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Steinbacher Minis im Chemikum Gießen

Fernwald | Wir waren begeistert, als wir von Herrn Prof. Wolfgang Laqua vom Chemikum Gießen angesprochen wurden, dass er doch gerne einmal etwas für Steinbacher Kinder machen würde. Wir waren aber auch etwas unsicher, ob man 5 – 9 jährige Kinder für die Chemie wirklich begeistern kann? Doch Prof. Laqua vom Chemikum Gießen schaffte es in den historischen Räumen des Liebig-Museums von der ersten bis zur letzen Sekunde seine kleinen Zuhörer mit seinen Experimenten in seinen Bann zu halten. Anfangs zauberte er ein „Herzliches Willkommen“ mit Hilfe einer Sprühflasche auf ein Blatt Papier, dass er mit einer anderen geheimnisvollen Flüssigkeit wieder wie von Geisterhand verschwinden ließ. Mit Silber- und Goldregen, wechselnden Farbenspielen mit Rotkrautsaft und anderen Flüssigkeiten, sowie selbst gemachten Knallerbsen, brachte er die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. In dem kleinen Vorlesungssaal zischte und knallte es, dichter Rauch durchzog den kleinen Raum. Heute würden sich den Eltern die Haare sträuben, wenn sie wüssten, dass ihr Kind, so wie Justus von Liebigzunächst weder eine Schule besuchenwollte und dann auch
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Steinbach (22)Prof. Laqua (1)Minis (10)Minifeuerwehr (24)Chemikum Gießen (1)
noch die Ausbildung in einer Apotheke abbrach, aber trotzdem ein Professor wurde. Auch die Vorführungen mit der Banane, die in flüssigem Stickstoff erstarrte und dem Ballon die Luft wegnahm, sowie das durch Phosphor geisterhaft brennende Papier, verfolgten die kleinen Minis gespannt. Justus von Liebig sorgte auch dafür, dass man auf der Welt nicht mehr Hungersnöte leiden muss und entwickelte dafür bestimmte Salze, nämlich den wasserlöslichen Phosphatdünger. Auch den Mord an einer Gräfin konnte er damals aufklären. Er bewies, dass ein Mensch nicht brennen kann. Selbst dann nicht, wenn man ihn mit ganz viel Spiritus übergießt und anzündet. Denn der Mensch besteht ja aus ganz viel Wasser, erklärte Prof. Laqua den Minis. Justus von Liebig erfand den Silberspiegel ohne den giftigen Zusatz von Quecksilber. Prof. Laqua zeigte uns dann, wie man eine Silberspiegelkugel herstellte. „Oh, so werden wohl die Weihnachtskugeln gemacht?“, fragte eine kleine Zuschauerin.Niemand wusste, dass Justus von Liebig noch viele andere nützliche Dinge des Lebens erfunden hatte, wie zum Beispiel das Backpulver, den Suppenbrühwürfel oder das Pulver zur Herstellung einer künstlichen Muttermilch. Wir möchten uns hiermit noch einmal ganz herzlich bei Herrn Prof. Laqua aus Steinbach für die interessanten Darbietungen, seinen ausführlichen Erzählungen gespickt mit witzigen Reimen zu dem berühmten Gießener Prof. Justus von Liebig bedanken. Das war nicht nur cool, dass war obercool, jubelten die Minis der Steinbacher Feuerwehr.

 
 

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von:  Thomas Müller

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