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Fernwald macht einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umstellung der Buchführung

Fernwald | Das Sachanlagevermögen der Gemeinde wurde bewertet.
Fernwald/PM. Mit der Bewertung der Straßen, Wege und Plätze wurde ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnungsbilanz bewältigt. Diese Positionen stellen einen großen Teil des Sachanlagevermögens der Gemeinde Fernwald dar. Um diese Werte möglichst realistisch zu ermitteln, hat die Gemeinde Fernwald die Firma A.D.N. Consulting aus Pohlheim beauftragt, um die Mitarbeiter der Kommune bei der Ermittlung der Werte zu unterstützen. Pia Susanne Becker, Geschäftsführerin des Unternehmens stellte mit ihren Mitarbeitern Elvira Scheiermann und Mark Reitmeier die Vorgehensweise und die Ergebnisse dem Bürgermeister der Gemeinde Fernwald, Matthias Klose, sowie den Leitern der Finanzabteilung und des Bauamtes, Axel Schäfer und Hans-Jürgen Fedak, vor. Die Firma A.D.N. Consulting hat mit den Rechnungsprüfungsämtern ein revisionssicheres Verfahren entwickelt und dies bereits bei mehr als 30 Kommunen erfolgreich umgesetzt. Die Gemeinde Fernwald besitzt ein Straßennetz von 38 km, dies sind ca. 336.000 m² Straßenfläche, welche von der Gemeinde zu bilanzieren sind. Der empfohlene Gesamtwert zur Einstellung in die Eröffnungsbilanz beträgt 3.778.159,65 €
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Ebenfalls übergeben wurde die im Hause ADN entwickelte Überleitungsdatei, welche die automatische Eingabe in die in Fernwald eingesetzte Finanzsoftware ermöglicht.
Die Straßen, Wege und Plätze wurden von einem Sachverständigen vor Ort begutachtet und anhand des Zustandes, sowohl technisch als auch kaufmännisch bewertet. Dazu wurden die Straßen in Zustandsklassen eingeteilt. Aufgrund des Zustandes, Baujahr und den Investitionskosten wurde nach dem Niederstwertprinzip der Restwert ermittelt.
Die Gemeinde Fernwald hat nun nicht nur die Werte für die Eröffnungsbilanz, sondern auch ein umfassendes Straßenzustandskataster. Diese Informationen standen in der nun vorliegenden Detaillierung bisher nicht zur Verfügung. Die erarbeiteten Ergebnisse ermöglichen es, den Finanzierungsbedarf im Bereich Straßenunterhaltung der nächsten Jahre zu planen. So können die vorhandenen Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden.
Durch die doppelte Buchführung wird sich in Zukunft der Werteverzehr in der Bilanz niederschlagen und die Entscheidungen der Gemeinde werden sich auf lange Zeit in der Bilanz auswirken. Daher ist die richtige Bewertung des Vermögens nach dem Niederstwertprinzip ein wichtiger Baustein zur Einführung der doppelten Buchführung. Dies verringert die jährliche Abschreibung und erhöht in Zukunft den finanziellen Spielraum.

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