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sds.dielinke Gießen

Kommentare zu: Ferienjob bei der Post? Forever alone!

19 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (29.06.2015 23:06 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 28.06.2015 um 00:19 Uhr
Danke für all die vielen interessanten Kommentare, hier ein paar wenige Antworten:

Zu Herrn Schmidts Aussage, dass die Forderungen des Postler überzogen seien, wenn ihre Arbeit doch so leicht zu ersetzen ist. Die PostlerInnen im Mutterkonzern streiken mit und für ihre KollegInnen, die outgesourced wurden und nun für gleiche Arbeit wenig Lohn bekommen. Es geht zu aller erst um ein gleich, nicht direkt um ein mehr! Und einen Job mit all seinen Folgen einen Monat oder über Jahre hinweg zu erledigen, ist doch ein wesentlicher Unterschied. Deshalb ist es ja ein Job und kein Beruf. Ob man nun einen Monat Post schleppt, sich den Zeitdruck unterwirft, dem Wetter aussetzt oder Jahrzehnte, ist ein Unterschied. So einfach wie gedacht ist der Beruf des/der PostbotIn dann auch wieder nicht, dass ernicht angemessen entlohnt werden sollte.

Zu Herrn Herolds Aussage, dass die Griechen jetzt quasi schon am Streik der PostmitarbeiterInnen schuld seien. Herrn Büttels Aussage, dass Deutschland mit Krediten und den von Griechenland zu zahlenden Krediten von der Krise profitiert, ist richtig. Im übrigen empfehlen wir zur satirischen Aufklärung die wunderbare Griechenland-Folge der Anstalt: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2351516/Die-Anstalt-vom-31.-Maerz-2015#/beitrag/video/2351516/Die-Anstalt-vom-31.-Maerz-2015

Zu Herrn Walther: Falls es so rübergekommen ist, dass wir die Forderungen erheben oder vertreten, dass Studierenden in irgendeiner Weise ein Sonderrecht zusteht, dann möchte wir dies in aller Entschiedenheit zurückweisen. Studierenden sind eben in viele Fällen auch Lohnabhängige (eben zumeist in Minijobs, geringfügiger Beschäftigung etc.) und haben die selben Probleme, Sorgen, Erfahrungen, wie jede und jeder andere Lohnabhängige auch. Deshalb sind einige (leider immer noch viel zu wenig) Studierende auch Mitglieder in einer Gewerkschaft, die sich für ihre (Klassen)Interessen einsetzen. Die Trennlinie verläuft zwiscen oben und unten, nicht zwischen Uni und Fabrik.
Der hier eingestellte Text ist natürlich stark auf Studierende eingehend geschrieben (schließlich ist die Uni unser Hauptaktionsfeld) - das schließt andere Gruppen nicht explizit aus! Wer uns kennt, weiß allerdings, dass wir Hochschulpolitik als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Kampfes verstehen, in dem wir unseren Beitrag leisten.

Soviel fürs Erste, weitere Infos folgen!

Der Säulenheilige fällt

Kommentare zu: Plötzlich Faschist: Otto Eger mutiert vom Gießener Wohl- zum Übeltäter

6 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (04.09.2014 17:59 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 03.09.2014 um 10:27 Uhr
Danke, Herr Wagner für ihren interessanten Vorschlag: neben Harnack-Fisch und Deeg ist das eine zusätzliche Option. // Sehr lesenswert ist der neuste Artikel aus der Feder von Herrn Reimann: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&docid=96107&source_page=&sitenr=0#bottom

Kommentare zu: Die Umbenennung des Otto Eger-Heims. Ein Nachwort

8 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (27.02.2015 16:16 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 03.09.2014 um 10:23 Uhr
Danke, Herr Reimann, für ihren wichtigen Beitrag zu den neuen "Veränderungen" in der Sache Otto Eger - eine treffende Analyse! Wer unsere Stellungnahme noch nicht kennt: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/96054/ploetzlich-faschist-otto-eger-mutiert-vom-giessener-wohl-zum-uebeltaeter/

Das letzte Hemd für die Lehre: Medizinstudierende ziehen blank zum Prostest gegen die Unterfinanzierung ihres Fachbereichs

Kommentare zu: medi.Akt - Das letzte Hemd für die Lehre?

4 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (17.04.2014 20:17 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 16.04.2014 um 20:13 Uhr
Die Aktion ist wirklich sehr lobenswert, weist sie doch auf die gravierende Unterfinanzierung des Fachbereichs Medizin hin. Unterfinanzierung in Bereich Bildungswesen im Allgemeinen und im Hochschulwesen im Speziellen ist ein Problem, dem wir uns als hochschulpolitische Gruppe in allen Facetten annehmen: sei es nun im Kampf für die Wiedereinrichtung der Sonntagsöffnungszeiten der Zweigbibliothek am Phil II, die Organisation der lokalen Aktion im Rahmen des bundesweiten Protestes gegen die Unterfinanzierung der Hochschulen, unsere Aktivitäten gegen das Drittmittelwesen, (falscher) Execellenzinitiativen und -clustern etc.

Den Schulterschluss mit den abhängig Beschäftigten der JLU suchen wir selbstverständlich, wollen wir doch bewusst die akademische Nabelschau überwinden und nicht blanke Interessenpolitik für eine gesellschaftliche Gruppe machen. Studentischen Vergünstigungen sind begrüßenswert, sind aber nur einen Seite der Medaille, wenn Hartz-IV-Empfänger und andere sozial-schlechtergestellte Gruppen nicht diese Vergünstigungen genießen können. Das "eigene-Süppchen-kochen" können und wollen wir uns nicht leisten!

In unserer Gruppe sind Mitglieder der GEW und ver.di aktiv und wir streben auch in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit diesen Gruppen an. Wo sich gemeinsame Aktionen ergeben sollten wir sie auch angehen. Weiterhin setzen wir uns dafür ein, dass Gewerkschaften an der Uni verstärkt fußfassen, über die Rechte der Arbeitnehmer*Innen aufklären und zumindest ein gewerkschaftliches Bewusstsein verbreitet und gefestigt wird (so setzen wir uns bspw. für die Wiedereinrichtung des Projekts "students@work" ein, bei der Studierende des Rechts mit Unterstützung des DGB Arbeitsrechtsberatungen anbieten). Auch haben wir im letzten Semester ein Workshop mit Dr. Carsten Weiß aus Siegen angeboten, in dessen Rahmen die Berufschancen und -risiken von jungen Akademikern kritisch dargestellt wurden.

Kommentare zu: Sonntags gehört die Bibliothek uns! - Unsere erste Aktion im WS 2013/14!

5 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (19.11.2013 17:55 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 15.11.2013 um 21:02 Uhr
Guten Abend Herr Wagner,

ihr Einwand ist sehr richtig: selbstverständlich haben wir das Bild der 1956er-Kampagne des DGB zur Etablierung einer 5-Tage-Arbeitswoche in Westdeutschland entnommen und uns von dem wunderbaren Slogan inspirieren lassen! Bei unserem Bild handelt es sich allerdings um eine Collage, bei der es durchaus erlaubt ist, sich historischer und gegenwärtige Fotografien zu bedienen, diese ausschnittsweise zu verwenden und etwas Neues zu schaffen - John Heartfield war unser Lehrer! Die Quelle liefern wir aber gerne nach:

http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/sammlung/dgb.htm#

http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=2591&language=german

http://www.dgb.de/uber-uns/bewegte-zeiten/60-jahre-dgb/1949-1958/soziale-marktwirtschaft-und-mitbestimmung

Zur Errungenschaft der 40-Stundenwoche im historischen Rückspiegel:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/260483/

Vielen Dank, dass Sie sich für unsere Artikel interessieren und kritisch überblicken! So soll es sein!

Solidarische Grüße, ihr
sds.dielinke Gießen

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 19.11.2013 um 10:55 Uhr
Vielen Dank für die Unterstützung, Christian! Geplant war auch eine Online-Version unserer Unterschriftenliste, was wir allerdings (zunächst und für dieses Projekt) verworfen haben. Deine Unterschrift ist aber nichtsdestotrotz hochwillkommen. Die Listen liegen derzeit in der Zweigbibliothek am Phil II (Ausleihtheke) aus - auch ist ein Stand für diese Woche geplant (Termin ist noch nicht festgelegt)!

Solidarische Grüße!

Kommentare zu: Jedes Buch ein Sieg (III) “Wie werde ich Kommunist?” - Revolutionsappeal im Do-It-Yourself-Verfahren

4 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (30.09.2012 12:48 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 29.09.2012 um 21:19 Uhr
Eine Meinung von vielen ...

Marx und Engels - lesend

Kommentare zu: Jedes Buch ein Sieg – Wir lesen Bücher für euch, damit ihr mehr Bücher lest!

2 Kommentare letzter Kommentar von sds.dielinke Gießen (14.09.2012 10:18 Uhr)

sds.dielinke Gießen
sds.dielinke Gießen schrieb am 14.09.2012 um 10:18 Uhr
Vielen Dank für die Empfehlung, Herr Stadler.
Natürlich handelt es sich bei George Orwells "Farm der Tiere" um einen Klassiker, den jede und jeder einmal gelesen haben sollte (und dies oftmals in der Schule (ggf. im Englischunterricht) bereits getan hat). Wir möchten uns allerdings zunächst mit Neuerscheinungen oder etwas unbekannteren Werken befassen,; unsere Kräfte sind leider nicht unbegrenzt, sodass wir damit haushalten und einen Auswahl treffen müssen!

Beste Grüße,
sds.gießen

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