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"Aufreger" der Woche

Buseck | Es gibt Überlegungen, den Weihnachtsmarkt bis zum 06. Januar zu verlängern. Das gilt aber nicht für dieses Jahr, da ist am 22.12. Schluss. Was haltet ihr denn von einer Verlängerung über Weihnachten hinaus? Ich finde, er leidet jetzt schon, sowohl an Ständen, als auch an Besuchern, wer will denn da noch nach Weihnachten drüber bummeln, ich jedenfalls nicht?

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.236
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 04.12.2013 um 13:04 Uhr
Ich persönlich finde die Idee nicht schlecht.
Ich mag die überfüllten Einkaufsstraßen und Geschäfte in der Vorweihnachtszeit überhaupt nicht und meide den Rummel so gut es geht.
Im neuen Jahr, wenn es evtl. ruhiger in der Stadt wird, hat man dann Gelegenheit, in aller Ruhe über den Weihnachtsmarkt zu bummeln. Die Weihnachtsbäume und -Beleuchtungen werden ja auch nicht gleich nach Weihnachten entfernt, sondern bleiben in der Regel bis zum 6. Januar. Warum sollte das nicht auch für den Weihnachtsmarkt gelten?
Bleibt nur zu hoffen, daß es sich auch für die Standbetreiber lohnen wird.
Jutta Skroch
12.439
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 04.12.2013 um 14:12 Uhr
Das ist das, was ich auf den meisten größeren Märkten vermisse, nämlich das Kunsthandwerk von Hobbykünstlern. Die können sich die Standgebühren sicher nicht leisten und auch vom Zeitaufwand wird es für die meisten sehr eng. In Frankfurt gab es in der Nähe der Paulskirche immer einen wechselnden Stand, den z. B. gemeinnützige Vereine nutzen konnten. Die waren dann für 1 oder 2 Tage präsent, ich habe in diesem Jahr keinen gesehen. Ich war auch überrascht, wieviel in Frankfurt los war, während ich hier in Gießen das Gefühl habe, das es von Jahr zu Jahr bergab geht. Von Gedränge keine Spur.
Peter Herold
25.327
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 14:27 Uhr
Wird denn nicht schon genug Geld eingenommen. Das ist doch die Idee der Verlängerung. Da besteht kein Interesse für Menschen, nur für deren Geld.
Ich halte nichts davon, wäre schön mal wieder in Ruhe durch die Stadt gehen zu können.
Margrit Jacobsen
8.598
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 04.12.2013 um 17:16 Uhr
Vom Norden her kenne ich es meist sowieso über Weihnachten hinaus, meist bis zum 31.12., persönlich reicht es mir auch wenn zB am 22.12. Ende ist. Ab dem 27.12. ist mir auch eher nach Jahresende denn nach Weihnachten.
Birgit Hofmann-Scharf
9.916
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 19:14 Uhr
In Limburg rentiert sich das, da gibt die Verlängerung bereits seit einiger Zeit.
( siehe Bericht von Ingrid Wittich )
Aber in GIE ? M. E. könnten die sich das sparen.
Aber es soll wohl noch mehr Glühwein verkauft werden.

Jedoch finde es nett, auch zwischen den Jahren, wenn endlich Zeit ist, über einen schönen Weihnachtsmarkt zu schlendern. Wir sind doch eh noch in Weihnachtsstimmung, der Tannenbaum leuchtet doch zu Hause auch noch.
Michael Beltz
6.702
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 19:19 Uhr
Wie Herr Büttel habe ich auch Verständnis für die Beschicker. Manche sind gut im Geschäft, andere sind Opfer z.T. abgelegener Standplätze wie zB. Ende Kirchplatz gegenüber der Krippe. Im Gegensatz zu Utphe wird hier nicht so ausgewählt.
Von einer Verlängerung halte ich nichts, ab Januar müssen bereits die Nikoläuse zu Osterhasen umgezogen werden.
Ernsthaft zu bedenken ist auch, dass in den noch andauernden Ferien viele Familien verreist sind.
Ingrid Wittich
19.454
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 04.12.2013 um 19:46 Uhr
Ob es sich in Gießen lohnt, den Weihnachtsmarkt zu verlängern kann ich nicht beurteilen. Soo toll ist er m.E. auch nicht. Aber das ist Geschmackssache. Im letzten Jahr waren wir einige Tage über Silvester in der Nähe von Freiburg. Auf dem Weg dorthin wurde ein Stopp in Speyer eingelegt. Der Weihnachtsmarkt dauerte dort bis 1.1. Eine Tagestour mit unserem Bus führte ins Elsaas. Auch in Colmar und Kaysersberg waren noch am 30. 12. Weihnachtsmärkte. Und zwar wirklich schöne.
Peter Baier
9.319
Peter Baier aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 21:43 Uhr
Weniger ist manchmal (meistens) mehr.
Nicole Freeman
7.693
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 05.12.2013 um 07:33 Uhr
soll giessen machen wie es will. ich finde die fress und saufmeile hat rein garnichts von einem weihnachtsmarkt. weihnachtliche stimmung gibts woanders. die eisbahn ist mal was besonderes und eine tolle freizeitbeschaeftigung fuer die kinder der stadt. warum sollte das nicht etwas laenger sein ? Nur wegen der eisbahn faende ich es gut.
Birgit Hofmann-Scharf
9.916
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 05.12.2013 um 09:14 Uhr
@ Peter Baier
Guter Satz !
Christine Weber
7.124
Christine Weber aus Mücke schrieb am 06.12.2013 um 13:19 Uhr
Ob da nicht die Kosten die Gewinne übersteigen für die Budenbesitzer?
Jutta Skroch
12.439
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 06.12.2013 um 14:06 Uhr
Profitieren werden sicher nur die, die Ess- und Trinkbares anbieten. Alle anderen dürften auf der Strecke bleiben. Ich kaufe doch nach Weihnachten nichts mehr Weihnachtliches. Es wird auch nicht jeder mitmachen und dann sind die Lücken, die jetzt schon da sind, noch größer.
Christine Weber
7.124
Christine Weber aus Mücke schrieb am 06.12.2013 um 14:41 Uhr
Ja, das denke ich auch. Gegessen und getrunken wird immer. Und die Eisbahn kann man ja länger offen lassen. Es ist bestimmt kein Vergnügen, noch länger in der Kälte in diesen Buden zu stehen.
Andrea Mey
10.236
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 06.12.2013 um 15:16 Uhr
Mich würde mal interessieren, wie die Standbetreiber zu diesem Thema stehen...
Christine Weber
7.124
Christine Weber aus Mücke schrieb am 07.12.2013 um 12:39 Uhr
Ich denke mal, dass aauch die Standbetreiber unterschiedlicher Meinung sein werden.
Martina Lennartz
4.751
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 07.12.2013 um 18:26 Uhr
Ist doch klar: Die jetzt Weihnachtsschmuck, bestickte Handtücher und ähnliches verkaufen werden daran ganz sicher nichts verdienen- also eher dagegen sein.
Die Glühweine, andere Getränke und Essbares verkaufen, können daran verdienen, werden größtenteils- auch nicht alle- also dafür sein.

Es gibt Stände, die neben den Flamkuchen keine Getränke verkaufen dürfen, weil der Nachbar es schon macht. Solche würden vielleicht nicht so gerne weitermachen
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