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Bruno W. Reimann

Kommentare zu: Europa, Außengrenzen, Schengen, illegale Einwanderung oder: wohin steuert Deutschland?

5 Kommentare letzter Kommentar von Bruno W. Reimann (03.01.2020 15:39 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 03.01.2020 um 15:39 Uhr
Jawohl, Herr Seiler, wer nicht mit ins Horn blökt: "offene Grenzen", "keine Rückführungen", der gilt schon als Rassist. Das ist der sehr bekannte Gesinnungsterror in Deutschland, mal von rechts, mal von links!

Cover des Buches

Kommentare zu: Das Buch von Bruno W. Reimann "Goethes Amouren. Liebesfuror und Liebeswahn" ist erschienen.

7 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (09.12.2019 14:55 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 09.12.2019 um 09:22 Uhr
Viele linke sind einfach zu ungebildet um den Ansatz eines solchen Buches zu kapieren. Es ist es schön , so schlicht zu sein?

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 09.12.2019 um 12:09 Uhr
was haben Sie Herr Walther denn schon in Ihrem Leben gemacht?

Der Bundesaußenminister Steinmeier mit fettem feisten Grinsen beim Diktator

Kommentare zu: Zur Erinnerung: auch deutsche Politiker (Steinmeier u.a.) machten Baschar al-Assad hoffähig

22 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (21.01.2018 23:01 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 21.01.2018 um 12:07 Uhr
Mir ging es nicht um die Geschichte Syriens. Als der Bundesaußenminister Steinmeier nach Damaskus reiste, gab es zwar schon AL-Kaida, aber noch nicht den IS. Mir ging es darum zu zeigen, in welcher Weise die rot-schwarze Regierung strategische Bündnisse auch mit diktatorischen Staaten schmiedete und in welcher Weise dies in einer fett-feisten Weise (Steinmeier) vollzogen wurde. Es geht mir hier vor allem um die Nichtintegrität solcher Figuren, auch wenn sie Bundespräsidenten werden. Dazu zählt natürlich auch der in Syrien ehrendoktorierte EX-Kanzler Schöder, der bis in die Knochen - wie mittlerweile jeder in dieser Republik weiß - korrupt und verkommen ist. Das ist ein auch ein Stück Sozialdemokratie! Dazu gehört auch, was im Kontext meiner Forschungen zu Mechterstädt steht, und was ich demnächst hier anschneiden werde: die Abschlachtung der linken Kräfte und Opposition (USPD, Spartakus, KPD) in den Jahren 1919/1920 in Berlin, in München, in Thüringen, im Ruhrgebiet durch die Sozialdemokratie, die MSPD unter Ebert und Noske im Bündnis mit der Reichswehr, die das mörderische Geschäft praktisch besorgte mit Tausenden von Toten, von Ebert und Noske Ermordeten. So wie die Türken die Abschlachtung der Armenier verdrängen, so verdrängt auch die Sozialdemokratie seither den massenweisen Mord an der linken Opposition!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 21.01.2018 um 14:13 Uhr
Lieber Herr Walther, ich finde die Diskussion großartig, ich wollte nur sagen, worum es mir ging. - Zur SPD: verdrängen oder verschleiern, das läuft doch auf dasselbe hinaus. Zwei Kräfte haben in Deutschland im 20. Jahrhundert die Arbeiterbewegung zerschlagen: 1919/1920 die Sozialdemokratie und dann 1933 die Nationalsozialisten. Mir geht es zunächst darum, die Erinnerung an die Abschlachtung der linken Arbeiteropposition durch die MSPD, Ebert und Noske wach zu halten.

Kommentare zu: Nach der Ausstellung die Studie "Rechts gegen links. Mechterstädt als Symbol"

33 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (04.06.2017 21:59 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 25.05.2017 um 23:15 Uhr
Es geht darum, daß die "Linke" in Gießen, von denen keiner noch den Kopf aus dem Provinzmief herausgestreckt hat, von einer Ausstellung keine Notiz genommen hat, für die der MP Ramelow nicht nur die Schirmherrschaft übernommen, sondern sie in Mechterstädt, dem historischen Ort, eröffnet hatte. Das ist nichts als Provinzmief und ich sage: pennt ruhig weiter!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 30.05.2017 um 14:19 Uhr
Ich überlasse es, den gewichtigen Diskutanten darüber zu räsonieren, was von Bodo Ramelow zu halten ist.
Ich werde statt dessen fragen, was von der VVN in Gießen zu halten ist, wenn es einmal darauf ankommt, die historische Wahrheit des Faschismus, seiner forerunner und fellow travellerer, zu bezeugen. In der beispiellosen Auseinandersetzung nach der Ausstellung von 1989 hat sich die Gießener SPD, um dies gleich deutlich zu sagen, von wenigen Ausnahmen, u.a. Manfred Mutz, wie ein unintellektuelles Pack verhalten (Gümbel und alle anderen. Wenn es nach S. Gabriel bei den Fremdenhassern "Pack" gibt, dann gibt es ein solches auch den Faschofreunden in der SPD). Auch der VVN avancierte zum Mohrenwäscher und Ria Deeg und Peter Gingold sahen darin nichts besonders diskutierenswertes.

Auszug aus dem Vorwort zur Dokumentation über die Ausstellung von 1989:

"„Hitlergegnerin bürgt für Zimmer“

Zu den Leumundszeugen, die die Zimmer-Nachkommen aufboten, gehörte auch eine Verfolgte des Naziregimes und Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), die in vielen Auseinandersetzungen zu einer Art moralischen Instanz wurde. So wurden denn die Äußerungen der Emilie Schmidt unter der fetten Überschrift „Hitlergegnerin bürgt für Zimmer“ in Umlauf gesetzt.
Emilie Schmidt, am 2.4.1904 im Rheinland geboren (1993 gestorben), kam 1922 nach Gießen, besuchte das Alice-Seminar, ließ sich zur technischen Lehrerin ausbilden, ging 1931 nach Groß-Zimmern (das liegt ca. 30 km östlich von Darmstadt), trat dort in die Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Frauenschaft (NSF) ein, wie auch in die NSV und den Reichsschutzbund (Daten zu Emilie Schmidt von Jörg-Peter Jatho).
1937 kam sie wieder nach Gießen, lernte dort den Maler Heinrich Will kennen, geriet in den Kaufmann-Kreis, wurde, als der Kreis aufflog, verhaftet und wegen des Hörens von Feindsendern zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. In diesem Prozeß war Zimmer ihr Pflichtverteidiger (vgl. Jatho, Jörg-Peter: Das Gießener Freitagskränzchen, Dokumente zum Mißlingen einer Geschichtslegende – zugleich ein Beispiel für Entsorgung des Nationalsozialismus. Fulda 1995).
Über Zimmer sagte sie: „Wieso man Herrn Rechtsanwalt Zimmer als Antisemiten und Nazi-Anhänger bezichtigt, ist mir unbegreiflich. Ich habe nie irgendeine Bemerkung, die das bestätigen könnte, von ihm gehört. Auch von anderen Bekannten weiß ich, daß er nie für einen Nazi gehalten wurde.“
Der rabiaten Zimmer-Tochter Rehnelt ging es darum, unsere belegten Ergebnisse und Behauptungen so falsch zuzuspitzen, daß Dinge dementiert wurden, die gar nicht oder nicht so behauptet worden waren. So hatten wir gar nicht behauptet, daß Zimmer ein Nazi gewesen ist, wohl aber, daß er als Politiker den Dunstkreis mitproduziert hat, ohne den der Nationalsozialismus nicht hätte so erfolgreich sein können. Und als Mitglied der DNV war er mit seinen Parteigenossen ein Seitengänger des Nazismus und es ist bekannt, daß die DNVP als Partei und in der Person Hugenbergs Hitler zur Macht verholfen hat. Rehnelt ging es auch um moralische „credits“ („Hitlergegnerin bürgt für Zimmer“). Schwerlich, daß die alte Frau Emilie Schmidt – sie war zum Zeitpunkt des Schreibens schon 85 Jahre alt -, das Spiel der Gaby Rehnelt durchschaute, die ihr vermutlich auch, an zwei Stöcken einherkommend, etwas vorgejammert hatte. Schwerlich auch, daß Emilie Schmidt jemals das intellektuelle Niveau hatte, um auf der Ebene, auf der unsere Aussagen angesiedelt waren, überhaupt angemessen und differenziert antworten zu können. Sie fügte am Ende des Schreibens allerdings noch hinzu: „Außerdem möchte ich noch mitteilen, daß ich Mitglied der VVN bin.“ Es läßt sich nicht feststellen, ob Emilie Schmidt dies bewußt tat, um das Gewicht ihres Arguments zu erhöhen. Vielleicht wurde es ihr auch souffliert nach dem Muster: „Könnten Sie vielleicht bitte noch hinzufügen …. etc. pp.?“ Faktisch, unabhängig von der Intention, bekam das Argument der Emilie Schmidt durch diesen Hinweis ein besonderes Gewicht!
Aufgrund dieser bewußt oder unbewußt angezogenen Legitimation der VVN-Mitgliedschaft wandte ich mich am 28.2.1990 an die Dachorganisation der VVN. Ich meinte, daß hier eine Art politischer Einrede oder politische Kritik hätte erfolgen müssen. Ich schrieb:
„In Gießen tritt im Gefolge einer von mir initiierten Ausstellung ("Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Gießener Region", Altes Schloß November 1988) eine Frau Emilie Schmidt als "Mohrenwäscherin" eines Mannes auf (siehe Anlage 1), der 14 Jahre lang in vielen rechten Szenen gegen die Weimarer Demokratie agitierte und sich 1933 ideologisch auf die Seite der Nationalsozialisten schlug (siehe Anlage 2). Ich finde es unerträglich, daß Frau Schmidt ihren bestellten oder unbestellten Zurechtrückungen hinzufügt: "Außerdem möchte ich noch mitteilen, daß ich Mitglied der VVN bin". Die Tochter des Mannes, eine Frau Gaby Rehnelt, geht mit dem Schreiben von Frau Schmidt unter der Überschrift "Hitlergegnerin bürgt für Zimmer" hausieren, um ihren Vater politisch zu salvieren.Frau Deeg ist das Material zugestellt worden, sie schweigt. Ich denke, hier ist eine Äußerung des Bundesvorstandes der VVN an¬gezeigt, wenn mit dem Namen VVN irgendein politischer Sinn sich verbinden soll, der vor evidentem Mißbrauch geschützt werden sollte.“
Das Schreiben wurde an Frau Schmidt und Frau Deeg kenntnishalber übersandt!
Auf dieses Schreiben antwortete nun Frau Deeg am 5. März 1990 im Brustton von Entrüstung: „Wo leben wir denn, daß ein Mensch seine gemachten Erfahrungen und Äußerungen, nur weil sie nicht in Ihr Bild pas¬sen, zurücknehmen soll oder muß?“ Offenbar hatte Ria Deeg intellektuell und auch politisch nicht begriffen, worum es geht: Es ging nicht darum, daß Frau Schmidt nicht ihre Meinung äußern sollte, es ging aber um Richtigstellungen in einem Argumentationsprozeß, also um historische Wahrheit und nicht um die Erfahrungen, die eine Frau Emilie Schmidt, die überdies von 1931 bis 1933 gar nicht in Gießen lebte, gemacht hatte. Aber intellektuelles Problembewußtsein ist offenbar, das zeigt der Vorgang ganz deutlich, von einer Kommunistin nicht zu erwarten, die zwar ein politisches Herz, aber keinen politischen Kopf besaß. Es ging auch nicht um die Frage des ganzen Zimmer-Bildes (an dem Angehörige ein legitimes Interesse haben, das aber in diesem Fall den Forscher nicht interessiert.) Es ging um die Zimmer betreffenden politischen Fakten aus den Jahren 1920 bis 1933 (und seine bis 1937 reichende Mitgliedschaft im Alldeutschen Verband), die in der Stadt herunterge¬spielt wurden und dann auch von Ria Deeg in einer nun wahrlich dümm¬lichen Art und Weise auf die Frage der Freiheit von Meinungsäußerung reduziert wurden. Natürlich kann in der Demokratie auch noch der Dümmste seine Meinung "frei" äußern, aber das dispensiert doch nicht von der Aufgabe, einmal zu schauen, welchen Bullshit jemand von sich gibt! Ria Deeg hatte sich nicht der Frage gestellt, ob unsere Ergebnisse richtig sind oder nicht. Sie hat sich dazu überhaupt nicht geäußert. Ich habe die ganzen vorliegenden Fakten, Zimmer betreffend, Frau Ria Deeg noch einmal in ei¬nem umfangreichen Schreiben (vom 6. März 1990) dargelegt. Ich habe am Beispiel von Heidegger gezeigt, daß es in der ganzen Heidegger-Diskussion völlig gleichgültig war, was dieser 1949, 1958 oder 1961 ge¬macht hat, es ging um die Wahrheit der Jahre 1933 und danach. Auf diesen Brief hat Ria Deeg gar nicht mehr geantwortet. Entweder hatte sie es intellektuell nicht begriffen oder sie wollte es nicht begreifen! Jedenfalls wollte sie sich offensichtlich in der Sache Zimmer nicht äußern!
Meine Intervention hatte der Kommunistin Ria Deeg nicht gepaßt. Darum die saure Miene, der belehrende Ton von oben herab („Ich hoffe, daß Sie mir folgen können“), die ganze Arroganz des Auftretens bei gleichzeitig null Verständnis für das, worum es geht. Ich gehe so weit zu sagen, daß ihr als Gießener Bürgerin oder aus welchen Gründen auch immer die Botschaften, die ganzen Forschungen nicht paßten. Man kann ja einmal fragen, warum die Gießener Kommunisten in diesen vier Jahrzehnten zu diesem Thema – trotz des materialreichen Privatarchivs von Walter Deeg (das ich 1982 einsehen durfte) - nichts, aber auch gar nichts auf die Beine gestellt haben? Oftmals stecken auch Leute, die politisch konträr sind, unter einer Decke, weil jeder, jede Gruppe irgendwelche Leichen im Keller hat! Bei Ria Deeg jedenfalls steckte Stalin unter der Decke. Also besser an nichts rühren, sonst müßte auch über Deegs stalinistische Vergangenheit geredet werden, die mittlerweile von den DKP-Linken heruntergespielt wird! Trotz aller Verschiedenheit unterscheiden sich in puncto Geschichtsklitterung ‚Linke’ nicht von ‚Rechten’, wenn es darum geht, stalinistische oder hitleristische Biografien zurechtzubiegen."

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 30.05.2017 um 16:04 Uhr
Da in Debatten mit bestimmten Linken immer wieder Ria Deegs Position zu bestimmten Gießenern zur Sprache kommt, z.B. dem völkisch-radikalen Hetzer und NS-forerunner Jakob Friedrich Zimmer, der bei der VVN und auch Ria Deeg Sympathien genoß, sage ich es nochmals, daß Ria Deeg in dieser Frage, aus welchem Grund auch immer, absolut nicht begriffen hatte, worum es da ging. --

Prof. Karl Engisch, Nestor der deutschen Rechtsphilosophie , dazu "Corps-Bruder" Zimmers, konnten die völlig verblendeten Zimmer-Nachommen eine Art Persilschein entlocken. Ich wandte mich an dessen Schülerin, die Professorin Anne-Eva Brauneck. Sie stellte die historische Sachlage angemessen dar. Die entsprechenden Briefauszüge finden sich in einem Kasten!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 30.05.2017 um 16:46 Uhr
Wissen Sie, geehrter Herr Walther, Sie wollen sich mit nichts inhaltlich auseinandersetzen, was mit dieser Geschichte, die mit der Ausstellung von 1989, diesem offensichtlichen Sympathisieren der linken Deeg mit dem rechten Zimmer, begann. Von mir aus!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 30.05.2017 um 16:49 Uhr
P.S. Ria Deeg war nach ihrem eigenen Verständnis, dokumentiert in einer TV-Sendung des HR;, "Stalinistin"!!!!"

Gegen die von der NPD für Juli angekündigte Kundgebung formiert sich ein breites Bündnis in Gießen

Kommentare zu: Breites Bündnis protestiert mit einem Fest gegen geplante NPD-Kundgebung in Gießen

6 Kommentare letzter Kommentar von Bruno W. Reimann (04.11.2016 20:36 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2016 um 20:36 Uhr
Das ist alles schön und gut! Aber warum protestieren diese prätentiösen Unterzeichner nicht einmal gegen die reaktionären Tendenzen in der Gießener SPD (z.B. im Hinblick auf den Fall "Otto Eger")? Aber da es ist aus mit Zivilcourage! Sie wissen: eine Krähe hackt der anderen... Bruno W. Reimann

Ausstellungsposter

Kommentare zu: Ausstellung am 7.12.2014: "zero one" - "free art"-Bilder von Bruno W. Reimann

49 Kommentare letzter Kommentar von Bruno W. Reimann (22.02.2015 10:33 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 14.10.2014 um 09:39 Uhr
zu Martin Wagner: 1. ein Banause, 2. das meiste, was er schreibt, ist - pardon - einfach nur dumm!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 15.10.2014 um 14:12 Uhr
Ich will hier etwas klar- bzw. richtigstellen. Wenn einer die von mir produzierten Bilder nicht mag - okay, damit kann ich leben. Meine Reaktion bezog sich auf das "Renten"-Argument, ich würde Bilder malen, um meine "Rente" aufzubessern. Das ist schlicht "simple minded", die Vorstellung, daß Leute nur etwas machen, um Geld zu verdienen. Und ein "Banause" (nicht im griechischen, aber im Sinne des Alltagssprachgebrauchs) ist einer, der sich nicht die Mühe macht, irgendetwas zu verstehen, was außerhalb seines Horizonts liegt und einfach draufhaut.

Überhaupt: die ganze Bemerkung des Herrn Wagners ist in einem abfälligen Ton gehalten. Ich weiß nicht, welche Probleme der mir nicht bekannte Zeitgenosse mit mir hat!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 16.10.2014 um 10:06 Uhr
Herr Wagner, das ist jetzt schon okay. Sie haben sich einfach ungeschickt verhalten! Lassen Sie mich etwas hinzufügen: Sie machen sich völlig falsche Vorstellungen über den Verkauf von Bildern in dem Kleinkunstbereich. Die meisten Leute kaufen sich, wenn überhaupt, Toscana-, Katzen-, Blumen-, Dorfidyllbilder, Bilder von Sonnenuntergängen an der Ost- und Nordsee etc. Zu verdienen gibt es bei nichtgegenständlichen Bildern fast überhaupt nichts. Ich zeige meine Bilder auch nicht aus ökonomischen Gründen, sondern weil mich die Reaktionen der Menschen interessieren. Den Kontakt mit Menschen ist das wichtige für mich. Kaum einer malt Bilder, um sie unters Bett zu legen!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 18.10.2014 um 08:35 Uhr
zu Herrn Stefan Walther: Ich kommuniziere in meinen Ausstellungen mit interessierten Besuchern über meine Bilder. Ansonsten interpretiere ich sie nicht! Warum auch?

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 19.10.2014 um 08:24 Uhr
Da bei einem Diskutanten (Herrn Wagner als Vertreter der Arbeiterklasse, aber nicht nur bei diesem) im Hintergrund eine Supertheorie virulent ist, die meint, alles erklären und den richtigen Weg weisen zu können, habe ich mich doch entschlossen, den Anfang eines Essays zu posten, den ich in den 70er Jahren geschrieben habe und in dem es um den Terror der Vernunft geht. Meine These war und ist: der Terror, der in allen Gesellschaften, die sich unter das Banner von Marx stellten, gründet in Schwachstellen der Theorie von Marx selbst. Nicht leicht lesbar der Essay "Sein als Sollen". Wer will, dem schicke ich den ganzen Essay zu. Man kann heute auf der linken Seite nicht so tun, als sei nichts gewesen und der Terror von Stalin, Mao, den Roten Khmer u.a. gründe nur in Akzidientien, historischen Zufälligkeiten.

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 19.10.2014 um 08:43 Uhr
erratum: es muß im zweiten Satz heißen: "der Terror, der in allen Gesellschaften, die sich unter das Banner von Marx stellten, zu beobachten ist, gründet (usw.)"

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 19.10.2014 um 12:22 Uhr
Ad Reinhardt (amerikanischer Maler und Kunsttheoretiker, 1913-1967):
„Das eine, was sich über Kunst sagen läßt, ist, daß sie eines ist. Kunst ist Kunst-als-Kunst, und alles andere ist alles andere. Kunst-als-Kunst ist nichts als Kunst. Kunst ist nicht, was nicht Kunst ist. Der eine Gegenstand von fünfzig Jahren abstrakter Kunst, ist Kunst-als Kunst vorzustellen, und als nichts anderes, aus ihr nur das eine zu machen, das sie ist, indem man sie mehr und mehr absondert und definiert, sie reiner und leerer macht, absoluter und ausschließlicher – nicht-gegenständlich, nicht-darstellend, nicht-figurativ, nicht-imagistisch, nicht-expressionistisch, nicht-subjektiv. Der einzige und eine Weg, zu sagen, was abstrakte Kunst ist, liegt darin zu sagen, was sie nicht ist.“

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 20.10.2014 um 10:05 Uhr
Danke, Herr Wagner, für die psychologische Aufklärung, daß Menschen, die etwas machen, Motive und Motivationen haben. Das hat bisher noch keiner gewußt! Ich sage aber: es ist toll, daß Menschen überhaupt etwas machen, was zu einer Form, sei es Bild, sei es Essay, sei es Buch führt, als daß sie nichts anderes machen als ewig naseweis rumzuschwätzen!!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 22.02.2015 um 10:33 Uhr
eine Freundin schrieb nach dem Besuch der Ausstellung am 14.12.2014: "Deine neuen Bilder haben uns sehr berührt! Habe heute die Fotos davon E. gezeigt. Er fand sie auch sehr gut, leider kommen sie natürlich live besser zur Geltung. Ihn hat auch Dein Text beeindruckt. Es war also eine Bereicherung für uns. Danke Dir!"

Kommentare zu: Generalmajor Adrian van der Hoop (1898-1967) - ein Militarist von der Hof Schmitte/Biebertal

5 Kommentare letzter Kommentar von Margrit Jacobsen (13.01.2015 17:41 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 11.01.2015 um 16:09 Uhr
Hallo Frau Toth, Sie schreiben, Sie kannten Freifrau von Fritsch und hätten sie als "damalige Vorsitzende des Tierschutzvereins kennen und schätzen gelernt". Freifrau Emily von Fritsch, eine geborene Freiin van der Hoop, lebte von 1868-1928, ist also vor 86 Jahren gestorben. Sind Sie sicher, daß Sie die Freifrau meinen, von der in meiner Studie die Rede ist?

Kommentare zu: Wolf Biermann, die LINKE, Pfarrer Matthias Storck und der Mauerfall

11 Kommentare letzter Kommentar von Karl-Ludwig Büttel (09.11.2014 17:02 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 08.11.2014 um 09:55 Uhr
Biermann im Bundestag - das war ein sehr sehr dummer Auftritt dieses Kotzbrockens Biermann. Die LINKE "als elender Rest" - solche Dummheiten bedürfen keiner weiteren Debatte. Skandalös ist, daß der Bundestag Biermann dieses Forum verschafft hat. Jeder konnte voraussehen, was passieren würde. Entweder waren die Organisatoren des Bundestags, dessen Präsident inbegriffen, zu dumm, um das vorauszusehen oder sie haben es mit Häme nachgerade erwartet. Man mußte nur das hämische Grinsen der ehemaligen FDJ-Sekretärin Merkel sehen, um zu begreifen, daß das sorgfältig inszeniert war. Solche Auftritte machen den Bundestag zur politischen Kloake!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 08.11.2014 um 13:09 Uhr
Herr Büttel, na klar, wenn es darum geht, auf die LINKE einzudreschen, dann sind alle Rechten begeistert. Was würde passieren, wenn einer, der in den Bundestag eingeladen wird, zur CDU gewandt, sagen würde: Und Sie, meine Damen und Herren, sind der elende Wurmfortsatz des raubgierigen Kapialismus!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 08.11.2014 um 13:46 Uhr
Wahrheit? Was Biermann vorbrachte, war dümmste und vulgärste Polemik, nichts als bullshit!

Kreistagsvorsitzender Karl-Heinz Funck: Ein ergrauter Siebzigjähriger, noch voller Tatendrang

Kommentare zu: Kreistagsvorsitzender Karl-Heinz Funck feierte 70. Geburtstag - Viel politische Prominenz gratulierte dem Jubilar

18 Kommentare letzter Kommentar von Karl-Ludwig Büttel (06.11.2014 08:04 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 03.11.2014 um 09:11 Uhr
Es ist schon unglaublich, mit welcher Schamlosigkeit lokale Politiker wie Karl-Heinz Funck auf Kosten des Steuerzahlers ihre runden Geburtstage feiern können. Ich kannte Funck als großmäuligen und verbalradikalen AStA-Vorsitzenden in den 70er Jahren. In der SPD ist er schnell in kritischen Fragen zum kleinlauten und angepaßten Parteisoldaten mutiert. Nur so lassen sich politische Parteikarrieren machen. Zu all den politischen Schweinereien seiner Partei hat er stets geschwiegen! Als 1989/90 rechte SPD-Mitglieder, u. a. auch Albert Osswald, Hermann Walldorf, Siemer Oppermann u.a. einen Weimarer Rechtsradikalen und Hitler-Mitgänger, Karl Jakob Zimmer, politisch salvierten, hat er geschwiegen, obwohl er mehrfach von mir angesprochen wurde. Zur Causa Otto Eger hat er geschwiegen, die bekanntlich auch auf das Giessener SPD-Konto geht. Funck verkörpert in diesem Sinne die rechte Gießener SPD; er ist nichts als ein angepasster Opportunist, ein SPD-Apparatschick!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 03.11.2014 um 13:39 Uhr
Ich nehme zur Kenntnis, daß Herr Funck Essen und Getränke selbst bezahlt hat. Wenn ich in Räumen einer Gemeinde meine Bilder ausstelle, bezahle ich pro Tag ca. 150 €.
Warum gehen Sie Herr Döring nicht auf die unerträglichen politischen Zustände der rechten Gießener SPD ein, die es z.B. jahrelang ohne ein Wort der Kritik hingenommen hat, daß ein Rechtsausleger und Nazi geehrt wurde (Otto Eger). Schweigt da des Sängers Höflichkeit??

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2014 um 14:29 Uhr
Herr Döring, bevor ich voreilige Schlußfolgerungen ziehe, möchte ich Sie fragen, ob Sie der Werner Döring sind, der 2005 für seine 40jährige Mitgliedschaft in der SPD auf der Jahreshauptversammlung der SPD Rödgen geehrt wurde?

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2014 um 15:10 Uhr
Es ist durchaus gängige Praxis, daß Politiker, auch SPD-Politiker, ihre Geburtstage auf Kosten der Steuerzahler feiern. 1990 wurde der damalige Frankfurter SPD-Oberbürgermeister Volker Hauff 50 und feierte seinen Geburtstag groß. Der Frankfurter Rundschau war seinerzeit zu entnehmen, daß die Feier 80.000 DM kostete. Mit Sicherheit hat Hauff diese Kosten nicht bezahlt. Wenn es anders ist, werden Sie, Herr Döring, es sicher hier mitteilen!?

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2014 um 15:34 Uhr
Herr Döring, da Sie sich nicht erklären wollen, gehe ich davon aus, daß Sie ein SPD-Mitglied sind, insofern kein 'objektiver' Berichterstatter, sondern das, was man einen Hofschranzen, einen parteipolitisch agierenden Lobhudler nennen darf und muß! Wenn Sie sich jetzt als Oberlehrer aufspielen, dann sage ich Ihnen: Nehmen Sie erst einmal Stellung zu den ehrenrührigen und dummen Urteilen des SPD-Patrons Schäfer-Gümbel über meine Forschungen, die in meinem Artikel "Warum in Gießen die Aufarbeitung der NS-Geschichte blockiert wird" nachzulesen sind. Aber dazu reicht's bei Ihnen nicht!

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2014 um 20:25 Uhr
Nur mal ein Beispiel wie die korrupte Politik- und Industrieschickeria auf Kosten des Steuerzahlers prasst; die Beispiele finden sich auf allen Seiten. Der Beitrag ist aus SPIEGEL-ONLINE:

"Josef Ackermann: Geburtstagsessen auf Kosten der Steuerzahler

Berlin - Party in Merkels Regierungsgebäude: Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat zu seinem 60. Geburtstag Gäste auf Kosten der Steuerzahler ins Bundeskanzleramt eingeladen, berichtet das ARD-Magazin "Report Mainz". Für die Veranstaltung fielen Kosten für zusätzliches externes Servicepersonal in Höhe von 2100 Euro an, berichtet das Magazin unter Berufung auf einen Bericht des Bundeskanzleramts vom Mai 2009. Die Kosten für das Abendessen konnten dem Bericht zufolge nicht errechnet werden.
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Die Aufwendungen seien aus den "etatisierten Haushaltsansätzen für Personal- und Sachkosten - Bundeskanzlerin und Bundeskanzleramt - finanziert" worden, heißt es dem ARD-Magazin zufolge in dem Bericht des Kanzleramts. Ackermann hatte demnach in einem Fernsehinterview von einem Angebot von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berichtet, etwa 30 Freunde ins Bundeskanzleramt einzuladen. Am Mittwoch muss die Bundesregierung den Haushaltsausschuss über die Kosten des Abendessens informieren. Die Deutsche Bank verweigerte laut "Report Mainz" eine Stellungnahme zu den Vorwürfen. Das Bundeskanzleramt habe nicht reagiert.
Das Kanzleramt hatte bereits im April auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Gesine Lötzsch zu dem Vorgang Stellung genommen, die Antwort fand zu dem Zeitpunkt jedoch kaum Beachtung. In der Antwort hieß es laut "Report Mainz", Merkel habe den Geburtstag des Bank-Chefs "zum Anlass genommen", ein Abendessen mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft auszurichten.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, kritisierte den Vorgang. "Man kann als Kanzlerin nicht jemandem anbieten, auf Kosten des Steuerzahlers seinen 60. Geburtstag mit freier Entscheidung über 30 Gäste exklusiv mit gutem Wein und Essen im Kanzleramt zu feiern", sagte Künast "Report Mainz".
Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, nannte die Einladung "nicht akzeptabel". Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, kritisierte dem Bericht zufolge: "Wenn aus einem privaten Anlass dort eingeladen wird, dann ist das nicht in Ordnung, das kann nicht auf Steuerkosten dann bezahlt werden."

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 04.11.2014 um 21:48 Uhr
P.S. Herr Döring als Berichteschreiber kann viel über die Finanzierung der Veranstaltung erzählen! Woher wissen wir denn, ob das überhaupt stimmt??? Solange sich keiner, der die Veranstaltung organisiert hat und legitimiert ist für diese zu sprechen, dazu äußert, glaube ich dem Herrn Döring nichts! Gar nichts!

Kommentare zu: Die Umbenennung des Otto Eger-Heims. Ein Nachwort

8 Kommentare letzter Kommentar von Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) (27.02.2015 16:16 Uhr)

Bruno W. Reimann
Bruno W. Reimann schrieb am 03.09.2014 um 13:28 Uhr
Lieber Herr Beltz, trotz aller Unterschiedlichkeiten, die vielleicht kleiner sind als Sie denken, danke ich Ihnen für Ihre Anerkennung!
Ich bin sehr froh, daß es in dieser "Mittmach-Zeitung" noch so etwas wie eine kritische Gegenöffentlichkeit gibt. Sie und Ihre Gruppe (und hoffentlich ich auch) gehören dazu! Ich danke bei dieser Gelegenheit auch der Gruppe "sds.dielinke Gießen"!

Bruno W. Reimann

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