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"Die Gelbe Karte an die Bundeskanzlerin"...

Fernwald | Sehr geehrte Bürgerreporter/in


Die DBfK Bundesverbandes hat eine Kampagne gerichtet, Auslöser ist die aktuelle Situation in vielen Bereichen der Pflege, gekennzeichnet durch Versorgungsdefizite und starke Arbeitsdruck für immer weniger Personalschlüssel. Die Situation führt zu eine Gefährdung für Patienten und Pflegebedürftige....
Ich persönlich, hoffe ich, dass durch diese Kampagne, die Bundeskanzlerin anderes überlegt um Verbesserung für den Bereich der Altenhilfe geben zu werden.

Bitte was meinen Sie?

Bitte schauen Sie mal hier:
Die Gelbe Karte kann als E-Card unter http://www.dbfk.de/gelbekarte oder per Post (Downloads auf der Kampagnenseite) an das Bundeskanzleramt geschickt werden.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.418
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2010 um 08:35 Uhr
Statt zu dokumentieren was sie die Helfer und Pfleger am Tag alles tun sollten sie diese Zeit besser für die Pflege verwenden. Außerdem betrachte ich die 8,50 Mindestlohn der tariflich gezahlt wird als viel zu niedrig. Wer soll als Alleinstehender davon leben.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.11.2010 um 18:27 Uhr
Hallo Peter, deinen ersten Satz habe ich nicht verstanden!

Was den Mindestlohn betrifft, immerhin gibt`s hier wenigstens einen, so fordern viele, meines Erachtens völlig zu recht: 10,- Euro Mindestlohn für alle!

Die Aktion, als ein Teil des breiten Protestes, ist vom Inhalt her meiner Meinung nach richtig und zu unterstützen! Wobei ich mir, wie immer bei solchen Aktionen, nicht allzuviel Hoffnung machen würde, dass sich dadurch etwas ändert.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.11.2010 um 19:26 Uhr
Danke schön, herr Walther,
Die Aktion musste lange Zeit anfangen...aber meine Meinung nach...kann etwas mitwirken..
Peter Herold
24.418
Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2010 um 17:57 Uhr
es fehlen glaube ich zwei Kommas. 2. Versuch:
Statt zu dokumentieren was sie, die Helfer und Pfleger am Tag alles tun, sollten sie diese Zeit besser für die Pflege verwenden.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 05.11.2010 um 20:34 Uhr
Herr Herold,
Ich stimme nicht zu, zu Ihre Kommentar..Die Dokumentation ist auch sehr wichtig...nur so kann man die Pflege geplant werden. Die Dokumentation soll es bleiben...Die Personalschlüßel soll es gestigen werden.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.11.2010 um 20:48 Uhr
Peter, dann hatte ich dich doch richtig verstanden, war mir nicht sicher.

Nun, ich zumindest stimme Frau Ernst-Tijero zu! Es geht um mehr notwendiges Personal (und um bessere Bezahlung) und nicht darum Arbeit zu verdichten um damit Zeit "rauszuschinden" für die praktische Pflege.
Ich glaube auch nicht, dass die Dokumentationen "Bürokratie" bedeuten, sondern Voraussetzung für die bestmögliche Pflege sind.
Also, die "Gelbe Karte" ist berechtigt!
Christian Momberger
10.828
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 06.11.2010 um 12:11 Uhr
Ich kann mich Stefan nur anschließen!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 06.11.2010 um 13:45 Uhr
Danke Christian, Danke Herr Walther, ich stelle mich einfach meine Zukunft in eine Altenheim vor...dies macht micht traurig.
Peter Herold
24.418
Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.11.2010 um 13:46 Uhr
Ich sage ja nichts gegen die gelbe Karte, nur sollte die okumentation nicht überbewertet werden. Da wird doch einiges getrickst um z.B. Pflegestufen gegenüber dem Medizinischen Dienst zu begründen.

Ich war gerade in einem Pflegeheim. Da waren gerade zwei Pflegekräfte mit dem Essenausteilen beschäftigt. Ich komme öfters dorthin und sehe was die leisten und das für so wenig Geld. Aufb der anderen Seite ist Geld für alles mögliche im Überfluß vorhanden
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.11.2010 um 17:06 Uhr
Peter, du merkst, ich/wir lassen da nicht locker :-)
also mich regt es viel mehr auf mit welchem Aufwand es verbunden ist, z.B. die "Anerkennung" einer Pflegestufe zu bekommen!

Mit dem Pflegenotstand im Bereich des Personals hast du völlig recht! Das trifft mittlerweile auch in vielen (vor allem privatisierten Krankenhäusern) anderen Bereichen der "Versorgung" von Bedürftigen zu.
Peter Herold
24.418
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.11.2010 um 11:03 Uhr
Lieber Walther, m.M. nach kommt es auf die Position an, aus der die Beantragung einer Pflegestufe geschieht. Am besten nach einem krankheitsbedingten Aufenthalt in einer Klinik mir anschließender Anschlussheilbehandlung und daran anschließender Kurzzeitpflege in einem entssprechenden Heim. Dort wird ja dann genau der notwendige Pflegeaufwand vom Fachpersonal aufgezeichnet und dem medizinischen Dienst zur Verfügung gestellt. So was kann bei einer Beantragung von zu Hause aus garnicht so erfolgen. Man hat also da bereits schlechtere Karten.
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von:  Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

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