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Dagmar Schmidt informiert sich über Zeiss-Standort

Gäste und Mitarbeiter des Betriebes bei der Werksbegehung
Gäste und Mitarbeiter des Betriebes bei der Werksbegehung
Dutenhofen | „Der Erhalt dieses Standortes ist für unsere Region sehr wichtig und liegt uns allen am Herzen.“ sagte Landrat Wolfgang Schuster zum Abschluss der Besichtigung der Carl Zeiss Sports Optics GmbH am 06. Februar 2018 in Wetzlar.

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt, dem Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Manfred Wagner und der SPD-Landtagskandidatin Cirsten Kunz, traf er sich mit Geschäftsführung und Betriebsrat des Wetzlarer Unternehmens und besichtigte die Werkhalle. Die Politikerinnen und Politiker wollten sich insbesondere mit Blick auf die mögliche Verlagerung von Arbeitsplätzen des Werkes erneut über die aktuelle Situation im Betrieb informieren.

Jörg Schmitz, Leiter ZEISS Consumer Products, zu dem die Carl Zeiss Sports Optics gehört und Roland Molz, Produktionsleiter bei ZEISS Semiconductor Manufacturing Technology, stellten zu Beginn die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen des Unternehmens vor. Carl Zeiss SMT beschäftigt sich mit der Optik für die Produktion von Computerchips, die in nahezu allen technischen Endgeräten verwendet werden. Dieser Bereich sei derzeit im Wachstum. Der Bereich Sports Optics, bei dem über Verlagerung von Arbeitsplätzen nachgedacht wird, hingegen entwickle sich in die gegensätzliche Richtung.

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Betriebsratsvorsitzender Michael Schröder und IG-Metall-Vertreter Stephen Maier hoben hervor, dass seit Ankündigung der möglichen Arbeitsplatzverlegung bereits Mitarbeitende den Bereich Sports Optics verlassen hätten und so im schlimmsten Fall gutes Know-How für die Firma Zeiss verloren gegangen sei.
Dagmar Schmidt betonte, dass Zeiss Sports Optics bei einer Verlagerung von Arbeitsplätzen gut ausgebildete Fachkräfte verlieren könnte. „Ein Unternehmen besteht ja aus mehr als Maschinen und Standort. Gut ausgebildete Fachkräfte sind mindestens genauso wichtig für den Erfolg eines Betriebes.“ Sie wies darauf hin, dass Investitionen in bestehende Standorte mit gut ausgebildetem Fachpersonal auch für Unternehmen langfristige und nachhaltige Vorteile bringen könnten.

Bei der anschließenden Werksbesichtigung hob Frank Michel, Produktionsleiter Carl Zeiss Sports Optics, hervor, dass durch betriebsinterne Umstrukturierungen die Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit gesteigert wurde. Jörg Schmitz nutzte die Gelegenheit, um den Rangefinder, eine Innovation von Zeiss vorzustellen. In diesem Fernglas, das direkt mit einer speziellen App für die Jagd verbunden ist, können Entfernungen direkt im Fernglas angezeigt werden und so Jägerinnen und Jäger bei einem sicheren Schuss auf alle Distanzen unterstützt werden.

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