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Fernwald | Die Betreuung und Begleitung alten Menschen soll in der Zukunft zu hause stattfinden, oder sollen noch mehrere stationäre Einrichtungen gebaut werden?

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Kommentare zum Beitrag

Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.07.2011 um 09:49 Uhr
Ich bin dafür das, wir es wie in anderen Ländern zu tun, die jungen kümmern sich um die alten!
Natürlich sollte die Familie mehr Unterstützung erfahren.
Neue Pflegeverwahrstellen brauchen wir nicht!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 21.07.2011 um 09:54 Uhr
Danke Antje für deine Meinung, mir ghet es genau so... ich stelle mich im Alter noch daheim, um genießen, dass ich nicht getan habe, während der Arbeitszeit...Aber ich mache Soirge trotzdem, weil ich weiße es nicht, wie die Versorgung im Alter sein sollte...dann, wenn ich wieder zu meine Mutter Sprache zurückkomme..wird nicht so einfach für mich und die Pflegende...
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2011 um 18:54 Uhr
Kein einfaches Thema Frau Ernst-Tijero und ich denke auch nicht so einfach zu beantworten Antje.
Natürlich sollten es keine "Pflegeverwahrstellen" sein, aber ich bin nicht grundsätzlich dafür, dass man den Jungen die Pflege der "Alten" überträgt.
Ich halte die Versorgung, auch die Pflege, für eine gesellschaftliche Aufgabe und nicht für eine Privatangelegenheit von Familien. Schaut man sich die praxis an sind es meist die Frauen, die die Älteren versorgen/pflegen, ihren Beruf teilweise aufgeben müssen, neben der finanziellen oft auch eine über ihre Kraft gehende physische und psychische Belastung erfahren.
Wer zu Hause gepflegt werden MÖCHTE (und kann), sollte meines
Erachtens die dafür notwendige Unterstützung erhalten, ich denke aber viel wichtiger sind menschenwürdige Pflegeeinrichtungen, für alle die dies nicht wollen oder keine Möglichkeit der Pflege zu Hause haben.
Wie gesagt, kein einfaches Thema!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 21.07.2011 um 20:24 Uhr
Herr Walther, Sie haben Recht...kein einfaches Thema...ich stelle mich hier vor, nicht nur alten Menschen, sondern alten Menschen mit Ihre Multimorbidität, mit Demnez noch dazu und auch alten Menschen mit Migrationhintergrund.... Wo wird am Besten die Pflege sein... Meine Meinung nach...zu hause...es muss nicht unbedingt Angehöriger sein...sondern können auch ambulanten Diensten die Pflege übernhemen..wie bekannt ist---Wichtig der mensch bleibt in ihre Umgebung...die ihn bekannt ist...
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2011 um 21:27 Uhr
Ja, so stelle ich mir das persönlich auch mal vor.
Meine ganz persönliche Ansicht ist jedoch, dass ich damit keine Angehörigen belasten möchte aus vorher geschilderten Gründen, nicht weil sie das vielleicht nicht machen würden, bei drei Kindern wäre das wahrscheinlich das kleinste Problem.
Voraussetzung, jetzt allgemein gesprochen, sollte jedoch immer eine gesetzlich abgesicherte Pflege sein und kein Abwälzen der Verantwortung auf die Familie, das meinte ich mit gesellschaftlicher Aufgabe, keineswegs, dass jetzt alle in Pflegeheime sollen.
Nur, die Realität sieht leider anders aus (s.o.)
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 22.07.2011 um 09:49 Uhr
Herr Schäfer, hier haben Sie vollkommen Recht....Die Ernährung und Sport sowie Bewegungsangebote sind als Prävention sehr gut...aber wer bittet diese Angelegenheit oft an?... Auch Senioren die Multimörbida sind haben die Möglichkeit auch Prävention zu bekommen (tertiäre Prävention)....
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 24.07.2011 um 15:23 Uhr
Ich mag den Kommentatoren, insbesondere Stefan und Rüdiger nur zustimmen. Ein nicht einfaches Thema. Klar solange es noch geht, sollte man den Menschen in seiner gewohnten Umgebung lassen. Aber manchmal kann es auch gut sein, ihn in einem Seniorenwohnheim unterzubringen. Denn dort bekommt er Kontakt mit anderen Leute und erhält geistige Anregung und Freude. Ich habe das bei meinen Großeltern gesehen. Gut mein Opa war blind und seine Frau so krank (u.a. Parkinson), dass sie ins "Heim" musste (die Ärtze in der Klinik haben sie nicht mehr nach Hause gelassen, da es auch durch die ambulante Betreuung durch eine Sozialstation, die ja bereits bestand, nicht mehr zu machen war). Aber er wollte zunächst nichts in Alten- und Pflegeheim. Die Sozialstation hätte ich ja weiter alleine in seine Wohnung betreuen können, so seine Meinung. Doch dort im "Heim" hat er viele Bekannte von früher getroffen und eine schöne Zeit gehabt. Und das gleich kann man bzgl. der Oma mütterlicherseits sagen. Auch sie war zum Schluss (das letzte 3/4 Jahr) im Pflegezentrum. Zu Hause war sie nach dem Tod ihrer Schwester und fast aller gleichaltrigen Freunde aus der Nachbarschaft, nur alleine. Führerschein hatte sie keinen und wir konnten auch nicht jeden Tag kommen (eine Strecke 30 km). Im Pflegezentrum aber gab es dann einen Singkreis, wurden Rätsel gelöst und gebastelt und konnte sie sich mit neuen Leuten anfreunden.
Ich denke man muss es individuell sehen. Wo es eine große Familie gibt, die dicht dabei wohnt mag das alles gehen. Aber sonst ist es vielleicht doch besser im Alten- und Pflegezentrum.
Entscheidend ist hier aber auch die Qualität der Einrichtung und dies hängt wiederum auch mit der Personalausstattung und den Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zusammen. Diese Punkte sollte man nicht außer acht lassen!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 24.07.2011 um 16:52 Uhr
Christian wir haben in Deutschland einen sehr gute Altenhilfesystem, das viele andere Länder nicht haben, aber die Bedingungen für die alte Menschen,,,daheim zu bleiben sind immer noch nicht ganz klar definiert....Es gibt viele Hilfestellungen, Paragrafen, Gesetzte...aber für die Senioren sind nicht ganz deutlich geschriben oder definiert...da viele wissen immer noch nicht, dass viele von Ihnen kommen nicht ganz zu rechts...deswegen viele entscheiden sich in Heim zu gehen...Natürlich die Umgebung und daheim immer meine Meinung nach ist das Beste!!!
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.07.2011 um 18:03 Uhr
Da gebe ich Ihnen (nochmals) Recht, das kann aber nur funktionieren wenn die Bedingungen daheim stimmen, und sich nicht pflegende Angehörige "kaputt" machen.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 24.07.2011 um 18:06 Uhr
Herr Walther, dies meine ich..es gibt bestimmte Paragrafen, die die Angehöriger selbst nicht kennen...z.B. Angehöriger Beratung...dies erfahren erst wenn in Kontakt mit einem Ambulante Dienst haben...aber vorher ist schwierig...wobei gibt viele Standorten, die diese Beratung anbieten...
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von:  Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

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