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Biografiearbiet - Projekt in eine Einrichtung der Altenhilfe

Fernwald | Internationales Bildungszentrum Rhein-Main für Pflegeberufe

Frankfurt, den 23. September 2012


Pressemitteilung

Die Vergangenheit zum Greifen nah

Schüler des Ausbildungskursus AP3a des Bildungszentrums Rhein-Main für Pflegeberufe kommit führen in einem Projekt mit Bewohnern des Phönix Seniorenzentrum Ulmenhof in Dreieich – Sprendlingen Biografiearbeit in der Pflegepraxis durch. Betreut werden sie durch ihre Kursleiterin Frau Silvia Ernst-Tijero.

Die Schüler werden in der Woche vom 24. September 2012 bis 28. September 2012 Bewohner des Seniorenzentrums über Ihre Kindheit, Jugend, Schule, Ausbildung, Beruf und Ehe interviewen. Hierbei werden die Bewohner mit Hilfe von Methoden zur biografischen Erinnerungsarbeit wie Erzählcafé, Schatzkiste, Erinnerungskoffer, Lebensbuch und Stammbaum zum biografischen Erzählen aufgefordert.

Am 24. September 2012 ist ein informelles Treffen mit den teilnehmenden Bewohnern des Phönix Seniorenzentrum Ulmenhof und den Schülern des Ausbildungskursus AP3a geplant. Hierbei verteilen die Schüler Einladungen an die Bewohner, um diese zur Mitarbeit zu gewinnen.

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Die konkrete Biografiearbeit mit den teilnehmenden Bewohnern erfolgt jeweils vormittags zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr am 25., 26., und 27. September 2012. Ausgenommen hiervon sind zwei Einzelgespräche, die auf Wunsch des jeweiligen Bewohners nachmittags gegen 14:00 Uhr erfolgen. Die Nachmittage dienen zur Aufarbeitung und Reflektion der biografischen Erzählungen der Bewohner des Phönix Seniorenzentrum Ulmenhof durch die Schüler des AP3a mit Hilfe ihrer Kursleiterin. Während des gesamten Projekts wird stets auf die Einhaltungen des Datenschutzes geachtet. Biografiearbeit in der Pflegepraxis verpflichtet sensibel mit sehr persönlichen Daten umzugehen.

Biografiearbeit in der Pflegepraxis findet heute in der aktivierenden Pflege immer größere Bedeutung. Bei einer biografischen Informationssammlung geht es um die Erfassung von für die Pflege wichtige Aspekte der Lebensgeschichte. Gewohnheiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich ein Mensch in seiner Jugend und während seines Berufslebens angeeignet hat, können entweder weiter ausgeübt oder wieder aktiviert werden, und führen zu mehr Lebensqualität im Alter. Hierzu zählen auch passende Beschäftigungsangebote, die Bezug auf die Biografie des Bewohners nehmen.

Erlebnisse und Gefühle
aus der Vergangenheit spielen im Alter oft eine große Rolle. Begebenheiten aus der Kindheit, Jugend, Ehe und Beruf der Bewohner beeinflussen das heutige Verhalten jener stark. Einblicke in den Lebensweg eines alten Menschen fördern das Verständnis beim Pflegepersonal und sind somit von großer Bedeutung für die aktuelle tägliche Pflege- und Betreuungssituation.

Ein Beispiel: Welche entscheidenden Ereignisse und/oder Krisen hat Bewohner/Bewohnerin Mustermann/Musterfrau in Seiner/Ihrer Kindheit, Jugend, Ehe und Beruf erlebt? Wie hat Er/Sie versucht, mit diesen Belastungen fertig zu werden? Hat Er/Sie resigniert, vermied Bewohner/Bewohnerin Mustermann/Musterfrau jegliche Auseinandersetzungen oder versuchte Er/Sie die Probleme alleine oder gemeinsam (mit den Betroffenen) zu lösen?
Das Wissen um solche verhaltensprägende Ereignisse fördern das Verständnis beim Pflegepersonal.

Am Freitag den 28. September 2012 findet von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr eine Abschlussfeier in den Räumen des Phönix Seniorenzentrums Ulmenhof statt, wo jedem teilnehmenden Bewohner, der seine Vergangenheit zum Greifen nahe gebracht hat, ein Lebensbuch von den Schülern des Ausbildungskurses AP3a des Bildungszentrums Rhein-Main für Pflegeberufe kommit überreicht wird.

f.d.R.
Heinrich Joh. Schlüter
Schüler des AP3a

 
 
 
 
 
 
 
 

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