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Rote Waldameise... oder, gemeinsam sind wir stark!

Der Müll muß raus.
Der Müll muß raus.
Fernwald | Die Bilderserie zeigt, so vermute ich, ein Volk der Roten Waldameise (Formica rufa), da eine Bestimmung von Ameisenarten nicht so einfach ist, wie ich dachte, und es zwei Arten von Roten Waldarmeisen gibt (eine lebt eher am Waldrand, wie die Aufgenommene, die andere Art im Wald). Die Art, die am Waldrand lebt, begnügt sich beim Nestbau mit Erde und altem Holz, während die im Wald lebende Art die typischen Hügel aus Fichtennadeln baut.
Die Rote Waldameise lebt in Kolonien mit bis zu 500.000 Tieren mit einer Königin und wird bis zu einem Zentimeter groß. Sie ernährt sich hauptsächlich von anderen Insekten, wie sich bei den letzten Bildern deutlich zeigt und sucht die Nähe z.B. zu Läusen um Honigtau zu "ernten".

Der Müll muß raus.
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Kommentare zum Beitrag

Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 21.03.2012 um 17:32 Uhr
Es ist erstaunlich, was die Ameisen transportieren können. Umgesetzt auf den Menschen müßte der sein Haus spazieren tragen. Ganz toll diese
Bilderserie.
Bernd Zeun
9.530
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 21.03.2012 um 20:45 Uhr
Schöne Serie. Die nächste Wünsche ich mir von einem Hornissennest :-)
Helmut Heibertshausen
6.113
Helmut Heibertshausen aus Staufenberg schrieb am 22.03.2012 um 08:35 Uhr
Wieder einmal eine sehr schöne Bilderseerie von dir, Markus.
Karl Herrmann
1.583
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 22.03.2012 um 09:17 Uhr
Sind Sie sicher, dass es sich um die Rote Waldameise handelt oder etwa um die Kahlrückige Art? Ansonsten ist Ihr Beitrag auch von einigen Ungenauigkeiten durchzogen. Deshalb frage ich auch, ob Sie sich bei dieser Tierart besonders gut auskennen, ja evtl. gar in der ASW Hesen organisiert sind? Ansonsten könnten Sie auch den "Ameisenschutz aktuell" abonnieren.
Karl Herrmann, Biebertal via Internet www.biebertal-herrmann.de
Markus Pokoj
3.574
Markus Pokoj aus Fernwald schrieb am 22.03.2012 um 10:03 Uhr
@ Karl:
Nein. Meine Infos stammen von verschiedenen Internetseiten. Wie ich auch geschrieben habe, ist dass Bestimmen nicht so einfach. Evtl. kommt auch noch die Rossameise in Betracht.
Da ich kein Experte auf dem Gebiet der Ameise bin, sondern die Bilder nicht ohne Infos einstellen wollte, bin ich für jede weitere Info dankbar und die Benennung der Ungenauigkeiten würde sicherlich weiterhelfen!
@Bernd.
Kein Problem.... man darf sie nur nicht ärgern. :-)
Tara Bornschein
7.125
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 22.03.2012 um 11:32 Uhr
Interessante Makroreihe! Tolle Bilder Markus.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.03.2012 um 12:19 Uhr
Guter Bericht!
Karl Herrmann
1.583
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 22.03.2012 um 14:28 Uhr
Da sieht man mal, wie weit man ohne Grund- bzw. fundierte Kenntnisse kommt, wenn man sich damit an die Öffentlichkeit wagt. Das Thema lässt sich nicht mit wenigen Sätzen angehen, denn wir ausgebildeten Ameisenheger haben dazu viele Lehrgangsstunden und durchgeführte Umsiedelungen hinter uns. Antwort bitte per Telefon unter 06409/2841.
NB: Die Rossameise ist eine riesengroße Art!!
Übrigens würde ich mir den Standort gerne mal ansehen.
Für das Umweltamt der Stadt Gießen führe ich im August im Stadtwald nahe Steinbach eine Waldameisen-Exkursion durch.
Karl
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.03.2012 um 14:46 Uhr
Den Artikel habe ich mit großem Interesse gelesen.
Hallo Herr Herrmann, sind die Ameisenhügel im Rodheimer Wald intakt?
Karl Herrmann
1.583
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 22.03.2012 um 19:43 Uhr
Hallo Frau Toth,
nach dem strengen Frostfebruar haben die Grün- und Grauspechte (Erdspechte) ganze Arbeit geleistet, um nicht zu verhungern. Lediglich die in wenigen Ausnahmen mit festen Drahthauben versehenen Nesthügel sind "unbeschädigt" davongekommen! D a s i s t N a t u r p u r !!!
Denn davon werden die Hügelbauenden Waldameisen, vor allem im Rodheimer Wald, nicht aussterben.
NB: Im August könnn Sie an einer von mir für das Umweltamt der Stadt
Gießen geführten kostenlosen Wanderung ab Europaviertel teilnehmen.
MfG Karl Herrmann
Hugo Gerhardt
6.681
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 23.03.2012 um 12:27 Uhr
Die Bilder sind aller Ehre wert, Markus. Wiedermal ein Hingucker und wir sind Fotografen und keine ausgebildeten Ameisenheger, ich finde es sehr gut, dass du dir so viel Mühe mit der Recherche gegeben hast, danke.
@Bernd damit kann ich dienen:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/20391/hausbesetzung/
Karl Herrmann
1.583
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 24.03.2012 um 09:32 Uhr
Hallo Herr Hermann,
vielen Dank, dass ich in Ihrem Verteiler bin. Ich habe zwar nicht Ihre
Erfahrung, aber mir deucht bei der am Waldrand lebenden Art mit dem
toten Holz könnte es sich um die Blutrote Raubameise Raptoformica
sanguinea handeln. Natürlich erlauben die Bilder keine genaue Bestimmung
aber die Lebensgewohnheiten sind es, die mich dazu brachten.
Gruß
Alwin Kröck
Wolfgang Heuser
6.041
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 04.05.2012 um 21:45 Uhr
Hallo Herr Herrmann,
es ist gut das es da so ausgebildete Experten gibt, ich habe hier und da schon seinen einen Beitrag von Ihnen über die Ameisen gelesen. Eine gute Diskusion um dieses Thema, wir stellen fest, dass es immer weniger Waldameisen in unseren Naturbereich bei Damm gibt! Der Bildbeitrag ist aber trotzdem gut gelungen...
Karl Herrmann
1.583
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 05.05.2012 um 09:00 Uhr
Guten Tag, Herr Heuser,
zu Ihrer Information: An der landesweiten Kartierung der Ameisen Hessens vor mehr als 10 Jahren habe ich aktiv teilgenommen und dabei auch das Forstamt Gladenbach, mit Ihrer Gemarkung Lohra usw., sehr genau kennen gelernt.
MfG
Karl Herrmann, www.biebertal-herrmann.de
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von:  Markus Pokoj

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