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Valentin Hemberger

Lange Jahre ein vertrauter Anblick

Kommentare zu: Abschied, es war einmal! Wie geht es weiter?

2 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (27.08.2012 15:46 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 27.08.2012 um 10:00 Uhr
Vielen Dank, Herr Herold, für ihr bebildertes Requiem. Ich habe das Gebäude, den Ort sehr gemocht - das es nun Geschichte sein soll, ist nur schwer zu begreifen. Der drohende Abriss hing ja stets wie ein Damoklesschwert über dem Haus, aber es überlebte still sterbend Jahr um Jahr und entging der unmittelbaren (Kapital)Verwertung somit eine geraume Zeit. Doch jeder Spekulant sehnt sich nach dem Tag, an dem er aus rottenden Dachstühlen und feuchten Kellern (an denen er allein Schuld trägt) Profit schlagen kann. Als ich hörte, dass die Abrissarbeiten begonnen hätten, wollte ich es erst nicht glauben: der Fest in der Brandung Gießener Geschichtslosigkeit wird fortgewaschen? Unmöglich, oder? Leider wahr.

Ich denke, dass unser Kampf, d.h. ihre Berichterstattung, die Berichte der anderen BürgerreporterInnen und nicht zuletzt mein Artikel dazu begetragen haben, dem Problem der Stadtentwicklung, der Geschichtslosigkeit, der Spekulantenwesens in Gießen informativ, kritisch und aufklärend gegenüberzutreten. Siege sehen ohne Frage anders aus, doch geschlagen sind wir nicht!

Wie wird es weitergehen mit dem Gelände? Werden die profitgeilen Interessen eines Einzelnen wieder diktieren, wie hier gebaut wird, welche architektonischen Scheußlichkeiten wir ertragen müssen? Welcher geschitsträchtige Bau fällt als nächstes (Alte Post)? Diese Fragen werden die Stadt und ihre Einwohner beschäftigen müssen, soll Gießen nicht vollends zum Ort der Kulturbarbarei und des Spekulantendiktats herabsinken!

Junge Gewerkschafter der IG BAU-Jugend bepflanzen in der Innenstadt Straßenschäden

Kommentare zu: Schuldenbremse: Junge Gewerkschafter bepflanzen in der Innenstadt Straßenschäden

4 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (03.03.2011 18:58 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 03.03.2011 um 18:22 Uhr
Eine tolle und überaus kreative Aktion! Ich hoffe, dass möglichst viele Leute über diesen Kanal Wind von der Sache bekommen: Die Schuldenbremse ist weder generationengerecht, noch "nachhaltig", noch sozial gerecht und schon garnicht im Sinne der einfachen Bürger Hessens!

Die aktiven jungen Frauen und Männer von der IG Bau Jugend haben hier gezeigt, "was uns blüht" , wenn der Unsinn Schuldenbremse in die hess. Verfassung eingeschrieben wird!

Weiter so - Venceremos!

Kommentare zu: Greilich (FDP): Weiter offensiv für die Schuldenbremse - „SPD muss sich erklären, was sie will“

24 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (18.03.2011 00:13 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 19.02.2011 um 21:00 Uhr
Wie rührend, wie sich hier Herr Greilich (oder vielmehr seine Helferlein aus dem Wahlkampfbüro) Gedanken um die Position und die Glaubwürdigkeit der SPD macht. Muss er aber gar nicht: Auch wenn er es nicht verstehen kann oder möchte, dass es unter den Sozialdemokraten noch einige Leute gibt, die sozial denken und demokratisch sind. Sozial, weil sie wie die Linke, die Gewerkschaften und Sozialverbände gegen eine Schuldenbremse in der hessischen Verfassung sind. Demokratisch, weil sie sich der Parteitagsmeinung widersetzen (können) und eine abweichende Meinung haben. Ich bin kein Sozialdemokrat, kenne aber etliche, die die Schuldenbremse ablehnen (aus guten Gründen). Das sind für mich noch Sozialdemokraten ihrem Anspruch nach!

Wenn nun Herr Greilich alle SPDler auf Linie bringen will, leistet er dann nicht die (Überzeugungs)Arbeit, die der SPD-Vorstand leisten muss? "Besorgniserregend" sei die Spaltung der SPD - er kann ja eintreten und für "Gleichklang" sorgen!

Es ist weiterhin perfide, den Kampf gegen die Schuldenbremse sofort mit dem Votum der Partei "Die Linke" gegen das Projekt in Verbindung zu bringen, um das Projekt in das Fahrtwasser einer behaupteten "prokommunistischen" Unterwanderung Hessens durch diese Partei zu bringen und so beim bürgerlichen Publikum in Verruf zu bringen! Der Ton macht hier die Musik, impliziert doch die Gegenüberstellung "vier demokratische[n] Parteien CDU, SPD, FDP und Grüne" und "Die Linke" sofort, dass die Linke ein Schmuddelkind ist und alles, was sie anfasst (somit auch die Ablehnung der Schuldenbremse) zu etwas Verachtenswertem mutiert. Ziemlich kurz gegriffen, populistisch eben!

Weiter ist Herrn Greilich aufgefallen, dass "sein SPD-Kollege Gerhard Merz in einer Veranstaltung der Gewerkschaft verdi zusammen mit einem Abgeordneten der Linkspartei erklärt hatte, man sei grundsätzlich gegen das Vorhaben der Einführung einer Schuldenbremse." Gut, aber man kann die Positionierung erstens mit dem Aspekt des Gruppenzwangs verstehen: Merz saß bei einer Gewerkschaftsveranstaltung, die Mehrheitsmeinung war gegen die Schuldenbremse, Merz spricht gegen die SchBr. (sonst wäre er ausgebuht worden und sein Wahlkampfego wäre am Boden gewesen). Oder Merz meinte wollte es so verstanden wissen, dass er zwar im Prinzip die SchBr. ablehne, seinen Partei/die Umstände ihn gezwungen hätten, in bestimmten Kreisen für die Schuldenbremse aufzutreten.

Wie auch immer: Betrachtet man die "Wende" Merz´ isoliert von der Kommunalwahl, dann gilt der biblische Spruch: "Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen." (Lk. 15, 7). Schön für ihn, wenn er doch noch seinen Fehler eingesehen hat.

Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl kann man die "Wende" als wahlkampftaktisches Manöver sehen - was mehr als verachtenswert wäre (aber nciht untypisch)!

Kommentare zu: Möller: Kino-Planung großer Schritt für Gießen

7 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (20.02.2011 15:55 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 19.02.2011 um 19:40 Uhr
Ich glaube es auch erst, wenn ich es sehe.
Das Geld macht doch eh, was es für richtig, wichtig und notwendig empfindet, um sich selbst zu vermehren/zu feiern!

Kommentare zu: CDU: Philosophenstraße schnellstmöglich öffnen

6 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (20.02.2011 16:23 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 19.02.2011 um 19:38 Uhr
Sie haben absolut Recht, Herr Momberger!

Es scheint, als ob die CDU-Landesregierung nun erkennt, dass ihre Handlungsmöglichkeiten mit der Schlinge der Schuldenbremse um den politischen Hals immer enger und enger umrissen bleiben wird. Schluss mit schicken Mäzenatentum vor den Kommunalwahlen (also mit versteckten Wahlgeschenken). Die Kommunen werden die Leidtragenden sein, wenn die Schuldenbremse in der hess. Verfassung verankert wird (und die Klage Schleswig-Holsteins gegen die Schuldenbremse der Bundesregierung scheitert).

Also noch mal schnell ein paar Geschenke rausgehauen, sich selbst gelobt, um die Kiste zugenagelt! Und das ist der Weg in eine schuldenfreie Zukunft - gespickt mit Schlaglöchern, verfallenden Schulen, geschlossenen Bibliotheken, sozialen Projekten auf Sparflamme, etc.?

Wenn das die Lösung ist, hätte ich gerne wieder mein Problem zurück!

Kommentare zu: CDU erwartet Vorschläge zur Lösung am Reichensand

2 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (18.03.2011 17:09 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 19.02.2011 um 19:29 Uhr
CDU zeigt sich antikapitalistisch! Spekulanten enteignen?

"Es dürfe nicht abgewartet werden, bis sich der Zustand der „Alten Post“ dem Zustand des Objektes „Samen-Hahn“ angleiche. „Es darf doch zumindest erwartet werden, dass seitens der Eigentümer eine Perspektive formuliert wird, wie mit den Immobilien verfahren werden soll“, so Möller abschließend." Rein vom optischen her gleichen sich die Gießener Schandflecke: Schmutzige Fassaden, eingeworfenen Fenster, wilder Baumwuchs rund um die Gebäude, Dächer im schlechten Zustand, ein hässliches Korsett aus Plakaten, etc. Und dabei sind die Bauwerke vom architektonischen und denkmalrechtlichen Aspekt her betrachtet eigentlich wahre Schmuckstücke!

Es ist ja nicht so, dass Gießen mit einer überbordenden historischen Bausubstanz angeben könnte. Die wenigen erhaltenen Gebäude werden der wirtschaftlichen Gier von wenigen überlassen - eine Schande.

„Die Stadt habe der Eigentümerfamilie vor Jahren bereits fraktionsübergreifend die Hand gereicht, um gemeinsam und in einem konstruktiven Dialog Lösungen für die Problemimmobilien aufzuzeigen.“ Leider wird in diesen Fragen immer noch zu milde mit Spekulanten und Immobiliengaunern verfahren. Die Vergangenheit lehrt uns, dass selbst inbrünstigstes Diskutieren am grünen Tisch nichts außer einen warmen Händedruck, ein luftiges Versprechen und zu guter Letzt ein toleriertes "Weiter so - was wollen wir machen!? Hier reichen sich Pest und Cholera die Hand – und alles bleibt beim alten!

Enteignung: Für die CDU ein Machwerk des Teufels, auch wenn das Grundgesetz diesen Schritt zum Wohle der Allgemeinheit durchaus vorsieht. „Eigentum verpflichtet“: Zum Spekulieren, zum Gewinn maximieren, zum politischen Zaudern und Abwarteten? Wohl kaum! Enteignung heißt die Forderung der Stunde – Gestaltung des Viertels zum Wohle der Anwohner und der Nutzer: Wohnraum, Gewerbe- und Verkaufsflächen, Grünanlagen. All das kann Gießen gebrauchen. Auf Spekulanten, historische Ruinen und Stillstand hingegen können alle Bürger verzichten!

Samen Hahn an der Rückseite unverändert

Kommentare zu: Tut sich was in der Bahnhofstraße?

7 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (20.02.2011 15:15 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 19.02.2011 um 19:05 Uhr
Guten Tag Herr Herold,

ich finde es sehr lobenswert, dass Sie sich regelmäßig auf "Foto-Safari" begeben und den Zustand des Samen-Hahn-Gebäudes festhalten (und es der Internet-Gemeinde zeigen).

Wie Sie wissen, bin ich immer an den neusten Informationen zu dem Schandfleck im Herzen Gießens interessiert (ich gehe öfters auch an der Anlage vorbei, immer in der Angst, dass das Gebäude das Zeitliche gesegnet hat oder der Herr Spekulant das Haus Grund und Boden "denkmalgeschützt" hat).

Die Spanplatten vor den Fenstern sind wirklich keine Zierde, verhindern aber, wie Sie es schon richtig bemerkten, zumindest bis zu einem gewissen Grad, dass Wasser eindringt!

Mein Enthusiamus bezüglich des "grünen" Nachbarhauses hat sich in den vergangenen Monaten gelegt - ein Gerüst ohne Sanierungsfortschritt ist nur Alibi, eine Pille, die Kritiker ruhigstellen soll!

Ohne geordnete, kreative und bürgernahe Bauplanung sind alle Maßnahmen in diesem Viertel ohnehin nur Stückwerk. Sie dienen mehr den Heuschrecken-Unternehmern und den Spekulanten, als den Anwohnern und den Nutzern (eben auch uns beiden).

Kommentare zu: Gasleck in der Bahnhofstraße entdeckt - Erneute Vollsperrung ab 05.10.

6 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (28.09.2010 17:51 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 27.09.2010 um 15:16 Uhr
10 Monate ist doch einen tolle Zeit - bei uns auf dem platten Land ist es aber nicht anders: Es scheint ein wahrer Bürokratensport geworden zu sein, immer an den Straßen irgendwelche Umbauten vorzunehmen, die gerade erst für einen Haufen Geld aufwendig saniert wurden; frei nach dem Motto: Je früher, desto besser!
Bei uns im Dorf war es ein Wasseranschluss, der im falschen Winkel verlegt war. Wie sich die Probleme in Stadt und Land doch gleichen!

Kommentare zu: RCDS Gießen hält geforderte Einsparungen für angemessen

3 Kommentare letzter Kommentar von Valentin Hemberger (30.04.2010 21:44 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 27.04.2010 um 22:16 Uhr
Ich finde es unverantwortlich, das Organisationen, die die Interessen der Studenten zu vertreten trachten, sich auf ein solches Niveau herabbegibt und blind dem landespolitischen Diktat ihrer Mutterpartei folgt. Ein wenig mehr unabhängigen Geist hätte ich sogar von konservativer Seite erwartet: Wie man allerdings so apologetisch die finanzielle Unterminierung der Hochschulbildung verteidigen kann und die Einsparungen von 30 Millionen zu verteidigen versucht, ist für mich nicht verständlich. Das ist peinlich, das ist keine Politik im Sinne der Studenten.

"Des Weiteren schneiden die Hochschulen in den Budget-Kürzungen wesentlich besser ab als viele andere Ressorts", Ein sehr schwacher Trost! Investitionen in die Bildung sollte ein Land generell nicht als Kostenfaktor, sondern als eherne Verpflichtung, als absolute Notwendigkeit verstehen. Eine andere Politik ist volksfeindlich, Sie vernichtet die Zukunft, verdummt die Massen und verkauft ihre dürftige Apologetik als Nonplusultra an Innovation und verantwortungsvollen Regierens.

Und nebenbei: Es ist kein guter Stil und kein Zeichen von Souveränität, wenn man sich selbst zitieren muss, weil man sonst nicht zu worte kommt^^

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 30.04.2010 um 21:44 Uhr
Wer die Universität (und die Bildung) im Allgemeinen als Elfenbeinturm betrachtet, der leugnet eindeutig den gesellschaftlichen Charakter der Bildungs ansich. Niemand wird desmaßen weltfremd sein, die Hochschule und alle mit ihr in Verbindung stehenden Themen (Finanzierung, Einbindung in die Arbeitswelt, u.drgl.m.). Wenn sich auch der RCDS deiner Meinung nach diesen Grundsatz unterstützt und dafür einsteht, kann man das lobend erwähnen. Herzlichen Glückwunsch, richtiger Ansatz, auf den man aufbauen kann.
Und gerade weil die Hochschule in ein komplexes System verschiedener gesellschaftlicher Verpflichtungen eingebunden ist, müssen unsere Gedenken zur sinnvollen, sozial gerechten und nachhaltigen Finanzierungspolitik nachdenken und permanent überdenken! Bildung ist nicht selbstverständlich, das hat niemand in Abrede gestellt: Bildung ist immer ein Ausdruck angehäufter Forschungsarbeit, ein Abbild der angehäuften wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Erfahrungen und Analysen der Menschen. Um diesen Bildungsgrad zu erreichen und diesen den Mitgliedern der Gesellschaft gleichermaßen zuteil werden zu lassen, bedadurfte und bedarf es großer Anstrengungen: Dieses Anstrengungen kommen eben auch durch finanzielle Zuteilungen an Bildungsinstitute verschiedenster Art (vom Kindergarten, weiterführenden Schulen, Universitäten und Berufsschulen bis hin zur Erwachsenenbildung) zum Ausdruck. Und gerade die gemeinschaftlich Erarbeitete Bildung begründet die Verpflichtung dieser Generation, dieses Wissen zu halten und zu mehren. Helfen dabei Einsparungen?

Es ist richtig, dass die Steuereinnahmen sinken. Die komplexen Begründungen des Absinkens des Steuervolumens, welches durch das bestehende, beschränkte Wirtschaftssystem verursacht wird, möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Wenn Steuereinnahmen sinken, gibt es immer zwei Wege aus der Misere: Zum einen Sparen, zum andern neue Geldquellen erschließen. Dabei ist die Entscheidung für einen der beiden Wege oft mit der politischen Grundausrichtung einer Partei verbunden: Sparen wird immer wieder von der konservativen Seite als sankrosanktes Heilmittel verkauft. Sparen ist wichtig, allerding gibt es es verschiedene Wege zu sparen: An der Bildund landschaft zu sparen erweist sich als fataler Boomerang: Jeder gesparte Cent hat keinen Mehrwert in Zukunft, sondern erhöht die zukünftigen Kosten erheblich. Deutschland muss in seine Ressourcen investieren, in Produkte, die Profit abwerfen. Bildung ist in einer Informationsgesellschaft eine wertvolle Ressource, die nicht auf die Schnelle und zum Schrottpreis zu "produzieren" ist. Hier muss investiert werden, verspricht doch die Bildung Mehrwert in der Zukunft. .

30 Millionen Euro - Die JLU ist von Kürzungen in Höhe von 9 Mio. betroffen: Das sind die Gelder, die zwei Fachbereiche pro Jahr benötigen!!! Für diese FB müssen nun die anderen aufkommen!

Wie bereits beschrieben, empfinde ich Sparen als eine Verpflichtung des Staates: Sparen sollte man allerdings verstärkt in absterbenden Teilen des Staatsapparates sparen (Bundeswehr/Verteidigungsetat 2009 = 31,179 Mrd. ; + 6.4 % im vergleich zum Vorjahr) sowie der künstlich aufgeblasenen Teilen (Bürokratie, Diäten, etc.). Gleichzeitig müssen allerdings neue Finanzquellen erschlossen werden. An dieses weite Feld trauen sich Konservative nur ungerne heran, wäre die einzig logische Gangart doch nichts anderes als ein Angriff auf die Großverdiener (Börsenumsatzsteuer, Erbschaftssteuer, progressive Besteuerung von Vermögen, Umbau des Bankensystems sind nur erste Schritte auf diesem notwendigen Weg.
Ich vertrete kein "ideologisches eigentlich sollte aber", sonder vielmehr ein "es gibt keine andere Alterantive, möchte man nicht das Volk zugunsten ein paar weniger betrügen).

Für diejenigen, die sich differenziert mit der Thematik beschäftigen möchten, empfehle ich an dieser Stelle u.a. folgende offizielle Internetseiten:

- http://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_211.pdf

- http://www.andreaypsilanti.de/db/docs/doc_15318_2007710123534.pdf

- http://www.linke-sds.net/spip.php?article143

- http://www.linksfraktion-hessen.de/cms/abgeordnete/die-abgeordneten/janine-wissler/reden-mainmenu-281/1001-rede-zur-novellierung-des-hessischen-hochschulgesetzes.html

http://www.fzs.de/themen/studiengebuehren/bundeslaender/index_alle.html

2. März 2010 Schöne ade?

Kommentare zu: Samenhahn in der Bahnhofstraße verfällt und alle schauen nur zu

17 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (15.10.2011 18:24 Uhr)

Valentin Hemberger
Valentin Hemberger schrieb am 04.03.2010 um 21:09 Uhr
O partigiano, portami via,
o bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!
O partigiano, portami via,
ché mi sento di morir.
E se io muoio da partigiano,
(E se io muoio su la montagna)
o bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!
(Oh Partisan, bring mich fort
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Oh Partisan, bring mich fort
Denn ich fürchte bald zu sterben
Und falls ich als Partisan sterbe
(Und falls ich in den Bergen sterbe)
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!)

Danke, Herr Herold, für ihre gute Beobachtung des beschleunigten Zerfalls des Gebäudes Samenhahn!

"Auch die Denkmalbehörde ist eingeschaltet, wenn es um die Instandhaltung der Fassade geht.“ Der Denkmalschutz hat alle Hände voll zu tun (Sie stecken nämlich in den Hosentaschen, damit man nichts mehr machen brauch!

Das Gutachten ist lächerlich und sträubt sich vor der real-existierenden Katastrophe!

So antworte ich auf Italienisch:
"Avanti o popolo, alla riscossa, Bandiera rossa, Bandiera rossa!" (Vorwärts Volk, zum Gegenangriff, Die rote Fahne, die rote Fahne!).

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