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Neubau für den Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik der THM ist in Planung

Die Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Irene Bauerfeind-Roßmann (li.) und der Präsident der THM, Prof. Dr. Günther Grabatin beglückwünschen die vier Preisträger.
Die Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Irene Bauerfeind-Roßmann (li.) und der Präsident der THM, Prof. Dr. Günther Grabatin beglückwünschen die vier Preisträger.
Fernwald | „Wir platzen aus allen Nähten“ teilte der Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, Prof. Dr. Günther Grabatin, bei der Präsentation des Wettbewerbsergebnisses zur Bebauung eines neuen Gebäudes des Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik mit. Die Technische Hochschule Mittelhessen mit ihren drei Standorten in Gießen, Friedberg und Wetzlar umfasst derzeit 16 000 Studierende, davon allein 9 000 in Gießen. Durch die stetige Zunahme an Studenten soll nun auf dem ehemaligen CVJM-Gelände in der Gießener Moltkestraße ein neues Gebäude in den Jahren zwischen 2017 und 2019 entstehen.

Die Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Irene Bauerfeind-Roßmann, bezeichnete die THM als eine der erfolgreichsten Hochschulen in Hessen aufgrund der erhöhten Studienzahl und Forschungsaktivität. Im Neubau des Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik sollen so neue Labore, Büroräume und Hörsäle entstehen.
Die Besonderheit des Neubaus liegt in seiner Ausrichtung zur Stadtmitte. Bürgermeisterin Gerda Weigel- Greilich spricht von einer Herausforderung, denn die Stadt will zum einen die Entwicklung weiter fördern, zum anderen das Gebäude städtebaulich gut einfügen.

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Aus ingesamt 56 eingereichten Vorschlägen kamen 14 in die engere Auswahl - davon wurden vier am vergangenen Montag ausgezeichnet. Die ARGE studioH2K Architekten Hübener Kespohl Kleinke GbR mit Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH aus Hamburg konnten in dem Wettbewerb den ersten Preis für sich gewinnen. Der Architekt Niels Kespohl stellte das Modell vor, dessen Leitgedanke stets die Aufnahme des städtebaulichen Masterplans war. Durch fließende Übergänge von Innen-und Außen sowie durch vielfältige Blickbeziehungen soll ein offener Lerncampus in einem zwei- bis dreigeschossigen Gebäude entstehen. Den zweiten Preis belegte die ARGE Ferdinand Heide Architekt mit Alhäuser und König Ingenieurbüro GmbH aus Frankfurt und Hachenburg. Sie sahen ein dreigeschossiges Haus mit einer horizontalen Verbindung zu einem viergeschossigen Gebäude vor. Den dritten Preis erhielt die ARGE Rüdiger Baumann Generalplanung GmbH mit bähr ingenieur GmbH aus Berlin, dessen innere Struktur vor allem der Architekt und Vorsitzende der Jury, Franz Pesch, lobte. Dieses Modell beinhaltet zwei gegeneinander versetze würfelförmige Komplexe, die auf der Erdgeschossebene aufbauen. Die ARGE netzwerkarchitekten GmbH mit inovis GmbH aus Darmstadt und Frankfurt wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Ihr Modell überzeugte durch ein großes zusammenhängendes Haus.
Die endgültige Auswahl zum Neubau, so der Projektleiter Friedhelm Dorndorf, soll Ende April bekanntgegeben und den Ministerien vorgeschlagen werden.

Die Vertreterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Irene Bauerfeind-Roßmann (li.) und der Präsident der THM, Prof. Dr. Günther Grabatin beglückwünschen die vier Preisträger.
Die Vertreterin des... 
Das Modell der ARGE netzwerkarchitekten GmbH mit inovis GmbH
Das Modell der ARGE... 
Das Modell der ARGE Baumann Generalplanung GmbH mit bähr ingenieur GmbH
Das Modell der ARGE... 
Das Modell der ARGE Ferdinand Heide Architekt mit Alhäuser und König Ingenieurbüro GmbH
Das Modell der ARGE... 
Das Modell der ARGE studioH2K Architekten Hübener Kespohl Kleinke GbR mit Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH
Das Modell der ARGE... 

Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.194
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 02.02.2016 um 12:49 Uhr
Besonders originell finde ich keinen der Entwürfe, was die äußere Gestaltung angeht. Es sind eigentlich alles phantasielose Quader, die sich lediglich ein bisschen durch die Gestaltung der Fensterfronten unterscheiden.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Kristina Prostran

von:  Kristina Prostran

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Kristina Prostran
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