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Buchmesse 2008

Fernwald | Früh um neun Uhr erreichte ich die Eingangshalle zur 60. Frankfurter Buchmesse. Für jeden Autor das Ereignis des Jahres und was kann da schon interessanter sein, die Verlage hautnah zu erleben, neue Kontakte direkt vor Ort zu knüpfen. Das bezahlen ging recht schnell und wer sich ein wenig auskennt der ist sobald am Stand seiner Wahl. So hatte ich auch in diesem Jahr sehr bald die ersten Verlage erreicht und hoffte sobald ich meine Pflichten erledigt hatte, ein paar runden durch die Hallen zu unternehmen um neue Kontakte knüpfen zu können. in meinen Ohren drang das Geräusch von Rollis und plötzlich fühlte ich mich wie im Bahnhof. Nach kurzer Umschau,stellte ich fest, da gab es eine Aktion wo solche "Rollis", die lediglich einen Karton vorne drauf hatten, vergeben wurden. Mit einem mal wurde mir die Lage in der ich mich befand bewusst, denn nun konnte es sehr eng werden in diesen schmalen Durchgängen, zwischen all diesen Ständen. Um der stickigen Luft, in den Hallen zu entgehen, musste ich des öfteren nach draußen gehen und auch auf den Vorplätzen sah man viele dieser Rollis. Zugleich machte ich die Beobachtung,
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das viele Menschen mit riesigen Taschen, aller Farben, an mir vorüber gingen und ich des öfteren darüber schmunzeln musste, weil diese Taschen so einige menschen fast völlig bedeckten. Das durchkommen viel mir zusehends schwerer, denn die Hallen füllten sich sehr schnell. Dennoch nahm ich mir die Zeit und ging der Sache auf den Grund. Überall dort wo ich viele Menschen zusammen stehen sah, konnte ich feststellen das es dort etwas umsonst gab, nun mag das nicht allzu problematisch sein, denn das soll ja der Werbung und dem Verkauf dienen. Ich sprach eine Gruppe junger Leute an und stellte diesen mein Buch vor und wurde prompt gefragt ob ich auch etwas zu verschenken hätte, worauf ich noch einmal versuchte den Sinn in meinen Texten zu erklären, da wurde ich auch schon stehen gelassen. So bestätigten mir auch die Kollegen an den Ständen, hier geht es den Menschen nur um Geschenke, doch das Buch ist, wenn überhaupt nur Nebensache. Dabei kann das geschriebene einen Großen Einfluss auf uns haben.

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von:  Edgar Reinhardt

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Edgar Reinhardt
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