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Mehrere Generationen Wohnen oder Wohngemeinschaften?

Fernwald | Könnten Sie sich vorstellen im Alter in einer Wohnform wie diese zu wohnen:
Wohngemeinschaft (WG) oder
Mehrere Generationen Wohnen(MGW)…welche wurden Sie wählen?

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Kommentare zum Beitrag

Regina Appel
4.738
Regina Appel aus Gießen schrieb am 19.09.2010 um 16:01 Uhr
Das Thema ist sehr vielfältig.
Wenn ich wählen könnte/kann, dann möchte ich selbstbestimmt ganz ganz alt werden und für mich selbst sorgen können.
Im Familienverband älter werden zu dürfen, mit all den Macken und Beschwerden, noch Wertschätzung zu erfahren das wünsche ich mir.
Und ich stelle mir die Frage, wie wird ein Altenwohnheim später
in vielen Jahren aussehen, wie wird die Betreuung sein?
Nicole Freeman
7.209
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 19.09.2010 um 16:14 Uhr
ich denke mit mehreren generationen unter einem dach das wuerde mir gefallen. sei es in der familie oder wenn nicht moeglich in einer wohnanlage
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 19.09.2010 um 20:07 Uhr
die oben eingestellten Bilder laden nicht zu einer Wohlfühlatmosphärisch launigen UNterhaltung im Tischgespräch ein.
ich denke, wenn ein alter Mensch lange bei sich zu Hause allein oder in einer Zweier Lebensgemeinschaft war, einen hübsch gedeckten Tisch beim Essen kannte, mit Stoffservietten und gutem Geschirr, eigener Küche, Musik und gutem Ton - dann wird er sich in einer Bahnhofshalle dieser Art - sorry - so kommt mir obiges eingestelltes 3er Bild vor - ganz sicher nicht heimisch einfühlen können.
Es gibt doch die Möglichkeit auch in großen Räumen so etwas wie Clubatmosphäre für mehrere Leute an einem Platz herzustellen.
Es gehört nur etwas Liebe im Detail dazu.
(Pflanzen, bequeme Stühle, Farben, Licht, Tischdecken)
Der Kulturschock wäre zu groß.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 19.09.2010 um 23:06 Uhr
Frau Petri, Vielen Dank für ihre Kommentar, aber ich habe nicht der Hintergrund gemeint, sondern das Zusammen sein mit verschiedene Generationen. Ob schöne Bilder, ob schöne Farben, ob schöne Licht gibt es, spielt für mich keine Rolle, deswegen habe ich solche Bilder gestellt.
Für mich ist wichtig in Alter das Zusammen sein ....
allein zu sein ist nicht empfholen..alle andere sind, meine Meinung nach nicht ganz wichtig...Aber ich respektiere Ihre Meinung...Sie mussen nicht vergessen, dass nach ihre Vorstellung braucht man mehr Geld...Und schöne Gestaltung ergänzt die Liebe nicht ....Das Allein zu sein ist sehr traurig.... Es gibt auch Wohnungen, die sehr gut Gestalten sind, aber man ist trotzdem allein....
Viele Grüße
Silvia Ernst-Tijero
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 19.09.2010 um 23:07 Uhr
Frau Freemann,
Haben Sie eine mehrere Generation Wohnung gesehen?...
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 19.09.2010 um 23:11 Uhr
Guten Abend Regina,
Sie haben eine gute Frage gestellt, "Wie wird die Betreuung sein? Es ist schwer zu beantwortet? aber in eine WG und mehrere Generarionen Wohnen sieht die Betreuung ganz andere aus....
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 19.09.2010 um 23:19 Uhr
Liebe Bürgerreporter und Bürgerrporterin, ich finde, das Thema sehr gut und schlechte Kommentar zu sparen, habe ich die Bilder gelöscht und neues Bild gestellt.
Ich wünsche mir, ein Kommentar von Ihnen.
Bitte es geht um die zwei Wohnformen: " Wohngemeinschaft und Mehrere Generationen Wohnen"
Viele Grüße
Silvia Ernst-Tijero
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.09.2010 um 23:47 Uhr
Hallo Silvia, ich möchte es nicht! Ich bin in einem Mehrgeneratinenhaushalt aufgewachsen. Das war nie harmonisch, weil jede Generation ihren eigenen Lebensstil hat. In früheren Jahren haben die Menschen zusammen gelebt. Ob aus Familiensinn oder aus der Not heraus mag ich nicht zu beantworten. In Ungarn leben oftmals noch heute mehrere Generationen zusammen. Aus Kostenersparnisgründen! Und Ungarn hat die höchste Scheidungsrate in Europa. In Deiner schönen Heimat ist es anders, wir haben darüber gesprochen.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 20.09.2010 um 07:25 Uhr
Hallo Ilse,

Natürlich wir haben darüber gesprochen...aber diese Alternative wurde von mir nicht gestanden, sondern von die ältere Generation selbst. Sie wünschen sich tätig zu sein..in eine mehrere Generatione Wohnen haben sie diese Möglichkeit...Es geht mehr hier das Mithelfen und nicht mehr unbeschäftigt zu sein und auch nicht Allein zu sein....
Sie müssen nicht alles in derselber Zimmer sein, sondern jeder kann trotzdem ihre persönliche zImmer haben....
Viele Grüße
Silvia
Nicole Freeman
7.209
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2010 um 08:41 Uhr
ich bin ebenfalls in einem haus mit 4 generationen aufgewachsen. als kind konnte ich es nicht besser haben ! meine uroma hat immer schon mal kartoffel geschaelt damits kein reis zum essen gab lol. sie hat den kinderwagen meiner schwester immer rumgeschoben. meine oma hat mich zum kindergarten gebracht da meine eltern arbeiteten . klar gibt es reibereien um geparkte autos und geputzten treppen aber im eigendlichen war es toll. wenn man selbst keine kinder hat hat man eventuell in einer mehrgenerationen wohneinheit so eine gemeinschaft zu schaffen. alleinerziehende haben oft das problem niemanden zu haben der mal kurz auf die kids aufpasst und die aktion rent a oma gibt es ja auch schon
Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 20.09.2010 um 10:25 Uhr
Ich bin schon nicht mit Großeltern aufgewachsen und nur mit einem Bruder. Aber je älter ich werde, desto mehr interessiert mich diese Art zu leben, generationenübergreifend. Aber ich würde, soweit es irgendwie geht, auch im Alter noch selbstbestimmt leben wollen. Also mehrere Generationen (nicht aus der eigenen Familie sondern bunt zusammengewürfelt) unter einem Dach, aber in getrennten Wohnungen, das wäre mir wichtig.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2010 um 10:55 Uhr
Hallo Nicole, meine Tochter und Enkeltochter leben nicht bei uns im Haus. Trotzdem sehen wir uns täglich, helfen uns, wann immer erforderlich. Mein Enkelkind kann jederzeit zu uns kommen, sowie auch meine Tochter. So klappt für uns das Familienleben ohne Komplikationen und trotz räumlicher Entfernung ( sind nur 500 m) haben wir ein enges Familienleben.
So hat jeder seine Erfahrungen und je nach Wunsch ist alles gut.
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 20.09.2010 um 12:55 Uhr
liebe silvia ernst Tijero - jetzt kann ich bei diesem sehr zu der Überschrift passenden Bild schon mehr mit der Meinungsumfrage anfangen...
denke aber nach wie vor, dass jung und alt in einer WG-artigen Gemeinschaft ganz gleich wie sie sich zusammenstellt - immer zu Reibereien Anlass gibt weil die Generationen einfach zu unterschiedlich in ihren Ansprüchen und Ansichten herangewachsen ist.
Einer gibt immer den Ton an in dem sich das gemeinsame Leben gestaltet,
der andere, egal ob das nun die Jüngeren oder die Älteren sind - haben dann zurückzustehen und sich unterzuordnen, und oder anzupassen.
Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass eine ( Alt - JUng ) - Gemeinschaft in EINEM Haus mit getrennten Wohnungen in die sich jeder nach Belieben und Anspruch zurückziehen kann, sehr gut funktioniert und sich harmonisch gestalten lässt.
In gegenseitiger Hilfe zu leben ist immer angenehmer als das völlige Allein sein - egal wie jung oder alt man ist.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 20.09.2010 um 18:50 Uhr
Frau Petri,
Leider dass Sie meinem Bild irritiert hat, haben Sie recht, jetzt haben Sie die Vorstellung, die ich dachte...Ja hier in Deutschland ist selbstständig, dass getrente Wohnungen sein sollten..aber die Idee um mehrere Genererationen zusammen sein, finde ich nicht schlecht..Denke Sie an die zukünftige Pflege, Begleitung, Betreuung..Es ist besser meine Meinung nach, wenn jemanden Ihnen pflegt, der Ihre Bekannte oder Freunden oder Partner ist...Sie sind noch jung denke ich..ich auch...aber mache ich mich langasam "Gedanke".
@ Nicole, ich finde toll, wie Sie denken,,ich hoffe, dass viele junge Leute auch genau so wie Sie denken.
@@ Ilse, gebe Dir recht, aber nich alle Familie haben das Verhältnis wie du..und in eine mehrere Generationen Wohnen könnten auch Leute wohnen, die keine Angehöriger haben.....
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2010 um 20:23 Uhr
Hallo Silvia, wenn sich Menschen mehrerer Generationen zusammenfinden, um eine WG zu gründen, ist das etwas anderes, als wenn Familienmitglieder aus wirtschaftlichen Gründen zusammen leben- als Beispiel. Das artet oft in Stress und Streit aus.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.09.2010 um 23:17 Uhr
Hallo,
zwei Punkte, die mir aufgefallen sind und die mir wichtig erscheinen, wenn ich mich für ein solches Projekt entscheiden würde (Mehrgenerationenhaus):

1. der ältere Mensch wird nicht auf`s "Abstellgleis" geschoben, er kann sich nach seinen Fähigkeiten (z.B. Gesundheitszustand) noch "nützlich" machen und kommt sich nicht überflüssig vor! Darüber hinaus finde ich auch, dass die Generationen von einander profitieren: lebenserfahrung auf der einen Seite, Spontanität und offen sein für alles neue auf der anderen Seite, und: das hält auch länger "jung" :-)
2. ein Mehrgenerationenhaus sollte (für mich) keinesfalls auf Familienmitglieder (bürgerliche Familienordnung) beschränkt sein, sondern ein freiwilliger Zusammenschluss Gleichgesinnter unterschiedlichen Alters, die sich gegenseitig unterstützen und respektieren

Und warum sollte das im "privaten" nicht funktionieren was oft im gesellschaftlichen Bereich schon praktiziert wird (in Vereinen, in organisationen, in gewerkschaften usw.) ?
In einem Punkt bin ich etwas anderer Meinung als Sie, Frau Ernst-Tijero,: die Verantwortung für die Pflege und Betreuung darf nicht von der Gesellschaft / vom Staat auf Familienmitglieder "abgewälzt" werden, damit der Staat sich aus seiner Verantwortung stiehlt! Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen sicher zu stellen = und dies kostenlos!!! Gerade viele Frauen können "ein Lied davon singen" welche Belastung, auch wenn sie es gerne tun(!), mit der Pflege von Angehörigen verbunden ist!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 21.09.2010 um 02:37 Uhr
Guten Abend Herr Walther,
Ich habe mich sehr gefreut auf Ihr Kommentar, tatsächlich denke ich genau so wie sie in Rhamen der Mehrgenerationshaus. Spontanität und Selbstständigkeit ist wichtig um das Wohlbefinden im Alter auch zu erreichen oder behalten.
Ja das Mehrgeenartions wohnen sollte eigentlich nicht nur aus familiare Gründe sein, sondern auch externe Mitglieder gedacht.

Ja ich akzeptiere Ihr Meinung, das alten Hilfe System Deutschland und das Gesundheitssystem Deutschland wurde für die Pflege, Betreuung und Begleitung eingerichtet..
Und was meinen Sie über das Wohnform "Wohngemeinschaft in Alter"..dies ist auch andere Wohnform...
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 21.09.2010 um 02:39 Uhr
Danke Ilse, Ok es ist es richtig, Stress, soll man vermeidet werden...
Ingrid Wittich
18.892
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.09.2010 um 09:21 Uhr
Nachdem ich alle Kommentare gelesen habe, das Für und Wider abgewägt habe, glaube ich, dass für mich persönlich das Mehrgenerationenhaus die beste Lösung wäre. Ich bin in einem Mehrgenerationenhaushalt aufgewachsen und habe nur gute Erinnerungen daran. Herrn Walther stimme ich voll zu, dass Pflege und Betreuung alter, eventuell kranker Menschen nicht auf Familienmitglieder abgewälzt werden kann. Eine solche Familie kann daran zu Grunde gehen.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.09.2010 um 18:06 Uhr
Hallo Frau Ernst-Tijero,
"Wohngemeinschaft im Alter"? Da würde ich mich wahrscheinlich etwas schwerer tun, dafür liebe ich meine Freiheit zu sehr, zu essen wenn ich Hunger habe, nicht an Zeiten gebunden, ins Bad gehen, wann es mir es passt (und meiner Frau :-)), aufzuräumen wenn`s die Zeit erlaubt usw. = aber grundsätzlich, wenn auch hier mehrere Generationen zusammen sind und nicht nur "ältere"....warum nicht?
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 21.09.2010 um 20:36 Uhr
Herr Walther, ja die beide Wohnformen finde ich persönlich am Besten...Wenn ich allein sein möchte, werde ich mich auch zurückziehen können, um genau sind die Ziele beide Wohnformen...Aber jemand wird in der nähe immer sein...das sehe ich als Vorteile...
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