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Sophie-Scholl-Schule „macht Euch den Hof“

Fernwald | Der Neubau der Sophie-Scholl-Schule wächst und gedeiht. Mit Blick auf den Umzug hat sich die Schule nun bei der Schulhof- Aktion „Wir machen Euch den Hof“ von dem Unternehmen Lightcycle und dem Deutschen Kinderhilfswerk beworben, um den Schulgarten weiter auszubauen und mit ihm auf das neue Schulgelände umzuziehen. Das Voting für das Schulhof-Projekt der Sophie-Scholl-Schule läuft unter dem Link www.welt.de/schulhof-aktion noch bis zum 30. November. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird bis zu 5.000,00 € unterstützt - also fleißig jeden Tag abstimmen!

Auf der Website werden alle Projekte, die es in die letzte Runde geschafft haben, kurz präsentiert. Jedes Projekt wird mit einem Foto und einer Projektbeschreibung vorgestellt. Auch auf Facebook ist die Aktion unter "Lightcycle – Wir machen euch den Hof" zu finden, dort gelangt man direkt zum Voting. Um daran teilnehmen zu können, ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Für eine Stimme des Lieblings-Projekts muss lediglich auf das Projekt geklickt und abgestimmt werden. Namen und persönliche Daten werden also weder benötigt noch gespeichert.

Was plant die Sophie-Scholl-Schule im Einzelnen? Die Hochbeete, bisher in umfunktionierten Pflanzkübeln untergebracht, werden neu angelegt und mit Reisig, Rindenmulch, Kompost und Erde richtig aufgebaut. Damit auch Kinder und Jugendliche im Rollstuhl daran arbeiten können, soll eines der Hochbeete barrierefrei und unterfahrbar sein. Weitere Pläne: eine Streuobstwiese mit zehn Bäumen, die in Kooperation mit einem Obst- und Gartenbauverein gepflanzt werden. Sie bietet Lebensraum für Insekten, Vögel und Pflanzen. Und eine Kräuterspirale, deren bunte und duftende Vielfalt die Sinne anregt – und die Schulküche mitversorgt. Der Garten soll Lernstoff aus vielen Bereichen erlebbar machen und zur anschaulichen Grundlage von Unterricht werden, wie zum Beispiel die Jahreszeiten, globales Konsumverhalten und den Klimawandel.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.650
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.11.2012 um 10:26 Uhr
Eine gelungene Kräuterspirale habe ich im Garten der Naturschutzakademie in Wetzlar (Friedensstrasse) gesehen. Es handelt sich um einen Garten der benachbarten Schule. Der Aufbau ist so gewählt, dass wohl die Kinder das selber gemacht haben. Also waren nur die Materialien zu bezahlen - grobe Schätzung keine 200 Euros. Hochbeete (Ausnahme ein Hochbeet, welches mit Rollis unterfahrbar ist ......) sind auch selber von geübten Hobbyhandwerker (also älteren Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitung) zu machen; Materialkosten ähnlich eines Kräuterspirale. Die wohl angedachte Streuobstwiese mit zehn Bäumen kann der Obst- und Gartenbauverein nicht nur selber pflanzen, sondern auch die zehn Bäume sich von einem öffentlichen Projekt (als Förderung der .....) schenken lassen. Klappt das nicht, kann notfalls irgendeine Stiftung angesprochen werden. Die machen das sehr gerne, alle paar Tage drängeln sich irgendwelche Schlipsträger auf einem diesbezüglichen Pressefoto. (Einfach mal paar Ausgaben der jetzigen Lokalzeitungen durchsehen - ist ja gerade die Jahreszeit dafür.)

Insgesamt wären das höchstens 1000 Euros. Also die 5000 Euros sind viel zu hoch gegriffen.

Ich kann den Aufwand mit Kinderhilfswerk und Facebook nicht nachvollziehen. Jeder Lehrer der Schule macht seinem / ihrer Kollegen kein Weihnachtsgeschenk (sondern gibt die paar Euros in eine Spendendose im Lehrerzimmer), noch ein paar Euros von der Schulleitung und der Rest vom Förderverein ... und der Käse ist gegessen.

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von:  Norbert Paulsen

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