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Martin Wagner

Kommentare zu: Untersuchung zu schnelleren Verbindungen auf der Vogelsbergbahn – Kooperationsvereinbarung von RMV, ZOV, Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis für Machbarkeitsstudie

1 Kommentar letzter Kommentar von Martin Wagner (22.07.2018 17:23 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 22.07.2018 um 17:23 Uhr
Na, nach rund dreissig Jahren (!!!) kommt offensichtlich das Thema wieder.

Damals war ich in einem Fahrgastverband tätig, welcher mit viel Aufwand den Einsatz von Neigezügen auf der Relation Koblenz - Limburg - Giessen - Fulda (damals waren die Einzelstrecken noch nicht zerhackt) propagierte. Ich kann mich noch entsinnen, damals organisierten wir eine "Probefahrt" mit diesen neuen Zügen auf der damals einer der ersten Stecken für Neigezügen (die Strecken müssen für den Einsatz der Neigezügen hergerichtet werden) von Würzburg nach Coburg.

Jeder der etwas von dem Betrieb von Eisenbahnen versteht ist geläufig, dass es bei der Optimierung von Strecken in der Regel darum geht an den Knotenpunkten die vorgegebenen Umsteigefenster einzuhalten. Diese wiederum sind durch den schnellsten Verkehr (ICE - FFM über Fulda nach KS-Wilhelmshöhe und Interegio - FFM über Giessen nach Kassel; nachrangig der Takt in Limburg bzw. in Koblenz) vorgegeben.

Mein Gedächtnis lässt nach, aber auf der Strecke Giessen - Fulda fehlten rund 15 Minuten Fahrzeit weniger um einen besseren Stundentakt an den Knoten Giessen und Fulda realisieren zu können. Der Einsaz von Zügen mit Neigetechnik hätten diese Ersparnisse gebracht.

Warum dieser Ansatz irgendwo im Behördendschungel versickerte weiss ich nicht mehr.

Gegenverkehr

Kommentare zu: Verkehrszeichen-Chaos am Dammdurchstich.

12 Kommentare letzter Kommentar von Peter Baier (22.07.2018 20:09 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 18.07.2018 um 18:39 Uhr
Danke Herr Zeun, dass sie auf ds Brutto gleich Netto hinweisen. Vielleicht sollte sich für die Giessener der Begriff "Netto-Brutto-Loch" für den Bahndurchstich einbürgern.

Kommentare zu: Solidarität mit nordsyrischem Afrin: 200 Menschen demonstrieren in Gießen

4 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (28.05.2018 18:19 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 27.05.2018 um 20:41 Uhr
Danke für die Einstellung dieses sehr informativen Artikels.

Er ist mir besonders wichtig, da ich durch private Verpflichtungen an der Teilnahme verhindert war.

Übrigens Jennifer G.; seien sie herzlich begrüßt im Kreis der Bürgereporter.

(unautorisierter Gruß - da die eigentlich zuständige Redaktion der Onlineausgabe, so etwas regelmäßig vergisst ....)

Kommentare zu: Verhaltensweisen der Mandatsträger im Pohlheimer Stadtparlament

6 Kommentare letzter Kommentar von Oliver Schöffmann (28.05.2018 18:18 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 27.05.2018 um 14:25 Uhr
Herr Schöffmann

Sicherlich gehe ich nicht so regelmäßig zu Stadtverordnetensitzungen und Ausschusssitzungen wie sie. (In Giessen komen da noch die öffentlichen diversen Beiratssitzungen dazu.) Aber ich teile ihre Einschätzung, dass diese sehr, sehr lehrreich sind.

Zusatzinformation für Menschen ohne Internet: die Tagesordnung muss in der örtlichen Zeitung / amtlichem Mitteilungsblatt bei der Bekanntgabe mit angegeben werden.

Kommentare zu: Lumdatalbahn: Rückenwind aus Wiesbaden

1 Kommentar letzter Kommentar von Martin Wagner (25.05.2018 13:11 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 25.05.2018 um 13:11 Uhr
.... ei, ei, ei ..... offensichtlich hat der Hessen-Wahlkampf begonnen.

Mich persönlich langweilen solche Beiträge schon, wo bis zum I-Tüpfelchen heraus gearbeitet wird was, wann, wie ..... eine bestimmte Partei oder Wählergemeinschaft getan hat. Noch schlimmer werden solche Artikel mit den ellenlangen Absätzen, was diese Politiker für die Zukunft versprechen.

Gähn, gähn, gähn ... ist bei den Verantwortliche noch nicht angekommen, dass der absolut größte Teil der Mitbürger Null-Komma-Nix von den Versprechungen hält, weil sie immer wieder in der Vergangenheit erfahren musste, dass spätestens am Wahltag diese großmäuligen Ankündigungen "vergessen werden".

Beispiel für ein Hinweisschild beim offenen Schwarzfahren

Kommentare zu: EU-Klage wegen Stickoxidwerten - Aktionsschwarzfahrer*innen fordern: Kein Cent für Autos - Jahrestickets für Dieselverschrotter*innen!

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (21.05.2018 19:21 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 21.05.2018 um 09:57 Uhr
Lieber Artikeleinsteller

Im Artikel steht: (...) "Wer Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge fordert oder Programme zur Aufrüstung luftbelastender PKW entwirft, spaltet die Gesellschaft und rettet die Profite der Autokonzerne" (....)

Dem kann ich nicht zustimmen.

Spaltung der Gesellschaft ist Realität. Diesen Zustand zu überwinden wird uns erst gelingen, wenn wir die Kapitalisten vertrieben haben. D.h.das hat eine Langzeitperspektive.

Auch ich halte mich für einen Autogegner und stimme darin überein, dass die Stinker generell aus der Welt geschafft werden müsse. Aber dafür muss der OEPNV konsequent ausgebaut werden und kostenlos sein.

Als Zwischenschritt müssen die Luftverpester aus den Innenstädten. Das schwächt die Kapitalisten der Autoindustrie und ist in meinen Augen keinesfalls Rettung derer Profite. Ich habe die Hoffnung, wenn Mitbürger es einfach - und sei es aus Zwang - lernen wie gut der OEPNV ist pfeifen sie auf die Umweltschleudern generell.

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 21.05.2018 um 19:21 Uhr
Ohh - das ich das noch einmal erleben darf - da bin ich einmal mit meinen Forderungen radikaler als Herr Bergstedt.

Herr Bergstedt es geht nicht darum eine Lösung zu finden in der die Autokapitalisten (sie schreiben beschönigend von Autoindustrie) so richtig zur Kasse gebeten werden, sondern es geht um die Beseitigung aller Kapitalisten.

Herr Bergstedt sie sind sehr belesen. Ich denke ich kann es mir sparen darauf hinzuweisen, dass gerade die Autokapitalisten zu der schlimmsten Sorten Kapitalisten zählten und zählen. Das heute mit der systematischen Luftverschmutzung ist doch geschichtlich gesehen eher zweitrangig. Z.B. war Herr Ford ein begeisterter Anhänger von Adolf Hitler. Und vergessen werden sollte auch nicht, dass alle deutschen Autokapitalisten mit wehenden Fahnen unter "Adolf" von der Produktion fürs Zivile ins Rüstungsgeschäft gewechselt sind.

Ja es stimmt (leider):

Heute wird mann / frau sehr schnell als Spinner hingestellt, wenn mann / frau daran erinnert, dass es auch eine Welt ohne Autos geben könnte.
(Wohlgemerkt ohne den jetzigen Stand der Massenmobilität einzuschränken.)

Frau Stapf, natürlich müßte dann die Wirtschaft generell anders organnisiert sein. Ob mann / frau das will ist sicher strittig. Aber - über einen längeren Zeitraum gesehen - es ist machbar.

Kommentare zu: Globaler Aktionstag gegen die türkische Invasion in Kurdistan

3 Kommentare letzter Kommentar von Jennifer Gebhardt (24.05.2018 13:27 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 21.05.2018 um 09:48 Uhr
Danke Stefan für die Einstellung des Aufrufes.

Bin etwas erstaunt: Der Artikel ist jetzt schon 4 Tage alt und ich bin der erste Kommentator?

"Sterben" hier in der Online-Ausgabe die politisch interssierten Mitbürger aus?

Es geht darum alle Kräfte für den Erhalt der Brücke in einem Bündnis zu bündeln

Kommentare zu: Bündnisses zur Rettung der Kanonenbahn-Lahnbrücke Dorlar/Garbenheim

1 Kommentar letzter Kommentar von Martin Wagner (21.05.2018 09:39 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 21.05.2018 um 09:39 Uhr
Ich wünsche dem Bündnis viel Erfolg. (Als Giessener ist mir der Weg zu weit.)

Kommentare zu: Europäischer Widerstandskampf gegen den Nazismus

2 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (16.05.2018 10:39 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 16.05.2018 um 10:39 Uhr
Der Vortrag zur Ausstellungseröffnung war gut konzipiert. Mann / frau merkte ihm an, dass er gezielt auf Pädagogen und Historikern fokusiert war. Wenn auch die Zuhörerschaft (übrigens viel zu wenige ...) nur zum Teil dieser Klientel zuzurechnen war ist das in Ordnung. Denn - und Dr. Schneider erwähnte es ausdrücklich - die antifaschistische Gedenkarbeit muss nach dem (jetzt fast vollständigen) Wegfall der Zeitzeugengeneration neue Wege gehen.

Das mit dem Zwang zur Visionalisierung * (ganz viele Bilder und dafür wenig Text) bei der heutigen Jugend leuchtet mir zwar nicht ein, aber die Fachleute müssen es ja besser wissen.

Wieder einmal wurde mir vor Augen geführt, mit welchen raffinierten Methoden der herrschende Block arbeitet. Dr. Schneider hat gut heraus gearbeitet, dass der in unsererer durch und durch bürgerlichen Welt auch verwendete Begriff "Widerstand" (das macht sich auch in BRD-Schulbüchern schlecht das überhaupt nicht zu erwähnen) dadurch entwertet worden ist, dass nach allgemeiner Definition lediglich damit die Männer und Frauen gemeint sind, welche eine bestimmte Schwelle des Engagements überschritten hatten.

Der Mitbürger der z.B. aus einem zutiefst religiösen Menschenbild heraus, rassisch verfolgten Mitbürgern oder Zwangsarbeiter "ein Butterbrot zugesteckt hatte" fällt dabei nicht unter diese Kategorie.

Widerstand ist aber die Summe aller gegen die faschistschen Regime und deren Handlanger gerichteten Aktivitäten.

Warum ist das wichtig zu erwähnen? Einfach darum, weil erstens so deutlich wird, dass es jedem Mitbürger möglich gewesen ist (er musste es nur wollen) sich gegen das System zu engagieren und zweitens, dass nach dieser Definition die Anzahl der Menschen "im Widerstand" viel höher anzusetzen ist, wie das die bürgerlichen Historiker allgemeinhin tun.

Dies wiederum räumt mit der BRD-Staatsgründungslegende (Widerstand war nicht möglich) gründlich auf und gibt den Blick frei, für die heuchlerische Grundhaltung der Mehrheit der diesen frühen BRD-Staat tragenden Bürger (mindestens bis in die 50er-Jahre hinein). (Bekanntlich gab es ab den 60ern da einen Umdenkungsprozess.)

In diesem Sinne finde ich den Kommentar von Stefan W. untertützenswert. Wir sollten viel weniger nach dem Wertekanon der bürgerlichen Gesellschaft und Staat schauen. Ein bürgerlicher Staat - egal wie er auch ausstaffiert ist - ist für uns Arbeiter kein Ziel, wir sind manns und frau genug unseren eigenen Staat zu entwickeln. Und wenn uns das gelingen sollte so stehen wir automatisch in der Tradion des antifaschistischen Kampfes, denn - und das sollten wir immer wieder sagen - Faschismus ist und bleibt die härteste Form der Machtausübung der Kapitalisten.

* Wenn das so weiter geht bekommen wir eine Gesellschaft mit Leuten, die sich weigern überhaupt noch Texte zu lesen die über 100 Zeichen raus gehen. Meiner Meinung nach eine Katastrophe; wie will ich da z.B. irgend jemand klar machen, dass der Kapitalismus weg muss?

Kommentare zu: Ein Leihwagen nicht für alle

2 Kommentare letzter Kommentar von Christine Stapf (15.05.2018 12:54 Uhr)

Martin Wagner
Martin Wagner schrieb am 15.05.2018 um 10:52 Uhr
Danke Frau Stapf für die Einstellung dieses sehr interessanten Artikels.

Ja das Thema "ältere Mitbürger und der "Lappen" / Führerschein" wird alle paar Jahre in der BRD sehr emotional diskutiert.

Und das im offensichtlichen Gegensatz zu anderen europäischen Ländern.

Das hat meiner Meinung nach etwas damit zu tun, dass immer noch die Mehrheit der Mitbürger in der BRD das Auto weniger als Fortbewegungsmittel ansieht, sondern als Statussymbol (... schaut einmal ich kann mir ein so teures Auto leisten ...).

Deswegen sind die ja an der gesundheitlichen Entwicklung älterer Menschen orientierten Argumentationsstränge zwar an sich richtig, aber meiner Meinung nach nicht zielführend. Erst, wenn es nicht mehr "in ist" mit seinem Auto zu prallen werden ältere Mitbürger aufhören sich gegen Fahrtüchtigkeitstest ab ???? - Jahren zu wehren.

Wichtig bei dem anzustrebenden allgemeinen Meinungsumschwung ist natürlich, dass der OEPNV in der BRD endlich vernünftig organsiert und auch aus öffentlichen Kassen stärker gefördert wird. Denn gerade ältere Menschen (nicht nur die, welche etwaige Test nicht mehr bestehen) brauchen ein funktionierendes Mobilitätsangebot jenseits des Autos.

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