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Buseck muss familienfreundlicher werden und nicht nur darüber reden

Buseck | Anlässlich der aktuellen Beschlüsse von SPD und Freien Wählern zum Haushaltsplan 2014 äußert sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU Buseck und Kreisvorsitzende der Frauen Union, Monique Schmitt, besorgt über den aktuellen Kurs der Koalition aus Freien Wählern und SPD.

Außer vollmündigen Ankündigungen und tollen Headlines hat man seit der Kommunalwahl 2011 nichts Positives über konkrete Maßnahmen der Verantwortlichen gehört.

Leider wird die sogenannte Familienfreundlichkeit in Buseck regelmäßig torpediert. Den zahlreiche Beschwerden der Eltern, die in den vergangen Jahren öffentlich wurden, z.B. die Rückmeldungen zur verbindlichen Hortbetreuung oder die Vorgänge in der Kita Oppenrod, war man seitens der Gemeindevertretung auf CDU-Initiative mit einer zentralen Kita-Leitung begegnet, die als ersten Schritt zumindest die Kommunikation mit den Eltern, der Gemeinde und den Kitas verbessern sollte.

Nach nicht einmal einem halben Jahr hat dann aber die Person, die durchaus als kompetent angesehen werden konnte, wieder das Handtuch in der Busecker Verwaltung geschmissen. Wer sich nur ein bisschen in den
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Busecker Zusammenhängen auskennt, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die zentrale Kita-Leitung nicht die notwendige Unterstützung bekommen hat, die für diese Position notwendig gewesen wäre. SPD und Freie Wähler tragen mit ihrer Mehrheit in der Gemeindevertretung und im Gemeindevorstand die alleinige Verantwortung für dieses Desaster.

Außer einer kurzen Mitteilung im Bericht des Gemeindevorstandes wird das Thema auch nicht weiter bearbeitet. Aus Fehlern lernen ist offenbar nicht gewollt oder den müde wirkenden Fraktionen zu viel Arbeit.

Einen weiteren Volltreffer für die sogenannte familienfreundliche Kommune Buseck haben die Koalitionäre von SPD und Freien Wählern mit ihren Beschlüssen zum Haushalt 2014 gelandet.

Die Beschwörungen der Busecker Sozialdemokraten während der Haushaltsdebatte, man bereite keine Gebührenerhöhung vor und jeder der das sage, würde eine Verleumdung begehen, hielt dann gerade mal 40 Minuten an. Ohne äußerlich rot zu werden, deckte man die eigene Lüge nur 3 Tagesordnungspinkte später auf und beschloss eine erste satte Erhöhung für den Bereich Nachmittagshortbetreuung und zwar um deftige 37 %.
Gerade dieser Bereich wird von Schmitt besonders kritisch gesehen, betreffe er doch gerade Alleinerziehende, die in der Regel auf die Betreuung angewiesen sind.

Besonders der kurzfristige Beschluss und die späte Information am 21.12.2013 mittels eines Elternbriefes führten bei den Eltern zu massiver Verärgerung. Durch diese Kurzfristigkeit (die neue Satzung trat bereits am 01.01.2014 in Kraft) konnten die Eltern weder von ihrem Änderungs- oder Kündigungsrecht Gebrauch machen und mussten die Kröte der finanziellen Mehrbelastung in der „familienfreundlichen Gemeinde Buseck“ erst einmal schlucken.

Wenn Buseck endlich nicht nur leere Versprechungen abgeben will und den Status einer „familienfreundlichen Kommune“ auch leben will, müssen die Weichen jetzt in die ganz andere Richtung gestellt werden. Nur mit dem Zuzug von neuen Bürgern und Familien wird sich die Gemeinde weiterentwickeln können. Dazu bedarf es aber einiger Standortfaktoren, an denen dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Versorgung mit einer vernünftigen Breitbandverbindung gehört da genauso dazu, wie eine ausreichende, und für die Eltern auch finanzierbare, Anzahl an Betreuungsplätzen für Kinder.
Auch das Angebot einer qualifizierten und ausreichenden Hortbetreuung für Grundschulkinder wurde bisher stiefmütterlich von Seiten der Gemeinde behandelt. Immer wieder hörte man dazu aus dem Rathaus dass das Sache der Schulträger sei. Hier müssen die Verantwortlichen endlich alle an einen Tisch und Lösungen finden, damit für Eltern Beruf und Familie auch realisierbar wird.

Auch die Kommunikation zwischen den Eltern und der Gemeindeverwaltung muss besser werden. Eltern müssen frühzeitiger in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und dürfen von Entscheidungen nicht erst aus der Presse erfahren.

Die Busecker CDU fordert die an verantwortlicher Stelle Sitzenden daher auf, dem Anspruch an eine „familienfreundliche Kommune“ jetzt auch entsprechende Taten folgen zu lassen.

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von:  Monique Schmitt

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