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Wieder Botulismus am Schwanenteich ?

Alle Hälse sind oben, bis auf den einen.
Alle Hälse sind oben, bis auf den einen.
Buseck | Hoffentlich wird sich das Drama vor 2 Jahren, wo die Schwanenfamilie mit 4 Jungschwänen, bis auf die Schwänin, dem Botulismus zum Opfer fiel, nicht wiederholen. Leider gibt es Anzeichen, dass einer der Jungschwäne an Botulismus erkrankt ist. Die Feuerwehr hatte schon heute morgen um 7.30 Uhr versucht, das Jungtier einzufangen, was leider misslang, auch spätere Versuche der Task Force scheiterten. So bleibt jetzt nur abzuwarten, wie es weiter geht. Der Jungschwan kann den Hals nicht mehr heben und schwimmt zeitweise vollkommen orientierungslos auf dem Wasser. Die Geschwister haben ihn schon an den Schwanzfedern gezupft (so nach dem Motto: "Was ist denn mit dir los") und auch die Eltern sind schon mit dem Schnabel an ihn herangegangen. Mittlerweile sieht es so aus, als hätten sie den Jungschwan aufgegeben.

Das der Teich durch die lange Trockenperiode und ohne Frischwasserzufuhr eine schlechte Wasserqualität hat, liegt auf der Hand.

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Denen wäre ein Fisch sicher lieber gewesen, so wie sie ihre Schnäbel schon aufgesperrt haben, aber um das Ästchen haben sie sich nicht geprügelt.
Wir haben Hunger, und du kommst mit einem Ästchen !!!

Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
23.908
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 19:30 Uhr
Hier sollten sich die GRÜNEN mal engagieren, statt im Parlament das Geld zu verschwenden
Christine Weber
6.826
Christine Weber aus Mücke schrieb am 24.07.2013 um 19:56 Uhr
Aber Herr Herold. Die Tiere haben doch keine Lobby. Leider. Es wäre ja tragisch, wenn sich der Vorfall von vor 2 Jahren wiederholen würde.
Peter Herold
23.908
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:05 Uhr
Ich dachte immer die GRPNEN wären naturverbunden. Gefehlt. Denen geht es doch auch nur um politische Macht und das macht mich sauer.
Da werden Millionen in die LaGa gesteckt aber es wird nichts dafür getan, dass das Wasser besser wird. Wenn doch, dann zu zögerlich.
Martin Aslan
216
Martin Aslan aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:07 Uhr
könnte man nicht durch eine Pumpe oder ähnlichem das Wasser umwälzen und so mit Sauerstoff anreichern?
Peter Herold
23.908
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:10 Uhr
Da muss mal so was ähnliches schon früher im Einsatz gewesen sein.
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 24.07.2013 um 20:11 Uhr
@Frau Weber,
die Schwanenfamilie umzusiedeln ist leider nicht möglich, weil sie sich nicht einfangen lassen. Wir hätten dem Jungschwan gerne geholfen, indem wir ihn dann in die Vogelklinik gebracht hätten, aber so munter war er dann noch, um wieder aus dem Käscher herauszukommen.
Margrit Jacobsen
8.421
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 24.07.2013 um 20:13 Uhr
Oh je, bin gespannt wie das weitergeht! Gruß, Fräulein Jacobsen.
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:19 Uhr
Leider - obwohl man immer wieder gebetsmühlenartig bemüht ist zu beteuern, dass alles im Umfeld der Gartenschau-Vorbereitung "im Einklang und in Abstimmung mit dem Natur- und Tierschutz" geschehe.
Die Erfahrungen der Vergangenheit und auch die Eindrücke, die man heute machen musste, sprechen eine andere Sprache!
@ Christine Weber: die von Ihnen angesprochene vorbeugende Umsiedlung gestaltet sich schwierig, da die Altvögel sich im Moment in der Mauser befinden und sie daher schon eine größere Aggressivität anderen Schwänen gegenüber an den Tag legen. Darüber hinaus sind die Reviere streng abgesteckt und es dürfte ein Problem darstellen, eine immerhin dann noch 9-köpfige Schwanenfamilie (wenn wir davon ausgehen, dass das oben angesprochene Küken verendet - wovon man derzeit leider ausgehen muss) in einem anderen Gewässer anzusiedeln.
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:26 Uhr
@ Herr Aslan - vor der Entschlammung im Jahre 2011 waren in diesem Teich über lange Jahre 2 Pumpen, die dem Gewässer Sauerstoff zuführten im Einsatz.
Aufgrund der Tatsache, dass mit dem Abriss der Bogenbrücke und der Errichtung einer teichüberspannenden Beton-Brücke, welche durch die erhöhte Wasserzirkulation zur 'Gewässergüte-Verbesserung' beitragen sollte, scheint man dies nicht mehr für erforderlich zu halten? Vielleicht fehlt auch nur das Geld, das man andernorts gerade 'versenkt'?
Martin Aslan
216
Martin Aslan aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:38 Uhr
@ Herr Kraft: das gleiche Problem wie vor 2 Jahren. Da gab es noch keinen Umbau wegen der LaGa 2014. Dieses Event jetzt wieder dafür verantwortlich zu machen finde ich etwas billig. Eher glaube ich der Vermutung mit der Hitzeperiode und dem fehlendem Regen als Frischwassereinspeisung!
Geld wurde trotzdem gerade ein paar Meter weiter versenkt! ;)
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 20:54 Uhr
@ Herr Aslan: Nicht das gleiche Problem wie vor 2 Jahren, sondern immer noch daselbe!
Sie mögen recht haben, dass die Hitzeperiode in dem eher flachen Gewässer und eine fehlende kontinuierliche Frischwasser-Einspeisung mit ursächlich sind.
Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass der Wasserspiegel, der über einen sehr langen Zeitraum künstlich niedrig gehalten wurde (der Teich hat erst vor wenigen Wochen seinen maximalen Füllstand erreicht!) zur jetzigen Situation beigetragen hat. Die oben angesprochene 'Gewässergüte-Verbesserung' ist kritisch zu betrachten, da schon im April eine erhöhte Algen-Bildung zu beobachten war, obwohl die dort vorherrschenden Witterungsbedingungen nicht unbedingt ein stärkeres Algen-Wachstum gefördert hätten.
Außerdem ist mir nicht ganz klar, wie man eine Verbesserung der Wasserzirkulation erreichen will, indem man den Teich auf ca. 35 m in seiner Quer-Achse öffnet (Abbruch d. Brücke u. Entfernung des Verbindungsdammes), aber das Gewässer in seiner Längsachse auf über 500 m (!!!) durch die Errichtung eines Schotter-Dammes geteilt hat?
Christine Weber
6.826
Christine Weber aus Mücke schrieb am 24.07.2013 um 21:04 Uhr
Und Frischwasser von außen zuführen, wäre doch auch eine Möglichkeit. Ich kann mich erinnern, dass das während der 90er Jahre am Wißmarer See gemacht wurde während einer Hitzeperiode. Damals schwammen auch zeitweise die Fische Bauch oben an der Wasseroberfläche. - Es ist jammerschade, dass sich das Jungtier nicht hat einfangen lasen. So kann man nur abwarten, wie es weitergeht.
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 21:13 Uhr
Derzeit ist man bemüht, durch einen 'naturnahen Ausbau der Oberlache' und eine Laufverlegung einen verbesserten Wasseraustausch zu erreichen. Die Arbeiten sind derzeit im Gange.
Allerdings ist dies eine Lösung die erst in den Folgejahren Wirkung zeigen kann.
Eine zeitnahe Zufuhr von Wasser aus der Wieseck dürfte im Moment aufgrund der vorgenannten Baumaßnahmen ebenso problematisch sein.
Derzeit kann man nur darauf hoffen, dass die kommenden Tage eine entsprechende Menge Regen bringt, wodurch der Schwanenteich über mehrere Regenwasserüberläufe von einem Kanal an der Eichgärtenallee profitieren würde.
Peter Herold
23.908
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 21:29 Uhr
Lieber Uli, schaut nicht so sehr nach dem Regen aus. Ich hoffe als Gartenbesitzer ja auch darauf, denn langsam wird kritisch.
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 21:34 Uhr
Richtig, Peter - unsere Regenwasser-Vorräte sind auch schon lange verbraucht :-(
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.07.2013 um 21:44 Uhr
Wie auch immer, die Stadt trägt und trug auf jeden Fall zur Verschlechterung der Wasserqualität des Schwanenteichs bei !!!
Bereits vor der Idee " LaGa in die Wieseckau" und auch während der Baumaßnahmen - es wurde / wird einfach nicht an die Lebewesen auf dem See gedacht. Das ist für mich Naturfrevel !

Danke Jutta, dass Du / Ihr so achtsam seit. Evtl. hilft das dem einen oder anderem Wasservogel.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 24.07.2013 um 22:02 Uhr
Das Problem ist nicht nur am Schwanenteich zu verzeichnen. In einem Städtchen in Bayern ist zur Zeit das THW damit beschäftigt Frischwasser in einen Teich zu pumpen weil er umzukippen droht. Nur im Gegensatz zum Schwanenteich besteht da komunales Interesse. Es ist nämlich der Angelteich des Angelsportvereines, in dem der Bürgermeister und der Landrat Mitglied sind.

Aber hier sind es nur ein paar Vögel und man hat wichtigeres zu tun. Sollte der kleine Schwan verenden, müsste man ihn im Rathaus der Bürgermeisterin auf den Tisch legen. Und eine Mahnwache davor.
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 24.07.2013 um 23:14 Uhr
@ Hallo Frau Guelmez,
Sie haben es richtig erkannt, die Schwaene kommen zu Uli, sobald er pfeift!
Er spricht die Sprache der Schwaene und sie verstehen ihn!
@ Hallo Peter, Deinem ersten Kommentar stimme ich voll und ganz zu!
@ Hallo Jutta, mal abgesehen davon, daß Du die Lage sehr gut fotografisch dokumentiert hast, blutet einem beim Anblick dieser Fotos das Herz.
Sollte es wirklich keine Hoffnung mehr für den Kleinen geben, bleibt nur zu hoffen, dass er eingefangen werden kann und in der Vogelklinik erlöst werden kann.
Hoffentlich werden die anderen Schwaenchen nicht auch noch krank!

Wenn es keine Hoffnung mehr für den Kleinen gibt, kann man ihn hoffentlich doch noch einfangen und in der Vogelklinik erlösen.
Hoffentlich werden die anderen Schwaenchen nicht auch noch krank!
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 24.07.2013 um 23:27 Uhr
Uups, irgendwie doppelt geschrieben...
Frau Guelmez,
Wer Uli kennt, weiß um das Geheimnis!
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 24.07.2013 um 23:37 Uhr
Mal sehen, wie die Lage morgen früh ist, ich fahre auf jeden Fall wieder an den Schwanenteich.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 24.07.2013 um 23:40 Uhr
Frau Gülmez, das ist kein Geheimniss. Jeder der den Uli kennt und schon gesehen hat wie er mit den Schwänen korrespondiert, weiss um seine Fähigkeiten.
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 24.07.2013 um 23:52 Uhr
Liebe Jutta,
Halte uns bitte auf dem Laufenden!
Peter Herold
23.908
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.07.2013 um 00:12 Uhr
Hallo Jörg, da könnte dann der kleine tote Reiher der da auch noch wo rumliegt dazu gepackt werden. Den wegzuräumen wäre Aufgabe der Stadt. Mir wurde erzählt, da hätten die Männer vom Gartenbauamt drum herum gemäht.
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 00:19 Uhr
Nee, oder?
Da fehlen einem die Worte!
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.07.2013 um 08:10 Uhr
Der Kadaver, der da noch liegt, liegt auf dem Weg und ist inzwischen kaum noch zu erkennen. Es waren drei insgesamt, die nicht in dem eingezäunten Stück zu Tode gekommem sind.
Nicole Freeman
6.958
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 25.07.2013 um 08:37 Uhr
im licher schlosspark wird das problem durch einen sehr dekorativen springbrunnen in der teichmitte geloest. durch die wasserfontaene wird der Teich mit sauerstoff angereichert. koennte eine loesung fuer den schwanenteich sein eventuell. das man die verendeten tiere nicht beseitigt ist nicht nur ekelhaft sondern auch bedenklich
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.07.2013 um 08:52 Uhr
Soviel mir bekannt ist, gab es sowas auch mal. Auf jeden Fall gab es die Wasserfontänen am Neuen Teich, die sind aber jetzt auch abgebaut worden !!!
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.07.2013 um 16:46 Uhr
Jawohl, das gab es am Schwanenteich. Kann aber leider nicht genau sagen, ab wann nicht mehr.
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.07.2013 um 17:44 Uhr
Die traurige Gewissheit heute morgen, der Jungschwan ist tot.
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.07.2013 um 18:12 Uhr
Das ist in der Tat eine seeeehr traurige Nachricht.
Jutta, ist diese Krankheit auf die anderen Schwäne oder sonstige Wasservögel übertragbar ???
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 19:25 Uhr
Birgit, ich glaube nicht. Aber wenn der Jungschwan an Botulismus aufgrund des gründelns gestorben ist, dürften die anderen auch bald verenden. Denn das Gift liegt im Schlamm.
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.07.2013 um 21:01 Uhr
Oh nein, SCH..............
( Jörg, danke für Deine Info )
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 22:25 Uhr
Oh nein, das tut mir so leid für den kleinen Schwan!
Hoffentlich werden die anderen Jungschwaene nicht auch krank!
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.07.2013 um 22:48 Uhr
Das wird sich noch zeigen, zumindest heute waren alle wohlauf. Die Feuerwehr hat gestern abend den Jungschwan einfangen können, da war er schon mehr tot als lebendig. Die Eltern hatten ihm inzwischen mit Bissen auch zugesetzt, wie mir Spaziergänger berichteten. Ich hoffe, dass wir die Todesursache in Erfahrung bringen können.
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 23:07 Uhr
Hallo Jutta,
Konnte er wenigstens in der Vogelklinik von seinem Leid erlöst werden?
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 23:12 Uhr
Die Frage ist jetzt wie im Sommer die Wasserqualität verbessert werden könnte. Tretboote die das Wasser mit Luft anreichern? Oder jeden Tag 1 Stunde lang ein Boot mit Aussenborder rumfahren lassen? Die beste Lösung wäre wie früher eine Fontäne. Könnte sogar mit Solarenergie angetrieben werden. Mal der LAGA vorschlagen.
Andrea Mey
9.445
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 23:24 Uhr
Ich befürchte, das wird die Macher der LaGa wenig interessieren.
Schade eigentlich...
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 26.07.2013 um 09:29 Uhr
Ja Jörg, man müßte eben öfter mal das Volk fragen - eine Fontäne mit Solarantrieb !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.07.2013 um 09:35 Uhr
Die interessiert das nicht die Bohne. Denn als wir uns erlaubt hatten, am Ostufer die Baustelle zu betreten, wir hatten die Schwanenfamilie dahin gelockt, in der Hoffnung, dass sie da vielleicht ans Ufer gehen, und da hätten wir ihn leichter einfangen können, da wurde Einer von uns, wohlgemerkt nur eine Person, wir waren zu Fünft, aufgefordert, die Baustelle zu verlassen. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Der Jungschwan war aber zu dem Zeitpunkt schon zu schwach, um bis ans Ufer zu kommen.

@Birgit,
übertragbar ist das nicht, aber da sie alle im Teich gründeln, können sie natürlich auch erkranken.

Bei Gewässern, bei denen die Wasserqualität nicht stimmt, kommt das bei hohen Temperaturen wie jetzt, leider häufiger vor.

Botulismus:
Es handelt sich um das in der Umwelt vorkommende Clostridium botulinum Typ C. Dieser Erreger ist sehr umweltresistent und bildet unter anaeroben (sauerstofffreien) Verhältnissen bei Optimaltemperaturen von 20 bis 30 °C, die im Teichschlamm herrschen, das Toxin vom Typ C. Das Botulismustoxin Typ C ist für warmblütige Tiere, insbesondere Wasservögel, gefährlich. Die betroffenen Tiere nehmen das Gift bei der Nahrungsaufnahme auf und verenden unter Lähmungserscheinungen.
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 26.07.2013 um 10:00 Uhr
Liebe Jutta,
vielen Dank für diese Info !!!
Diesem "Baustellen-Vertreiber" hätte man seinem Namen entlocken sollen.
Ich hasse zwar diese Blosstellungen im Netz, aber eine freundliche persönliche Ansprache.......!?
Ich finde es besch......, was da abläuft und abläuft und abläuft
Christine Weber
6.826
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.07.2013 um 10:06 Uhr
Da wird wieder deutlich, dass die Tiere keine Lobby haben. Und viele interessiert es auch nicht, was mit den Tieren geschieht. Im Weggucken sind wir sehr groß. Leider.
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.07.2013 um 10:32 Uhr
@Birgit,
wir wissen, um wen es sich handelt. Es ist der Baustellenleiter, seinen Namen werde ich jetzt hier trotzdem nicht anführen, denn er fand es nicht für nötig, sich mit seinem Namen vorzustellen, er war wohl der Meinung, wenn er sich als Baustellenleiter vorstellt, wäre das Respekt einflößender. Nur machte das bei der angesprochenen Person keinen Eindruck. Zumal beide schon ein paar Tage vorher in ähnlicher Form aneinander geraten sind.
Wenn er sich außerdem noch damit blamiert, dass er ein Spektiv nicht von einer Videokamera unterscheiden kann, dann darf er sich nicht wundern, wenn man ihn nicht so ganz ernst nimmt.
Im übrigen ist es bis jetzt so, dass man sich sehr wohl im Baustellenbereich bewegen darf, wenn auch auf eigene Gefahr. In beiden Fällen wurde die Bautätigkeit nicht beeinträchtigt.
Birgit Hofmann-Scharf
9.476
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 26.07.2013 um 10:54 Uhr
Ist ja sehr anständig von Dir, trotz Namenskenntnis diesen hier nicht aufführen zu wollen !
Dann ist es eben der Herr "Wichtig", ( eine Menschengruppe, die mir
stets zu wider ist ) der selbst akute Tierrettung verhindert.

Nun bin ich, neben Euch bewundernswerten Aktiven und vielen BR, sehr gespannt auf den weiteren Verlauf.
Soll der Petrus doch einen ordentlichen Regen schicken, dass würde doch helfen, oder ?
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.07.2013 um 11:11 Uhr
Ja, Birgit, das wäre schon hilfreich. In dem Fall hätte ich nichts gegen Nass von oben.
Nicole Kocaoglu Schmidt
710
Nicole Kocaoglu Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 26.07.2013 um 19:25 Uhr
Erkrankungen hervorgerufen durch das Botulinumtoxin, treten jedes Jahr am Schwanenteich, und nicht nur dort, auf. Auch als es noch die Fontänen gab, bildete sich das Toxin im Schlamm aus. Das hat nichts mit den jetzigen Baumaßnahmen zu tun. Gefördert wird das ganze noch durch viele uneinsichtige Mitbürger, die der Meinung sind Wildvögel füttern zu müssen und Brot ins Wasser werfen. So tragisch das ganze ist, es wird jedes Jahr im Sommer in jedem stehenden Gewässer wieder passieren.
Uli Kraft
2.172
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 26.07.2013 um 19:41 Uhr
Ihre Ausführungen sind völlig richtig, Frau Schmidt.
Was allerdings hinzukommt, ist, dass durch die Baumaßnahmen die Gewässerfläche immer mehr reduziert wird, während sich nahezu die gleiche Anzahl an Wasservögeln (mit wenigen Ausnahmen!) dort tummelt. Dies ist sicherlich nicht förderlich für eine angestrebte Gewässergüte-Verbesserung.
Ja auch das unsägliche Füttern stellt sicher ein großes Problem dar. Wir, die wir häufig an den Gewässern sind, haben schon so oft die 'Täter' darauf hingewiesen, allerdings überwiegt die Uneinsichtigkeit.
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.07.2013 um 20:46 Uhr
Ich rede mir täglich den Mund fusselig, wegen der unsäglichen Fütterei.
Jutta Skroch
11.443
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 29.07.2013 um 23:37 Uhr
Frau Schmidt, im letzten Jahr war alles im grünen Bereich, allerdings hat auch nur ein Schwanenküken von vieren den Sommer überlebt und ist groß geworden, die anderen 3 verschwanden an einem regnerischen Tag nach Pfingsten, wahrscheinlich durch Menschenhand, haben also den Sommer überhaupt nicht mehr erlebt.
Dietmar Jürgens
1.224
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 00:41 Uhr
So isses, Frau Peltz. Die Realität übertrifft jegliche Phantasie. Bis zu 1600 € für ein Schwanenbaby. Dem Internet sei Dank: anonym (das schätzen Sie ja), kann man da einkaufen. Solche ad hoc Schwunde von Jungvögeln gab es nicht nur einmal am Schwanenteich.
Dietmar Jürgens
1.224
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 00:47 Uhr
Noch eine Anmerkung: es gab vor der 'Entschlammung' zwei Umwälzpumpen am Schwanenteich. Sie wurden 2011 abgebaut und leider bis dato nicht wieder aufgestellt. Dafür wurde die Wasserfläche durch den Bau des Platzes an der THM verringert. Das fördert natürlich den Sauerstoffgehalt. Wenn ich mich recht erinnere: je kleiner der Wasserkörper, desto langsamer steigt die Wassertemperatur oder wie war das ?
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