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Ralf Praschak

Kommentare zu: Sieben reichen nicht!

36 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (20.09.2016 09:42 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 12.09.2016 um 12:04 Uhr
Warum glauben eigentlich immer alle, dass es ein Ausschluss wäre sich für a) zu engagieren aber für b) automatisch nicht?

Das Bürgerbegehren "Drei reichen!" musste halt jetzt statt finden, weil es eben Regeln (u.a. zeitlich) dafür gibt, wenn es sich gegen einen StaVo-Beschluss richtet.

Allerdings bin ich hier auch nur der Bote ;)

Am Samstag steht dann ja TTIP und CETA im Fokus, wo wir wieder auf der europäischen bzw. internationalen Ebene wären, die u.a. auch Privatisierung und demokratische Entscheidungen vor Ort berührt:
http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/frankfurtmain/

Darüber hinaus gibt es sicherlich viele andere Themen/Baustellen. Aber es steht doch jedem Menschen frei, sich für "seine Sache" zu engagieren und dafür zu werben. Es sollte halt nur nicht erwartet werden, das andere sich automatisch für die "eigene Sache" engagieren müssen.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 12.09.2016 um 21:57 Uhr
@Herr Walther
Das Kernteam von sieben Leuten hat, aus meiner Sicht, alles ihnen menschenmögliche getan. Unterschriften gesammelt, Flyer verteilt, Pressearbeit, Socialmedia, ... Sicher kann man immer noch mehr einfordern, aber dies kostet dann halt mehr Freizeit neben Job, Familie, etc. oder Geld (z.B. Zeitungsbeilage, Plakate jenseits der Sonderraumnutzung, ...)
Was hätten sie denn zusätzlich, anders oder besser gemacht?

"Sorgen, Nöte und Wünsche" ist mir persönlich etwas zu undifferenziert. Denn damit geht gerade das gesamte politische Spektrum von AfD/CSU über die Mitte bis hin zur Linkspartei hausieren. Zudem kann sich Problembenennung gleichen, z.B. Situation der Geflüchteten, aber die "Lösungsvorschläge" komplett widersprechen.

Es gibt halt nicht den einen richtigen Weg. Und oft steht die eigene Überzeugung auch eine Mehrheit gegenüber, z.B. der Kampf gegen den ausufernden Überwachungsstaat, der ja nur die gefühlte Sicherheit erhöhen.

Würde man eine Liste aller Probleme/Baustellen erstellen, so würde sie doch jeder Mensch unterschiedlich nach seiner Wichtigkeit sortieren.

Interessant wird es dann aber auch erst, wenn man anfängt Verknüpfungen herzustellen. Da mögen 150 k€ für Gießen für manche wenig aussehen. Wenn dann aber kein Geld beispielsweise für Bildung oder Infrastruktur da ist oder eine kommunale Steuer oder Abgabe wieder erhöht werden müssen, ergibt sich auf einmal aus der möglichen persönlichen Betroffenheit eine ganz andere Wichtigkeit.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 12.09.2016 um 21:59 Uhr
Mal ein paar Wikipedia-Links:
TISA - http://de.wikipedia.org/wiki/Trade_in_Services_Agreement
TTIP - http://de.wikipedia.org/wiki/Transatlantisches_Freihandelsabkommen
CETA - http://de.wikipedia.org/wiki/Transatlantisches_Freihandelsabkommen

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 13.09.2016 um 00:53 Uhr
Ja, sie haben ihre "Sorgen, Nöte und Wünsche" konkretisiert. Aber dennoch bleiben sie subjektiv. Jemand z.B. von der FDP würde mit diesen Schlagworten ein komplett anderes Bild malen - betrachtet dieses Themen aber auch als "Sorgen, Nöte und Wünsche" - insbesondere die Privatisierung.

Um den Bogen aber wieder zu spannen. Es muss halt jemand(tm) den ersten Schritt machen und eine Idee zur Lösung an den Start bringen, um dann Bündnispartner zu sammeln.

Ich habe nicht geschrieben, dass ein Verzicht auf den vierten Hauptamtlichen mehr Geld für andere Dinge bedeuten würde. Mir ist schon klar, dass der Umkehrschluss nicht gilt. Deswegen habe ich auch nur ein Beispiel zur Mangelargumentation gebracht.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 13.09.2016 um 17:12 Uhr
Ehrenamtlich sind Kapazitäten halt immer begrenzt. Das könnten halt erst utopische Lösungen wie z.B. ein BGE oder eine Gesellschaft a la Star Trek TNG ändern.

Zu der Arbeit der (noch) vier Piraten-Landtagsfraktionen kann ich recht wenig sagen. SH und NRW sind allerdings recht gut vernetzt, da gab erst letztens wieder eine gemeinsame Runde.

Dennoch hilft Vernetzung und Kampagnen-Fähigkeit nur bedingt. Am Ende braucht man parlamentarische Mehrheiten (z.B. ACTA-Ablehnung im Europaparlament), eine juristische Entscheidung (z.B. Karlsruhe zur VDS I) oder Druck auf der Strasse (z.B. Netzsperren). Mal sehen wie dies nun bei TTIP, CETA und TISA am WE wird.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 13.09.2016 um 19:56 Uhr
Ja, die Bilanz der 4 Piraten-Landtagsfraktionen ist eher überschaubar. Dafür gibt es sicher viele Gründe und eigene Fehler ;( Ist aber sicher ein Thema für sich.

Ich habe parlamentarische Mehrheiten ja nur als eine von drei Säulen genannt. Manchmal kann auch ein Momentum eine Sache beflügeln. Sieht man leider aktuell in Europa und bei uns ja auch am Erstarken des Rechtspopulismus gerade ;(

Kommentare zu: Letzter Aufruf zur Unterzeichnung des Bürgerbegehrens "Drei reichen!"

2 Kommentare letzter Kommentar von Ralf Praschak (09.09.2016 08:34 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 07.09.2016 um 20:46 Uhr
Aktueller Stand:
2241 von 3114 gesammelt (~72 %)
1495 bestätigt (~48 %)

http://www.drei-reichen.de

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 09.09.2016 um 08:34 Uhr
Finaler Stand:
2329 von 3114 gesammelt (~ 75%)
1495 bestätigt bisher

http://www.drei-reichen.de/

Kommentare zu: Aufruf zur Unterzeichnung des Bürgerbegehrens „Drei reichen!“

2 Kommentare letzter Kommentar von Ralf Praschak (04.09.2016 21:57 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 04.09.2016 um 21:57 Uhr
Vielen Dank ;)

Der neuer Stand:
~ 48% gültig
~ 66% gesammelt

Noch 4 Tage

http://www.drei-reichen.de/

Kommentare zu: Bürgerbegehren "Drei reichen!" geht in die entscheidende Phase

10 Kommentare letzter Kommentar von Ralf Praschak (04.09.2016 21:56 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 26.08.2016 um 13:09 Uhr
Aktueller Stand:
~ 40% gültig
~ 48% gesammelt

Viel Zeit ist leider nicht mehr.

http://www.drei-reichen.de

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 31.08.2016 um 11:35 Uhr
Neuer Stand:
~ 40% gültig
~ 59% gesammelt

Letztes Wochenende vor dem Ende.

http://www.drei-reichen.de/

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 04.09.2016 um 21:56 Uhr
Neuer Stand:
~ 48% gültig
~ 66% gesammelt

Noch 4 Tage

http://www.drei-reichen.de/

Kommentare zu: »Drei reichen!« rührt an latenter Demokratiefeindlichkeit

3 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (27.08.2016 23:31 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 27.08.2016 um 14:01 Uhr
Wie soll denn ein gesetzlich festgelegter (HGO) direkt demokratischer Prozess "latent Demokratiefeindlich" sein?

Zumal das Bürgerbegehren "Drei Reichen!" NUR ein Bürgerentscheid zum Ziel hat, wo dann alle Wahlberechtigten über die Frage eines 4. Hauptamtlichen entscheiden dürfen - anstatt eine Koalition, die bei der Wahl nicht wirklich mitzubestimmen war.

Demokratischer geht es eigentlich nicht!

Dies dann in eine rechte Ecke Marke Koch zu rücken, grenzt schon etwas an Beleidigung.

Sicherlich muss man den Argumenten von "Drei Reichen!" nicht folgen oder sie teilen. Dennoch sind andere als die eigene Meinungen nicht gleich populistisch.

Kommentare zu: Nein, es war keine dusselige Reklame

9 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (31.08.2016 07:24 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 17.08.2016 um 15:10 Uhr
Das Anschreiben und das Formular als PDF gibt es auch unter:
http://www.drei-reichen.de

Kommentare zu: Karfreitag und das Gedenken an ein großes Unrecht.

49 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (28.03.2016 16:53 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.03.2016 um 23:59 Uhr
Gibt noch weitere Aspekte der Feiertagsgesetze:
http://www.tanzen-gegen-tanzverbot.de/index.php/filmverbot/

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 09:33 Uhr
Nun, die Filmzensur erfolgt durch die FSK:
https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontrolle_der_Filmwirtschaft#Feiertagsfreigabe

Da dürften die Kirchen nicht direkt involviert sein, wäre aber auch mal interessant die FSK genauer zu durchleuchten.

Ansonsten werden die Gesetze immer noch vom Bundestag und den Landtagen gemacht.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 21:57 Uhr
Der Kampf um die Liberalisierung der Feiertagsgesetzgebung sollte sich nicht der Religionskritik bedienen, denn die Religionsfreiheit ist auch ein Grundrecht und schließt obendrein die Freiheit von jeder Religion mit ein.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 22:12 Uhr
Nun, mit dem Verspotten haben Sie recht.

Aber Satire ist durch die Meinungsfreiheit als Grundrecht gedeckt - auch wenn man den Inhalt nicht verstehen oder gar teilen mag.

Aber Verständnis ist zum Glück keine Bedingung auch nicht für Feiertage und gerade Ostern plus Weihnachten sind durch kommerzialisiert.

Das Argument, dass dann doch alle Arbeiten sollen und die Feiertage abgeschafft werden sollten, hat auch eine humoristische Komponente. Insbesondere wenn man bedenkt, welche Dienstleistungen man an Feiertagen dann doch selbst in Anspruch nimmt - die ja auch von Menschen erarbeitet werden.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 22:26 Uhr
Diese Trennung ist eben die Kunst und daran wird man in einem sachlichen Diskurs dann auch gemessen.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 22:55 Uhr
Diskutieren darf man fast alles ;)

Aber Glauben ist eben keine rationale Angelegenheit. Deswegen ist die Vermischung von Religionskritik und der Forderung nach Liberalisierung einer weltlichen und möglichst neutralen Feiertagsgesetzgebung nicht hilfreich.

Sieht man ja z.B. an Herr Mengers Reaktion. Über die Verbote diskutieren, aber die Religionsfreiheit und die Würde des Anderen wahren. Er greift ja auch nicht die "üblichen Protagonisten" an.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 23:11 Uhr
Zwischen Ideal und Realität gibt es immer Lücken - zumal in einer Demokratie in der Regel Mehrheiten für Veränderungen notwendig sind.

Politik ist halt nicht frei von Lobbyismus und Menschen ;)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 25.03.2016 um 23:21 Uhr
Ja, ich hätte da auch lieber via Bürgerentscheid auf Bundesebene selbst drüber abgestimmt

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 26.03.2016 um 01:23 Uhr
Mir ging es zwar um die Sterbehilfe, aber auch ein Feiertagsgesetz könnte gerne via Bürgerentscheid novelliert werden.

Klar, würde es wahrscheinlich um beides derzeit schlecht aussehen - insbesondere wo das Pendel gerade nach rechts schwingt.

Aber ich kann mit demokratischen Entscheidungen, die viele Treffen und wo man für die eigene Position werben kann, besser umgehen als mit einer statischen Mehrheit gekoppelt mit Fraktionsdisziplin und ggfs. Lobbyisten-Einfluss.

Zudem müssten wir wohl massiv die Bildung hochfahren.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 26.03.2016 um 09:22 Uhr
Das ist doch offensichtlich. Eine Tendenz zu früher war alles besser, das Befürworten von (gefühlter) Sicherheit mit einhergehenden Einschränkungen von Freiheitsrechten sowie die stärkere Akzeptanz von Autoritäten.

Oft geht dies dann mit dem Propagieren der christlich-abendländischen Kultur einher.

Daraus ergibt sicher die Annahme, dass über direktdemokratische Prozesse in nächster Zeit eher keine Liberalisierungen zu erwarten sind oder es zumindest schwerer haben werden.

Kommentare zu: Kumulieren und Panaschieren abschaffen?

29 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (16.03.2016 09:43 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 07.03.2016 um 15:55 Uhr
Ist das Wahlsystem denn kompliziert oder wird es nur als solches betitelt.

Denn wer nicht Kumulieren oder Panaschieren möchte, kann einfach ein Listenkreuz setzen, wie es bei anderen Wahlen auch der Fall ist.

Die Frage ist doch eher, für welches Problem soll ein einfacheres Wahlsystem eine Lösung sein?
Denn die Wahlbeteiligung ist - zumindest in Gießen - erneut gestiegen.

Wahlhelfer im Sinne von Video (siehe hessenschau.de) oder Online-/Mobile-Apps fürs Erstellen von Wahlausfüllhilfen sind sicher einfach zu realisieren.

Briefwahlunterlagen farbzukodieren und zu nummerieren inkl. Anleitung war auch diesmal schon der Fall.

Online-Voting via Blockchain (Technik hinter Bitcoins) wäre natürlich die Krönung.

Aber das grundlegende Problem ist doch eher eine Verdrossenheit gegenüber dem System und die mangelnde Attraktivität der Kommunalwahlen/-politik.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 10.03.2016 um 17:21 Uhr
Mit diesen Schreibweisen - die im übrigen nicht neu sind - löst man aber keine realen Probleme, wie z.b. EqualPay.

Auch wenn das Anliegen dahinter, die sprachliche Gleichberechtigung aller Geschlechter, unterstützenswert ist, so gibt es viel kreativere und intelligentere Optionen, die auch noch den Rechtschreibregeln entsprechen und Texte nicht unlesbar machen, wie z.B.:
* Studierende
* zu Fuß Gehende
http://www.heise.de/tp/news/Zu-Fuss-Gehende-statt-Fussgaenger-2008307.html

Aus Kollegen könnte so beispielsweise Mitstreitende werden ;)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 10.03.2016 um 17:44 Uhr
Das ist eben der Unterschied zwischen ideologischem und kreativem Umgang ;)

Ich persönlich lese Texte mit Binnen-I o.ä. nur noch wenn es wirklich sein muss, weil es in der Regel dem Lesenden Mehrarbeit auferlegt.

Unterstrich (Gendergap) und das neuere Sternchen (Wildcard) sollen ja alle Menschen unabhängig ihres Geschlechtes einschließen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gendergap_%28Linguistik%29

Eine neutrale Form führt auf Seite des Schreibenden zur kreativen Mehrarbeit, um die Texte leserlich zu halten. Zudem ist es gesellschaftlich leichter zu adaptieren, da Sprache ein gewachsenes und lebendiges Konstrukt ist und eben nicht einfach so mal geändert werden kann.

Zudem kann man auch eine Diskriminierung durch Reduktion auf ein * oder _ sehen - genauso wie im Anhängsel innen. Die neutrale Form hat dieses Manko nicht, da alle gleichberechtigt in einem Wort angesprochen werden und durch Artikel spezifiziert werden können:
- Der Radfahrende
- Die Radfahrende
- Die Radfahrenden

Ich halte dies persönlich für die fairere, lesbarere und somit demokratischere Lösung. Sie mag nicht perfekt sein, aber kommt einem Ideal am nächsten ohne ideologischem Überbau.

Kommentare zu: Zusammenschluss der Heuchler

90 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (08.03.2016 10:43 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 23.02.2016 um 10:41 Uhr
Moin,
lässt sich diese Aufforderung zum "Bündnis der Besonnenen" irgendwo online finden?

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 23.02.2016 um 17:03 Uhr
Schönes Statement Frau Back, i like ;)

Der Irrsinn Kernspaltung wird noch richtig teuer - was damit alles im Bereich Soziales machbar wäre:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atom-altlasten-atomausstieg-hier-kommt-die-rechnung-1.2874995
(Aber Strom kommt ja aus der Steckdose)

Für eine erfolgreiche Energiewende, braucht es Stromspeicher:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/forschung-pumpspeicher-am-meeresgrund-sollen-windstrom-puffern-a-1078397.html
http://www.ingenieur.de/Arbeit-Beruf/Gruenderlounge/Start-up-Portraets/Wasserstoff-sicher-transportieren-lagern

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 23.02.2016 um 17:51 Uhr
Welche verbrannten Milliarden der Energiewende?
Die der anderen Träger sind ja bekannt:
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37513/1.html

Wer die Energiewende ablehnt, muss halt auch Antworten liefern, woher der Strom aus der Steckdose kommen soll.
Da gibt es dann primär nur Nuklear oder Fossil als Antwort.
Huckepack stellen sich dann die Fragen nach "Endlager" und Klimakatastrophe.

Dezentral, in kommunaler Hand und möglichst klimaneutral sind mir da schon lieber inkl. der nötigen Investitionskosten plus Auflösen der entsprechenden Lobby und Oligopole der Stromkonzerne.

Aber dies ist eigentlich ein anderes eigenständiges Thema ;)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 00:49 Uhr
Umlagefinanzierte Systeme mögen ja durchaus robust sein, was wirtschaftliche Schwankungen angeht - aber bei demographischen Verschiebungen in Kombination mit einem sich ausdehnenden Niedriglohnsektor sind solche Systeme eben auch überfordert. Deswegen gab es ja die Agenda 2010

Es gibt durchaus aber Ansätze für Reformen, u.a. des Steuersystems:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ungleichheit-einkommensteuer-abschaffen-nur-vermoegen-belasten-1.2836584

Im Prinzip gehört das gesamte System (Steuern - Soziale Sicherung -
Krankenkassen) komplett überarbeitet, u.a.:
- Alle zahlen in alle Sicherungssysteme
- Unnötige Bürokratie/Wasserköpfe abbauen
- deutliche Reduktion der gesetzlichen Krankenkassen
- Einfacheres Steuersystem, weniger Ausnahme, Fokus auf Vermögen/Kapital
- Bessere Kinderförderung unabhängig des Familienmodells

Prämisse dabei wäre nicht ein sozialistisches Bürokratie-Monster zu schaffen, sondern ein liberales und effektives Solidaritätssystem

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 10:17 Uhr
Ja, werden wir auch!

Wenn u.a. die Steuerflucht internationale Konzerne sowie unserer wohlhabenderen Mitmenschen korrigiert werden würden, wären zumindest die Kosten ein Klacks:
http://www.huffingtonpost.de/2015/09/17/schmarotzende-fluechtlinge-kosten-deutschland-milliarden_n_8150742.html

Und eine Entscheidung zur Flucht basiert sicher kaum alleine auf den Worten von Frau Merkel sondern eher aus Verzweiflung, Leid, etc. sowie teilweise dem "Marketing" der Schlepper, die das Blaue vom Himmel über Europa versprechen, um sich an den Flüchtenden auch noch zu bereichern.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 10:35 Uhr
Zum europäischen Solidaritätsverhalten kommt halt auch das Gebaren Deutschlands während der "Finanzkrise" hinzu.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 13:26 Uhr
Die "Finanzindustrie" hat uns alle in Haftung genommen!

Den Flüchtenden wird halt alles Mögliche über Europa/Deutschland von den Schleppern erzählt, um an ihre letzten Euros/Dollars zu kommen.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 13:55 Uhr
Die SPD möchte halt irgendwann auch mal wieder das Amt des Bundeskanzlers bekleiden.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 14:23 Uhr
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten#Rezeption

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 16:48 Uhr
@Herr Bucher
Der Link zu Wikipedia diente der Transparenz, damit alle Lesenden sich ein Bild der Quelle verschaffen können.

Ist eigentlich so gängig:
https://www.freitag.de/autoren/bartholomaeus-von-laffert/pegidas-maerchen
(https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag#Stimmen_zum_Freitag)

Aber Vergleiche mit zwei der größten deutschen Verbrecherorganisationen verbitte ich mir!
Merken sie sicher selber, dass dies damit die Meinungsfreiheit verlassen.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 24.02.2016 um 20:06 Uhr
@Herr Bucher
Sie wollen jetzt nicht wirklich einem Piraten das Internet erklären, oder? Zumal der Link ohne Kommentierung (=> Wertung) war. Alles andere ist ihre Interpretation.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 28.02.2016 um 10:13 Uhr
Nur gut, dass diverse Rechtsgüter und Grundrechte dem entgegenstehen!

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 29.02.2016 um 11:13 Uhr
Fremdenfeindlichkeit und nationalistische/"völkische" Bestrebungen gehören nicht zu einer Demokratie!

Es gehört leider zum freiheitlichen Charakter einer Demokratie, dass auch deren Feinde sie benutzen können, um sie dann einzuschränken oder abzuschaffen.

Deswegen muss eine Demokratie wehrhaft sein, aber dennoch die Neutralität des Rechtsstaates wahren.

Berufsverbote sind da sicherlich sehr sehr kritisch zu betrachten, sofern keine konkreten Gesetzesübertritte im Einzelnen vorliegen. Eine behördliche Beobachtung ist sicherlich eher gerechtfertigt, falls es konkrete Anhaltspunkte gibt - wobei z.B. der Verfassungsschutz bei der NSU auch kläglich versagt hat.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 29.02.2016 um 14:47 Uhr
Alle die Lesen & Verstehen können, brauchen sie nicht zu "verurteilen" - zumal wir auch kein Gericht sind ^^

Vielleicht sollten sie mal ihren Horizont erweitern:
http://kattascha.de/?p=2002
http://kattascha.de/?p=1923

Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig gute Bildung wäre.


@Alle
CDU, SPD und Grüne lehnen eine Kommunalwahl-Podiumsdiskussion ab - genauso die GAZ.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 29.02.2016 um 15:17 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsruck-in-deutschland-welches-volk-kolumne-a-1079825.html

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 29.02.2016 um 19:25 Uhr
Jaja, es geht doch nichts über eine egozentrische Hybris gepaart mit angewandtem Trolltum ...

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 01.03.2016 um 16:01 Uhr
Welchen Dialog? Man kann nicht beenden, was es nie gab.

Und spätestens jetzt haben sie sich selbst komplett - oder übersetzt in ihre Welt als total - disqualifiziert. Eine Anzeige durch Frau Barthels wäre nun wohl gerechtfertigt.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 04.03.2016 um 22:15 Uhr
http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/besorgte-buerger-gefaehrliche-zum-buch/

http://www.bpb.de/lernen/grafstat/rechtsextremismus/

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-rechtsextremismus-studie-stellt-zusammenhang-her-a-1003938.html

https://www.startnext.com/kurzfilmgegenrechts

Kommentare zu: Der "Schulterschluss" als reine Symbolpolitik

5 Kommentare letzter Kommentar von Ralf Praschak (04.03.2016 10:45 Uhr)

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 19.02.2016 um 20:00 Uhr
Vielleicht haben die "Demokraten" dies auch als PR-Aktion einkalkuliert, dass sich die anderen beschweren werden und so die Plakataktion am köcheln halten.

Die Demokratie hätten z.B. man mit Absenkung des Wahlalters oder Stimmrecht für alle Einwohnenden stärken können.

Ralf Praschak
Ralf Praschak schrieb am 04.03.2016 um 10:45 Uhr
In der Wetterau geht es auch anders:
http://dl.dropboxusercontent.com/u/22741570/Piraten/Giessen/KW-2016/Fotos/12524255_10208000112055680_822985149670608933_n.jpg

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