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Gertraud Barthel

Kommentare zu: Kritik an Israel ist kein Antisemitismus

13 Kommentare letzter Kommentar von Hajo Zeller (26.12.2019 15:28 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 28.11.2019 um 15:55 Uhr
Soweit ich informiert bin, ging es bei der Veranstaltung um die Überlebenden
der Nazidiktatur.
Die haben wirklich mit der aktuellen Politik des Staates Israel nichts zu tun.
Deshalb halte ich Ihre Äußerung auch für deplaziert.
Ich bedaure wirklich, dass die DKP immer wieder dafür Anlass gibt, an einem
Feindbild fest zu halten, das Links - und Rechtsradikale auf eine Stufe stellt.

Gertraud Barthel schrieb am 28.11.2019 um 19:16 Uhr
Ihr "Urteil" über Israel entspricht zwar nicht meiner Anschauung, aber Sie haben ein Recht auf ein eigenes Urteil, und darauf, es zu äußern und das respektiere ich. Aber nicht in diesem Kontext!
Übrigens gibt es auch positive Beispiele von Toleranz und guter Zusammenarbeit zwischen jüdischen und arabischen Israelis, z. B. an der Universität in Haifa. Darüber wurde heute in der Frankfurter Rundschau berichtet. Außerdem gibt es ein Interview mit dem ersten arabischen Polizeivizepräsidenten in Israel.
Interessant zu lesen!

Gertraud Barthel schrieb am 30.11.2019 um 09:29 Uhr
Aber man sollte aufpassen, dass die Kritik an der Politik des Staates Israel nicht als Vorwand für Aggressionen gegenüber Juden missbraucht wird!
Die Juden in Deutschland und anderswo in der Diaspora sind nicht für die
Politik des Staates Israel verantwortlich,und viele stehen ihr sehr kritisch gegenüber, wie Herr Walther ja schon gesagt hat.
Und es gibt Prominente unter ihnen, die sich sehr engagiert für eine andere
Politik und ein friedliches Zusammenleben zwischen Arabern und Juden einsetzen!

Gertraud Barthel schrieb am 02.12.2019 um 15:37 Uhr
Jude ist nach der Tradition jeder, der eine jüdische Mutter hat oder der
jüdischen Religion angehört.
Vor einigen Jahren habe ich im WDR eine Diskussion mit Moshe Zimmermann gehört, in der er erklärte, wie in Israel immer mehr Begriffe und Probleme religiös "aufgeladen" werden und dadurch kaum noch auf eine vernünftige Weise zu lösen sind.

Kommentare zu: "Antwort" auf den Entzug der Gemeinnützigkeit

21 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (12.12.2019 09:56 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 25.11.2019 um 12:39 Uhr
Der Entzug der Gemeinnützigkeit von Attac und jetzt auch Campact macht
deutlich, worum es geht: Politisch unbequemes Bürgerengagement soll "unschädlich" gemacht werden.
Dass sich ein Finanzminister der SPD zu so etwas hergibt, finde ich wirklich erbärmlich.
Und es wird wahrscheinlich weitergehen: Die Deutsche Umwelthilfe ist ja
auch vielen Politikern und Lobbyisten seit langem ein Dorn im Auge.
Wer es sich leisten kann, sollte Vereine, deren Engagement er wichtig findet, weiterhin unterstützen, auch ohne Steuervorteil!
Jetzt erst recht!

Gertraud Barthel schrieb am 25.11.2019 um 15:23 Uhr
Scholz herrscht auch nicht. Er unterwirft sich den Interessen der wirkllch
Herrschenden, und das sind die großen Konzerne.

Gertraud Barthel schrieb am 25.11.2019 um 22:55 Uhr
Ja, es ist leider so, wie Herr Wagner sagt.
Und es hat erst angefangen.
Vielleicht bewirkt der Brief von Frau Bejarano etwas. Wir wollen es hoffen!

Gertraud Barthel schrieb am 25.11.2019 um 23:05 Uhr
Bei change.org. gibt es eine Petition zu diesem Thema mit bisher 115000 Unterstützerinnen.
Außerdem gibt es auch einen offenen Brief der Umweltverbände an Olaf Scholz.

Gertraud Barthel schrieb am 26.11.2019 um 18:12 Uhr
Eben habe ich eine Nachricht von Changeorg bekommen:
Am Donnerstag wird in Brüssel über Maßnahmen gegen Steuerdumping und Steuerflucht entschieden.
Da CDU und SPD sich nicht einig werden können, wird Deutschland sich der
Stimme enthalten und dadurch wirksame Maßnahmen behindern.
Wie Recht Sie haben, Herr Merz!
Auch dazu gibt es eine Petition bei Changeorg!
Gertraud Barthel

Gertraud Barthel schrieb am 27.11.2019 um 23:25 Uhr
Pardon, Herr Beltz

Kommentare zu: Fackeln in den Straßen

26 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (13.11.2019 11:18 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 13.11.2019 um 11:18 Uhr
Die sogenannte Reichspogromnacht war nicht der erste gewalttätige Ausbruch von Judenhass im christlichen Abendland.
Vergessen wir nicht, dass Judenhass, basierend auf der Behauptung,
die Juden hätten Jesus ermordet, ein wesentlicher Bestandteil der
christlichen Lehre war.
In dieser Beziehung hat Luther einfach die Positionen der katholischen
Kirche übernommen, ebenso wie in Bezug auf die Rechte von Frauen oder
der unterdrückten Bauern.
Luther war Theologe und wollte nichts weiter als in bestimmten Aspekten die Kirche reformieren.
Ihm soziale Interessen nachzusagen, ist ein Missverständnis, und auch mit Politik kann man ihn nur in Zusammenhang bringen, weil er von politisch Mächtigen für ihre Zwecke benutzt wurde.

Kleine Feedbackwand: Eine*r wagt Kritik - und wird gleich belehrt.

Kommentare zu: Teure Verarschung: Diskussion und Austausch wurden beim ersten Nachhaltigkeitsforum eher verhindert als gefördert

14 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (28.10.2019 13:41 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 27.10.2019 um 09:44 Uhr
Kurz gesagt: Diese Veranstaltung verlief so wie die Mehrzahl aller Bürgerinformationsveranstaltungen, wie wir sie von zahllosen Anlässen kennen, nicht nur in Giessen.
Sie sollen die Leute beruhigen, indem man ihnen die Illusion gibt, gehört zu werden und mitreden zu können.
Vorschläge, die von dem abweichen, was man meist ohnehin schon beschlossen hat, , fallen unter den Tisch, und werden vergessen.
Beispiel: Die Gießener Verkehrspolitik.
Neue Ideen: Unerwünscht!
Wir brauchen neue Parkhäuser!

Gertraud Barthel schrieb am 27.10.2019 um 14:45 Uhr
Mich würde interessieren, ob das sehr aktuelle Problem der Versiegelung großer Flächen z.T. landwirtschaftlich wertvollen Bodens auch angesprochen wurde.
Seriöse Wissenschaftler sind sich einig, dass wir uns so etwas längst nicht mehr leisten könne.
Und dennoch werden landesweit neue Logistikzentren geplant.
In Gießen zur Zeit zwei.
Handelt es sich um eine Art Torschlussereaktion, weil man damit rechnet, dass es in absehbarer Zeit gesetzliche Einschränkungen von Seiten des
Bundes oder der EU geben wird?

Gertraud Barthel schrieb am 27.10.2019 um 22:32 Uhr
Ich muss Herrn Walther ausnahmsweise mal zustimmen. Ich gehe jedenfalls
nicht zu solchen Veranstaltungen, aus den genannten Gründen.
Trotzdem wäre es doch interessant, wenn sich hier jemand von den Teilnehmern zu Wort melden würde, der die Veranstaltung gut und sinnvoll fand und mit der positiven Schlussbilanz einverstanden ist.

Gertraud Barthel schrieb am 27.10.2019 um 23:17 Uhr
Ein Schlusswort, dem ich im Prinzip zustimmen kann.
Mit etwas schlechtem Gewissen, zugegeben. Meine Frustrationstoleranz
ist einfach nicht groß genug.
Und ich frage mich weiterhin, wo eigentlich die Verteidiger der Veranstaltung bleiben.

Gertraud Barthel schrieb am 28.10.2019 um 13:41 Uhr
Mir scheint, man wollte durch eine Umarmungsstrategie unbequeme
Personen oder Organisationen" neutralisieren".
Bleibt abzuwarten, ob das Placebo wirkt!

Kommentare zu: Zog der Priester ihn zu langsam raus, bekommst Beratung du in unsrem Haus. Bessser Nicht.

19 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (21.10.2019 18:58 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 06.10.2019 um 15:55 Uhr
Diese Werbung auf den Bussen ist geschickt gemacht.
Wer nicht Bescheid weiß, könnte wirklich glauben, es handele sich um ein seriöses Hilfsangebot.
Meine Frage: Warum wussten es die Stadtwerke nicht besser?
Ging es einfach darum, dass man bei einem lukrativen Werbeauftrag nicht so genau hinschaut, um heraus zu finden, für wen man da eigentlich Werbung macht?
Oder hat ein Sympathisant der Evangelischen Allianz dort die Interessen
seiner Glaubensgemeinschaft durch gesetzt? Dürfen die das?
Und wie geht es weiter?

Gertraud Barthel schrieb am 07.10.2019 um 09:40 Uhr
Das befürchte ich auch!

Gertraud Barthel schrieb am 08.10.2019 um 15:58 Uhr
Ich denke, dass es in diesem Fall um einen Verstoß gegen das Gesetz gegen irreführende geschäftliche Handlungen geht.
Dort heißt es unter Anderem:
Eine geschäftliche Handlung ist auch irreführend, wenn sie im Zusammenhang mit der Vermarktung von Waren oder Dienstleistungen einschließlich vergleichender Werbung EINE VERWECHSLUNGSGEFAHR MIT EINER ANDEREN WARE ODER DIENSTLEISTUNG oder mit der Marke oder einem anderen Kennzeichen eines Mitbewerbers hervorruft.
Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bussgeld von
bis zu 300 000 Euro geahndet werden kann.
Wer also wirklich was dagegen tun will, sollte sich juristischen Rat holen.
Zum Beispiel bei" Mehr Demokratie wagen".
Ein Beratungsgespräch bei einem guten Rechtsanwalt ist teuer.
Wenn aber eine Gruppe engagierter Bürger dafür Geld zusammen legen,
würde ich mich auch daran beteiligen!

Gertraud Barthel schrieb am 13.10.2019 um 14:36 Uhr
Hoffentlich!

Gertraud Barthel schrieb am 14.10.2019 um 16:49 Uhr
Die "Freie Evangelische Gemeinde" hat vermögende und einflussreiche Mitglieder, die es als ihre Aufgabe ansehen, zu missionieren und die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu verändern.
Dabei schrecken sie auch nicht davor, Gesetze zu umgehen, wenn sie
Aussicht haben, damit durch zu kommen.
Respekt vor den Überzeugungen anderer ist von einer Sekte nicht zu erwarten.
Man muss ihnen gegebenenfalls klar Einhalt gebieten!
Ich erinnere mich, dass vor etwa dreißig Jahren häufig Mitglieder dieser
Gruppierung in Arztpraxen auftauchten, vorzugsweise in den Wartezimmern
von Allgemeinärzten und Internisten, wo viele alte Patienten zu finden sind.
Dort haben sie dann diesen Menschen von Gott und der Hölle erzählt, in der Hoffnung, dass man sie durch das Schüren von Angst bekehren könnte.
Als die Ärzte bemerkt haben,was da passiert, haben sie dem schnell einen Riegel vor geschoben.
Ein Unrechtsbewusstsein wegen dieser infamen Taktiken war bei den Anhängern der Gemeinde nicht festzustellen!

Gertraud Barthel schrieb am 15.10.2019 um 13:18 Uhr
Der § 219 richtet sich ja gegen Werbung FÜR Abtreibung.
Auf den kann man sich also nicht berufen, wenn man gegen diese Plakate vorgehen will.

Gertraud Barthel schrieb am 16.10.2019 um 14:27 Uhr
Ich bin auch der Meinung, dass Frau Hänel nicht für Abtreibungen wirbt!
Aber darum geht es hier gar nicht.
Was ich sagen wollte: Frau Hänel wurde angeklagt, weil man ihr Werbung für Abtreibung zur Last legte, nach $219.
Gegen pro femina kann man diesen Paragraphen nicht anwenden, weil
sie keine Beratungsscheine ausstellen und ihre Beratung ausschließlich
darauf ausgerichtet ist, die Schwangere zur Akzeptanz ihres Schicksals
und des ungeborenen Kindes zu bewegen.
Was man ihnen aber vorwerfen kann: Mit ihrer Werbung, die der anderer (echter ) Angebote zur Schwangerenberatung nachempfunden ist, täuschen sie die Betroffenen, die eine echte Beratung erwarten.
Was man ihnen vorwerfen kann, ist Täuschung der Angesprochenen und Nachahmung ähnlicher Angebote. Damit verstoßen sie gegen Gesetze zur
Sicherstellung des fairen Wettbewerbs. Deswegen könnte man sie verklagen!

Gertraud Barthel schrieb am 16.10.2019 um 14:34 Uhr
Genauer: Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb

Gertraud Barthel schrieb am 21.10.2019 um 18:58 Uhr
Frau Hänel ist autorisiert, Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.
Was man ihr vorgeworfen hat: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche !
Pro Femina stellt keine Beratungsscheine aus und ist daher nicht für eine Schwangerschaftsberatung autorisiert.
Das täuschen sie aber vor, unter anderem auch durch die Gestaltung des Plakats und den Namen Pro Femina, der zu einer Verwechslungmit Pro Familia führen kann.
Das ist ein Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, genauer gesagt, eine irreführende geschäftliche Handlung, und deswegen
müssteman sie verklagen können.

Kommentare zu: Zwei Filme im Kino Traumstern KW 41

5 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (10.10.2019 17:02 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 09.10.2019 um 16:08 Uhr
Man soll das Gespräch suchen?
In Wahrheit ist es doch so, dass die kirchlichen Institutionen sich einem echten Gespräch verweigern und die Missbrauchsopfer ihre Rechte GEGEN sie durchsetzen müssen!

Gertraud Barthel schrieb am 10.10.2019 um 12:08 Uhr
Die Betroffenen lassen sich nicht abwimmeln und manipulieren.
Das schaffen sie, indem sie miteinander sprechen.
Insofern hat es doch etwas mit Gesprächskultur zu tun.
Nur: Eine Gesprächskultur zwischen Gläubigen und Vertretern der kirchlichen Institutionen hat es nie gegeben, gibt es nicht und wird es wahrscheinlich nie geben. Ich glaube nicht, dass die Kirchen jemals bereit sein werden,ihre Gläubigen soweit zu respektieren, dass ein Gespräch auf Augenhöhe stattfinden könnte!

Gertraud Barthel schrieb am 10.10.2019 um 17:02 Uhr
Im Film wurde gezeigt, wie wichtig es für die Opfer von Übergriffen ist,
miteinander zu sprechen und eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.
Aber ich habe mich seit langem von der Kirche befreit und kein Interesse an
einer derartigen Gesprächsrunde.

Kommentare zu: Ein frohes Erntedankfest

7 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (10.10.2019 16:23 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 06.10.2019 um 15:44 Uhr
Unser Wegwerfverhalten hat aber nur mittelbar etwas damit zu tun.
Unmittelbare Ursache sind die Handels- und Produktionsbedingungen des
globalisierten Markts.
Länder der sogenannten dritten Welt sehen sich gezwungen, zu extrem
niedrigen Preisen Waren zu exportieren, und gleichzeitig zu Dumpingpreisen Waren zu importieren, die den heimischen Markt kaputt machen.
Beispiel: Hähnchenflügel aus Massenproduktion.
Frauen und Kinder in Indien und Bangladesch produzieren zu Minimallöhnen Kleidungsstücke, damit wir uns in kurzen Abständen immer wieder neu einkleiden können.
Natürlich, was so wenig kostet, schätzt man auch wenig und wirft es ohne langes Überlegen wieder weg.
Müsste man angemessene Preise bezahlen, für Kleidung und für Nahrung,
würde man sich anders verhalten.
Aber da gibt es ja eine große Zahl sogenannter Freihandelsverträge, die allesamt dem Prinzip folgen, dass Freihandelsverträge in der Regel immer den stärkeren Partner bevorteilen und wirtschaftliche Abhängigkeiten zementieren.
Dass wir vom Elend anderer profitieren, zeigt auch die Weltmeisterschaft in Katar.
Wenn sich die Sportfreunde vor dem Fernseher freuen, denken sie nicht daran, dass für den Bau der Sportstätten in Katar täglich durchschnittlich zwei "Gastarbeiter" an Herz-und Kreislaufversagen wegen der schrecklichen klimatischen Bedingungen gestorben sind.
Darüber hat man erstaunlich wenig in der Berichterstattung gelesen.
Wir wollen uns den Spaß ja nicht verderben lassen!
Und den Leuten, die sich an dem unmenschlichen Spektakel eine goldene Nase verdienen, nicht ihren Gewinn?

Gertraud Barthel schrieb am 09.10.2019 um 16:04 Uhr
Die Ursachen dafür sind:
1.
Die offizielle Entwicklungshilfe vieler Staaten hat sich vorwiegend an den
Interessen der eigenen Wirtschaft orientiert und mit Hilfe korrupter Regierungen in den Empfängerländern dort Großprojekte verwirklicht, die nur der Bereicherung von wenigen dienten, während die Mehrheit noch ärmer wurde.
2.
Ähnlich ist es mit den Freihandelsabkommen, die immer die wirtschaftlich Schwächeren benachteiligen.
Um einen Zugang zu den Märkten z. B. Europas zu bekommen, müssen arme Länder es hinnehmen, dass ihr eigener Markt mit Dumpingprodukten überschwemmt wird. Damit wird die eigene Produktion in vielen Bereichen
unrentabel und muss aufgegeben werden.
3. Kriegerische Auseinandersetzungen
4. Klimaveränderung
5. Überbevölkerung

Organisationen, die nicht profitorientiert arbeiten und deren Hilfe sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert, können etwas bewirken!
Auch Arbeitsmigranten tragen durch ihre Überweisungen oft wesentlich zum
Überleben ihrer Familien bei.
Wenn uns wirklich etwas daran liegt, die Lebensbedingungen z.B. in Afrika zu verbessern, sollten wir sie unterstützen und vor Ausbeutung schützen!

Gertraud Barthel schrieb am 10.10.2019 um 16:23 Uhr
Korruption auf beiden Seiten, der derEmpfänger und der der Geber von Entwicklungshilfe!

Kommentare zu: Neue Ausstellung im von-der-Heydt Museum Wuppertal

1 Kommentar letzter Kommentar von Gertraud Barthel (04.10.2019 13:04 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 04.10.2019 um 13:04 Uhr
Danke für den Hinweis!

Kommentare zu: Klimakampf ist Klassenkampf

11 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (01.10.2019 23:00 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 22.09.2019 um 10:21 Uhr
Vielleicht braucht es ja eine "friedliche Revolution"?
Das würde heißen, dass wir die Grundprinzipien unseres Wirtschaftens ändern müssten!
In den Verfassungen verschiedener Bundesländer, die nach
Kriegsende beschlossen wurden, sind noch Regelungen enthalten, die
eine derartige Anhäufung von Macht und Vermögen wie heute in den Händen weniger verhindern sollten!
Unsere Marktwirtschaft war als eine "soziale" Marktwirtschaft gedacht und hätte sich in dem Sinne weiter entwickeln sollen.
Die neoliberale Wirtschaftspolitik und der Glaube an einen Markt, der sich selbst in einem positiven Sinn regulieren könne, haben quasi zu einer Diktatur des Marktes geführt, der sich die Mehrzahl der Politiker nur zu gerne
unterwerfen.
Eine "marktorientierte Demokratie " nennt das unsere Bundeskanzlerin.
Und so haben die Lobbyisten der großen Wirtschaftsakteure übermäßigen Einfluss auf politische Entscheidungen und sind sogar in die Verfassung von Gesetzestexten einbezogen.
Echte Reformen sind nur mit ihrem Einverständnis möglich.
"Politik ist das, was möglich ist!"
Eine traurige Einsicht! Und ein Eingeständnis von Machtlosigkeit und Mutlosigkeit!
Unsere Jugendlichen zeigen uns jetzt, dass es nicht so sein muss!

Gertraud Barthel schrieb am 22.09.2019 um 13:18 Uhr
Ja, allein schon der Preis von 10 Euro für die Tonne CO2!
Dieses Paket will möglichst niemandem weh tun, vor allem aber nicht den Auto - und Energiekonzernen.
Aber die Vertreter der Wissenschaft und der Umweltverbände sind sich einig in der Meinung, dass das zu wenig ist, sogar innerhalb der Industrie gibt es Widerspruch.
Ich denke, man muss den Druck auf die Regierung beibehalten, um eine Verbesserung zu erreichen!

Kommentare zu: E-Scooter bringen Profite, lösen aber keine Verkehrsprobleme

8 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (01.10.2019 22:57 Uhr)

Gertraud Barthel schrieb am 22.09.2019 um 09:48 Uhr
Weder E-Scooter noch E-Autos bringen eine Lösung unserer Verkehrsprobleme.
E-Autos sind nicht klimaneutral, sondern verlagern nur die Schäden.
Aber beide, E-Scooter wie E-Autos sind ein neues Geschäftsfeld , in dem sich gut verdienen lässt.
Fatal wäre es, wenn man die Förderung dieser Geschäftsfelder der Bevölkerung als klimawirksame Politik "verkaufen" und dabei von den wirklich wirksamen Maßnahmen ablenken und sie verzögern würde.
Und eine solche Verzögerung käme uns teuer zu stehen!

Gertraud Barthel schrieb am 22.09.2019 um 10:37 Uhr
Der Wasserstoffantrieb benötigt statt Batterien Katalysatoren, zu deren Herstellung man Platin braucht.
Das ist wahrscheinlich der Grund, dass sie bei uns nicht "marktreif" sind.
Das heißt, sie sind sehr teuer, und mit E-Autos lässt sich schneller und mehr Geld verdienen. Da müsste eine staatliche Förderung her, wie sie jetzt die
Elektromobilität erfährt!
Vor Allem aber gilt: Ob Elektroauto, konventionelles Auto oder eines mit Wasserstoffantrieb: Es sind einfach zu viele Autos!
Ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit Wasserstoff betriebenen
Fahrzeugen wäre sicher die beste Lösung für unsere Städte.
Übrigens habe ich mir auch einmal so ein Wasserstoffauto angesehen.
Von Toyota. Es war uns leider zu teuer.
Für den Preis könnte man sich schon einen der teuersten SUV leisten!

Gertraud Barthel

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