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Klaus-Dieter Grothe

Erika (links) und Michael Beltz (Mitte) mit dem Botschafter Eritreas Petros Tseggai (2.v.l) und dem Präsidenten der Österreichisch-Eritreischen Gesellschft Alfred Mansfeld (rechts).

Kommentare zu: Delegation der DKP Gießen zu Gast auf dem Eritrea Festival 2013

18 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (07.08.2013 17:31 Uhr)

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 16.07.2013 um 17:06 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=uAQ9HP52Jg4

Kommentare zu: Gegen das Verbot des Eritrea-Festivals in Gießen

25 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (19.04.2013 16:59 Uhr)

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 10.03.2013 um 16:20 Uhr
@Beltz:
1. Sie haben aber die Verleumdung der eritreische Gemeinde Köln, ich habe mit der NPD zusammen demonstriert, ins Netz gestellt.
2. die "Anheuerung von Schlägern" ist eine gemeine Erfindung und Verleumdung ihrerseits. Bezüglich der Auseinandersetzungen bei der Demo im letzten Juli hat es bis heute keine Verurteilung, noch nicht mal Bussgeldbescheide gegeben.
3. Gerne sollen ausländische Vereine hier ihre Feste feiern - ich organisiere das mit. Aber Diktatoren, die kein Recht und kein Gesetz kennen, die will ich nicht in Gießen haben. Schließlich wird diese Veranstaltung von der eritreischen Regierung organisiert und es kommt mindestens ein Minister aus Asmara zu Wort. Wenn sie die blutigen Hände schütteln wollen, bitte sehr...
4. Natürlich wird auf dieser Veranstaltung auch Geld für die Diktatur gesammelt, das kann jeder bestätigen, der dort hingehen darf. Oppositionelle sind ja da ausgeschlossen, freie Diskussionen gibt es da auch nicht.
(wo ist 5.?)
6. ja, richtig, viele wollen damit nichts mehr zu tun haben. Ihre Verleumdung gegenüber den Hunderttausenden von Flüchtlingen aus Eritrea und v.a. den Wehrdienstverweigerern ist schon wirklich bemerkenswert. Hier Informationsveranstaltung der Bundeswehr kritisieren, aber Verständnis für eine Militärdiktatur äußern, die ohne Recht und Gesetzt jeden zu zeitlich unbefristetem Militär- und Zwangsdienst zwingt, das ist schon eine bemerkenswerte Leistung!
7. Kritik an einer Diktatur ist also Hetze? Wie würden sie denn dann Menschen bezeichnen, die gegen Nazis demonstrieren?

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 10.03.2013 um 17:14 Uhr
@Beltz
1. Sie haben es ins Netz gestellt, d.h. dass sie sich damit identifizieren, oder nicht?
2. Erstens waren es keine Schläger, zweitens habe ich mich distanziert.
3. Freie Diskussionen gibt es nicht, weil keine Opposition zugelassen ist.
6. Die Begründung eines allgemeinen und zeitlich unbegrenzten Zwangsdienstes mit der Bedrohung durch Äthiopien ist einfach dumm. Übrigens: vom wurde Äthiopien denn in seinem Krieg gegen Eritrea unterstützt? U.a. von ihren alten Freunden aus dem real existierenden Sozialismus.
ach so: immerhin stellen sie Eritrea auf dieselbe Stufe wie Saudi-Arabien - die Unterschiede zu USA oder Israel, wo ja immerhin gewählt wird, sind da zu vernachlässigen.
7. Das Schütteln von blutigen Händen sollte man Diplomaten überlassen. Das freiwillig zu tun, wie sie, wenn sie dem eritreischen Botschafter die Hand schütteln (immerhin geben sie ja zu, dass er blutige Hände hat), müssen sie selber rechtfertigen. Wer aber solche Diktaturen nicht bekämpft, den nehme ich mit seinem Engagement gegen Nazis nicht mehr ernst.
Zum Schluss: bis jetzt habe ich sie als Menschen immer geachtet, auch wenn sie politische Ansichten vertreten, die in völligem Gegensatz zu meinen stehen. Mit dieser Kampagne, die sie da gegen mich fahren, ist das aber jetzt vorbei

Kommentare zu: Presse-Erklärung der DKP zum Eritrea-Festival

18 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (18.07.2012 08:21 Uhr)

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 12.07.2012 um 18:07 Uhr
Wenn man schon nicht mir glaubt, dass Eritrea seit 20 Jahren von einer Militärdiktatur mit faschistischen Zügen regiert wird, oder auch den Hunderttausenden, die davor geflohen sind, wie wäre es dann mit amnesty international, Reporter ohne Grenzen oder auch der UNO. Letztere hat im letzten Jahr eindeutige Sanktionen gegen Eritrea verhängt und erst am 2. Juli Eritrea wegen fortgesetzter Verletzung elementarer Menschenrechte verurteilt. Ich verstehe einfach nicht, wieso sich Menschen, die sich als "Linke" bezeichnen, so einer faschistoiden Diktatur an den Hals werfen - nur weil die Kritik in Gießen von den Grünen öffentlich geäußert wird? Da hätte ich doch etwas mehr Selbstbewusstein erwartet.

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 13.07.2012 um 13:24 Uhr
Volksdemokratie? Wer hat jemals in Eritrea darüber abgestimmt? Bildung für alle? Ja, aber nu.r, wenn der Abschluss in einem Militärlager gemacht wird. Frauenrechte? Ja, im Freiheitskampf erworben - aber dabei wird auch vergessen, dass Frauen in der Politik in Afrika eine durchaus wichtigerer Rolle spielen als in Europa (in Ruanda sind z.B. 50% der Abgeordneten Frauen).
Und Herr Beltz: ja, ich stehe auf der Seite der Opfer, für die ich Verständnis aufbringe, auch wenn ich die Methoden nicht teile. Was die Rolle der Polizei anbelangt, so ist es genau dies, was die Polizei uns mitgeteilt hat.

Kommentare zu: Umstrittenes Eritrea-Festival spaltet das politische Gießen

3 Kommentare letzter Kommentar von Klaus-Dieter Grothe (12.07.2012 18:47 Uhr)

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 12.07.2012 um 18:47 Uhr
Fakt ist, dass die Regierung Eritreas eine Militärdiktatur mit faschistischen Zügen ist, die die Menschenrechte in grober Form missachtet, das ist eindeutig festgestellt, von amnesty international, Reporter ohne Grenzen, auch der UNO, um nur einige Organisationen zu nennen, wenn man schon nicht einem unbedeutenden Kommunalpolitiker der Grünen glaubt. Wenn eine solche Regierung eine "Kulturveranstaltung" im Ausland macht, dann ist doch klar, was da bezweckt wird, oder? Was hätten wir denn in Gießen gemacht, wenn die Militärdiktatur eines lateinamerikanischen Landes (Chile, Argentinien etc.) hier eine "Kulturveranstaltung" gemacht hätte. Was hätte denn dann der Ausländerbeirat und die Linken gesagt?

Kommentare zu: Was wird mit der Kampagne gegen Eritrea bezweckt?

36 Kommentare letzter Kommentar von Pinoseke Tesfamariam (30.08.2012 09:47 Uhr)

Klaus-Dieter Grothe schrieb am 21.06.2012 um 10:58 Uhr
ach ja, in Eritrea ist ja alles sooo gut - da fragt man sich nur, wieso so viele den Weg durch Wüste und Mittelmeer nach Europa auf sich nehmen. ja, Eritrea ist reich, an Bodenschätzen, an ethnischer und religiöser Vielfalt und der Mut der Einwohner ist bewundernswert, wie sie das koloniale Joch abgeschüttelt haben. Die Frage ist aber, wieso die DKP meint, diese Vielfalt und der Reichtum sollte nur einer kleinen Clique um den derzeitigen Diktator zu Gute kommen, ich habe bisher immer gedacht, Kommunisten stünden auch auf der Seite der Unterdrückten und nicht auf der der Diktatoren und Folterknechte. Tja, man lernt immer dazu....

Klaus-Dieter Grothe

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