Bürgerreporter berichten aus: Fernwald | Überall | Ort wählen...

Zur Diskussion

Fernwald | ich mache mich große Gedanke, wie ich reagieren wird, wenn ich 70 Jahre alt sein werde....
politische Ereignisse bringen mich zu Zweifeln,
wahrscheinlich die Pflegeversicherung wird für mich nicht reichen, ob ich eine Pflegestufe bekommen werde...lässt mich Angst zu haben...Was wird passiert, wenn ich eine Demenzerkrankung bekommen werde ....Migrationshintergurnd....ob ich Deutsch noch sprechen werde...oder wenn meine Muttersprache wieder an erste Stelle auftaucht ...werde ich bestimmt agressiv, wenn keine mich verstehen werde....

Tut mir Leid....ich mache Sorge auf meine Zukunft und die Zukunft viele Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland....

Was denkt Ihr?

Mehr über

Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 10.11.2011 um 20:40 Uhr
Demenz ist heuzutage ein Begriff, der ernst genommen werden soll..denken Sie bitte an das Alterspyramide bis 2050...
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 10.11.2011 um 21:01 Uhr
Christine du hast vollkommen recht....Alzheimer ist eien Demenzforme und dazu gehören noch anderen wie vaskuläre Demenz , Morbus Pick..u.a. kann jeder betroffen werden...
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.11.2011 um 21:24 Uhr
Liebe Silvia, lebe jetzt und heute, genieße jeden Tag. Das Leben kann sich so schnell ändern, auch wenn man jung ist. Mache Dir nicht so viele Sorgen um die Zukunft. Wir können es eh nicht ändern.
Jetzt sage ich es mal, wie ich es empfinde: wenn man wirklich dement wird, der Patient merkt es nicht und lebt in seiner Welt.
Wer weiß, wie es sein wird, wenn Du einmal alt bist! Freue Dich , dass Du heute glücklich und gesund bist. LG aus Heuchelheim
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 10.11.2011 um 21:37 Uhr
Danke Ilse, aber meine Meinung nach...sollte man ins besonderes die Politiker Sorge dafür machen...um Präventionen sollen gestalten werden...um diese Erkrankung zu begrenzen....
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 11.11.2011 um 07:38 Uhr
Das Einfachste ist einfach früh zu sterben. Carpe diem leben im hier und jetzt, die Zukunft hat immer schon gezeigt, dass es irgendwie weiter geht, also warum in diesem speziellen Fall nicht?
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 11.11.2011 um 11:53 Uhr
Herr Klein, früh zu sterben gibt es keine Lösung...wenn ich Demenz werde, wurde ich gerne gute Betreuung, Begleitung, Beschäftigung..dann gerne lebe ich bis 100..aber gibt es diese Möglichkeit....werde mich und andere Migranten verstehen, wenn ich spnaisch spreche, oder man chinesis oder türkisch spricht!!!!.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.11.2011 um 18:27 Uhr
Liebe Frau Ernst-Tijero,
da muss ich Sie doch mal ein wenig unterstützen, die Philosophen-"Ratschläge" ignoriert man am besten einfach!?

Wie ich Sie einschätze geht es Ihnen doch auch nicht ausschließlich um Ihr eigenes Leben, es geht doch auch um andere Menschen, um die, die jetzt schon betroffen sind? es geht auch nicht nur um Migranten, es geht um alle...die Entsolidarisierung in der Gesellschaft, das Zurückziehen ins private, die bei allem in Richtung Privatisierung gehende Tendenz....das sollte uns alle zu denken geben...das Ende vom Lied, nicht nur im Bereich der Pflegeversicherung könnte sein: "wer genug Geld hat, der kann es sich leisten...wer nicht, na der hat halt Pech gehabt..." Wollen wir so ein Sozialversicherungssystem wirklich???
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 11.11.2011 um 21:57 Uhr
Hallo Herr Walther, wir dürfen nicht nur nach dem Staat schreien. Was in anderen Ländern selbstverständlich ist- Silvia wird es bestätigen- nämlich die Nachbarschafts- und Familienhilfe, alten und behinderten Menschen zur Seite stehen- es fehlt bei uns. Es geht nicht nur um materielle Dinge, man kann mit ein wenig Aufmerksamkeit Menschen ein bißchen Glück ins Haus bringen. Und mal ganz ehrlich, ein bißchen können wir alle geben, sei es ideell oder materiel. Oder?
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.11.2011 um 23:05 Uhr
Ich schreibe "Ilse", wir waren schonmal beim "Du" :-)

das ist für mich kein Widerspruch, das eine gehört dazu wie das andere!
wer Individualismus, Egoismus und Privatisierung fördert, der ist verantwortlich dafür, dass es wenig zwischenmenschliche Solidarität und Hilfe gibt UND dass der Staat sich aus der sozialen Fürsorge nach und nach immer weiter zurückzieht!

Und was die gegenseitige Hilfe betrifft, das sehe ich nicht ganz so "schwarz", das gibt es schon noch, da gibt es Millionen ehrenamtlich tätige Menschen, die sich (noch?) für andere ohne finanzielle Interessen einsetzen und sich engagieren.

Es gibt jedoch für mich einen Punkt, und der ist dann bei der Pflegebedürftigkeit erreicht, an dem dann die organisierte öffentliche und gesetzliche Sozialversicherung die Verantwortung übernehmen muss!
Und zwar für alle Menschen ausreichend und ohne die Frage "Kann ich mir das überhaupt leisten"!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.11.2011 um 16:20 Uhr
Wenn wir in Deutschland nicht mehr für unsere alten, behinderten und in Not geratenen Menschen sorgen können, dann sollten wir uns schämen.
Das steht außer Frage. Mir fehlt in unserer Gesellschaft die Hilfe von Mensch zu Mensch. Das beobachte ich immer, wenn ich in der Stadt bin. Keiner schaut nach dem anderen. Ja selbst wenn Kinder laut weinen, kümmert sich kaum einer. Und der Nichtsesshafte auf der Strasse? Wieviel abwertende Blicke werfen die Menschen auf ihn. Es kostet nichts, ein paar Worte mit ihm zu wechslen. Vielleicht möchte er gerne ein Gespräch führen, etwas erzählen und sich als Mensch- und nicht als Abfallprodukt fühlen. Im Kleinen können wir viel Großes tun.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 12.11.2011 um 20:55 Uhr
Danke für die nette und wichtig Diskussion....das Thema ist sehr ernstes....stellen Sie sich von eine Demenz Kranken geburtige Deutsch und eine Demenz Kranke mit Migrationshintergrund hin und her auf die Straße laufen...sie können sichnicht mehr melden...oder wenn sie sich melden können..werden Schwierigkeit bei der Kommunikation zu haben...weil beide kommisch sprechen...dass ist meine Sorge....Weglaufentendenzen gibt es Momentan viel....
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 08:01 Uhr
Wäre es möglich eine interkulturelle Altenheim zu bauen...wo Demenz Patienten mit verschiedenen Migrationshintergrund dabei sind und mit verschiedene Muttersprachbegleitung erforderlich...oder es ist nur Utopie....Fantasie...
Martin Kewald-Stapf
437
Martin Kewald-Stapf aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 09:39 Uhr
Im Grunde genommen gibt es das ja schon, nur mit verdrehten Rollen, ich erinnere mich das meine Mutter nach ihrem Schlaganfall viele Wochen in einer Nachsorgeklinik war und danach berichtete wie sich die russischen/türkischen/deutschen Pflege- und Reinigungskräfte untereinander nicht "grün" waren bzw. Ihre Gruppen-Rollen spielten so das die Patienten dies durchaus mitbekamen und auch davon betroffen waren.
Die Frage ist wer überhaupt später irgendwann noch wen versteht-- babylonisches Sprach- und Backgroundgewirr
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 10:52 Uhr
Hier geht es darum, die Kommunikation mit Demenz Kranken ins besondere, die, die zu Ihre Muttersprachen gekommen sind...dann werden nur von deutscher Pflegekräfte versrogt..natürlich hier wird ein Chaos...alles zu verstehen...
Martin Kewald-Stapf
437
Martin Kewald-Stapf aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 10:57 Uhr
Ja und dann ist es auch noch das Problem das viele junge Pflegekräfte Dinge , Zusammenhänge und Begriffe garnicht mehr kennen mit denen die Demenzkranken gross geworden sind .
Nicht nur verschiedene Sprachen--selbst schon verschiedene Dialekte sind ausserdem eine Barriere.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 11:04 Uhr
ich stimme zu....Es sollte auch entsprechende Pflegende qualifiziert werden...für den Fall...ansonsten werden auch überfördert....vielleicht können die Sprache verstehen..aber nicht die Erkrankung...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

von:  Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

offline
Interessensgebiet: Gießen
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Wo ist diese Figur zu sehen?
um welche Stadt geht?
etwas Wertvolles! schöne Grüße!

Veröffentlicht in der Gruppe

Eigene Gesundheit - Gesundheitsförderung- primäre Prävention

Eigene Gesundheit - Gesundheitsförderung- primäre Prävention
Mitglieder: 2
Aktuellste Beiträge der Gruppe:
um welche Stadt geht?
etwas Wertvolles! schöne Grüße!
Maastricht- Niederlande
Maastricht!
Weitere Gruppen des Beitrags:

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.