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Eine Artikel aus Bethel:

Fernwald | "Arbeit bedeutet viel mehr, als nur Geld zu verdienen. Arbeiten Heißt: Verantwortung übernehmen; beweisen, was man kann. Wer arbeitet, hat soziale Kontakte, lacht und streitet mit Kollegen. Arbeit ist aktive Teilhabe am Leben, die allen Menschen offen stehen sollte"...
In Bethel gibt es viele Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Hier eine kleine Geschischte aus Bethel:
Morgens um halb sieben klingelt der Wecker. Um acht Uhr beginnt für NN die Arbeit in der Betheler Bernhard- Mosberg-Werkstatt. Am liebsten übernimmt die 32-Jährige Montagetätigkeiten im Metallbereich der Werkstatt für behinderte Menschen. Zusammen mit drei anderen jungen Frauen sitzt sie an einem großen Werktisch. Während Gewinde verschraubt werden und sich die blitzenden Produkte in Kisten auftürmen, gibt es immer viel zu erzählen. NN sagt fröhlich: "Mir gefällt es hier gut. Das ist viel besser, als Hausarbeit zu machen" In ihrer eigenen Wohnung muss sie sich aber dennoch den alltäglichen Herausforderungen stellen. Die Betheler Mitarbeiter des ambulanten Betreuungsdienstes helfen ihr beim Umgang mit Behörden, mit dem Geld, bei Konflikten. Den Rest kann die geistig leicht behinderte Frau inzwischen allein bewältigen.
(Aus Bethel: "Gemeinschaft verwirklichen)

Lieber/e Bürgerreporter/in, ich fand diese Artikel, als ich gelesen habe, sehr interessant und produktiv.

Es gibt Bereiche, wo wir weniger Aufmerksamkeit geben...
Diese Bereich hat mich bewissen, dass das Wort "Arbeit" ein größe Bedeutung hat und ist mit Spaß und Verantwortung verwunden.

In größe und ganze entspricht meine Vorstellung... Arbeit sollte wahrgenommen werden....das man nicht nur zeigt, was man kann..sondern was man kann soll es übernommen, genutzt und gelobt werden.

So nenne ich produktiv zu arbeiten...alle andere ist Zeit Verwendung....
Ich hoffe, dass viele von Ihnen, verstehen was ich meine..

Silvia Ernst-Tijero

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.10.2010 um 10:40 Uhr
Schön, Frau Ernst-Tijero,

wenn man so eine sinnvolle und ausfüllende Arbeit hat (ich kenne dieses Projekt nicht, kann also nur das "beurteilen" was im Artikel steht) kann man sich glücklich schätzen!
Nur leider sieht die Realität oft anders aus, die meisten können sich nicht aussuchen wie sinnlos oder sinnvoll die Tätigkeit ist mit der sie ihr Geld verdienen müssen. Aber wir "arbeiten daran", dass es anders wird ! :-))
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.10.2010 um 15:06 Uhr
Ich stelle es mir unerträglich vor Tag für Tag und Jahr für Jahr eine Arbeit machen zu müssen, die mir zuwider ist. Arbeit sollte mehr sein, als nur Geld verdienen, sie sollte Freude machen. Sonst ist das sehr frustrierend. Man muss aber auch sagen, dass der Mensch etwas dafür tun muss. Als Jugendlicher muss ich alles versuchen, um eine Lehrstelle zu bekommen, die meinen Wünschen entspricht. Dabei muss man natürlich auch ein bißchen kompromissbereit sein. Wer sich natürlich nicht bemüht, auf den Staat vertraut- der wird schon für mich sorgen- der muss sich nicht wundern, dass er irgendwann von Gelegenheitsjobs leben muss. Wahrscheinlich ecke ich mit meiner Meinung an einigen Stellen an.
Liebe Silvia, mit behinderten Menschen zu arbeiten, ist eine erfüllende und wunderschöne Aufgabe wenn man diesen Menschen das Gefühl vermitteln kann, dass sie gebraucht werden und man ihnen vertraut.
Einen guten Beitrag hast Du eingestellt.
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.10.2010 um 18:59 Uhr
Nein, Frau Toth,
anecken würden Sie nur, wenn Sie dies verallgemeinern würden, so nach dem Motto "jeder ist selbst Schuld, wenn er keine sinnvolle Arbeit findet" = und das, denke ich, haben Sie nicht getan!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 20:57 Uhr
Liebe Ilse, Herr Walther, danke für Ihr Kommentar, dass ich toll finde, aber hier geht es um Annerkennung und Belohnung der Leistung..dies bedeutet nicht nur gutes Geld zu verdienen, sondern die Bemühung über das Können zu erkennen. ich habe erst bei der Beobachtung über die Arbeit in eine Behinderungsabteilung wahrgenommen. Hier wird das Geld nicht als erste Stelle angesehen, sondern was man noch tun kann...Für mich war eine tolle Leistung....
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.10.2010 um 21:08 Uhr
Ja, so habe ich Sie auch verstanden!
Ich wollte nur zusätzlich ansprechen, dass nicht jeder diese Möglichkeit hat, dies zu seinem Hauptberuf zu machen.
Und Arbeit und Engagement für die Gemeinschaft, über das Berufsleben hinaus, ist immer sehr hoch anzuerkennen!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 21:21 Uhr
Ja ich war begeister, was ich gesehen habe...ich wünsche mir oft diese Annerkennung zu bekommen...aber erscheint schwer zu sein...wo alle Leute Gesund sind...in Bethel, war nicht der Fall...aber ich spürte Zufriedenheit genau so wie diese Gruppe gespürt haben....Das Lächen hat mich sehr gut getan...
Haben Sie früh gearbeitet oder arbeiten Sie noch!!..wie ist bei Ihnen gegangen.
Stefan Walther
3.931
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.10.2010 um 22:04 Uhr
Die Haare sind früh grau geworden :-)) eher erblich bedingt, weniger der Stress :-))
ja, ich arbeite noch, komme, da ich meist unterwegs bin, mit sehr vielen Menschen (unterschiedlichster Auffassungen, Nationalitäten und Schichten) in Kontakt = dies ist manchmal anstrengend, aber auch interessant und vor allem sehr, sehr hilfreich nicht von Vorurteilen beinflußt zu werden, denn es gibt überall(!) solche und solche!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

von:  Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

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