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Regionalverband des Verein Deutsche Sprache e.V. besuchte Ausstellung "Man spricht Deutsch"

Die Teilnehmer der Bonnfahrt des vds vor dem Haus der Geschichte in Bonn. Mit dabei der Vorsitzende Adolf Wallbott (3 v. l.) und stv. Vorsitznde Nicolas C. Krause (2 v. l.)
Die Teilnehmer der Bonnfahrt des vds vor dem Haus der Geschichte in Bonn. Mit dabei der Vorsitzende Adolf Wallbott (3 v. l.) und stv. Vorsitznde Nicolas C. Krause (2 v. l.)
Fernwald | Die Ausstellung „man spricht Deutsch“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist am 3. Mai zu Ende gegangen. Sie war enttäuschend für viele VDS-Mitglieder, die sich von der Fahrt nach Bonn einiges versprochen hatten. Es fehlte nach übereinstimmender Einschätzung geistiger Tiefgang und epische Breite der Ausstellung. Damit wurde eine große Chance vertan, den zahlreichen jugendlichen und älteren Besuchern die gegenwärtigen dramatischen Veränderungen im Gebrauch der deutschen Sprache anschaulich darzustellen.
Zur Rechtfertigung und Erklärung des Sachverhalts: Das Deutsche Historische Museum in Berlin und die Stiftung Haus der Geschichte in Bonn haben in enger konzeptioneller Abstimmung zwei sich inhaltlich ergänzende Ausstellungen zur deutschen Sprache gleichzeitig auf den Weg gebracht. Während sich „man spricht Deutsch“ auf Phänomene der Gegenwartssprache konzentriert, bietet das Deutsche Historische Museum in Berlin unter dem Titel „die Sprache Deutsch“ einen breiten Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In Kooperation mit dem Goethe-Institut
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wird „man spricht Deutsch“ als Wanderausstellung im In- und Ausland zu sehen sein. Sie könnte sich als Appetitanreger für die Beschäftigung mit der deutschen Sprache eignen - oder als „Sahnehäubchen“ nach einer gründlichen Erörterung der Problematik in einem Deutsch-Leistungskurs. Im Begleitheft „museumsmagazin“ gibt es wesentliche Ergänzungen zu der eher mageren Ausstellung. Der Kauf dieses Begleitheftes ist auf jeden Fall zu empfehlen, für den aktuellen Besuch sind damit aber die wichtigsten Informationslücken nicht zu schließen.
Als Regionalvorsitzender des Vereins Deutsche Sprache e.V. ziehe ich folgende Bilanz: Die eigens angesetzte Fahrt nach Bonn hat sich auch für teilnehmenden VDS-Mitglieder aus dem Gladenbacher Raum nur gelohnt, weil es im selben Haus eine Dauerausstellung gibt, die sich umfangreich und anschaulich mit der Geschichte der Bundesrepublik seit 1945 befasst.

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von:  Timo Röder

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Interessensgebiet: Fernwald
Timo Röder
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