: Gruß aus Gießen/ La(h)ndesgartenschau

7 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (02.04.2018 14:45 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 28.03.2018 um 06:56 Uhr
Interessante Idee. Eine solche Postkartenreihe wäre natürlich etwas feines - muss ja nicht alles auf eine Karte, sondern kann "ein Bild, eine Karte" passieren. Spontan fällt mir noch der versenkte Bagger ein. Wenn der Verkauf zur Wiederherstellung des Schwanenteichs genutzt würde, wären wohl kaum noch Wünsche offen. Bloß noch der Hinweis: Nein, die verendeten Schwäne wären kein schönes Motiv.

Kommentare zu: Satt, aber unglücklich?

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (12.01.2018 13:23 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 10.01.2018 um 14:04 Uhr
Auf den Punkt gebracht.
Ein Miteinander ist zwar ein notwendiger Wunsch des Menschen, jedoch in einer Gesellschaft, die sich daraus speist, dass jeder mit jedem in fortwährender Konkurrenz zu stehen hat und diese Konkurrenz alle Lebensbereiche bis ins Kleinste durchdringt...
Da kann Herr Opaschowski zwar zur Fehleinschätzung kommen, dass das bloss die "Klage des satten Bauchs" sei, gewinnt damit jedoch "keinen Blumentopf". Eine falsche Analyse kommt eher selten zum richtigen Lösungsansatz.

Kommentare zu: Warum immer Dirndl und Weißwust ?

44 Kommentare letzter Kommentar von Nicole Freeman (15.10.2017 07:10 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 10.10.2017 um 12:24 Uhr
"Warum immer Dirndl und Weißwust?"
Weil Drogensucht "Tradition" heißt, sobald die Droge Alkohol heißt.

Weshalb sonst sollte auch irgendein Nichtbayer, der sich auch nicht in Bayern aufhält, ein bayrisches Fest feiern, wenn es nicht um ein unkompliziertes Alibi ginge, die eigene Drogensucht im Kreise Gleichgesinnter ungeniert auszuleben?

Zu direkt? Vielleicht: aber ich glaube nicht, dass ich damit weit vom Realismus entfernt bin.

Eigener Bezug? Durchaus: auch ich habe mehr als einmal in irgendeinem Festzelt bei gruseliger "Musik" gestanden und mir das ein oder andere Bier einverleibt - einerseits um "dazu zu gehören", andererseits um die grausige "Musik" irgendwie wohlgelaunt zu ertragen.
Man kann viele Dinge im Leben tun, die nicht richtig oder vertretbar sind. Das Gute: vieles davon ist folgenlos und wenn man hinterher was daraus gelernt hat, dann mag es auch irgendwie angehen.

Kommentare zu: Die TOTEN HOSEN stehlen Pegida in Dresden die Show

12 Kommentare letzter Kommentar von Christine Stapf (29.03.2017 17:05 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 28.03.2017 um 15:33 Uhr
Leider verpasst! :(
War aber sicher super.

Kommentare zu: Buchtipp: Fliegen - Eine andere Verwandlung

2 Kommentare letzter Kommentar von Thorsten Lux (12.12.2016 12:05 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 01.12.2016 um 15:47 Uhr
Habe es gerade bei Amazon entdeckt:
https://www.amazon.de/dp/3848206692/ref=rdr_ext_tmb

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 12.12.2016 um 12:05 Uhr
Jetzt auch als eBook:
http://www.thalia.de/shop/home/suche/?sq=fliegen+lux&sswg=ANY×tamp=1481540659098

Kommentare zu: Geschichte und Tradition zu Sankt Martin

9 Kommentare letzter Kommentar von Florian Schmidt (07.11.2016 21:57 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 07.11.2016 um 21:50 Uhr
Ich hoffe die Kinderchen haben Spass am Laternenumzug. :)
- wenn dabei etwas zum Thema Teilen rüberkommt, ist das sicherlich auch nicht schlecht und immer aktuell.

Die Geschichte dahinter kommt mir freilich suspekt vor: aber das suspekt ist mir Relgion ja immer...

Kommentare zu: 8. Mai- Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

11 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (13.05.2016 22:43 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 12.05.2016 um 01:28 Uhr
Ich hoffe, dass ich nicht missverstanden werde in dem, was ich zu dem Thema und zum vorliegenden Text zu sagen habe:

Ich finde es grundsätzlich gut, richtig und wichtig an das Datum zu erinnern. Ich freue mich auch über jeden Menschen der den Faschismus nicht als "historischen Unfall" sieht, sondern den Gesamtzusammenhang darzustellen versucht und Kontinuitäten aufzeigen will. Noch mehr freue ich mich über Menschen, deren Antifaschismus sich nicht auf ein reines Lippenbekenntnis beschränkt, sondern darauf zielt das Problem zu analysieren, Strategien zu entwickeln und so weit möglich auch umzusetzen. Das glaube ich der Texteinstellerin.

Dennoch ein paar Anmerkungen:

Es stimmt, dass Faschismus in engem Zusammenhang mit Ettikettierungen und Zuschreibungen steht - mit Normsetzungen und dem Umgang mit Normabweichungen. Es ist richtig, dass solches in unserer Gesellschaft oftmals als "normal" oder gar als "notwendig" empfunden wird. Es ist richtig, dass das "normale" und "richtige" Maß dessen nicht genauer definiert ist, was Menschen an Schubladendenken an den Tag legen um die Kompliziertheit der Gesellschaft für sich selbst irgendwie begreifbar zu machen. Eine vage Richtschnur versuchen hier sicherlich das Grundgesetz und die Erklärung der Menschenrechte zu bieten, aber der gesellschaftliche Diskurs hierzu scheint mir eher unscheinbar.

Demgemäß scheint mir die "Befreiung vom Faschismus" eher als die "Befreiung vom Faschismus an der Macht".
Selbst die Gegenkräfte, mit ihrem durchaus guten Willen stehen doch jedesmal wieder vor dem gleichen Problem: sie versuchen die Würde der Menschen wiederherzustellen, die durch den Faschismus entwürdigt, gequält und getötet wurden und an sie zu erinnern. Und dabei benutzen sie Aufzählungen, in denen sie auflisten welche Menschen aus welchen ideologischen Gründen so behandelt wurden.
Und wenn sie das tun, stützen sie sich notwendigerweise auf ein Geschichtsbild, das nicht zwingend korrekt sein muss und auch nicht zwingend vollständig sein muss.
Nehmen wir das Beispiel aus dem Text: Menschen wurden als politische Gegner, Juden, Sinti und Roma (...) verfolgt, gequält, ermordet? Ich glaube einerseits, dass es für die entsprechenden Menschen nicht relevant war, unter welchem Vorwand ihnen dies angetan wurde (das aber bloß am Rande) und es waren eben nicht bloß Sinti und Roma, die als "Zigeuner" so behandelt wurden.

Durch die Aktualität, die Vielschichtigkeit der Zusammenhänge und die mangelhafte Aufarbeitung halte ich den Hinweis "Die Wurzeln von Faschismus und Krieg sind heute in keiner Weise beseitigt" für richtig und wichtig. Ebenso halte ich diesen Hinweis auf den Schwur von Buchenwald für äußerst angebracht.
Ganz anders sehe ich jedoch den Ausspruch "Wehret den Anfängen". Dieser Satz erweckt beim Leser eher den Eindruck, dass da gerade etwas anfängt, obwohl doch der Text recht deutlich darauf hinweist, dass es eine Kontinuität gibt, dass eine Sensibilitierung der Gesellschaft zu diesem Themengefüge notwendig ist und die Zusammenhänge in einem möglichst breiten Diskurs bearbeitet werden müssen, damit in allen Teilen der Gesellschaft damit angemessen umgegangen werden kann. Das ist nicht ein Anfang von etwas, sondern wir reden von Kontinuitäten.

Ich weiß: in dem Themengefüge steckt Sprengstoff, man läuft schnell Gefahr missverstanden zu werden und Gefühle zu verletzen, oder wichtige Zusammenhänge zu übersehen. Umso wichter erscheint mir jedoch der Diskurs.

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 12.05.2016 um 17:04 Uhr
Lieber Michael Beltz, da gehen wir weitestgehend konform. Den Schwur von Buchenwald empfand ich immer als besonders interessant. Insbesondere die Passagen "Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht" und "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung". Beide Passagen sind Anspruch, an eine Zukunft (aus Sicht der Schwörenden) und zumindest die letztgenannte Passage habe ich auch immer als Anspruch an unsere Generation begriffen und stets versucht meinen Teil beizutragen.

Und Ansatzpunkte gibt es ja durchaus. Einige wurden im oben zitierten Text genannt. Aber auch Soziologie und Pädagogik fallen mir dazu ein, die sicherlich einiges beitragen können. Einiges dazu habe ich ja bereits geschrieben. Faschismus lebt immer davon Feindbilder (Ettikettierungen und Zuschreibungen) zu kultivieren. Dazu kann man unter anderem Interessantes in der Langzeitstudie "Deutsche Zustände" nachlesen. In diesem Zusammenhang ist es sicherlich interessant wer in unserer Gesellschaft eigentlich bestimmt was als "normal" zu gelten hat und wie mit Abweichungen von dieser Norm umgegangen wird...

Aber das Thema ist sicherlich zu wichtig, um es nur an Universitäten behandelt wissen zu wollen, nur in Gewerkschaften, nur in politischen Parteien (...).

Und insofern, lieber Stefan, empfinde ich es als sehr ungerecht zwischen Deinen Zeilen den (freilich nicht namentlich ausgesprochenen) Vorurwurf zu lesen, dass es sich bei mir eventuell um einen "reinen Kritiker" handeln könnte - mit den von Dir zugeschriebenen Attributen. Dazu bin ich zu lange (und ich nehme an das weißt Du) gegen die diversen Mauern angerannt und habe zu oft gehört, dass es zwar grundsätzlich richtig sei, dass an diesem Thema gearbeitet werden müsste, aber dass es gerade wichtiger sei Funktionen zu besetzen, Grußworte zu formulieren, Anträge auszuarbeiten, Parteitage vorzubereiten, usw. usf. Inklusive oft mit den Anfeindungen die sich daraus ergeben, dass eben gerade jemand gerne "zum König gekürt werden wollte", statt gemeinsam an konkreten Themen konkret zu arbeiten. Das ist schließlich auch der wichtigste Grund für mich gewesen mich aus der Parteipolitik zurückzuziehen: Ich wollte konkret arbeiten und nicht kostbare Lebenszeit in irgendeiner Art Beschäftigungstherapie vergeuden.

1) "Ein 3-5 Minuten-Redebeitrag kann gerade bei solch einem komplexen Thema nie umfassend sein". Völlig richtig.
2) "So lange es den Imperialismus gibt, so lange wird es auch imperialistische Kriege geben." Man könnte auch sagen: "Solange einige Menschen mit dem Töten anderer Menschen Unsummen verdienen können (...)", aber das ist kein wirklicher Widerspruch.
3) "Worin liegt die Ursache des Faschismus, wie kann er verhindert werden, wer hat ggf. ein Interesse an einer faschistischen Herrschaft.... und: wie ist die aktuelle Situation. " Exakt darum geht es.
4) "Wo soll hier im Redebeitrag ein "nicht zwingend korrektes Geschichtsbild" dargestellt worden sein? " Ich dachte gerade diese Passage hätte ich unmissverständlich formuliert. Ich begrüße es ja durchaus, dass man mittlerweile den antiziganistischen Aspekt des Faschismus nicht mehr ausspart. Ich kann es auch nachvollziehen, dass man hier nicht mehr die Begriffe verwenden möchte, die im Faschismus verwendet wurden. Also versucht man den Begriff "Zigeuner" zu umgehen. Das ist im Grunde sehr gut gemeint. Dennoch sind mit den Begriffen "Sinti" und "Roma" bei weitem nicht alle Bevölkerungsgruppen abgedeckt, die als "Zigeuner" verfolgt, deportiert, gequält und ermordet wurden - nebst den Diffamierungen besagter Bevölkerungsgruppen als "Asoziale" als "Arbeitsscheue" als "Volksschädlinge" usw. usf.
Und genau da beißt sich die sprichwörtliche Katze in den Schwanz: wenn Kategorisierungen gebraucht werden (und dazu kenne ich noch keine wirkliche Alternative) um das Ausmaß des Wahnsinns und der Menschenverachtung darzustellen, läuft man zwangsläufig Gefahr Opfergruppen zu übersehen - und gerade wenn, wie hier im obenstehenden Text, die Sprechzeit sehr begrenzt ist.

Man kann es dem entsprechenden Redner sicherlich nicht zumuten die sprachlichen und analytischen Probleme in 3,5 Min. zu lösen, die unsere Gesellschaft offenbar seit 1945 nicht lösen konnte, das stimmt. Ein Grund mehr sich darüber zu freuen DASS die Rede gehalten wurde, aber gleichzeitig festzustellen, dass an dem Thema noch gearbeitet werden muss - aber nicht von einem Redner alleine, oder von einer bestimmten Gruppierung, sondern möglichst von allen Teilen der Gesellschaft.

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 13.05.2016 um 08:41 Uhr
@Stefan

Den Begriff Kritik hast Du ins Spiel gebracht. ;o)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 13.05.2016 um 18:49 Uhr
...davon abgesehen halte ich die Einteilung von Opfern in Gruppen nach wie vor für nicht zielführend und behaupte das auch weiterhin - bis mir jemand eine Kategorisierung nennt, die auch greift. :P

Kommentare zu: Ob „rot“/schwarz/grün, ist ganz egal – in Deutschland herrscht das Kapital

36 Kommentare letzter Kommentar von Karl-Ludwig Büttel (13.04.2016 16:18 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 06.04.2016 um 09:35 Uhr
Da sind ja doch einige Dinge beisammen gekommen und ich hoffe dass ich nun nichts vergesse, was ich der Diskussion beisteuern könnte.
Es stimmt: etliche Dinge laufen in unserer Gesellschaft nicht so wie sie laufen sollten. Und vieles davon ist mit dem Begriff "Demokratie" schwerlich vereinbar. Ich habe jedoch oft in Gesprächen die Überzeugung herausgehört, dass man ohnehin nichts tun könne. Darauf zielt ja auch der Ausspruch: "Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten". Ich denke diese Hoffnungslosigkeit ist Gift für jede Form der Mitbestimmung die denkbar wäre. Ich denke wer politisch etwas bewegen will, der sollte sich dringend mit dieser verbreiteten Hoffnungslosigkeit auseinandersetzen.
Was aber meiner Beobachtung zufolge geschieht ist oft etwas ganz anderes: viele Energien werden schonmal "verbrannt" für die internen Kämpfe darum wer auf welchem Stuhl sitzen - welche Funktion bekleiten - darf. Dann gehts an die Parlamente - wenn man denn hineingewählt wird: Dort sitzen die Vertreter verschiedener Parteien herum, natürlich gibt es auch hier wieder Funktionen, aber der Rest sitzt dort und möchte sich gerne profilieren - "das Parlament als Bühne nutzen", habe ich in diesem Zusammenhang oft gehört. Das könnte sinnvoll sein, wenn denn die aufgeführten Inhalte auch in stärkerem Maße von irgendeinem Publikum wahrgenommen würden. So gilt es oft "dem von der anderen Partei irgendeinen Spruch zu drücken" und zu hoffen, dass das den anwesenden Zeitungsschreibern schreibenswert erscheint. Anhands der Tagesordnung kann man die Anträge und die Antragseinbringer ablesen und in Abgleich mit den Mehrheitsverhältnissen im Parlament weiß man auch vorher schon wie die Abstimmungen zu den Anträgen ausgehen werden.
Darüber hinaus? Demonstrationen, Petitionen, Initiativen (was vergessen?) Alles Dinge die eventuell sinnvoll sind. "Der große Wurf" gegen die oben angesprochene Hoffnungslosigkeit und die im Artikel angesprochjenen Missstände sind sie nicht. Und noch eines ist ihnen gemeinsam: im Wesentlichen erreichen sie ausschließlich Menschen die sich bereits mit den jeweils behandelten Themen bereits auseinandergesetzt haben und die auch noch die Hoffnung haben, dass sich mit so etwas etwas erreichen lässt. Die anderen Menschen erreicht man kaum oder garnicht.
Noch ein paar Worte zur These, dass viele AfD-Wähler die AfD aus Protest gegen die Etablierten wählten: wer aus Protest wählt, von dem kann man vermutlich erwarten, dass er sich zuvor überzeugt, ob die von ihm gewählte Partei auch Protest anmeldet. Was ich im Umfeld dieser Partei wahrgenommen habe sind jedoch Beleidigungen, Beschimpfungen, das kultivieren von Feindbildern, aber rein garnichts was den Begriffen "Protest" oder "Alternative" gerecht werden könnte, oder auch bloß diesen Anspruch erhebt. Da könnte man wohl noch interpretieren, dass das vielleicht in einem Zusammenhang zu der oben angesprochenen Hoffnungslosigkeit stehen könnte und dem Gefühl der Ohnmacht. Aber das wars dann auch schon.

Kommentare zu: Es liegt an uns allen, die Politik in Gießen zu ändern

47 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (05.03.2016 17:23 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 21.02.2016 um 13:56 Uhr
Offen gesagt habe ich noch gar keine Aufstellung gesehen wer diesmal überhaupt zur Wahl steht. Und was die durch die diversen Parteien gehängten Plakate anbetrifft, habe ich darauf bislang eigentlich nur nachlesen können, wen ich NICHT wähle.
Na mal sehen. Jedenfalls werde ich die Informationen und Erinnerungen dieses Artikels in meine Wahlentscheidung mit einfließen lassen. Und letztlich werde ich auch wieder jemanden wählen. :-)

Thorsten Lux

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