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Mahngang und Demonstration zum Gedenken an die Reichspogromnacht, 9. November 1938

Gießen | Beginn: Samstag, 9. November, 18 Uhr am Berliner Platz

Mahngang durch die Innenstadt zu den Stätten der NS-Verfolgung

anschließend Kranzniederlegung an der Kongresshalle.


Danach Diskussionsveranstaltung
in der "Anschlussverwendung", Grünberger Str. 22

"Warum Faschismus kein Nationalsozialismus ist"


Veranstalter: ARAG, DKP Gießen, VVN/BdA Gießen, SDAJ Gießen.

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Kommentare zum Beitrag

Bernt Nehmer
1.963
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 08.11.2019 um 13:47 Uhr
Wenn ich mitgehen würde, bin ich 1930 Uhr im Stadttheater zu einer interessanten Veranstaltung?
Stefan Walther
4.551
Stefan Walther aus Linden schrieb am 08.11.2019 um 15:17 Uhr
Sehr gut dass es dieses Jahr dann wieder einen antifaschistischen Mahngang gibt der dem Anlass gerecht wird!

Trotzdem will ich meine Fragen / Kritikpunkte kurz loswerden:
- meiner Ansicht nach sollte solch ein Mahngang auch ein möglichst breites antifaschistisches Bündnis an Veranstaltern haben, das sehe ich hier nicht. Woran lag es? Hat man andere mögliche Interessenten einfach nicht gefragt ( u.a. DGB ), und falls ja "warum", oder gab es andere Gründe?
- den Mobilisierungsflyer finde ich nicht gelungen: das Bild passt nicht zum "Ereignis" bzw. zum Termin "Reichspogromnacht". Darüber hinaus gehört für mich ein Text auf die Rückseite des Flyers und keine "Werbung" für Veranstaltungen, warum? = wer nicht weiß um was es bei der Reichspogromnacht geht, wird durch den Flyer auch nicht "schlauer".
- über das Thema der anschließenden Veranstaltung kann man sicher auch ( muss man aber nicht ) geteilter Meinung sein...
Michael Beltz
7.576
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 08.11.2019 um 16:44 Uhr
Hallo Herr Nehmer,

sollte sich der Mahngang verzögern, steht es Ihnen frei, rechtzeitig den Weg ins Theater zu gehen. Danke für Interesse und viel Freude in unserem Stadttheater.
Ihr Michael Beltz
Michael Beltz
7.576
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 08.11.2019 um 16:56 Uhr
Hallo Stefan, natürlich hätten wir gerne ein breiteres Bündnis uns gewünscht. Die Schwierigkeit lag darin, dass die Antideutschen mit ihrer ProIsraelHaltung die Sache in den letzten Jahren gespalten haben.
Für nächstes Jahr sollten wir alle besser arbeiten. Ob die PdL mitmacht muss geprüft werden.Von dem Flugblatt bin ich auch nicht bgeistert,die Nelke passt eher zum 1. Mai.
Selbst war ich nicht beteiligt, so dass ich mich jetzt mit Kritik zurückhalte.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 08.11.2019 um 19:15 Uhr
Hallo Stefan,
zur Planung: Den Flyer haben ARAG gemacht. Er ist erst mal auffällig und sichtbar. Über das Motiv der Nelke kann man sicher streiten, aber sie haben den Flyer gemacht und das ist erst mal gut. Ja, ich habe auch vorher nichts dazu gesagt. Die ARAG haben auch den Raum gemietet.

Die PM in der Presse hat die VVN gemacht, die Ordner werden von der SDAJ gestellt, die DKP hat die Redebeiträge vorbereitet. So haben wir die einzelnen Aufgaben (erfolgreich) verteilt.
Du weißt aus jüngster Erfahrung, dass das leider nicht selbstverstädnlich ist.

Dass uns keine weiteren Bündnispartner angesprochen haben, stimmt, das ist schade. So weiß doch jeder, der aktiv ist, dass wir in der Regel die Demos (ggf mit Mahngang) anmelden. Alle anderen Gruppen sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen und morgen dabei zu sein.
Wir sind auch im nächsten jahr wieder offen für alle Interssierte.

Und das Thema der anschließenden Veranstaltung entstand, als sich die Vertreter der Veranstalter gemeinsam zusammen gesetzt haben. Die Diskussion wird zeigen, was dabei rauskommt und ob "man was draus machen kann".
Wichtig ist doch erst mal, dass die Leute sich überhaupt wieder verstärkt für diese Themen interessieren und aktiv werden. ...und ob da jetzt ne Nelke drauf ist, das Thema nicht so super klingt....Anlässe aktiv zu werden und zu kämpfen gibt es genug.

Es ist auch jeder willkommen mit uns zu streiten.
Stefan Walther
4.551
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.11.2019 um 01:00 Uhr
Danke für eure Antworten!
- klar steht im Vordergrund dass es sehr gut ist dass überhaupt wieder der antifaschistische Mahngang stattfindet, das hatte ich auch betont!
- mit einer möglichen gemeinsamen Veranstaltung, das sehe ich ein wenig anders: woher hätten die anderen Organisationen, Parteien, Gewerkschaften usw. wissen sollen, dass dieses Jahr wieder der Mahngangstermin "frei" ist und etwas organisiert wird? Ich finde schon man hätte, bei Interesse, auf die anderen zugehen können... aber gut, wichtig ist, dass darüber nachgedacht wird dies für nächstes Jahr ggf. auf breitere Füße zu stellen. Als Internationalistisches Bündnis werden wir uns mit einigen Leuten ( leider können nicht alle ) morgen sicher beteiligen und sind natürlich auch offen für gemeinsame Orga nächstes Jahr! Und auf der Homepage des Linken Bündnisses ist der Termin auch eingestellt...
- nein, hier geht es nicht ums streiten, es geht - wie immer - um sachliche Kritik - einfach um immer "besser zu werden", z.B. was den Flyer / Flyertext betrifft

wir sehen uns morgen ( bzw. heute, ist ja schon spät :-)) und ich hoffe dass viele Menschen da sein werden!
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 09.11.2019 um 01:09 Uhr
Streiten , lieber Stefan, kann man auf viele verschiedene Art und Weise interpretieren .
Streiten ist für mich nicht negativ besetzt sondern eine Form der kritischen (sachlichen) Auseinandersetzung.
Ohne Streit- keine Weiterentwicklung.
Dann bis morgen
Stefan Walther
4.551
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.11.2019 um 01:12 Uhr
Dann sind wir uns einig!!!
Gute nacht - bis morgen
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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