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2. Jahrhundertstamm wurde ein Gorilla

Fernwald | Kettensägenschnitzer Gerd Rehberg weiter auf Platz 1

In Fernwald-Albach ist seit letzter Woche eine weitere monumentale Holzskulptur, ein Gorilla-Bulle in Lebensgröße, zu bewundern, den der Hobby-Künstler Gerd Rehberg mit der Kettensäge und einigen neuen Schnitzgeräten hergestellt und noch vor seiner Weihnachtsausstellung beendet hat. Das Holz dazu lieferte der Stamm einer etwa 120 Jahre alten Douglasie, das der Schnitzer vom Friedhof in Winnerod erhalten hatte, wo er als Gegenleistung aus den restlichen Abschnitten des mit einem Spezialkran gefällten Baumes einige Sitzgelegenheiten herausgearbeitet hatte.Aus dem ersten Stammteil hatte er bereits im Frühjahr eine abstrakte Meerjungfrau in Lebensgröße gestaltet und stieß nun auf der Motivsuche für das zweite in einer Zeitschrift auf einen Gorilla. Mit Hilfe von Naturfotos vertiefte er sich deshalb in die Physiognomie dieses Tieres und arbeitete im Laufe des Sommers einen Silverback, einen ausgewachsenen Bullen dieser Tierrasse, aus dem 2,50 m hohen und 1,40 m dicken Baumstamm. Da ein Flachland-Gorilla aber nur etwa 1,65-1,75 groß ist, verwandte der Holzkünstler
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den Rest für ein Wildschwein. Um die unterschiedlich kräftige Fellstruktur zu imitieren, benutzte Rehberg ein neuartiges Schnitzgerät einer australischen Firma, welches ebenfalls wie eine Kettensäge mit Hobelzähnen fräst, jedoch wesentlich schmäler ist. Bei dem bundesweiten Wettbewerb mit einem ähnlichen Carver liegt der Albacher Künstler bereits seit 2006 auf dem ersten Platz und hält diesen auch noch in diesem Jahr.
Aufgrund des hohen Alters dieser Douglasie hatte der Baumstamm-Designer allerdings auch einige Probleme zu bewältigen. Mehrere schon morsch gewordene Stellen mussten ausgebessert werden und auch der Form des Stammes musste man Tribut zollen. Anschließend machte die Farbgebung des Tieres größere Schwierigkeiten, da es bisher noch keine Holzlasur in unterschiedlichen Grau- und Silbertönen gibt. Durch Experimentieren gelang es dem Hobby-Künstler, der auch die orangefarbenen Augen des Gorilla selbst gestaltete.Besichtigt werden kann er nun vor dem Wohnhaus der Familie Rehberg in Fernwald-Albach, die ihre alljährliche Weihnachtsausstellung am kommenden Sonntag, dem 21.12.2010,von 10.30 -17.00 im Bürgerhaus Albach veranstaltet, wo es außer Holzskulpturen und Tieren auch Glasobjekte von Glas-Fusing-Künstlerin Anne Rehberg zu sehen gibt, sowie Halbedelsteine und Silberschmuck aus Mexico.
Alle Arbeiten der beiden Künstler sind auch auf ihrer homepage zu sehen: www.rehberg-arts.de.

Kommentare zum Beitrag

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Annemarie Rehberg aus Fernwald schrieb am 16.11.2010 um 15:32 Uhr
Leider ist mir ein Fehler unterlaufen.Das Datum ist falsch.Ich meinte den 21.11.10 und nicht der 21.12.10.
Hallo Lieber Leser
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von:  Annemarie Rehberg

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Interessensgebiet: Fernwald
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