Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Martina Lennartz

Kommentare zu: Herzlich willkommen zur Vernissage der Brüder Grimm Schule in Gießen Kleinlinden

2 Kommentare letzter Kommentar von Martina Lennartz (20.02.2019 16:55 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 20.02.2019 um 16:55 Uhr
Die Kinder sind schon ganz nervös. Danke

Viel, viel Schnee

Kommentare zu: Winterrätsel

6 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (17.02.2019 23:29 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 14.02.2019 um 21:18 Uhr
Ich hätte auch Fjordnorwegen getippt. Auf dem Mont Blanc müsste aber auch viel Schnee liegen. :)

Kommentare zu: Erklärung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba - Hände weg von Venezuela

2 Kommentare letzter Kommentar von Bernt Nehmer (14.02.2019 18:03 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 13.02.2019 um 17:44 Uhr
Aus der Granma:

http://de.granma.cu/mundo/2019-02-05/mitbegrunder-von-pink-floyd-ruft-zur-mobilisierung-in-solidaritat-mit-venezuela-auf?fbclid=IwAR2Oz1lgDYtBSSKzI_efRag7ePY4b9-X2x4YV-1IWNhlRDH-Cc6Q6OyihOs

Kommentare zu: Vernissage der Brüder Grimm Schule in Gießen Kleinlinden

11 Kommentare letzter Kommentar von Martina Lennartz (07.02.2019 12:31 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 04.02.2019 um 23:21 Uhr
Vielen Dank. Ein großer Teil der Exponate kann sogar käuflich erworben werden.

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 04.02.2019 um 23:51 Uhr
Welche genau meinst du?

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 07.02.2019 um 12:13 Uhr
Liebe Birgit. Schön von dir zu hören. Vielen lieben Dank für deine nette Rückmeldung. :)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 07.02.2019 um 12:31 Uhr
Oh, schön..
Aber weil ich gerne male, zeichne und gestalte, bin ich Kunstlehrerin geworden.
Wenn dann die Kinder ebenso Freude damit entwickeln und kreativ ihrer Fantasie freien Lauf lassen, dazu neue Techniken und Methoden lernen wollen, dann entstehen so feine Exponate die es sich auszustellen lohnt.:)

Kommentare zu: Die Bahn auf dem Kopf- sieht man den Kunden

14 Kommentare letzter Kommentar von Kurt Wirth (07.02.2019 17:32 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 06.02.2019 um 00:11 Uhr
Vielleicht ist es Absicht :D

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 06.02.2019 um 11:24 Uhr
Lieber Kurt, da hast du völlig Recht. Im Kapitalismus ist das nun mal so.

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 06.02.2019 um 17:48 Uhr
.....und du meinst, dass dort der Sozialismus herrscht:D

Kommentare zu: Drohungen gegen die Frauenärztin Kristina Hänel

23 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (15.02.2019 18:11 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 03.02.2019 um 19:09 Uhr
Diese Frauen wollen nächste Woche weiter machen.

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 04.02.2019 um 23:24 Uhr
Sehenswert dazu:

Recht auf Leben und Selbstbestimmung - die neue Debatte über Abtreibungen
03.02.2019 Anne Will  Das Erste

http://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL25kci5kZS9lNjYwNDJjOC05MTBhLTRkYWMtYTM5YS04OWQ5Y2IwYTMwMmM/recht-auf-leben-und-selbstbestimmung-die-neue-debatte-ueber-abtreibungen

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 05.02.2019 um 22:05 Uhr
Ich habe aus ganz naher Quelle erfahren, dass sie morgen und am Donnerstag eine kleine "Kundgebung" von 10- 11 Uhr geplant haben, mit 5-7 Frauen am Glascontainer. Dieser steht der Praxis gegenüber.
@Florian- krass formuliert aber inhaltlich richtig!

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 05.02.2019 um 23:41 Uhr
"Liebe Mitstreiter*innen!

Es reicht! In mehr als 30 Städten gehen heute in Deutschland Menschen auf die Straße um für ihre Rechte zu streiten. Es geht um grundlegende Freiheits- und Menschenrechte. Frauen sind Menschen. Sie haben ein Anrecht auf Information, auf Würde, auf freie Arztwahl. Auf Unversehrtheit ihres Körpers auch und gerade beim Schwangerschaftsabbruch.

Die UN- Vereinten Nationen gaben am 14. Juli 1974 in CEDAW – dem Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau eine Stellungnahme ab, die von Deutschland unterzeichnet wurde. Darin heißt es u.a. die Kriminalisierung von Abtreibung oder Verzögerung einer sicheren Abtreibung wird abgelehnt. Im Bericht werden u.a. auch sexualisierte Gewalt, erzwungene Schwangerschaft oder erzwungene Abtreibung abgelehnt. CEDAW spricht in diesem Kontext von Folter sowie von grausamer, inhumaner und erniedrigender Behandlung.

Das ist das, was ich täglich in meiner Praxis erlebe. Ich erlebe, dass Frauen, dadurch, dass ihnen Informationen vorenthalten werden, oft in Arztpraxen und auch in Beratungsstellen desinformiert, gedemütigt und nicht entsprechend aufgeklärt werden. Sie finden dann den Weg zum Abbruch manchmal kaum, sie kommen Wochen später, haben dann schon mehrere frustrane Anrufe in Arztpraxen oder Kliniken hinter sich, die sie beschimpfen und ihnen nicht weiterhelfen. Wir erleben das in unserer Praxis hier in Gießen jede Woche. Dabei hat der Staat den Auftrag, ein flächendeckendes Netz an ambulanten und stationären Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung zu stellen. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Ich bin Ärztin, ich halte es für meine ärztliche Pflicht, Frauen zu behandeln und zu informieren. Ich empfinde es als eine Frage des Gewissens, Frauen eben nicht die für sie notwendige Hilfe zu verweigern und sie damit wieder dem Kleiderbügel oder der Stricknadel auszuliefern. Ich wurde angezeigt, angeklagt und zu 6000€ Geldstrafe verurteilt, nur, weil ich auf meiner Webseite sachliche Informationen zum Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung stelle. Zwei Abtreibungsgegner tyrannisieren seit Jahren in ganz Deutschland Ärzte und Ärztinnen mit bisher Hunderten von Strafanzeigen. Sie beschäftigen Polizei, Staatsanwaltschaften und die Justiz. Das alles zahlt der Staat. Die Folge ist, dass immer weniger Ärzt*innen Abbrüche machen, es nirgends in der Ausbildung thematisiert wird, weil bereits Dozierende sich im Dschungel der Strafjustiz nicht verfangen wollen, ein Bischof seine Informationen über Beratungsstellen von der Homepage nimmt, obwohl er ja gar keine Abbrüche macht, also deswegen auch keinen Vermögensvorteil haben kann, usw… Die Lage ist absurd und die meisten Leute haben eine klare Meinung: der unsägliche Unrechtsparagraf 219a aus dem Jahr 1933 muss endlich abgeschafft werden!

Das sieht auch die Mehrheit in der Politik so. Aber sie handeln nicht danach. Vier Parteien haben sich eindeutig für eine Abschaffung des 219a ausgesprochen: Die Grünen, die Linke, die FDP und die SPD. Nach langen zähen Verhandlungen kam die Groko jetzt mit einem Vorschlag, indem der Paragraf 219a beibehalten werden soll. Die Frage, ob Ärzt*innen künftig sagen dürfen, ob sie Abbrüche machen oder nicht, ist zwischen SPD und CDU/CSU noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist aber, dass meine Homepage weiterhin strafbar bleibt. Das ist eine Null-Nummer! Uns reicht es jetzt. Alle anderen Vorschläge in dem Papier sind bereits jetzt erlaubt. Die zuständigen Behörden haben jahrelang billigend und vielleicht sogar gewollt in Kauf genommen, dass sich die Situation für Frauen im Falle einer ungewollten Schwangerschaft immer weiter verschlechtert hat. Durch meinen Fall ist eine breite Bewegung entstanden. Sie hat dafür gesorgt, dass offizielle Listen mit Adressen veröffentlicht werden. Gießen zum Beispiel ist dabei. Dass die Ausbildung zum Schwangerschaftsabbruch ins Studium kommt, die Medical Students For Choice haben das bereits in mehreren Städten erwirkt. Dass Ärzte und Ärztinnen begreifen, dass sie sich des Themas annehmen müssen, und die Weigerung, Abbrüche zu machen, nicht länger mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Im letzten Jahr waren allein in meiner Praxis vier Kolleginnen und Kollegen, Studierende und Ärzt*innen, die hospitiert und mitgearbeitet haben mit dem Ziel, später Abbrüche zu machen! Das hat es in 30 Jahren nicht gegeben. Wir haben schon so viel erreicht!

Die Bundesregierung erlaubt sich weiterhin, den Zug der Zeit zu verschlafen. Wir leben nicht mehr im Mittelalter! Den Menschen wurde die Bibel übersetzt, sie durften letztlich selber lesen, woran sie glauben sollten. Heute leben wir in einem zur weltanschaulichen Neutralität verpflichteten Staat. Keine Regierung ist verpflichtet, die Interessen einer kleinen fundamentalen, religiös ideologisch agierenden Minderheit der Mehrheit der Bevölkerung aufzuzwingen. Die Interessen des Papstes, der mich Auftragsmörderin nennt und die Hälfte der Menschheit zu potentiellen Mörderinnen erklärt, haben in der deutschen Gesetzgebung nichts zu suchen. Davon abgesehen, dass diese radikale frauenverachtende Haltung ja nicht mal bei den katholischen Gläubigen geteilt wird.

Der Entwurf der Groko soll Ende Januar/Anfang Februar in den Bundestag. Es könnte zu einer Abstimmung kommen. Argumente der „Abtreibungsgegner“, man müsse nun endlich mal die seelischen Folgen des Abbruchs erforschen, sind unzensiert ins Papier übernommen worden. Jetzt wissen wir auch, warum Seehofer zuletzt zu Barley, Giffey, Braun und Spahn dazukam. Das bisher nicht funktionierende Modell aus Bayern, wo nicht mal die Beratungsstellen Adressen rausgeben dürfen, sondern staatlich beauftragte Ämter - neben den Gesundheitsämtern übrigens auch die Veterinärämter- soll dann für ganz Deutschland abgekupfert werden. Nein danke! Wir wollen das alles nicht. Wir brauchen das nicht. Wir Frauen – und jetzt spreche ich nicht als Ärztin – sondern einfach als Frau, wissen sehr genau, ob wir Mutter werden wollen oder nicht. Wir wissen sehr genau, wie lange unsere Kräfte reichen, um Kinder, Angehörige, Kranke zu pflegen. Denn wir sind es ja, die das überwiegend tun. Niemand hat ein Anrecht auf unseren Körper! Niemand. Weder um sich dort ungewollten oder gekauften Sex zu holen, noch um uns ungewollt seinen Samen einzupflanzen, noch um uns im Falle einer ungewollten Schwangerschaft als unbezahlte Leihmütter im Auftrag des Staates oder irgendeiner anderen Kraft zu benutzen. Wir können das alles selbst entscheiden. Wir durften lesen und schreiben lernen, also gibt es keinen Grund, uns daran zu hindern, Informationen, die für unsere Gesundheit und unseren Körper wichtig sind, vorzuenthalten. Weg mit staatlicher Zensur!

Im Zwischenbericht von CEDAW zum periodischen Staatenbericht Deutschlands vom 9. März 2017 heißt es: …empfiehlt der Ausschuss, dass der Vertragsstaat

gewährleistet, dass moderne Verhütungsmittel überall im Staatsgebiet für alle Frauen und Mädchen zugänglich, finanzierbar und verfügbar sind, insbesondere für diejenigen, die in Armut und /oder in abgelegenen Gebieten leben;
den Zugang zu sicherem Schwangerschaftsabbruch sicherstellt, ohne der Frau eine verpflichtende Beratung und eine dreitägige Wartezeit aufzuerlegen, welche von der WHO für medizinisch nicht erforderlich erklärt wurde, und gewährleistet, dass solche Eingriffe von der Krankenversicherung übernommen werden;

Davon sind wir Meilen entfernt. Der Staat stellt sich auf die Seite der feigen Denunzianten, indem er ihnen mit dem 219a Tür und Tor öffnet. Die Regierung soll endlich machen, was ihre Aufgabe ist und die Empfehlung der Vereinten Nationen, die sie unterzeichnet hat, umsetzen! Wir appellieren an alle Bundestagsabgeordneten - in diesen Tagen natürlich geht ein ganz besonderer Appell an die SPD,- aufzuhören mit dem ambivalenten „Rumgeeiere“. Das kann sich übrigens auch keine einzige Betroffene im Fall einer ungewollten Schwangerschaft erlauben. Endlich Schluss machen mit Heuchelei, Doppelmoral und fundamentalistischem Irrsinn: Weg mit dem Paragrafen 219a und ran an die Arbeit: sicherer Zugang und Informationen zum Schwangerschaftsabbruch, Zugang zu Verhütungsmitteln, für eine kindergerechte Gesellschaft, Freiheit von sexueller Gewalt. Für sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung aller Menschen!"
Kristina Hänel am 26.01. 2019 auf dem Kirchenplatz

Alle Jahre wieder kommt mal eine Blüte an dieser Strelitzie in unserem Wohnzimmer, auch in diesem Jahr gibt es eine, oder vielleicht auch zwei!

Kommentare zu: Bei uns ein Winterblüher und Lichtblick!

5 Kommentare letzter Kommentar von Wolfgang Heuser (19.02.2019 16:19 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 02.02.2019 um 22:41 Uhr
Meine Lieblingsblume. Tolle Farben. Tolles Foto. Danke! ;)

Kommentare zu: Ein ehrlicher Vertreter des Kapitals

1 Kommentar letzter Kommentar von Martina Lennartz (30.01.2019 23:02 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 30.01.2019 um 23:02 Uhr
"In Venezuela hat sich am 23. Januar der Parlamentsabgeordnete Juan Guaidó selbst zum »Übergangspräsidenten« des südamerikanischen Landes erklärt. Sofort wurde er von US-Präsident Donald Trump und mehreren südamerikanischen Regierungen als Staatschef anerkannt. Auch die deutsche Bundesregierung und die EU haben angekündigt, ihn als Präsidenten anerkennen zu wollen.

Wir stellen fest: Die zur Rechtfertigung des Staatsstreichs und zur Anerkennung des selbsternannten »Präsidenten« Guaidó durch die imperialistischen Staaten vorgebrachten Argumente sind haltlos. Die Wahl am 20. Mai 2018, bei der Maduro als Präsidenten Venezuelas wiedergewählt worden ist, entsprach den selben rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen wie die Parlamentswahl vom Dezember 2015, die von den Oppositionsparteien gewonnen wurde und der auch Guaidó sein Mandat verdankt.

Wir stellen weiter fest: Kritik an der Wirtschaftspolitik der venezolanischen Regierung kann kein Grund für eine ausländische Intervention sein! Zudem wird die Krise in Venezuela durch die Strafmaßnahmen der USA und der EU gegen das südamerikanischen Land weiter verschärft. Die USA und die EU machen es der venezolanischen Regierung fast unmöglich, Medikamente, Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs einzuführen – deren Fehlen dann ausschließlich Maduro und seinem Kabinett angelastet wird.

Die Kampagne gegen die Regierung Venezuelas erinnert an den Putsch in Chile 1973. Auch damals wurde maßgeblich von den USA eine wirtschaftliche Krise provoziert, die das Militär dann als Vorwand für den Sturz und die Ermordung des gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende nahm."


Solidaritätskundgebung für Venezuela



Aufruf von Venezuela Solidarität Frankfurt/M, Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Rhein-Main, SDAJ Frankfurt, Deutscher Freidenkerverband Landesverband Hessen und Hände weg von Venezuela Wiesbaden zum Protest gegen einen Staatsreich in Venezuela

Samstag 02. Februar 11-13:00 Uhr

Vor dem US-Generalkonsulat, Gießener Straße 30
60435 Frankfurt am Main

Kommentare zu: Mehr Übernachtungsplätze für obdachlose Frauen vom Parlament abgelehnt

49 Kommentare letzter Kommentar von Karl-Ludwig Büttel (14.02.2019 09:30 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 18.01.2019 um 21:57 Uhr
Hier ein Film zu dem Thema vom WDR von heute, dem 17.1.2019

http://www.facebook.com/WDR/?__tn__=kCH-R&eid=ARBFtoFzEJCgHkaZpQUWXxJPlm7iyh1XV2k3jcG01qojhhIQ-gxiK_jOxOMqvHiCbdLUcHCYx2acgZrl&hc_ref=ARSwtmA4mZLngq_RFrJQUbcugFMt4UxBSpLRtegNWa3NMjXGMX5E0f-vQzbqynjLEPI&fref=nf

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 18.01.2019 um 22:08 Uhr
Eigentlich haben sie ein Herz. Aber vielleicht nicht ausreichend Verantwortungsgefühl?
Einige Frauen sind vor der Abstimmung aus dem Raum, um nicht mit abstimmen zu müssen (Fraktionszwang?!)

Hier ein passender Auszug aus der Jungen Welt vom 27.11.2018:

„Dass die Unterbringung Obdachloser kein Gnadenakt ist, sondern eine gesetzliche Pflicht der Kommunen, betonte Werena Rosenke, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW), am Montag gegenüber jW. Jeder »unfreiwillig wohnungslose Mensch« habe Anrecht auf eine ordnungsrechtliche Unterbringung durch die Kommune, in der er sich aufhalte. Das gelte auch für Obdachlose aus osteuropäischen Ländern wie Polen oder Rumänien. Nach den letzten Schätzungen der BAGW stieg die Zahl der Obdachlosen in der BRD allein von 2014 bis 2016 von 39.000 auf 52.000, die Zahl der Wohnungslosen in derselben Zeit um 150 Prozent auf rund 860.000. Grund für diesen Anstieg ist vor allem die desaströse Lage auf dem Wohnungsmarkt.
Das Leben auf der Straße sei »schon immer schlimm« gewesen, so Rosenke, die Zahl der Kältetoten schwanke: »Wir hatten Winter, da waren es fünf, und welche, da waren es 15.« Die Kommunen müssten einen am Bedarf ausgerichteten Bestand »menschenwürdiger, möglichst dezentraler Unterbringungsmöglichkeiten« bereitstellen. Dazu gehörten auch Übernachtungsplätze für Obdachlose mit Hund. Viele schliefen nur deshalb auf der Straße, weil sie ihren Hund nicht mitnehmen dürften.“

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 21.01.2019 um 19:21 Uhr
Die Zahl der nach Deutschland eingereisten Asylsuchenden ist 2018 nach dem außerordentlichen Zuzug 2015/16 deutlich gesunken, obwohl die Zahl der Flüchtlinge weltweit steigt. Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht! Man muss sich fragen, was die Fluchtursachen sind. Krieg und Gewalt sind Fluchtursache NR. 1. Jedes Jahr verkauft Deutschland für mehrere Milliarden Euro Waffen und Rüstungsgüter in alle Welt. Viele Menschen, die mit deutschen Waffen ihr Zuhause verloren haben, sind also auf der Flucht.

Die Asylsuchenden in Deutschland nehmen ab. (vergleiche auch hier: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/218788/zahlen-zu-asyl-in-deutschland )
Gibt es jetzt mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Kindergeld, mehr Kindergartenplätze, eine bessere ärztliche Versorgung? Nimmt die Armut ab?

Man könnte mit den 30 Milliarden, die für weitere Rüstungsausgaben geplant sind (die weitere Flüchtlinge hervorbringen werden), alternativ folgendes tun:

30.000.000.000 € sind 557.631 Lehrstellen
30.000.000.000 € sind 1.200.000 ganzjährige Notschlafplätze für Obdachlose
30.000.000.000 € sind 13.043 neugebaute Jugendzentren.
…lässt sich fortsetzen.

Vor 10 Jahren hatten wir einen großen Banken Crash und die Regierenden haben mit unseren Steuern die Milliardenschulden der Banken bezahlt.
Die Vermögensteuer wurde abgeschafft. Die Schere zwischen arm und reich geht täglich weiter auseinander. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Wer hat denn da die vollen Taschen auf Kosten der Armen? Auch Hartz IV schafft Armut in Deutschland!!
Wenn sich die Armen gegeneinander ausspielen lassen, lachen sich die, die das Geld haben ins Fäustchen und werden weiter reicher.


Da hat Herr Büttel Recht: Helfen bedeutet, aber nicht indem man hetzt und die schwächsten der Gesellschaft gegeneinander auszuspielen versucht, das ist brauner primitiverer Populismus.

@Herr Büttel, wehret den Anfängen? Der Anfang läuft bereits- umso wichtiger ist der Widerstand!

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 21.01.2019 um 20:27 Uhr
Populismus??
Das ist böse und - sorry- da hast du leider keine Ahnung:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-01/bundesverfassungsgericht-hartz-iv-sanktionen-strafen-verfassungswidrigkeit-faq

Recherchier mal Hartz IV und "Menschenrecht" oder
Hartz IV und "Verfassung" oder
HartzIV und "Gerecht".

Ein guter Bekannter von mir ist obdachlos. Sicher nicht, weil er faul, dumm oder was weiß ich ist. Das "soziale Netz" hat sehr sehr große Lücken. Das streitet auch keiner mehr ab.

Auch hier wieder die Fragen, die bei allen politischen Entscheidungen zu stellen sind:

Wem nutzt es?
Wer verdient daran?
Wo ist das Geld?

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 21.01.2019 um 21:52 Uhr
@Peter ...und wir schmeißen Äpfel, Birnen, Hackfleisch, ne prise "Geschichtswissen", einen Hauch Sahne und würzen mit Egoismus und Narzissmus, mischen das ganze mit populistischen Headlines, schmecken ab mit Unwissenheit und servieren in der Hoffnung gesehen und verstanden zu werden mit einem löchrigen sozialen Netz, wundern uns, dass deshalb nichts auf dem Tisch landet, derer, die ich bedienen wollte....das kann ganz schön versalzen werden und sein..in jeder Hinsicht

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 28.01.2019 um 13:53 Uhr
Das ist richtig.

Das Vermögen von...
... Beate Heister & Karl Albrecht Jr (besitzen ALDI): 33,5 Milliarden€
... Dieter Schwarz (besitzt LIDL): 21,8 Milliarden€
... Susanne Klatten (hat Anteile an BMW): 20,5 Milliarden€.


und die "Steuersünder" sucht man nicht. Auch richtig. Das wären zudem so viele Arbeitsplätze!!

Gleichzeitig müssen Menschen in Deutschland auf der Straße schlafen, Schulen sind marode, ..... Willkommen im Kapitalismus.

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 28.01.2019 um 14:23 Uhr
Daimler-Chef Zetsche erhält 4250 Euro Rente – pro Tag

Noch dieses Jahr wird Dieter Zetsche seinen Posten als Daimler-Vorstandsvorsitzender verlassen. Finanzielle Sorgen muss er sich auch im Ruhestand nicht machen. Auf den 65-Jährigen wartet ein Ruhegehalt in Millionenhöhe und mehrere Extrazahlungen.

(http://www.dnn.de/Nachrichten/Wirtschaft/Daimler-Chef-Zetsche-erhaelt-4250-Euro-Rente-pro-Tag)

Kommentare zu: Weg mit § 219 a- für ein Recht auf Information zum Schwangerschaftsabbruch

14 Kommentare letzter Kommentar von Uwe Lennartz (31.01.2019 11:47 Uhr)

Martina Lennartz
Martina Lennartz schrieb am 26.01.2019 um 16:59 Uhr
http://www.google.com/amp/s/amp.handelsblatt.com/politik/deutschland/paragraf-219a-bundestag-debattiert-ueber-werbeverbot-fuer-schwangerschaftsabbrueche/

Martina Lennartz

offline
Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
5.678
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Herzlich willkommen zur Vernissage der Brüder Grimm Schule in Gießen Kleinlinden
Was bedeutet eigentlich "bevormunden"?

Kontakte des Users (22)

Martin Wagner
Martin Wagner
Gießen

Gruppen des Users (20)

Alle Tiere dieser Welt
In dieser Gruppe sollen Tiere dieser Welt vorgestellt werden
Ausflugstipps
Hier können interessante Ausflugstipps stehen
Brüder- Grimm- Schule in Gießen- Kleinlinden
In dieser Gruppe sind alle Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und...
Bündnis gegen Rechts Gießen
Antifaschistisches Bündnis in Gießen
Bürgerinitiative "Wieseckaue" - vorher BI"Stoppt diese Landesgartenschau"
In dieser Gruppe sind alle willkommen, die die geplante Landesgartenschau in...