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Abendgedanken

Abendstimmung Richtung Gleiberg
Abendstimmung Richtung Gleiberg
Gießen | Heinrich Heine:
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Peter Herold:
Was wird uns die Zukunft nur bringen?
Was werden wir am 22. September abends singen?

August Heinrich Hoffmann(von Fallersleben):
Deutschland, Deutschland über alles ......

Fotos und Textsammlung H. Peter Herold

Abendstimmung Richtung Gleiberg
Abendstimmung Richtung... 
Der Gleiberg bei Nacht
Der Gleiberg bei Nacht 
Gleiberg
Gleiberg 

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Kommentare zum Beitrag

Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 17.09.2013 um 07:44 Uhr
Nach der Wahl werden wir alle der alternativlosen Merkel-Raute des Grauens huldigen

Denn wenn Wahlen etwas ändern würden/könnten, dann wären sie verboten
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.09.2013 um 08:07 Uhr
Das sagen nur die, die sich in einem Parlament nicht wiederfinden oder zu den Verlierer gehören. Eine abgedroschene Floskel. Noch entscheiden Mehrheiten.
Ansonsten gebe ich Frau Back Recht.
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.09.2013 um 08:21 Uhr
Es war ja auch nicht gedacht, dass es gesungen wird. Eher so als Gefühl, so wie in Bayern das Mia san mia
Martin Wagner
2.510
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.09.2013 um 09:04 Uhr
Also, falls ich singe - bin als Wahlhelfer beim Auszählen dabei und es ist noch nicht klar, ob ich nach dem Stress überhaupt Lust habe zu singen - werde ich sicher ein Lied von Ton-Steine-Scherben anstimmen.

Denn das waren noch Zeiten!!! Da war ich noch jung und ......

So etwas nostalgische Wehmut muss sein, denn ich werde dann sicher daran müssen, dass die Sch....... weitere 4 Jahre weiter geht .....!

Achso, ist in den diversen Artikeln zur BT/LT - Wahl eigentlich schon der alte Kalauer geschrieben / gebracht worden?

Wenn Wahlen etwas verändern würden - wären sie verboten!

Ja, ja, der hat einen Bart der geht bis zum Boden. Aber ich denke er trifft immer noch zu.
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.09.2013 um 09:18 Uhr
Martin Du weißt doch, Oldies sterben nie aus ;-))
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.09.2013 um 09:46 Uhr
Herr Wagner hääten Sie mal den Kommentar von Frau Schepp gelesen, hääten Sie den Bart nicht bemühen müssen.
Das trifft wie geschrieben nur auf die Unzufriedenen zu. Schade unm das Demokratieverständnis.
Martin Wagner
2.510
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.09.2013 um 22:30 Uhr
Kurz zu Hern Büttel:

1. Ja meine Kommentar ist ein Eigentor geworden. Ja ich habe den Kommentar von Frau Schepp vorher nicht gelesen.

2. Herr Büttel sie schrieben: "Das sagen nur die, die sich in einem Parlament nicht wiederfinden oder zu den Verlierer gehören. (....) Noch entscheiden Mehrheiten."

Ja - sicher können die von ihnen angesprochenen zwei Gruppen sich damit ihre Frustation kleinreden. Aber das ist nicht meine politische Position. Mir geht es vielmehr darum, dass ich davon ausgehe, dass alle Parteien (von ein paar klitzekleinen abgesehen - aber die zählen ja nicht) mit dem herrschenden System irgendwie zufrieden sind und keinerlei grundsätzliches Interesse haben das System zu ändern.

Von daher finde ich es nur langweilig mich zwischen "Teufel und Beelzebub" entscheiden zu sollen.

Ist diese Haltung undemokratisch? Keinesfalls, denn auch eine konsequente Verweigerungshaltung ist eine eindeutige politische Haltung.

Aber - dass ist mehreren Artikel von mir hier in der Onlineausgabe der Giessener Zeitung nachzulesen - ich bin politisch aktiv. Niemals in einer Partei (oder einer politischen Gruppe die in Richtung Partei sich orientiert) aber in diversen Gruppen der so genannten Zivilgesellschaft.

Diese Gruppen machen Politik nicht im Landtag oder Bundestag (schon aber in Gemeinde- oder Stadtparlamenten) wirken aber durch den aufgebauten Druck in den Medien bzw. auf der Straße auf die herrschenden Kräfte ein.

Und bevor hier kritisiert wird "genau das sei undemokratisch" dem empfehle ich in die Verfassung zu schauen. Dort steht: Die Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit. (Also "von wegen" einer Sonderstellung für die Parteien im politischen Kampf!)

Natürlich entscheiden immer noch Mehrheiten; Herr Büttel. Aber ob immer Mehrheiten im Parlamenten ein Spiegelbild der Mehrheiten in der Bevölkerung darstellen, das wage ich zu bezweifeln.
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.09.2013 um 12:03 Uhr
Ihr Zweifel in allen Ehren. So lange die Leute zu Hause sitzen und nicht wählen gehen, dann ist das was gewählt wird der Spiegel der Gesellschaft.
Eine Art der "APO" ist sicherlich auch ein Möglichkeit für den ein oder anderen an den Geschehnissen durch vereinzelte Aktionen eine gewisse Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine Mehrheit ist das sicherlich auch nicht.
Warum engagieren sich diese Leute nicht in einer Partei…..und nehmen somit an der Willensbildung teil. Zur Not muss man halt eine Partei ins Leben rufen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es sind dann halt immer mehr kleine Parteien die entstehen und nicht wirklich Einfluss nehmen. es gibt keine Partei mit der die Bürger zu hundert Prozent übereinstimmen. Von daher werden die zwei drei größeren Parteien als geringstes Übel empfunden und ihre Stimmen bekommen. Und wenn es sich viele nicht vorstellen können…..rechnerisch sind 40% halt auch immer 40% nicht mehr und nicht weniger.
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.09.2013 um 14:20 Uhr
Ich für meinen Teil Herr Büttel habe schon gewählt
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.09.2013 um 14:33 Uhr
Habe ich gelesen und an anderer Stelle auch kommentiert.
Sie sind wenigsten wählen gegangen......
Christoph Schäfer
718
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 18.09.2013 um 14:42 Uhr
""Ach!" spricht er, "die größte Freud ist doch die Zufriedenheit!"" (Wilhelm Busch)
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.09.2013 um 16:12 Uhr
Wahlrecht ist Wahlpflicht
Martin Wagner
2.510
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.09.2013 um 18:46 Uhr
Herr Büttel sie fragen in ihrem Kommentar:

"Warum engagieren sich diese Leute nicht in einer Partei…..und nehmen somit an der Willensbildung teil."

und sie stellen fest:

"Es gibt keine Partei mit der die Bürger zu hundert Prozent übereinstimmen."

Darauf gibt es viele sehr theoretische gehaltene Antworten. Ich versuche es mal mit einer von vielen Lesern sicher nachvollziehbaren Beobachtung.

Wenn ich ab und zu auf ein Ehemaligentreffen gehe (Schule, Fortbildung, Vereine etc.) dann kann ich immer wieder beobachten, dass ein ganz bestimmte Gruppe von Ehemaligen heute in Parteien (übrigens, egal welcher Art) aktiv ist. Wie soll ich diese Gruppe von Menschen nur beschreiben ohne dass ich mir den Vorwurf einhandele, dass ich schlecht rede? Meine Erfahrung ist, es sind Menschen, welche alle ihre Möglichkeiten nutzen müssen um ihr selbstgestecktes Ziel zu erreichen. Da Politiker mit Abstand die Berufsgruppe mit dem schlechtesten Image * ist, sagt das eigentlich Alles.

*
(Ich glaube das wurde schon mal zu einem anderen Beitrag geschrieben.)

Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen - und was verkaufen Politiker?

(Ist zwar keine Faschingszeit, aber der Kniddelvers ist weit verbreitet.)

Wer nichts wird, wird Wirt
Ist dir das nicht gelungen, reist du in Versicherungen,
hast du das dann satt, bewerbe dich bei der Stadt / beim Staat ...
und ist das vorbei, gehst du zur Partei .......

Ja Herr Büttel, das mag sie erstaunen, ich mag mich eigentlich nicht mit diesen Menschen abgeben. Aber wir brauchen Politik der Massen, damit sich etwas verändert. Und deswegen muss ich mich ab und an (Politiker glauben ja sie wären auch Zivilgesellschaft und deswegen versuchen sie in der Zivilgesellschaft "mitzumischen") auch mit solchen Menschen an einem Tisch setzen und mit denen reden.

Fragen sie mich nicht was da in meinem Inneren vor sich geht. Das bedeutet für mich wirklich eine schwere Überwindung. Nicht umsonst, brauche ich nach solchen Gesprächen rund eine Stunde bis mein emotionaler Haushalt wieder im grünen Bereich ist.
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.09.2013 um 12:09 Uhr
Dann müssten Sie sich einfach eine Meinung bilden und diese dann bei der Wahl umsetzen in Kreuze. Ist ganz einfach, tut nicht weh;-) Aber ich sage immer. Egal was ich wähle, nur wählen muss ich. Es könnte sonst sein, dass gerade die Partei gewählt wird, die ich auf keinen Fall wollte.
Ich finde es nur komisch, dass die Nichtwähler dann anschließen über das Gewählte schimpfen, nicht damit zufrieden sind. Warum denn? Sie haben es doch selber so gewollt.
Also das ist meine Meinung, ich lasse Ihnen und den Anderen ihre. Wir brauchen hier also keine Diskussion anfangen.
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.09.2013 um 08:14 Uhr
.. Also das ist meine Meinung, ich lasse Ihnen und den Anderen ihre ...
Lesen Frau Back und dann schreiben!
Ihrem letzten Satz stimme ich zu und daher habe ich meine Stimme keiner der großen Parteien gegeben, da find ich mich nicht wieder, im Gegenteil. Meine Stimme verschenken wollte ich auch nicht, also ......., habe ich halt gewählt. Denn Nichtwählen stärkt die, die ich gar nicht möchte.
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.09.2013 um 08:35 Uhr
Lieber Herr Wagner. Danke für Ihre ausführliche Erläuterung zu der Sichtweise Ihrer Art mit Politik umzugehen. Sie können sich ja denken, dass ich Ihre Ansichten nicht teile. Ich finde es wichtig, dass sich Menschen in der Politik einbringen. Das man dort Dinge auch aus einer anderen Sichtweise kennenlernt ist völlig logisch. Ich bin in der Kommunalpolitik engagiert, wenn man das überhaupt als Politik bezeichnen kann. Aus meiner Familie und den örtlichen Vereinen meines Dorfes kommend, habe ich mich entschieden an den Entscheidungen in meinem Heimatort mitzuwirken. Ein lange Weg bis man überhaupt ordentlich mitarbeiten kann. Viele Zusammenhänge musste ich völlig neu lernen, manches erschließt sich mir bis heute nicht. Warum gibt es diese Verfahren, warum muss dieser Entscheidungsweg gegangen werden, warum ist das alles nicht einfacher und kostengünstiger. Jede Woche aufs neue Stelle ich mir diese Fragen. Ich ziehe mich aber nicht in eine Ecke zurück und sage es ist ja alles so schlecht sondern ich versuche, wenn es auch häufig in sehr kleinen Schritten ist, etwas positiv zu verändern. Sie gehören denke ich zu Meckerern die sich hinter dem Deckmantel des sozialen Engagements gar nicht wirklich an Veränderungen beteiligen wollen. Sie müssten ja Farbe bekennen wenn Sie sich richtig engagieren würden. Das scheint aber nicht in Ihrem Sinne zu sein. Schimpfen und schlecht reden schützt sie vor der Verantwortung so schätze ich das ein. Natürlich nehme ich nicht in Anspruch, dass ich da hundertprozentig Richtig liege. Es ist halt meine Einschätzung zu Ihrer Art in unserem Land unpolitisch mitzuwirken. Das sind verschenkte Ressourcen die keinem wirklich weiterhelfen. Das sie ein so schlechtes Verhältnis haben zu unserern Politikern, dass Sie sogar derart darunter Leiden wie Sie es hier beschreiben lässte tief blicken. Mit Ihnen zu diskutieren wird auch für die Politiker nicht leicht sein.
Christoph Schäfer
718
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.09.2013 um 11:28 Uhr
Herr Büttel, Sie setzen politische Arbeit mit Parteipolitik gleich bzw. induzieren, dass gesellschaftliche Veränderungen nur über Parteipolitik möglich sei! Dies ist gefährlich. Die politische Kaste verliert zunehmend den Bezug zur gesellschaftlichen Realität, da hilft auch die zwanghafte "Bürgernähe" kurz vor den Wahlen nichts.
Die rein parteipolitschen Karrieren halte ich für sehr probelmatisch, von der Schulbank in die Politik ist kein guter Weg.
Es gibt sehr viel wertvolles poliitsches Engagement, z.B. innerhalb von Bürgerinitiativen oder auch der Agenda 2010, was nur allzugern versucht wird parteipolitisch zu vereinnahmen und damit auszuhöhlen.
Ist eine Partei erst etabliert treten die Inhalte gegenüber den Interessen des Machterhaltes in den Hintergrund. Habe ich leider, Herr Büttel, noch nicht anders beobachtet.
Eine Lanze möchte ich brechen für all die außerparteilichen nachhaltigen Aktivisten, welche trotz aller Anfechtungen, Rückschläge und lähmenden verwaltungspolitischen Hürden den langen Atem behalten und weiter an der Sache arbeiten, ohne sich selbst zu beweihräuchern.

Aber...
""Ach!" spricht er, "die größte Freud ist doch die Zufriedenheit!"" (Wilhelm Busch
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.09.2013 um 11:41 Uhr
Das bürgerliche Engagement über Bürgerinitiativen sehe ich genauso wie Sie. Auch ich habe in den BI`s angefangen bzw. sogar mehrfach welche geründet. Das reicht aber meines Erachtens irgendwann nicht mehr aus. Es schließt aber nicht aus, das man trotz einer Parteizugehörigkeit auch weiter in einer BI oder sonstigen Organisation mitarbeiten kann und soll. Sich nur in die Krawallecke zurückzuziehen dient meines Erachtens niemanden. Konstruktive Mitarbeit in unserer Gesellschaft hilft da sicherlich mehr. Ob man gleich in eine Partei gehen muss das steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben. Das will ich auch keinem vorschreiben. Ich bin sowieso ein Mensch der anderen nichts versucht vorzuschreiben oder aufzuschwätzen. Deshalb bin ich etwas kontrovers zu Herrn Wagner der ein ständiges Jammerszenario bedient. Damit kann ich halt nichts anfangen. Dinge positiv herausstellen um Veränderungen zu erreichen liegt mir halt näher, als alles was nicht meiner Meinung entspricht schlecht zu reden.
Martin Wagner
2.510
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.09.2013 um 12:43 Uhr
Danke Herr Büttel und Herrn Schäfer für ihre letzte Kommentare. Ich empfinde sie sehr kostruktiv, auch wenn Herr Büttel schon in meinen Augen den dicken Knüppel raus holt ("Sie gehören denke ich zu Meckerern die sich hinter dem Deckmantel des sozialen Engagements gar nicht wirklich an Veränderungen beteiligen wollen.")! Ich finde harte Kritik ist eben etwas anderes als beleidigende Kritik.

Herr Schäfer ist dankenswerterweise inhaltlich auf die meisten von Herrn Büttel ins Felde geführte Argumente zum Thema Parteien sehr gut eingegangen.

Ich will kurz - ja kurz, denn die persönliche Befindlichkeit sollte in der Politik einen nicht so grossen Raum einnehmen - auf die von Herrn Büttel per Ferndiagnose - ich kenne Herrn Büttel ja nicht persönlich - festgestellte Persönlichkeitsstruktur bei mir eingehen.

Einerseits spricht er von "ständiges Jammerszenario" (1) bei mir und anderseits dass ich mich in eine "Krawallecke zurück (...) ziehe (...) (2).

Beides möchte ich vehement widersprechen.

zu 1.
Ja ich kritisiere (manchmal auch hart) und neige wohl ab und zu zu Resignation (anderes Wort für jammern). Aber - und vielleicht machen sie sich Herr Büttel die Arbeit und schauen mal in meine Artikel und Kommentare in dieser Onlineausgabe einmal an - ich erkläre auch mal, das und das finde ich gut und das und das sollte voran getrieben werden.

Dass die Reaktion "Alles ist gut" eben weniger häufig vorkommt, als das "jammern" liegt doch nicht an mir, sondern an den gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse unserer Zeit.

Resignation treibt mich dann um, wenn ich daran denke, dass ich seit etwa dem 15 Lebensjahr politisch tätig war und bin und jetzt über 40 Jahre später ich erkennen muss: Da hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig zum Postivem geändert.

Ich gönne ihnen Herr Büttel ihren Optimismus. Ich hoffe sie kommen nie in eine Situation, dass sie feststellen müssen: mein politischer Kampf ist folgenlos geblieben.

zu 2.
Ich gehe einmal davon aus, dass ihnen Herr Büttel nicht ganz klar war, dass der Vorwurf: "da steckt einer in der Krawallecke" ein so genanntes Totschlagargument ist. Wäre ich als krawall - affin gebrandmarkt, dürfte sich die Anzahl der Bürgerreporter, welche mit mir Kommentare austauschen gegen Null bewegen.

Ich kann ihnen versichern - obwohl ich sehr lange in der außerparlamentarischen Bewegungen aktiv war (und diese ja des öfteren in Auseinandersetzungen mit dem Trachtenverein "blau-weiss" vom herrschenden Block verwiegelt wird) - ich habe nicht einmal vor Gericht gestanden. Schon als Kind und Jugendlicher bin ich konsequent jeder Kirmesschlägerei aus dem Weg gegangen. Wenn sie so wollen - und das wird sicher aus einer anderen politischen Ecke kommen - ich war und bin "ein Angsthase". Aber damit kann ich leben, denn es kann nicht jeder Mensch seine natürliche Angst vor Verletzungen überwinden.

Herr Büttel das von ihnen geforderte Gegenteil von Krawallecke; die konstruktive Mitarbeit in der Gesellschaft - so denke ich - leiste ich nicht nur im politischen Engagement in der Zivilgesellschaft (oder geg.falls mit der Kandidatur auf einer parteifreien Wählerinitiativliste bei Kommunalwahlen), sondern auch durch ehrenamtliche Mitarbeit in diversen Vereinen, Verbände und auch im privaten Raum.

Herr Büttel ich finde mein Engament reicht aus. Von mir zu fordern, dass ich mich auch noch mit Leutchen von Parteien abzugeben habe, ist etwas zuviel des Guten.
Karl-Ludwig Büttel
3.669
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.09.2013 um 12:59 Uhr
Das verlangt auch keiner von Ihnen Herr Wagner. Als Krawall Macher im Sinne vom körperlicher Auseinandersetzung sehe ich sie auch nicht. In meinem Weltbild käme ich nie auf die Idee unsere Polizei als "Trachtenverein Blau Weiß " zu bezeichnen,das finde ich ein Unding. Den Begriff der Herrschenden gibt es in meinem Vokabular nicht. Ihre Art ist halt nicht mit meiner Übereinstimmend. Ich mag diese Art nicht. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb sehe ich in Ihnen keinen schlechten Menschen oder sonst was. Da haben Sie für sich wie es halt Ihre Art hineininterpretiert. Mit Ihnen kann man wenigsten oberhalb der Gürtellinie schreiben und diskutieren.
Ich bin gerade zu dem gekommen, was ich geschrieben habe weil ich Ihre Artikel und Kommentare gelesen habe. Jeder von uns Beiden sieht das Bürgerliche Engagement aus einer etwas anderen Sicht. Im Endeffekt wollen wir vielleicht sogar das Gleiche. Ein Bürger der frei seine Meinung und seinen Willen kund tut und an der Ausrichtung unserer Gesellschaft mitwirkt.
Oliver Egginger
298
Oliver Egginger aus Gießen schrieb am 21.09.2013 um 01:17 Uhr
Aus dem selben Gedicht:

"Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben."

Das Leben ist schnell vorbei und die Lieben gehen von uns. Das meinte Heinrich Heine hier. Wer sich von der Wahl am Sonntag um den Schlaf bringen lässt, hat wohl keine anderen Sorgen oder nimmt sie nicht wahr. Jedenfalls: Bei der FDP gibt es morgen Würstchen. Und auch die FDP wird nie "verderben". ;-)

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/84646/es-geht-um-die-wurst/
H. Peter Herold
27.533
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.09.2013 um 10:01 Uhr
Mit der FDP wird es sich weisen. Ich für meinen Teil wurde vor 51 Jahren von dieser Partei belogen und verraten. Es war meine erste Wahl und seitdem, nie mehr FDP und ich würde mir wünschen, dass diese Partei endlich mal dahin kommt, wo sie hingehört und sich überlegen kann, warum sind wir hier. Unter die 5 %. Hoffe sehr auf den 22. bei beiden Wahlen. Die CDU hat sich ja auch schon abgewandt ;-) Und mit alte Frau, spielen Sie da auf die Kanzlerin an. Da würde ich dann H.H. zustimmen;-)) wenn´s politisch gesehen, nur bald wäre.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

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