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Merz (SPD): Geschwindigkeitsbeschränkung trägt zur Lärm-Reduzierung an der A 5 bei Fernwald bei

Fernwald | Als unbefriedigend hat der seitherige SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Merz die Position des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen in Sachen Geschwindigkeitsbeschränkung zur Reduzierung der Lärmbelästigung entlang des A5-Autobahnabschnitts Fernwald bezeichnet. In einem Schreiben an das für die Autobahnen in Hessen zuständige Amt fordert Merz die Behörde auf, ihre Entscheidung gegen eine Geschwindigkeitsbeschränkung noch einmal zu überdenken.
Unter Bezugnahme auf ein Schreiben der Behörde an die Gemeinde Fernwald vom Dezember 2008 schreibt der seitherige Fernwälder Wahlkreisabgeordnete, die Argumentation in diesem Schreiben sei „zwar rechtlich möglicherweise nachvollziehbar, im Ergebnis aber äußerst unbefriedigend“. Der Kern der Argumentation des Landesamtes sei, „dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h nicht alleine eine Lärmreduzierung um die rechtlich geforderten 3 dB(A) bringen kann und dass allein eine solche Lärmminderung wahrnehmbar sei.“ Ob eine Lärmminderung unter 3 dB(A) tatsächlich nicht wahrgenommen werde, darüber könne man – so Merz - sehr geteilter Auffassung sein. „Ob
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allerdings eine Argumentation sachgerecht und angemessen ist, die darauf hinaus läuft, dass man, wenn man ein Ziel alleine nicht erreichen kann, auch keinen Beitrag gemeinsam mit anderen zu leisten braucht, muss doch sehr bezweifelt werden. Dass durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung entlang des Autobahnabschnitts Fernwald zusammen mit den anderen vorgesehenen Maßnahmen, zu denen gerade auch die BI einen großen Beitrag leistet, durchaus eine beachtliche Reduzierung der tatsächlichen und empfundenen Lärmbelästigung – durchaus auch im Bereich von 3 dB(A) – erreicht werden könnte, bleibt dabei außer Acht. Es muss aber Aufgabe staatlicher Ämter und Einrichtungen sein, jeden möglichen Beitrag zu leisten, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. In diesem Sinne bitte ich Sie eindinglich darum, Ihre Entscheidung hinsichtlich einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf der A5 unter diesem Aspekt noch einmal zu überdenken. Jeder einzelne Beitrag zur Lärmminderung ist bedeutsam und wird von den betroffenen Menschen auch als solcher wahrgenommen“, erklärt Merz abschließend. Merz kündigte an, sich auch gegenüber dem Bundesverkehrsministerium in diesem Sinne einsetzen zu wollen.

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