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Narrenfreiheit für Radfahrer in Giessen?

von Peter Baieram 25.10.20131476 mal gelesen18 Kommentare
Gießen | Die Rampe bei der historisches Treppe am Bahnhof
ist wieder Freigegeben und was sieht man dort?
Fahrräder über Fahrräder am neuen Geländer festgemacht,
nur ist das Geländer nicht dafür da um Räder dort
anzuketten, eigentlich ist so ein Teil bestimmt damit
Personen am Handlauf die Rampe herunter laufen können
was hier nicht mehr möglich ist.
Für was baut die Stadt Abstellanlagen für Räder wenn
sie nicht so richtig benutzt werden.
Bei den neu gebauten Abstellplatz am alten Wetzlarerweg
werden obwohl platz vorhanden ist auch dort lieber die Räder
am Geländer oder am Zaun festgemacht.
Die Polizei sollte eine Woche lang diese Räder einsammeln,
so das der Besitzer sein Rad an andere stelle wieder abholen muss
gegen ein kleinen Obolus natürlich.
Auch denken viele Radfahrer die ihr Rad an einer Kreuzung an Verkehrsschilder festmachen, und damit einen teil des Gehweges versperren, nicht an Blinde Menschen für die so ein sorglos abgestelltes Rad zur falle wird.
Am 5.6.13 wurde die Rampe für ca.8 Wochen gesperrt und seit dieser woche ist sie wieder freigegeben.

 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.479
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.10.2013 um 23:18 Uhr
In Gießen haben Radfahrer Narrenfreiheit, liegt aber sicher an der Stadtverwaltung die hier nicht gewillt zu sein scheint durchzugreifen
H. Peter Herold
28.479
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.10.2013 um 23:54 Uhr
Alzheimer schon jetzt ;-). Vorsicht! Oft werden die anfangs auftretenden Gedächtnislücken, Orientierungs- und Sprachprobleme nicht so ernst genommen oder überspielt.
H. Peter Herold
28.479
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 07:21 Uhr
Auch Lack bekommt Risse
Nicole Freeman
10.455
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 26.10.2013 um 09:43 Uhr
Radfahrer brauchen in giessen keine angst zu haben wenn sie sich verhalten wie die wilde wutz. Das ist allerdings schon fast eine beleidigung fuer das arme wildschwein. diese tiere sind sozialer eingestellt. die stadt greift zu wenig ein. den vorschlag mit einsammeln und abholen gegen ein busgeld finde ich sehr gut !
Jutta Skroch
13.589
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.10.2013 um 10:19 Uhr
Aber wie einsammeln, wenn sie fest ans Geländer gekettet sind? So ohne weiteres darf auch die Ordnungsbehörde die Räder nicht einsammeln. Das hat man ja vorher schon an den Rädern gesehen, die garantiert von niemnden mehr benutzt wurden. Verbotsschilder sind sicher auch für die Füß'. Vielleicht sollte man es mal mit einem netten Schild versuchen, wo man auf das Problem für behinderte Menschen aufmerksam macht. Im Winter könnte das auch für gesunde Menschen angenehm sein, wenn sie sich bei Eis und Schnee mal am Geländer festhalten könnten.
Ich denke mal, das die Radfahrer keinen Schritt zuviel laufen wollen, wie Autofahrer auch.

@Herr Skotarczyk, soweit ich weiß, gibt es auch weiterhin einige Kurzzeitplätze, für die, die länger (Stunde: 1 €) oder den ganzen Tag parken wollen, kostet es zur Zeit € 2,50, das finde ich nicht zuviel. Anders sieht es aus für die, die ihr Auto täglich am Bahnhof abstellen, um mit der Bahn weiter zu fahren, da kenne ich die Modalitäten für einen Dauerparkplatz nicht.
Wenn Radfahrer identifizierbar wären und eine Haftpflicht hätten wie z. B. Mofafahrer, sähe es bestimmt anders aus.
Michael Beltz
7.636
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 13:19 Uhr
Vor dem Probleme drücken sich Politiker, Polizei und Ordnungsamt. Letzteren scheinen die Hände gebunden (so mein Eindruck aus vielen Gesprächen).
Peter Baier
10.321
Peter Baier aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 13:25 Uhr
Wenn die Stadt ein oder mehrere Schilder aufstellt,
mit den Hinweis das hier abgestellte Räder entfernt
werden sehe ich kein Problem die Räder zu entfernen.
Eine andere Möglichkeit wäre ein weiteres Schloss
Anzubringen, welches erst nach feststellen der Personalien
sowie der Fahrradnummer, wieder freigegeben wird.
Gleichzeitig sollten diese Räder gleich auf ihre
Verkehrsicherheit überprüft werden.
Früher hat man Autos am Vorderrad eine Kralle montier
welche erst nach dem bezahlen der Strafe entfernt wurde.
Das die Stadt nicht genügend gegen solche “Narren” vor geht
hängt wohl damit zusammen nicht auch noch ihre letzten
Wähler zu verlieren.
Jutta Skroch
13.589
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.10.2013 um 14:08 Uhr
M. E. eine reine Personal- und damit Finanzierungsfrage, bei der gegenwärtigen Finanzlage der Stadt, besteht auch keine Aussicht auf Änderung, der Freiwilligendienst soll ja abgeschafft werden, das wäre eine Aufgabe für diese gewesen.
Schider aufstellen mit dem Hinweis, das die Räder entfernt werden, gut und schön, dann müssen aber auch Taten folgen. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären, wer überwacht?
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 18:11 Uhr
Ich denke, nach Fertigstellung der Umbauten des Bahnhofvorplatzes, wird sich die Situation wieder verbessern. So hoffe ich jedenfalls.

Gießen hat, laut neuesten Erhebungen, knapp 80.000 Einwohner, davon sollen ein Drittel Studenten sein. Wenn also wiederum ein Drittel von denen ein Fahrrad fährt, gäbe es rein statistisch einen Bedarf an Stellplätzen für ca. 9.000 Fahrräder. Bei 50% läge der bei 13.500. Nun wäre es doch mal interessant zu wissen, wieviele Fahrradstellplätze im öffentlichen Raum in Gießen existieren. Die Grünen haben ja am Ende der letzten Legislaturperiode erklärt, sie hätten in 5 Jahren 150 neue Stellplätze geschaffen. Hört sich ja nicht gerade nach einer berauschenden Menge an. Wenn ich richtig informiert bietet der überdachte Bereich am Alten Wetzlarer Weg Platz für ca. 750 Fahrräder, das reicht ganz offensichtlich nicht. Vielleicht kann der VCD ein paar Zahlen dazusteuern. Und was die Rücksichtnahme im Verkehr angeht: das ist ein schwieriges Thema, Schwarz-Weiß-Denken hilft da nicht weiter. Es gibt 'Deppen' auf allen Seiten. Ich glaube, es war Max Frisch, der gesagt haben soll: das Auto ist ein Mordwerkzeug. Das sollten Autofahrer in jedem Fall im Hinterkopf haben, wenn sie ihr Fahrzeug führen. Und unbeleuchtete Radfahrer, die bei Dunkelheit unterwegs sind, machen im Zweifel nicht nur sich selbst unglücklich.
ADFC Gießen
477
ADFC Gießen aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 20:50 Uhr
Auch nach Fertigstellung des Bahnhofsvorplatzes wird es weiterhin zu wenig Fahrradstellplätze geben, wie der ADFC schon vor Jahren deutlich gemacht hat: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/26987/adfc-neuer-bahnhofsvorplatz-benoetigt-mehr-fahrradabstellplaetze/

Derzeit gibt es im Bahnhofsbereich 90 Stellplätze an der Alten Post, 372 Plätze am Alten Wetzlarer Weg und 108 Stellplätze am Parkhaus Lahnstraße. Geplant sind zusätzlich 230 überdachte Fahrradstellplätze an Gleis 9 und vor dem Hotel Adler. Weggefallen sind 172 Fahrradstellplätze an Fahrradbügeln vor dem Hotel Adler.

Insgesamt erhöht sich also die Anzahl der Fahrradstellplätzen somit von ursprünglich 652 auf 800. Hinzu kommen wohl noch einzelne dauerhaft zu mietende Fahrradboxen und ggf. einige weitere Stellplätze am Alten Wetzlarer Weg. Dazu sind dem ADFC aber keine genauen Zahlen bekannt.
ADFC Gießen
477
ADFC Gießen aus Gießen schrieb am 26.10.2013 um 22:08 Uhr
Da hier von mehreren Personen überlegt wurde, ob das Ordnungsamt auf dem Bahnhofsplatz oder den Gehwegen grundsätzlich ein Fahrradparkverbot anordnen darf, sei noch kurz angemerkt, dass dies rechtlich nicht möglich ist. Gehwege und Fußgängerzonen dürfen grundsätzlich zum Parken von Fahrrädern genutzt werden. Schilder, die das verbieten wollen, sind nicht zulässig bzw. sind nicht zu beachten, wie die Gerichte wiederholt entschieden haben (u.a. Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, Az. 12 LB 68/03 vom 06.06.2003).

Selbstverständlich müssen aber die Fahrräder so abgestellt werden, dass keine Fußgänger geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt werden. Wenn Fußgänger nicht gefährdet werden, dürfen abgestellte Fahrräder jedoch nicht entfernt werden und dem Radfahrer auch keine Kosten für das Entfernen in Rechnung gestellt werden (u.a. OVG Lüneburg, Az. 11 LA 172/08 vom 12.03.2009).

Im Bereich der Rampe kann man den Radfahrern nur empfehlen, keinesfalls mehr Fahrräder abzustellen und anzuschließen, denn das könnte insbesondere bei Glätte eine Gefährdung von Fußgängern darstellen, auch wenn die drei verschiedenen Höhen des Geländers und der fehlende Handlauf an der Rampe eher darauf hindeuten könnten, dass die Stadt das Geländer nie als Handlauf, sondern nur als Absturzsicherung geplant hat.

Als ADFC haben wir übrigens der Stadt schon im Jahr 2010 empfohlen, an Stellen, an denen das Fahrradparken nicht akzeptabel ist, keine Gitterkonstruktionen, sondern Mauern oder Glaselemente zu verwenden, damit an diesen Stellen Fahrräder gar nicht erst angeschlossen werden können. Leider wurde das (und auch der Bedarf für weitere Fahrradstellplätze) nicht im notwendigen Maße berücksichtigt, so dass die sich nun abzeichnenden Folgen leider zu erwarten waren.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 27.10.2013 um 12:16 Uhr
Herzlichen Dank an den ADFC für die Bestätigung des bereits erwarteten Fehlbestandes. Abschließbare Fahrradboxen für Pendler waren und sind immer noch Mangelware. Aber noch besteht Hoffnung.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 27.10.2013 um 12:18 Uhr
@ Frau Peltz: etwas weniger Gras rauchen und früher ins Bett gehen, dann kommt vieleicht auch ein brauchbarer Kommentar zustande :-)
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 27.10.2013 um 17:32 Uhr
Das gab's ja schon einmal. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch. Die Bahnhofstr. zwischen Neustadt und Schanzenstr. sowie einige andere Nebenstraßen gehörten vor ca. 20 Jahren zur erweiterten Fußgängerzone. Damals hatte man noch Visionen von autofreien Innenstädten. Der Kommerz und freie Fahrt für freie Bürger waren den kommunalen Entscheidungsträgern jedoch wichtiger.
Peter Baier
10.321
Peter Baier aus Gießen schrieb am 27.10.2013 um 20:18 Uhr
Autofreie Innenstadt finde ich auch gut, aber
müssen wir dann unseren Müll bis an grenze
der Autofreien Innenstadt bringen, oder wird
der Müll mit einen Handwagen abgeholt, wobei
die Gebühren dann ansteigen werden.
Die Geschäfte in der Innenstadt werden schließen
entweder ist keine Ware vorhanden oder es ist alles
so teuer geworden das dort keiner was kaufen.
Krankenwagen warten am Stadtrand auf ihre Kunden
Und die Polizei ist mit Pferden unterwegs.
Diese Idee ist nicht zu Ende gedacht.
Und die vielen Arbeitslose können dann das Gras
schneiden was wohl von einigen geraucht wird.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 28.10.2013 um 12:49 Uhr
Frau Peltz, Sie wissen doch: früher war auch die Zukunft besser!! (Karl Valentin). Viele gute Ansätze, die es in Gießen kommunalpolitisch mal gab, haben sich leider überlebt.
@Peter: da muss ich Frau Back Recht geben: das ist Nonsens. So haben die Händler damals auch argumentiert und schwupps wurde wieder alles rückgängig gemacht. Und, hat es Kaufhof geholfen? Oder anderen ortsansässigen Händlern? Wohl weniger. Außerdem dürfen die Zulieferer doch zu bestimmten Zeiten in die Fußgängerzone. Da wäre nur manchmal etwas mehr Kulanz seitens des Ordnungsamtes gegenüber diesen vonnöten. Sicherlich hat die Masse unserer Mitbürger eine Drive-In-Mentalität entwickelt. Der Seltersweg ist aber ein gutes Beispiel, dass autofrei funktionieren kann. Erreichbarkeit und Angebot müssen eben im probaten Verhältnis stehen, dann passt es. So ist jedenfalls mein Eindruck.
Nicole Freeman
10.455
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 29.10.2013 um 07:22 Uhr
Bestes Beispiel der Autofreien Innenstadt ist meiner Meinung nach Basel !
Saubere Sache und alles so Relaxt. Ob das an der Schweizer Mentalitaet liegt oder am fehlenden Stau..? Wer nicht laufen will oder kann benutzt die Tram . Tolle kleine Laeden und Kaffees und ein super Wochenmarkt. Romantik am Fluss und gutes Essen. Oh ich mag diese Stadt !
Nicole Freeman
10.455
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 29.10.2013 um 07:25 Uhr
uebrigens Polizei auf Pferden finden sie vor jedem Fussballstadion und in Kassel sehr oft im Park. Die Tiere haben durch ihre Groesse eine gewisse respekteinfloessende Wirkung , sind genauso Gelaendesicher wie ein Fahrrad dafuer schneller. Die Waffe gegen Radraudis !
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Peter Baier

von:  Peter Baier

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