Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Kommentare zu: Wasserfall in Hamburg

2 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (16.06.2019 20:57 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 16.06.2019 um 20:10 Uhr
In Ergänzung zum Beitrag:

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/129423/wasserfaelle-im-allgaeu/

Das Foto stammt vom 30.Januar 2004. Da demonstrierten Neonazis gegen die Wehrmachtsausstellung von Hannes Heer. Hierzu rief ein antifaschistisches Bündnis zu einer Gegendemonstration auf. Diese verlief friedlich und problemlos bis zum Erreichen des Platzes, auf dem die Abschlußkundgebung stattfinden sollte. Kurz bevor die Demo die Einmündung ihres Straßenverlaufs auf den Kundgebungsplatz erreichte, setzte die Polizei ohne jeglichen ersichtlichen Anlass 4 Wasserwerfer in Betrieb. Die Demonstranten konnten aus der engen Strasse nicht ausweichen und wohl mancher hat sich an diesem kalten Januartag eine Erkältung zugezogen. Ich befand mich zum Glück bereits vor dem Einschlag der ersten Wasserwerfer"schüsse" und weiß daher, dass tatsächlich kein Anlass für ihren Einsatz erkenntlich war.

Vor allem die VVN-BdA, die für die Abschlusskundgebung verantwortlich war (Esther Bejerano sass in dem Lautsprecherwagen und bangte um Leib und Leben, da der Wasserwerfer auch voll auf diesen gehalten hat),ging im Nachhinein vor Gericht. Nach etwa einem Jahr entschied dieses, daß der Polizeieinsatz in diesem Fall nicht angemessen war.

Kommentare zu: Schäfer-Gümbel über die Grünen

3 Kommentare letzter Kommentar von Nicole Freeman (16.06.2019 07:26 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 14.06.2019 um 18:45 Uhr
Vielleicht hat ja TSG die UZ - Zeitung der DKP gelesen: Dort schreibt Olaf Matthes am 31.5.19 in Auswertung der EU-Wahl:

"Grüne, die so viel von Klima und offener Gesellschaft sprachen, dass ihnen für die alltäglichen Probleme der arbeitenden Menschen die Luft fehlte".

Aber damit sind sie ja ziemlich gut gefahren, die Grünen. Ich für meine Person halte den Erhalt der für Menschen notwendigen Lebensbedingungen auf der Erde auch für die primäre Frage unserer Zeit. Sie betrifft ausnahmslos alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Klasse, Schicht, Nation, Religion oder sonst was. Also z.B. zuerst SUV-Produktion einstellen und sich dann Sorgen um die Automobilarbeitsplätze machen. Dafür wird dann schon noch Luft genug da sein, bzw. muß dafür da sein.

Kommentare zu: Ungewöhnlicher Schiffsname: "Werder Bremen"

4 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (12.06.2019 20:37 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 12.06.2019 um 10:11 Uhr
Die"Werder Bremen" hat auch ein Schwesterschiff "Borussia Dortmund" und wurde in einer Baureihe "Sietás Typ 160" zusammen mit 19 weiteren Schiffen gebaut. Die Sietaswerft in Cranz (Hamburg-Neuenfelde) gehört heute zur Open JSC Pella Group mit Sitz in St.Petersburg (Rußland)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 12.06.2019 um 18:36 Uhr
Damit kann ich leider nicht dienen. Habe ich nicht im Fundus. Siehe aber:

http://www.vesselfinder.com/de/vessels/ALASA-IMO-9162681-MMSI-210001000

Wie man da feststellen kann, heißt das Schiff inzwischen "Alasa". Auf der Abbildung aber noch "Borussia Dortmund". Da sind Schiffe anscheinend generell etwas unstetig.

Kommentare zu: Wattwanderung gegen Raketentests

7 Kommentare letzter Kommentar von Nicole Freeman (11.06.2019 09:40 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 11.06.2019 um 09:35 Uhr
Das Gefühl, etwas getan zu haben ist ja auch schon was. Das oben Geschilderte war ja zwar auch keine "Massendemonstration", aber auch viele kleine Aktionen können die öffentliche Meinung beeinflussen. Siehe die oben verlinkte Stellungnahme der Schutzstation Wattenmeer. Genau messen läßt sich der Erfolg natürlich nicht. Immerhin ist seit 2015 erst mal Ruhe.

Aktuell hat sich die Friedensbewegung die US-Airbase Ramstein aufs Korn genommen, insbesondere wegen der von dort weltweit gesteuerten Drohneneinsätze der USA. Von 23.06.-30.06. finden da vielfältige Aktionen statt:
http://www.ramstein-kampagne.eu/

Gesehen in Kiel

Kommentare zu: Müllästhetik

5 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (07.06.2019 20:50 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 06.06.2019 um 22:10 Uhr
Kann sein, das war beim Marinehafen

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 07.06.2019 um 10:12 Uhr
Milchkanne glaube ich weniger. Ist ja nicht sehr viel grösser, als so eine 0,33 l Blechdose. Glaube eher an irgendeinen Behälter für chemische Flüssigkeiten für Handwerker oder so (Benzin, Terpentin o.ä.)

Mädelejoch, 1973 m, Übergang von Holzgau im Lechtal (Tirol) nach Oberstdorf im Allgäu im Morgengrauen

Kommentare zu: Empfehlung für Flüchtlinge und Asylsuchende

3 Kommentare letzter Kommentar von Kurt Wirth (05.06.2019 11:57 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 03.06.2019 um 10:32 Uhr
Siehe hierzu auch:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/124924/auch-hier-oesterreich-bereitet-sich-auf-die-rueckweisung-von-fluechtlingen-vor/

und
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/124923/oesterreich-bereitet-sich-auf-ruecknahme-von-fluechtlingen-vor/

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 05.06.2019 um 11:57 Uhr
Bis dato anscheinend nicht. Sie bevorzugen lieber die Übergänge, wo sowieso schon die größten Staus sind.

Kommentare zu: Gießener Allgemeine...!!!

10 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (16.06.2019 12:03 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 21.05.2019 um 11:36 Uhr
Muß man die dann trotzdem bezahlen?

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 04.06.2019 um 13:38 Uhr
Die privatrechtliche Auseinandersetzung von zwei Vertragspartnern bei Unstimmigkeiten ist eine Sache. Aber gerade bei Unternehmen, die einen gewissen öffentlichen Auftrag erfüllen (und bei anderen Gelegenheiten halten sie sich das auch zugute und stellen das heraus) sollte man auch ein öffentliches Interesse zeigen, daß solche wichtigen Medien auch einwandfrei "funktionieren".

Auf ähnlicher Ebene liegt z.B. folgendes: Telefonwerbung ist seit etlichen Jahren verboten, es sei denn ich hätte ausdrücklich zugestimmt. Trotzdem werde ich ständig belästigt. Schließe ich versehentlich einen Vertrag ab, indem mir im Gespräch irgendwo ein "ja" rausrutscht, das dann an anderer Stelle hineingeschnitten wird, so muß ich mit diesen Gaunern herumprozessieren. Die Netzagentur wäscht ihre Hände in Unschuld und verhindert es nicht, daß andere Telefonnummern angezeigt werden, als tatsächlich dahinterstehen. Der Gelackmeierte bin ich und habe Ärger und Kosten. Ist ein anderes Thema. aber, wie gesagt, eine gewisse allgemeine Sicherheit in solchen Dingen sollte doch gewährleistet werden.

Kommentare zu: DKP Gießen zum Ergebnis der EU-Wahl

12 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (04.06.2019 18:36 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 29.05.2019 um 13:12 Uhr
Im Kreis Gießen hat die DKP gegenüber 2014 immerhin 2 Stimmen hinzugewonnen (von 97 auf 99), wogegen sie auf Bundesebene abnahm von 25.147 auf 20.419. Und das bei einer gestiegenen Wahlbeteiligung. Das Unangenehme dabei ist, daß dies schon ein jahrzehntelanger Trend ist. Es gab Zeiten in der DKP, wo man Wahlergebnissen durchaus eine gewisse Bedeutung beimaß, in dem Sinne, als daß sie ein Maßstab dafür sind, wie man mit seiner Arbeit bei den Menschen ankommt. Daraus abgeleitet gab es auch so etwas, wie Selbstkritik.

Aktuell muß man natürlich auch sehen, daß die LINKE ebenfalls enorm an absoluten Stimmen verlor und die politische Linke im weitesten Sinne europaweit ebenfalls.

Die Erkenntnis für einen notwendigen Systemwandel ist jedoch nicht auf DKP-Wähler oder auch Wähler der LINKE beschränkt. Sie ist weit verbreitet, z.B. in sogenannten "sozialen Bewegungen". Viele Menschen sind der Meinung, daß der (derzeitige) Kapitalismus entscheidende Probleme nicht lösen kann. Ihre Perspektive liegt jedoch nicht im klassischen oder vergangenen realen Sozialismus. Sie sind auf der Suche nach Wegen. Viele, die jüngst die Grünen wählten, werden nicht mit ihr ein Leben lang verheiratet bleiben.

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 30.05.2019 um 13:15 Uhr
Die "Grünen" werden sicher von vielen als "beeinflußbare", wandelbare, wenig prinzipientreue Partei wahrgenommen, was sie in der Vergangenheit ja auch war. (Wurde schon genannt: von der Friedens- zur Kriegspartei, von der sozialen zur Hartz-Partei). Man glaubt über sie noch am ehesten das zur Zeit vordringlichste Problem des Klimawandels angehen zu können, auch wenn man sie als das "kleinste Übel" betrachtet.

Zu Martin Wagner: daß sich grundsätzlich etwas ändern muß, fordern praktisch alle, auch die, die die Macht dazu hätten. Außer Seehofer und Söder vielleicht, die pochen auf 70 Jahre Erfolg in Bayern :-)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 02.06.2019 um 17:19 Uhr
Aus meiner Sicht: nein. Aber das Benennen der Fehlentwicklungen ist das kleinere Problem. Das machen viele andere außer der DKP auch. Das größere Problem ist eben eine überzeugende Lösung.

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 02.06.2019 um 18:31 Uhr
Übrigens sei noch erwähnt: Die Partei der Arbeit Belgiens PTA/PvdA steigerte sich bei der Europawahl von 3,8% in 2014 auf 8,6% in 2019 und erhält statt bisher 2 jetzt 12 Sitze im europäischen Parlament. Das ist wohl die einzige Ausnahme im allgemeinen europäischen Linksabwärtstrend. Ähnliche Zuwächse erzielte sie bei den gleichzeitig stattgefundenen Wahlen zu den Regionalparlamenten. Zwischen ihr und der DKP bestehen relativ enge Beziehungen im Rahmen der Vier-Parteien-Konsultationen. Allerdings wandte sich ihr Spitzenkandidat explizit gegen einen "Lexit", einen linken Austritt aus der EU oder eine Auflösung der EU, wie sie die DKP vertritt, wie auch die griechische KKE, die mit 5,34% weiterhin mit 2 Abgeordneten im Europaparlament vertreten ist. Die Anberaumung einer Klausur zwischen DKP und PTA/PvdA wäre vielleicht nicht schlecht.

gesehen in Travemünde

Kommentare zu: Seebestattungen - schlecht gewählter Liegeplatz für Zerstörer "Lütjens"

5 Kommentare letzter Kommentar von Bernd Zeun (30.05.2019 15:22 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 29.05.2019 um 20:09 Uhr
Es sollte letzteres sein.

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 30.05.2019 um 12:42 Uhr
Die Satire ist zugegebenermassen schon etwas makaber:

Der Lenkwaffenzerstörer "Lütjens" (2003 außer Dienst gestellt, die Schwesterschiffe hießen übrigens "Rommels" und "Mölders") wurde nach einem Weltkriegs II - Admiral benannt, der seine Verdienste nicht etwa im Aufstand vom 20. Juli 1944 erworben hat, sondern in der Bekämpfung der britischen Handelsschifffahrt im Atlantik. Lütjens kam zusammen mit ca. 2000 weiteren deutschen Marineangehörigen ums Leben beim Untergang des Schlachtschiffes "Bismarck", Hitlers großem Stolz, bei deren erstem und letztem Einsatz gegen die britische Flotte.

Den kleinen Fortschritt in der Geschichte kann man wohl verzeichnen: Rommel, Mölders und Lütjens würde die Bundesmarine heute sicher nicht mehr ehren.

Zu den genannten Schiffen und Lütjens findet man ausführliche wikipedia-Darstellungen.

Queen Mary 2 vor Blankenes

Kommentare zu: "Queen Elizabeth", "Queen Mary 2" und "Queen Mary 3"

7 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (27.05.2019 22:23 Uhr)

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 27.05.2019 um 12:42 Uhr
Die Passat kann man heute noch in Travemünde sehen und ein Schwesterschiff schwimmt noch als "Kruzenshtern" durch die Meere.

Kurt Wirth
Kurt Wirth schrieb am 27.05.2019 um 19:24 Uhr
Danke für die Einladung, Peter. Aber ich will es bei meinen bisherigen Gruppen belassen. Und der "Gar keine"-Gruppe.

Kurt Wirth

offline
Interessensgebiet: Gießen
Kurt Wirth
1.976
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Wasserfall in Hamburg
Die Simmswasserfälle bei Holzgau/Lechtal
Wasserfälle im Allgäu
Im vergangenen Jahr waren derer so manche ausgetrocknet oder ein...

Kontakte des Users (5)

Martin Wagner
Martin Wagner
Gießen
H. Peter Herold
H. Peter Herold
Gießen

Gruppen des Users (3)

Bündnis gegen Rechts Gießen
Antifaschistisches Bündnis in Gießen
Landespolitik Hessen
Hier werden alle Artikel, die mit der hessischen Politik zu tun haben,...
Linkes Bündnis Gießen
linkes-giessen.de