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Ein Arzt in Frankfurt am Main hat Kopftücher in Ihrer Praxis verbieten..

Fernwald | Liebe Bürgerreporter/in,
Normalerweise meine Aufgabe hier in der Zeitung ist, Ihnen Spaß und angenehme Zeiten anzubieten. Aber wenn solche Artikel finde, kann ich mich nicht in der Regel halten.

Hier geht es darum, dass ich einen Artikel der Deutschen Presseagentur (dpa) gelesen habe, wo der Arzt in Ihr Praxis geschrieben hat, dass er Kopftücher bei islamischen Frauen und Mädchen strikt verbietet. Er hat sogar die Anzeige in Ihre Praxis angehängt.
Konsequenz ist: dass Die Vereinigung Hessen gegen ihm ein Disziplinarverfahren einleiten wird.
Dazu verweigert er sich, große Familie zu behandeln....
Wenn wir um Gleichbehandlung gehen, denke ich hier, dass es sich unter eine Diskriminierung handelt


Was denken Sie daran?

http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=624139&rub=praxisfuehrung&n=644


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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 08:29 Uhr
das ist eine Frechheit. Er ist Arzt und soll Patienten behandeln und nicht noch runter machen. Das Problem mit der Sprache kann man auch loesen indem man eine Arzhelferin mit Sprachkenntnis einstellt zb. Viele der Menschen die wissen das die Sprachkenntnis nicht genuegend ist bringen sogar jemanden mit der Uebersetzt. Was hat der Mensch gegen Grossfamilien. Dem Kerl sollte die Zulassung entziehen.
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 09:49 Uhr
Sicherlich kann man den Arzt gut verstehen, denn die Sprache ist nunmal das Tor zur Integration, was jedoch viele, die zu uns kommen gar nicht wollen.

Das gleiche Problem herrscht ja schon seit Jahren in Schulen.

Warum soll dies immer totgeschwiegen werden und wird sofort mit der Keule "Diskriminierung" belegt?

In Sachen "keine Großfamilien zu behandeln" liegt allerding eine Diskriminierung vor, die so nicht hingenommen werden kann...
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 10:02 Uhr
Herr Klein, Lesen Sie bitte diese Artikel:
Die in Artikel 3 des Grundgesetzes niedergelegten Grundsätze zur Gleichbehandlung (Diskriminierungsverbot) unabhängig von Geschlecht (vgl. auch § 611a und 611b BGB). Herkunft, Rasse, Religion etc...Gelten auch für die Sprache, denke ich oder?
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 10:03 Uhr
Nicole, wir können leider der Arzt nicht bestrafen, aber unsere Bemerkung, sollte andere aufmerksam machen.... Dafür gilt " Das Recht"
Florian Schmidt
3.847
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 10:25 Uhr
Ich kann den Arzt ein Stück weit verstehen. Vielleicht hätte er sensibler vorgehen können.
@ Frau Freeman, wenn ich Migranten in Deutschland immer entgegen komme, zum Beispiel durch eingestelltes sprachkundiges Personal wo ist dann der Anreiz Deutsch zu lernen? Und ich bin mir sicher das er nichts gegen Großfamilien hat, aber ich kann auch nicht verstehen dass wenn einer Krank ist, 7 Leute mit zum Arzt geschleppt werden. Man muss das auch den anderen Patienten gegenüber verantworten können die sicherlich nicht beim Arzt sitzen weil es ihnen so gut geht. Das gilt für Deutsche aber genauso. Und soll der Arzt oder das Praxispersonal dann die Hüpfer beaufsichtigen wenn Mama zum Beispiel eine Untersuchung erhält wo die kleinen nicht mit können?
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 10:45 Uhr
Ich denke, dass der Arzt nicht rechtlich gehandelt hat, es gibt andere Möglichkeiten (z.B. mit Charme)es wäre besser gewessen, wenn der Arzt so geschrieben hätte.
Patienten, die Sprachschwierigkeit haben, sollten mit ein(e) Übersetzer(in vorbeikommen und am Besten mit dem Person, der krank ist.. Dann die Behandlung, bzw. um No Complice zu vermeiden.
Herr Schmidt hier geht es um einen Herkunft oder? Kopftücher!!!
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 10:57 Uhr
Die Sprache ist das a und o das ist richtig . Aber es geht hier um die Gesundheit und es geht auch nicht um das Beaufsichtigen der Huepfer. Es geht darum das jemand der einen Beruf ausuebt indem er sich der MENSCHEN verschrieben hat Menschen unterteil in wuerdig und unwuerdig eine Behandlung zu bekommen. Wenn er so arbeiten will kann er sich ja von der Kassenaerztlichen Vereinigung lossagen und nur noch Privatpatienten Behandeln. Da hat er weder Kopftuecher noch Grossfamilien im Uebermass zu ,,Befuerchten,, . Die meisten bringen doch Tatsaechlich ihre eigenen Uebersetzer mit wenn es zum Arzt geht.
Florian Schmidt
3.847
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:01 Uhr
Ja, aber soll das einem Mann die Existenz kaputt machen weil er gegen das Kopftuch ist? Jeder Mensch hat doch das Recht seinen Arzt selbst zu wählen. Es wird in Wächtersbach mehr als einen Arzt geben. Wenn dieser Arzt eine solche Regel aufstellt dann gehen eben die Betroffenen nicht mehr hin.
Was wäre denn, wenn Muslimische Männer einfordern würden das Arzthelferinnen in dieser Praxis Kopftuch tragen sollen um sie nicht sexuell zu reizen?
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:08 Uhr
Eben Nicole, mir hat gerade aufgefallen.."Ethik" gehört zu dem Beruf...Ich glaube der Arzt hier hat dieses Wort "übersehen"...
Lesen Sie hier bitte:
§1 Berufausübung:
(1) Der Arzt dient der Gesundheit des einzelnen Menschen und des gesamten Volkes....
(2) Aufgabe des Arztes ist es, das Leben zu erhalten, Die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern. DER ARZT ÜBT SEINEN BERUF NACH DEN GEBOTEN DER MENSCHLICHKEIT AUS....
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:12 Uhr
Noch eine Artikel Herr Schmidt:
Rechtliche Grundlagen für die Aufgaben und Verpflichtungen der Ärzte/Ärztinnen legen die von der Vertreterversammlung der Landesärztekammer.....fest....

Der Arzt mit Sicherheit wusste darüber...er hat eigentlich mit seiner Meinung gehandelt...
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 11:15 Uhr
Ein Arzt verpflichtet sich allen Menschen zu helfen. wenn er das nicht will ist er fehl am Platz und hat seinen Beruf verfehlt.
Florian Schmidt
3.847
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:16 Uhr
(2) Aufgabe des Arztes ist es, das Leben zu erhalten, Die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern. DER ARZT ÜBT SEINEN BERUF NACH DEN GEBOTEN DER MENSCHLICHKEIT AUS....
Wann war das denn so? Der Zappen ist doch nun lange schon ab oder wie erklärt es sich das ein Kassenpatient Wochen auf eine dringende Untersuchen warten muss, der Privatpatient aber von den Arzthelferinnen auf der Sänfte in die Praxis getragen wird. Und wer sagt dass dieser Arzt nicht trotz dieses Schildes seinen Beruf gewissenhaft und menschlich ausübt?
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 11:18 Uhr
Wenn er nicht zur Kasseraerztlichen Vereinigung gehoert kann er sich seine Patienten aussuchen. Das sollte er mal ueberdenken. Die Kassenaerzte sollen die medizienische Versorgung ALLER Personen in einem bestimmten Bezirk gewaehrleisen.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:44 Uhr
Nicole haben Sie recht... dann hat die Vereinigung Hessen(VH) gut reagiert.
Florian Schmidt
3.847
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 11:56 Uhr
Andere Ärzte verschulden auf Grund von Fehlern Menschenleben und praktizieren immer noch. Ausserdem sehe ich einen Arzt als Dienstleister. Einen Notfall hat er ungesehen der Person, des Geldbeutels, Hautfarbe, Frisur oder Kopftuch immer zu behandeln. Im laufendem Betrieb allerdings sollte man auch ihm gewisse Entscheidungen seine Kundschaft selbst zu wählen überlassen.
Was ist denn mit all den anderen Patienten die er vielleicht nun über Jahrzehnte betreut hat? Die müssen unter dieser Entscheidung genauso leiden.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 12:03 Uhr
"Was ist denn mit all den anderen Patienten die er vielleicht nun über Jahrzehnten betreut hat?....
Hier gebe ich Ihnen recht Herr Schmidt....aber bestimmt viele Patienten, die er lange Zeit betreut hat..haben genau so wie ich reagiert.....
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 12:51 Uhr
Was wäre es so schön, wenn sich die Menschen vertragen würden.
Ich kann den Arzt aber auch verstehen, dass er sich überfordert fühlt, wenn eine Großfamilie das Wartezimmer belegt und nur ein Familienmitglied Patient ist. Er muss auch auf seine anderen Patienten Rücksicht nehmen.
Ich vertrete die Meinung, dass sich jeder anpassen muss. Das müssen wir im eigenen Land und überall auf der Welt auch. Keiner sollte in einer Gesellschaft machen was er möchte, wenn es die Mitmenschen stört. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme kann eine Gesellschaft funktionieren.
Es gibt flächendeckend Ärzte. Wenn dieser Arzt nun in seiner Praxis solche Anordnungen trifft, sollte man es akzeptieren.
Wenn die Frauen ihre Kopftücher tragen wollen, ist das in Ordnung. Werden sie aber zum Tragen der Kopftücher gezwungen, ist es zu verurteilen.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 13:05 Uhr
Ilse ich finde dein Kommentar hier vollkommen in Ordnung, ich möchte auch nicht der Arzt stark beurteilen...mit Sicherheit hast du komplett der Artikel gelessen...Hier gibt es darum um eine Gruppe, die die Benachteilung immer bekommt...Bis jetzt habe kein Problem mit meinem Hausarzt...aber es gibt Richtlinien, die sollen beachten werden und respektiert werden...
Mir geht es hier darum, wie er die Anzeige geschrieben hat....wenn er Kopftücher schreibt geht es nicht un Peruaner, Engländer...sondern eine entsprechende Gruppe...da meine ich "Diskriminierung"....
Aüßerdem die Meinung der Arzt passt nicht mit den Voraussetzung der VH.
LG
Silvia
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.10.2010 um 14:30 Uhr
Danke für den Beitrag Frau Ernst-Tijero!

Ja, Spass und gute Laune zu haben ist wichtig, nur Sie haben auch richtig geschrieben: "....kann ich mich nicht in der Regel halten" Und das ist auch gut so! = auf allen Ebenen - Politk, Wirtschaft, so genannte "Experten" - sie haben alle urplötzlich, auf einmal(?) "ihr" Thema gefunden, so als würde dies die ganze Nation beschäftigen, so als würde Wohl und Wehe der Bevölkerung davon abhängen, so als würde hier entschieden wer, wie gut oder wie schlecht lebt.... = das Verhalten, die Integration von Migranten entscheidet die Zukunft Deutschlands???
Dies ist so dümmlich, so offensichtlich spalterisch, so oft in schlechten Zeiten als "Argument" aus der Mottenkiste der Herrschenden hervorgeholt....dass man dies alles gar nicht ernst nehmen dürfte!
Aber das Beispiel des Arztes zeigt auch, dass es trotzdem gefährlich ist, dass es immer (noch) Menschen gibt, die darauf hereinfallen, dass es eine latente Fremdenfeindlichkeit (nicht nur in Deutschland!) gibt.
Aber dieses Beispiel zeigt auch, dass immer mehr Menschen sich dagegen wehren, massenhaft Protestschreiben, Empörung auch in der Praxis von Deutschen und Ausländern...so dass die KV-Hessen gezwungen war zu reagieren, dies macht doch Mut!?
Dass es Probleme gibt, klar darüber muss man sprechen (dürfen), dass die Unterdrückung von Frauen nicht geduldet werden darf, dass dieses Macho-Gehabe (gibt`s aber auch bei deutschen Männern :-)) nicht zu tolerieren ist, alles richtig!
Nur, und das ist viel wichtiger, für Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Sozialabbau, Umweltzerstörung und andere "Verbrechen"....dafür sind ganz andere verantwortlich, und da zeigen täglich Deutsche und Migranten, dass sie sich GEMEINSAM dagegen wehren, da wird ganz praktisch, vor allem in Betrieben, Solidarität und Integration gelebt, denn da interessiert es keinen welche Nationalität der Kollege hat!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 14:58 Uhr
Hallo Herr Walther, "kann ich mich nicht in der Regel halten" habe ich hier gemeint, dass ich nicht nur Rätzel, Gedanken und Gedichte gerne schreibe, sondern Themen, die sehr wichtig sind..auch kommentiere bzw schreibe.

Achtung: Hier geht es um der Beruf nicht der Person. Der Arzt kenne ich nicht persönlich.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.10.2010 um 15:46 Uhr
Nun, wo ist der Widerspruch? ich denke, ich habe mich genauso ausgedrückt wie Sie es auch jetzt wieder begründen = auf der einen Seite Rätsel usw., aber auf der anderen Seite auch Beiträge/Kommentare zu sehr wichtigen Themen, nichts anderes habe ich auch bemerkt!

es geht weniger um den "Beruf" des Arztes, vielmehr um die Person, die sich so verhält, das sehe ich schon etwas anders wie Sie, richtig! Dafür muss man ihn auch nicht persönlich kennen!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 15:53 Uhr
Danke Herr Walther, ok wir sind fast in der gleiche Meinung außer der letzte Satz, aber darauf werden wir zufrieden sein....
Herr Walther nach Ihr Meinung..wie hätte der Arzt diese Ärger gespart..wie hätte er geschriben oder nicht geschrieben!!!!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 16:51 Uhr
Liebe Silvia, es gibt Gruppen, die sich selbst ins Abseits stellen.
Und gerade diese Gruppen beanspruchen für sich Respekt, Achtung und Verständnis , treten aber das Gefühl anders denkender Menschen mit Füßen. Das hat nichts mit Nationaliät zu tun, solche Menschen gibt es überall.
Ich erwarte für mich in meiner Land, dass Menschen, die Deutschland als ihre neue Heimat gewählt haben, sich so benehmen, dass sie meine Gefühle nicht verletzen. Und vielleicht hat man dem Arzt gegenüber jeglichen Respekt vermissen lassen oder ihn gekränkt. Ohne Grund hat er sicherlich nicht so reagiert.
Wenn bei uns auf offener Strasse "Ehrenmorde" passieren und junge Frauen getötet werden von ihren eigenen , nächsten Verwandten, dann haben nach meiner Meinung solche Menschen hier nichts verloren. Das hat nicht mit Kultur zu tun.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.10.2010 um 17:09 Uhr
Wäre möglich, Frau Toth, nur davon hat der Arzt auch in seiner Entschuldigung(!) mit keinem Wort gesprochen!

Richtig, Kriminalität, Fundamentalismus, Respektlosigkeit....gibt`s überall und hat meist wenig mit Kultur und Nationalität zu tun.

Apropos Respekt: es wäre doch einfach nur toll, wenn die Regierung uns und dem Volkswillen, den gleichen Respekt entgegenbringen würde, den sie u.a. von den Migranten verlangt :-)))
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 17:41 Uhr
Herr Walther, sie sprechen mir aus der Seele.
Respekt vermisst man überall.
Und das fängt schon bei den Kids an, weil sie es nicht mehr lernen.
Wo gab es denn so etwas , als wir Kinder waren, dass kein Kind oder Jugendlicher im Bus aufstand, wenn ein älterer Mensch einstieg. Heute bleiben die Schüler sogar gemütlich sitzen, wenn ein behinderter Mensch kommt. Aber wie sie sagen, die Politiker machen es vor!
Mit ein wenig Rücksicht und weniger Egoismus könnten wir alle so friedlich miteinander leben.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 16.10.2010 um 19:00 Uhr
Ich glaube diese Diskussion ist beendet, die Politiker haben gerade erwänt, dass "die Multikulti ist tot"... Ebenso bedeutet natürlich größe Veränderung in der Bevölkerung ins besonders "Migranten"...Ich hoffe, dass alle Migranten auch eine größe Verständnis dafür haben...dann wird weniger Egoismus und natürlich Ilse..friedlich miteinander leben.
Leider habe ich später der Nachricht gehört..ansonsten hätte ich diese Diskussion gespart...
Vielen Dank an alle..die hier gemacht haben
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 20:15 Uhr
Hallo, ich habe es auch gerade im Radio gehört. Unsere Bundeskanzlerin hat die Multikulti als gescheitert erklärt.
Man sucht nicht nach Lösungen, wo natürlich alle mitarbeiten und mitmachen müssen- nein , weg damit. Ja , dann wird auch die EU sterben.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.10.2010 um 20:22 Uhr
Es war gut, dass Sie das Thema aufgegriffen hatten - und es war auch nicht umsonst!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.10.2010 um 20:39 Uhr
Stimmt, Herr Walther!
Thorsten Lux
900
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 17.10.2010 um 01:45 Uhr
"(...) dass er Kopftücher bei islamischen Frauen und Mädchen strikt verbietet."

Worüber diskutieren wir hier also? Über Sprache? - über Integration?

Scheinbar über beides nicht, wenn ich das so lese. Der Mann hat also kein Problem damit wenn Bayrische Mütterchen in Kopftüchern vorsprechen, die kein außerbayrischer Mensch versteht, sondern bloß wenn islamische Frauen mit Kopftuch vorsprechen?`Wir sprechen über Integration, wenn wir über einen Menschen sprechen, der ausschließen statt integrieren will? - Integrattion iszt keine Bringschuld (wie es so oft angedeutet wird), sondern Interaktion - anders geht es nunmal nicht.

Worüber reden wir sonst? - über eine Arzt der sich als Modezar begreift, oder um jemanden, der seinen gesellschaftlichen Status als Freibrief begreift Menschen zu kategorisieren in solche, welche der Gesundheitsfürsorge wert sind und solche dies dies (seiner Auffassung) nicht sind...

Ein Arzt ist eine Fachkaft, die sich um Gesundheit und um Krankheiten kümmern soll. Die Kategorisierung in Übermenschen, Menschen und Untermenschen gehört weder zu seinen Aufgaben, noch zu seinen Qualifikationen.
Florian Schmidt
3.847
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.10.2010 um 02:01 Uhr
Ich frage mich die ganze Zeit ob diese Diskussion auch geführt werden würde, hätte ein Arzt muslimischen Glaubens ein Schild an seiner Praxis: Frauen ohne Kopftuch haben keinen Zutritt.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.10.2010 um 09:14 Uhr
Hallo Thorsten. Thema (anscheinend) doch nicht beendet?
Natürlich haben wir(!) auch über Integration diskutiert, zumindest habe ich versucht aufzuzeigen, dass es nicht um diesen Arzt alleine geht, Frau Toth hat sehr deutlich gemacht, dass dies kein Problem von Nationalität und Kultur ist usw.

Wir müssen sowohl aufzeigen, was dahinter steckt, und wenn ich mich zum x-ten Mal wiederhole: es geht nur um SPALTUNG und um ablenken von den tatsächlichen Problemen, vor allem der einfachen Menschen!!!

Dass dies wichtig ist, sieht man unter anderem an der Reaktion von Herrn Schmidt, der wahrscheinlich schon voll von dieser Hetze vereinnahmt ist?
Auf der einen Seite diskutieren Sie, Herr Schmidt, über die Frechheiten von Hartz IV, auf der anderen Seite sehen Sie nicht, dass es auch da gerade darauf ankommt, dass wir uns nicht (wie auch bei vielen anderen Themen) in Deutsche und Migranten spalten lassen! Denn, alle sind davon betroffen und alle müssen sich dagegen GEMEINSAM wehren.

Was soll der letzte Kommentar??? = Rassismus ist immer(!) zu verurteilen, völlig egal ob er von Deutschen oder Migranten, Christen oder Muslimen, Religiösen oder Atheisten......ausgeht!

Die entscheidende Frage ist immer(!) wer facht solche Diskussionen an, wer ist verantwortlich für das Verhalten (auch dieses Arztes) und wer hat INTERESSE daran, dass es überhaupt jetzt (nach jahrzehnte langem Zusammenleben) zu solchen Diskussionen kommt? Wenn sich mehr Menschen diese Fragen stellen würden, wäre auch schnell klar um was es geht: Spalte und Herrsche !
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 17.10.2010 um 15:51 Uhr
Dieses Verhalten meines Kollegen ist allenfalls dämlich. Ein beträchtlicher Prozentsatz meiner Patienten sind Moslems. Na und? Und unter ihrer Burka sieht es nicht anders aus, als unter der Kittelschürze der Metzgersfrau.
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 18.10.2010 um 16:24 Uhr
Herr Dr. Knoll, sie haben den Nagel auf den Punkt getroffen. Alle Menschen sind gleich, sie denken und leben halt nur anders.

Und das der Arzt in diesem Falle vermutlich nicht gerade das richtige Händchen hatte, da stimme ich ihnen auch zu.

Aber, wenn eine Frau ohne Kopfbedeckung durch Teheran läuft, wird sie zu 99% Sicherheit auf offener Straße gesteinigt. Sie muss sich anpassen. Wenn aber eine muslimische Frau voll vermummt durch Gießen läuft, müssen wir das akzeptieren, denn es ist ja Ihre Religion. Anpassung gleich null.

Und da hinkt es.
Monika Bernges
7.276
Monika Bernges aus Staufenberg schrieb am 19.10.2010 um 18:08 Uhr
Hallo,Herr Knoll!
Können Sie denn unter die Burka schauen.
Oder sitzt der Ehemann daneben und Sie müssen
eine Ferndiagnose machen?
Herr Jungbluth,Sie sprechen mir aus der Seele.
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 19.10.2010 um 18:13 Uhr
Frau Bernges, das ist eine interessante Frage.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.10.2010 um 20:48 Uhr
Hallo Monika, die Beantwortung dieser Frage würde mich ebenfalls sehr interessieren.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.10.2010 um 22:42 Uhr
Herr Dr. Knoll, ich hoffe es kommt von Ihnen noch eine Antwort, denn langsam wird´s wirklich "dämlich"!
(das ist nicht mehr sehr weit weg von = "Muslime sind Fundamentalisten...und alle muslimischen Frauen tragen eine Burka")
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 20.10.2010 um 08:00 Uhr
Der islamischen Welt fehlt (noch) das, was die weltliche Welt zu verlieren droht- Aufklärung ( Lessing: Nathan der Weise)
Nein, ich behandele meine moslem. Damen nicht im Sinne einer Ferndiagnose, noch sitzt der Ehemann dabei mit wachsamen Augen. In meiner Sprechstunde sind die moslem. Frauen erstaunlich offen und gelegentlich sogar charmant. Empathie ist für eine Integration ( beider Seiten) ungleich besser, als der Kampf um Symbole.
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 20.10.2010 um 09:02 Uhr
Danke Herr Dr. Knoll. Es ist auch unsere Aufgabe fremde aufzunehmen.
Wir haben nur glueck das es in der Christlichen Gemeinschaft keine wirklichen Fundamentalisten mehr gibt sonnst wuerden sie Scheiterhaufen weiter brennen. An anderer Stelle zum Thema integration habe ich mir die Muehe gemacht mal ein paar Zeilen unserer Bibel zu schreiben. Gruselig fuer alle Frauen denn wir sollten auch Kopftuch tragen oder unsere Haare werden abgeschnitten.
Jörg Jungbluth
5.093
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 20.10.2010 um 11:33 Uhr
Oh Nicole, da irrst du dich aber gewaltig. Ich kenne eine Christliche Gemeinschaft die würde das sehr gerne wieder einführen. Die sind für eine saubere christliche Welt. Die denken noch wie im Mittelalter. Und die Menschen sitzen in Dillenburg.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.10.2010 um 11:42 Uhr
Man kann nun wirklich nicht sagen, dass das Christentum eine friedliche Religion war und auch heute noch nicht ist. Meine Meinung!
Aber das ist ein anderes Thema! Scheiterhaufen ist schon eine Weile her liebe Nicole, der Umgang der "Missionare" mit den Ureinwohnern von Australien nicht viel mehr als 200 Jahre. Lies mal das Buch "Lost generation"!
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 20.10.2010 um 12:41 Uhr
Ich sag ja so sehr unterscheiden wir uns doch garnicht. Wir haben sogar den Heiligen Krieg. Biebel oder Schwert .
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.10.2010 um 01:57 Uhr
> Apropos Respekt: es wäre doch einfach nur toll, wenn die Regierung uns und dem Volkswillen, den gleichen Respekt entgegenbringen würde, den sie u.a. von den Migranten verlangt :-)))

Sehr gut Stefan!

> Die entscheidende Frage ist immer(!) wer facht solche Diskussionen an [...] und wer hat INTERESSE daran, dass es überhaupt jetzt [...] zu solchen Diskussionen kommt? Wenn sich mehr Menschen diese Fragen stellen würden, wäre auch schnell klar um was es geht: Spalte und Herrsche !

Auch hier hast Du völlig recht Stefan!

> Wir haben nur glueck das es in der Christlichen Gemeinschaft keine wirklichen Fundamentalisten mehr gibt sonnst wuerden sie Scheiterhaufen weiter brennen.
> Man kann nun wirklich nicht sagen, dass das Christentum eine friedliche Religion war und auch heute noch nicht ist. Meine Meinung!

Auch das ist wohl war. Klar gibt es heute immer noch zahlreiche christliche Fundamentalisten, aber die sind zum Glück doch stark in der Minderzahl.

> Der islamischen Welt fehlt (noch) das, was die weltliche Welt zu verlieren droht- Aufklärung ( Lessing: Nathan der Weise)

Eine gute und zutreffende Aussage Herr Dr. Knoll, wie ich finde!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

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