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Thorsten Lux

Rückansicht eines T-Shirts, gekauft beim UZ-Pressefest in Dortmund-Wischlingen 2016

Kommentare zu: Kubanische "Henry Reeve"- Medizinbrigaden für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

8 Kommentare letzter Kommentar von Kurt Wirth (16.06.2020 07:18 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 15.06.2020 um 09:00 Uhr
Da sind schon Vorschläge für den Friedensnobelpreis gemacht worden, die ich weniger nachvollziehen konnte. Insofern ist das vermutlich eine gute Idee.
Dennoch muss ich eingestehen, dass mir nicht ganz klar ist, was man mit einem Friedensnobelpreis soll - also was das einen Preisträger "nutzt". Sieht gut aus im Briefkopf klar. Aber gerade wenn ich oben lese, dass es teilweise an medizinischem Gerät fehlt und da noch trotz gesundheitlicher Bedrohung boykottiert wird, dann frage ich mich, ob und inwiefern daran ein Nobelpreis etwas ändern würde.
Davon abgesehen halte ich Boykottmaßnahmen gerade in Coronazeiten für äußerst bedenklich: nehmen sie doch in Kauf, dass eine unabsehbare Zahl von Menschen erkrankt und stirbt.

Kommentare zu: Einladung zur Kundgebung: 75. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

13 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (11.05.2020 11:44 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 07.05.2020 um 09:05 Uhr
Danke ein feiner Text. Dennoch möchte ich Formulierungen wie etwa "75. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus" in Frage stellen. Das klingt für mich so, wie man das in manchen Lexika zu lesen bekommt: demnach sei irgendwann in den 1920ern der Faschismus aus dem Nichts entstanden und 1945 spurlos verschwunden. Dass dem nicht so ist, lässt sich ja unter anderem im obigen Text nachlesen - es gab ein Davor und es gab und gibt ein Danach.
Mir ist bewusst, dass ich eine trefflichere Formulierung schuldig bleibe, aber das sollte kein Grund sein, die Gedanken unausgesprochen bleiben zu lassen, dass da was anders klingt als es ist.

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 11.05.2020 um 10:19 Uhr
@Stefan
Ich lese immer mal wieder mit und schreibe immer dann, wenn mir das sinnvoll scheint. Ich stimme mit Dir überein, dass es um ein historisches Datum und Ereignis geht: nämlich dass der Krieg ein Ende fand und der deutsche Faschismus keine Regierungsgewalt mehr hatte (okay, einige Faschisten waren danach immer mal wieder in einer Regierung). Und der Artikeltext weißt ja erfreulicherweise sehr eindeutig darauf hin, dass es eben nicht das Ende des Faschismus war, sondern das Ende von dessen Regierungsgewalt in Deutschland.
Das ist nicht wenig und durchaus Dankbarkeit wert.

Dass "auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht", ist die Geschichte jedoch bisher schuldig geblieben, "die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln" und" den "Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit" hat es entsprechend nur teilweise gegeben.

Dass es noch und wieder Menschen gibt, die unter diesen Teil der Geschichte "einen Strich machen" wollen ohne die entsprechenden Lehren gezogen zu haben, weißt für mich deutlich darauf hin, dass das 1945 bei weitem noch nicht "fertig und ausgestanden" war.

Und du hast Recht:
unter Umständen interpretiere ich zu viel in eine Überschrift. Dennoch scheint mir die Diskussion des Themas richtig und wichtig: gerade als ein Mensch, der recht genau spürt, dass die Meinungsfreiheit von manchen Menschen wieder relativiert werden soll, dass manche Menschen glauben, dass die Erklärung der Menschenrechte lange genug existiert, um sie nun auszuhöhlen, dass manche Menschen gerne unter Zuhilfenahme von Angst versuchen das Grundgesetz zu untergraben, dass es Menschen gibt, denen die Bedrohung Andersdenkender längst wieder "normal" und Alltag sein soll.
Und ich glaube, dass wir an dieser Stelle gar nicht so weit auseinander sind.

Kommentare zu: Von der Riester- über die Rürup- zur Söderrente

24 Kommentare letzter Kommentar von Thorsten Lux (31.01.2020 14:22 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 31.01.2020 um 14:22 Uhr
Das stützt meine Thesen, dass die Regierung für unsere Bürger nichts tut und nichts tun wird, es leider aber auch keine Partei gibt, die das für uns klären kann, wir Bürger selbst da aber auch reichlich hilflos dastehen und wir wahrlich besseres zu tun hätten, als uns von interessierter Seite einreden zu lassen, auf wen wir Bürger gerade mal wieder sauer zu sein hätten, wenn wir hassen sollen, auf wen wir unseren Neid richten sollen. Schon bitter wie wirksam solche Feindbildkonstruktionen funktionieren und wie bereitwillig sich eigentlich intelligente Menschen dazu verhetzen lassen, sich mit ganz anderen Inhalten zu beschäftigen, als damit wie und wovon sie jetzt und in Zukunft mal leben können sollen.

Kommentare zu: Rechtssprechung, die Hetze der NPD rechtfertigt, ist untragbar

1 Kommentar letzter Kommentar von Thorsten Lux (13.12.2019 13:04 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 13.12.2019 um 13:04 Uhr
Ich habe ohnehin längst den Eindruck, dass unser Land und unsere Gesellschaft mehr und mehr verkommt, weil es "modern" ist irgendwelchen Hetzern und Hassern nachzulabern, statt sich darauf zu besinnen, was man kann. Und wer nicht zu den pöbelnden, schreienden, drohenden Trollarmeen gehört, die durch das Internet und die Straßen marschieren, der hält verschüchtert die Klappe. Weil er einerseits deren Gewaltaffinitäten kennt, sich andererseits vollkommen alleine mit diesen Trollen fühlt und andererseits überrascht ist, weil er der These vertraute, dass der Mensch ein intelligentes und zivilisiertes Lebewesen sei.

Und: es ist mir reichlich egal, was dieser Herr Richter an Scheinargumenten bemüht um solcherlei Hetze als "gerechtfertigt" erscheinen zu lassen: das ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft und darf so nicht im Raum stehen bleiben.

Kommentare zu: AfD: Schwerbehindert-Inzucht-Migrant

5 Kommentare letzter Kommentar von Thorsten Lux (24.04.2018 06:47 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 24.04.2018 um 06:47 Uhr
Eigentlich habe ich von der AfD nichts anderes erwartet. Sie ließ schließlich auch nichts anderes erwarten. Bestürzend fand ich allenfalls, wie weit eine Partei in der Wählergunst kommen kann, die rein gar nichts hat: keinen Ansatz irgendein Problem zu lösen, sich irgendeiner Herausforderung zu stellen. Alle paar Tage eine neue Lügen-Kampagne durchs Internet gejagd und das wars dann schon. Ich weiß ja nicht was jemanden "reitet" der nach ca. 500 Lügen glauben will, dass da nun endlich mal Wahrheit kommt. Aber offenbar finden sich immer wieder Leute, denen das Wurst ist, solange jemand immer fleißig auf "Andere" schimpft...

Gut aber, dass sich auch immer wieder Menschen finden, die merken, dass Mund halten und sich von dem verwahrlosten Verhalten der Primitiven einschüchtern zu lassen, zu nichts führt.

Danke für diesen Text, Herr Wirth.

Kommentare zu: Ansichtskarte: Gruß aus Gießen/ La(h)ndesgartenschau

7 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (02.04.2018 14:45 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 28.03.2018 um 06:56 Uhr
Interessante Idee. Eine solche Postkartenreihe wäre natürlich etwas feines - muss ja nicht alles auf eine Karte, sondern kann "ein Bild, eine Karte" passieren. Spontan fällt mir noch der versenkte Bagger ein. Wenn der Verkauf zur Wiederherstellung des Schwanenteichs genutzt würde, wären wohl kaum noch Wünsche offen. Bloß noch der Hinweis: Nein, die verendeten Schwäne wären kein schönes Motiv.

Kommentare zu: Satt, aber unglücklich?

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (12.01.2018 13:23 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 10.01.2018 um 14:04 Uhr
Auf den Punkt gebracht.
Ein Miteinander ist zwar ein notwendiger Wunsch des Menschen, jedoch in einer Gesellschaft, die sich daraus speist, dass jeder mit jedem in fortwährender Konkurrenz zu stehen hat und diese Konkurrenz alle Lebensbereiche bis ins Kleinste durchdringt...
Da kann Herr Opaschowski zwar zur Fehleinschätzung kommen, dass das bloss die "Klage des satten Bauchs" sei, gewinnt damit jedoch "keinen Blumentopf". Eine falsche Analyse kommt eher selten zum richtigen Lösungsansatz.

Kommentare zu: Warum immer Dirndl und Weißwust ?

44 Kommentare letzter Kommentar von Nicole Freeman (15.10.2017 07:10 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 10.10.2017 um 12:24 Uhr
"Warum immer Dirndl und Weißwust?"
Weil Drogensucht "Tradition" heißt, sobald die Droge Alkohol heißt.

Weshalb sonst sollte auch irgendein Nichtbayer, der sich auch nicht in Bayern aufhält, ein bayrisches Fest feiern, wenn es nicht um ein unkompliziertes Alibi ginge, die eigene Drogensucht im Kreise Gleichgesinnter ungeniert auszuleben?

Zu direkt? Vielleicht: aber ich glaube nicht, dass ich damit weit vom Realismus entfernt bin.

Eigener Bezug? Durchaus: auch ich habe mehr als einmal in irgendeinem Festzelt bei gruseliger "Musik" gestanden und mir das ein oder andere Bier einverleibt - einerseits um "dazu zu gehören", andererseits um die grausige "Musik" irgendwie wohlgelaunt zu ertragen.
Man kann viele Dinge im Leben tun, die nicht richtig oder vertretbar sind. Das Gute: vieles davon ist folgenlos und wenn man hinterher was daraus gelernt hat, dann mag es auch irgendwie angehen.

Kommentare zu: Die TOTEN HOSEN stehlen Pegida in Dresden die Show

12 Kommentare letzter Kommentar von Christine Stapf (29.03.2017 17:05 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 28.03.2017 um 15:33 Uhr
Leider verpasst! :(
War aber sicher super.

Kommentare zu: Buchtipp: Fliegen - Eine andere Verwandlung

2 Kommentare letzter Kommentar von Thorsten Lux (12.12.2016 12:05 Uhr)

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 01.12.2016 um 15:47 Uhr
Habe es gerade bei Amazon entdeckt:
https://www.amazon.de/dp/3848206692/ref=rdr_ext_tmb

Thorsten Lux
Thorsten Lux schrieb am 12.12.2016 um 12:05 Uhr
Jetzt auch als eBook:
http://www.thalia.de/shop/home/suche/?sq=fliegen+lux&sswg=ANY×tamp=1481540659098

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