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Kelten-Römer-Pfad im GießenerLand erneut ausgezeichnet

Gießen | Mit einer Urkunde für den Kelten-Römer-Pfad kehrt Landrätin Anita Schneider von der Messe „Tour Natur“ aus Düsseldorf heim ins GießenerLand. Dort wurde der Kelten-Römer-Pfad zum zweiten Mal vom Deutschen Wanderverband (DWV) als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.

„Das ist der Lohn für die Anstrengungen aller beteiligten, die in den vergangenen Jahren zur hohen Qualität des Kelten-Römer-Pfades beigetragen haben“, sagte Landrätin Anita Schneider, die das Zertifikat stellvertretend für alle Akteure am Freitag von DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß entgegen nahm. Durch den Einsatz der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung des Landkreises Gießen und der Kommunen Biebertal, Lahnau und Wettenberg sowie der unermüdlichen Wegepaten befindet sich der Kelten-Römer-Pfad durchgehend auf dem vom Deutschen Wanderverband gefordertem Qualitätsniveau. „Die Experten des Deutschen Wanderverbandes haben uns daher zum zweiten Mal bestätigt, dass der Kelten-Römer-Pfad zur Liga der Qualitätswege in Deutschland zählt. Er ist ein Wanderweg mit einer sehr guten Markierung auf einer sehens- und wandernswerten Strecke“, so die Landrätin. Sie ist überzeugt, dass der Kelten-Römer-Pfad durch die erneute Auszeichnung weitere Wanderfreudige aus der Region und auch darüber hinaus anlockt.

In diesem Jahr feierte der Kelten-Römer-Pfad sein fünfjähriges Bestehen. Er ist als ergänzende Schleife zum Lahnwanderweg konzipiert und auch an diesen Fernwanderweg angeschlossen. Der Wanderweg verbindet archäologisch bedeutsame Stätten der Kelten und Römer und verläuft auf einer Strecke von rund 22 Kilometern durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit viel Wald und Wiesen. Zusätzlich bietet er beeindruckende Ausblicke und Einblicke in das keltische Leben am Dünsberg und die Bauweise einer römischen Stadtgründung am Römerforum Waldgirmes. Seit der Eröffnung 2012 wurde der Kelten-Römer-Pfad an einigen Stellen optimiert. So führt der Wanderweg nun über längere Strecken mit naturnahem Weganteil. Und er verläuft nicht nur an den überregional bekannten keltischen und römischen Stätten vorbei, sondern auch an vielen interessanten Punkten wie einem Wassertretbecken in Lahnau, an der stillgelegten Grube Friedberg am Fuße des Dünsbergs und an einem Grenzstein-Lapidarium bei Biebertal-Fellingshausen.

Solche Sehenswürdigkeiten, gepaart mit Naturattraktionen, eindrucksvollen Aussichten und attraktiven Landschaften, zählen zu den notwendigen Kriterien für einen Qualitätsweg nach dem Deutschen Wanderverband. Besonders schauen die Wegprüfer des DWV für ein möglichst hohes Naturerleben nach naturnahen Weganteilen und wenigen Streckenanteilen auf Teerwegen. Außerdem ist eine nutzerfreundliche und lückenlose Wege-Markierung notwendig, damit der Wanderweg auch ganz ohne Karte abgewandert werden kann. „Mit der Auszeichnung steht fest, dass der Kelten-Römer-Pfad durchgehend wanderfreundlich markiert und zugleich naturbelassen und abwechslungsreich ist. Eben ein Wandererlebnis“, fasst die Landrätin abschließend zusammen.

Für diejenigen, die dennoch lieber mit Karte wandern, hat der Landkreis Gießen im vergangenen Jahr eine Übersichtskarte zum Kelten-Römer-Pfad erstellt. Die kostenfreie Übersichtswanderkarte zum Kelten-Römer-Pfad sowie den kostenlosen Lahnwanderweg-Pocketguide, in dem auch der Kelten-Römer-Pfad mit drei Tagestouren beschrieben ist, erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Gießen, Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung, Riversplatz 1-9, 35394 Gießen, Telefon: 0641 9390-1476, E-Mail: tourismus@lkgi.de. Weiterhin ist das Faltblatt in den Rathäusern in Biebertal, Lahnau, Wettenberg und Lollar oder bei der Tourist-Info Gießen erhältlich. Die Übersichtskarte kann auch im Internet unter www.giessener-land.de als PDF heruntergeladen werden

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.687
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 12.09.2017 um 09:42 Uhr
Schön, dass "unser" Landrätin so in unserem Land herum kommt.

Düsseldorf ist ja auch eine ganz schöne Stadt und da gibt es die besten Oberbekleidungsgeschäfte weit und breit. (Sieht mann / frau ja auch an dem Kleid der Landrätin auf dem Foto).

Als Kreisbürger (und Steuerzahler) interessiert mich, was der "Ausflug" die Kreiskasse gekostet hat.

Frage:1
War es eine private Städtetour (bei der so nebenbei der offizielle Termin "mitgenommen wurde") oder war es eine Dienstreise?

Frage:2
(Falls Dienstreise) Mit welchem Transportmittel wurde die Reise unternommen und was hat diese Dienstreise den Steuerzahler (Zusatzarbeitszeit, Transport, eventuell Übernachtung, Zuschuss zur Verpflegung ....) gekostet?

Frage: 3
Wurde die Reise anteilig "privat" und anteilig "dienstlich" bezahlt?

Ich bedanke mich für die Beantwortung meiner Fragen im voraus.
Landkreis Gießen
9.144
Landkreis Gießen aus Gießen schrieb am 12.09.2017 um 11:01 Uhr
Düsseldorf ist sicher eine schöne Stadt – leider blieb bei diesem Besuch keine Zeit sich davon zu überzeugen. Der enge Terminplan ließ auch keinen Besuch auf der Kö zu. ;-) Vielmehr ging es für Landrätin Anita Schneider und eine Mitarbeiterin des Landkreises auf direktem Weg zur Messe und danach wieder zurück zum nächsten Termin.
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