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Fernwald | Die Kommunikation mit anderen Menschen führt zu Missverständnis, nicht nur weil die anderen Menschen andere Sprache sprechen, sondern, weil man die Kommunikation nach ihrer Vorstellung anders interpretiert.

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2010 um 09:44 Uhr
Er erzählt ein Geheimnis, was niemand hören sollen.
Vielleicht ein Getratsche über den Nachbarn.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 09:54 Uhr
Ilse...es geht um der Schreiben....nicht in die Abbildung!!!
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 10:15 Uhr
Nach Niklas Luhmann ist Verstehen eine Selektionseinheit der Operation Kommunikation. Dazu gehört auch das Verstehen, das vom Empfänger selektiert wird. Heißt also: Es ist unwahrscheinlich mit jemanden zu kommunizieren, und falls doch, versteht derjenige nur das, was er zu verstehen als notwendig ansieht.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 10:15 Uhr
Die stille Post ist eine gute Sache Christine, meine Schüler mögen diese Spiel gerne am Ende des Unterrichts.....Aber Geheim bleibt alles nicht....Ich habe die stille Post auch nicht gemeint!!
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 10:19 Uhr
Herr Nudelmann, Ihr Antwort gefält mir besser... Was ist mit Schulz von Thun
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 10:43 Uhr
Ehrlich gesagt kenne ich ihn leider nicht, bin Soziologe und Medienwissenschaftler. Aber ich seh mir mal seine Seite an.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2010 um 10:53 Uhr
Oje Silvia, habe ich zu schnell beantwortet und nicht gelesen.
Für mich ist Kommunikation ein soziales Geschehen. Man versucht z. B. gemeinsam ein Problem zu lösen, es findet ein Austausch von Gedanken und Meinungen statt. Kleine und große Diskussionen bestimmen den Alltag der Menschen. Bei Missverständnissen kann eine Kommunikation zum Streit führen, weil jedersein eigenes Kommunikationsziel durchsetzen will.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 10:57 Uhr
Richtig, Niklas Luhman kenn man mehr aus dem Soziologie...
Schulz von Thun...geht es um "Die vier Seiten einer Nachricht"
Sachsinhalt, Selbstoffenbarungsaspekt, Appel und Beziehung...Wir als Menschen ist uns schwer in der Sachsebene zu bleiben..deswegen geben immer Auseinandersetzungen und Missverständnis....oder?
Hier sind die 4 sogenannten Ohren gedacht....
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 11:00 Uhr
Danke Ilse, das wollte ich hier auch festlegen...das aktives Zuhören ist schwer für viele Menschen..auch manchmal für mich.....
Das kann man lernen...Was meinst Du Ilse, was meinen Sie Herr Nudelmann
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2010 um 11:09 Uhr
Aktives Zuhören fällt vielen Menschen schwer. Das erlebe ich im Alltag sehr oft. Die Menschen sind zu sehr mit sich und ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Schon am Gesichtsausdruck meines Gesprächspartners erkenne ich, dass er mir nicht zuhört. Das bestätigt sich darin, dass seine Antwort ausbleibt, oder er mit einem anderen Thema beginnt. Und hier enstehen die Missverständnisse: er hat gesagt- sie hat gesagt- und zum Schluss haben es alle oder keiner gesagt. Und so gemeint hat es auch niemand. Wenn es um ein Thema geht, was alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen interessiert, kann eine Kommunikation ein erfrischendes Erlebnis sein, auch wenn unterschiedliche Meinungen diskutiert werden. Allerdings ist auch hier zu beobachten, dass jeder einzelne versucht, seine eigene Meinung durch zu setzen und diese verteidigt.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 11:20 Uhr
Richtig!!
Blickkontakt und aktives Zuhören sind wichtige Werkzeuge der Kommunikation.
Es wird in diese Aspekt weniger geachtet...obwohl man lernen kann!!!
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 11:32 Uhr
Aktiv zuhören kann man erst, wenn man sich offen auf ein Gespräch oder eine Diskussion einläßt. Bestimmen vorab Vorurteile oder falsche Eindrücke das Gespräch, dann entstehen schnell Missverständnisse. Auch das räumliche und zeitliche Umfeld der Kommunikation sind für eine gelungene Kommunikation entscheidend.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 11:44 Uhr
Ja sogenannten Mitarbeitergespräch, Förderngespräch, Berwerbungsgespräche, aber wie sieht mit dem Alltag aus....das Wort Stress ist noch bekannt geworden..aber das aktives zuhören...interessiert keine....Ja verschiedenen Sozialwissenschaftler kümmen sich darum....bin ich sicher
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2010 um 11:57 Uhr
Da bin ich Ihrer Meinung, Herr Nudelmann, in einem angenehmen Umfeld kommuniziert man entspannter. Zu einer Zeit, wo die Tagesaufgaben erledigt sind, niemand etwas von einem will und niemand wartet, fällt schon ein Druck von den Menschen ab. Wenn man gelöst ist, kann man sich gut auf eine Kommunikation konzentrieren. Es ist auch ein großer Unterschied, ob man ein Thema diskutiert, was von Interesse ist oder aber eine "erzwungene" und notwendige Kommunikation, zu denen ich z. B. Bewerbungsgespräche zähle. Die Menschen sind angesannt, voller Erwartungen und haben Angst vor Enttäuschungen.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 12:08 Uhr
Um nochmal zum Anfang zu kommen. Zum Bild steht geschrieben: Die Kommunikation mit anderen Menschen führt zu Missverständnis, nicht nur weil die anderen Menschen andere Sprache sprechen... Zwischen Menschen, die sich nicht über Sprache verständigen können, kann es trotzdem zur Kommunikation kommen. Das bedeutet, dass Kommunikation mehr beinhaltet, als nur die Sprache. Es kommt darauf an, ein gemeinsames, der Situation entsprechendes Kommunikationsmedium zu finden, um die Wahrscheinlichkeit der Kommunikation zu erhöhen.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 12:29 Uhr
Wie die nonverbale Kommunikation oder?
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 12:41 Uhr
genau, aber auch über geld, kunst, spiel oder rollen
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 12:46 Uhr
ja, über kunst kann mich leider nicht vorstellen...was meine Sie hier Bitte!!!
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 13:07 Uhr
musik zum beispiel. man hört ein lied in einer sprache, die man nicht versteht, aber man stellt sich trotzdem vor, was gesungen wird. oder auch bei karnevalsumzügen. dann verkleiden sich menschen, die damit eine bestimmte botschaft transportieren wollen.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 13:09 Uhr
auch durch kleidung betreibt man kommunikation, insbesondere wenn man eine bestimmte zugehörigkeit zu einer gruppe mitteilen möchte.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 13:15 Uhr
Ja, Sie haben rechts, aber ich fühle mich wohl, wenn ich sportlich Kleidung trage, weil ich Teil meiner Komunikation ist der Bewegung....ich stehe mehr auf nonverbale Kommunikation...Meine Meinung nach....die Kommunikation wird lebendiger und aktiver.... Wobei mir an erste Stelle sollte immer das aktives zuhören sein....Dabei arbeite ich noch intensiver.
Viele Grüße
Silvia Ernst-Tijero
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2010 um 13:56 Uhr
Es ist sehr wissenswert, was Sie schreiben, Herr Nudelmann.
Besonders die Kommunikation durch Tanz ist wunderschön. Rituelle Tänze oder auch die ausdrucksstarken Tänze in Andalusien gefallen mir persönlich sehr und teilen uns sehr viel mit.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 18:44 Uhr
Ilse hat recht, Herr Nudelmann, hier marke ich, dass Sie eine strake Fach- Sozialkompetenz haben...Ich freue mich wieder von Ihnen zu hören.
Silvia Ernst-Tijero
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 22:25 Uhr
Es gibt Menschen, die sprechen nur noch mit ihrem Computer, weil der sie versteht.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 04.09.2010 um 22:33 Uhr
Herr Dr. Knoll, dies ist auch eine Aussage, dass man diskutiert soll...Geht es tatsächliche um eine Kommunikationsforme?
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 05.09.2010 um 04:02 Uhr
Denn wenn man sagt, dass man nicht meint, was man sagt, weil man dann nicht wissen kann, dass andere nicht wissen können, was gemeint ist, wenn man sagt, dass man nicht meint, was man sagt, kann man auch nicht sagen, dass man meint, weil dies dann entweder eine überflüssige und verdächtige Verdopplung ist oder die Negation einer ohnehin inkommunikablen Negation.
Luhmann, Niklas (1997): Die Gesellschaft der Gesellschaft. Suhrkamp.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 05.09.2010 um 05:46 Uhr
Luhmann ist sensationell !!! Leider viele Menschen verstehen nicht ganz was Luhmann hier meint, können Sie Herr Engelhard hier interpretieren, was er meint?
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
2.903
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 05.09.2010 um 08:12 Uhr
Also erstens ist der Satz da oben falsch kopiert. Es muss heißen: "Denn wenn man NICHT sagen kann, das man nicht meint..." Dadurch erhält die Aussage Luhmanns eine neue Bedeutung. Ich würde es folgendermaßen interpretieren: Jede Aussage enthält nach Luhmanns Ansicht eine Information, die der Empfänger anzweifeln kann. Wenn ich etwas nicht sage, weil ich nicht weiß, ob mein Gegenüber weiß, ob das Gesagte so gemeint ist oder es anzweifeln wird, dann kann ich auch nicht behaupten, dass ich etwas gemeint habe. In dem Fall habe ich nämlich versucht zu lügen oder es ist kommunikativer Unsinn. Das bedeutet, dass jeder Sprecher damit rechnen muss, dass der Empfänger seiner Aussage die Aussage verneinen oder in Frage stellen kann, dass jede Information aber auch eine Wahrscheinlichkeit der "Inkommunikabilität" enthält, was bedeutet, dass jede Kommunikation nicht vollständig erfolgt, sondern Aussagen getätigt werden, die Information aus den oben genannten Gründen zensieren. Durch die Wahrscheinlichkeit der Inkommunikabilität erhält Luhmann die strukturelle Kopplung des Systems Kommunikation aufrecht und beweist, dass Lüge, Verdacht, Zensur u.ä. ebenfalls eine Form der Kommunikation sind.
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 05.09.2010 um 09:02 Uhr
Ausgezeichnet!!! deswegen wiele Menschen behaupten, dass den andere am meisten lügt...Sätze wie: Du hast mich belogen...man fragt nicht weiter ob tatsächlich man belügen hat...sondern behaltet diese Aussage als realistiche Aussage....oder typische Satz: Du hast gesagt das....obwohl man es nicht gemeint hat;genauso meint: Luhmann....."Denn wenn man NICHT sagen kann, das man nicht meint..." Das ich tatsächlich was ich mit andere Sprache meine....es wird einfach anders interpretiert, weil man diese Interpretation als "Kommunikation" verstanden hat.

Noch mal "Ausgezeichnet" Herr Nudelmann....Sie als Soziologe vertreten ganz gut den Herr Luhmann.....
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 06.09.2010 um 09:54 Uhr
Das hast Du sehr treffend formuliert, lieber Albert! Schön von Dir zu hören!
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 06.09.2010 um 19:57 Uhr
Lieber Herr Pollack,
schön, dass Sie wieder an Bord sind
Gruß Mathias Knoll
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez
3.023
Silvia Elizabeth Tijero Sanchez aus Gießen schrieb am 08.09.2010 um 05:56 Uhr
klar wir sitzen (m.E.) alles in einem Boot...die GZ ist eine gute Beispiel um die Kommunikation in verschiedene Richtugen zu vertreten...oder?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

von:  Silvia Elizabeth Tijero Sanchez

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