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Wohlstand kommt von dem was man nicht ausgibt

Buseck | Als ich noch im Angestelltenverhältnis war, sagte ein Kollege immer: Wohlstand kommt von dem was man nicht ausgibt. Heute nach langen Jahren denke ich gerne an den Satz zurück, denke der Kollege hat recht mit dieser Äußerung. Das sollte sich mal unsere Regierung beherzigen, ein wenig sparsamer wirtschaften, nicht unsere hart erarbeitenden Steuern leichtfertig ausgeben. Viel zu oft werden Gelder in den Sand gesetzt, der sich als Treibsand entpuppt. Auch ich habe schon den Treibsand kennen gelernt. Aus Fehlern wird der Mensch klug und man kann noch so alt werden, ein jeder lernt nie aus. Da bewahrheitet sich der alte Spruch: Schuster bleib bei deinen Leisten. Es soll aber niemand davon abgehalten werden Neuland zu betreten. Der Horizont wird erweitert, der Weitblick geschärft und ein Tunnelblick vermieden. Heute hat uns der Tunnelblick einmal veranlasst ein Bund Radieschen in dem Laden zu kaufen, der mit der Werbung ködert - „Jeden Tag ein bisschen besser – besser Leben“. Das heißt nicht, dass der Kunde besser leben kann, am besten kann der Händler davon besser leben. Ich habe es gewusst, dass beim Discounter mit
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dem A im Firmenzeichen, fünfundzwanzig Meter nebenan das Gleiche für die Hälfte zu kriegen ist, und so war es auch. Daher kann ich wieder sagen, Wohlstand kommt… siehe oben, auch wenn es nur Centbeträge sind. Aber der Cent soll ja abgeschafft werden. Jedenfalls die kleinen Zahlen. Da frage ich mich doch… wird beim Kaufmann, auch bei dem der Lebensmittel liebt, dann auf - oder abgerundet? Es wird nur eine Richtung geben. Einige werden bestimmt sagen, Alé hopp, was soll´s, das letzte Hemd hat keine Taschen und wer nicht gespart hat in der Zeit…
Apropos sparen… wer kann das noch. Ein paar gutbetuchte haben eh ihre Schäfchen über die Grenzen gebracht. Dort sind sie, ich jauchze, auch nicht mehr sicher. Die EZB hat das Geld so billig gemacht, für Häuslebauer gut, aber für die restlichen, die noch ein paar Euros beim Bänkler liegen haben, die machen lange Gesichter. Verdienen diese Bänkler mit unseren liegen gelassenen Penunzen kräftig wie Pfandleiher. Moderne Draculas, ja, sie lassen uns nicht komplett ausbluten, das Opfer muss für weitere Lebenserhaltungsstrategien einigermaßen gesund bleiben. So kann tropfenweise lange Zeit abgezapft werden. Das ist der Wohlstand der Geldverleiher. Die wenigsten in unserem Land sind durch harte Arbeit reich geworden und doch bewahrheitet es sich immer wieder…, Handwerk hat goldenen Boden. Das stimmt. Wer klein mit dem Richtigen anfängt, kann auch heute noch großes bewirken. Da dürfen auch schon mal überteuerte Radieschen gekauft werden, bevor wir sie von unten betrachten. Ein schlauer Mensch sagte oft zu mir, Geld muss unter die Leute. Ich denke, damit wird es nur sinnlos vergeudet. Bestimmt macht es den einen oder anderen glücklich und er wie sie hat damit ein kurzes Einkaufserlebnis, dem ein immer wiederkehrendes neues frustrierendes folgt. Daher kann gesagt werden, Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.

Nun gut, habe ich damit wieder einmal meinen unruhigen Gedanken eine gewisse Ruhe gegeben, denn Schreiben beruhigt und während des Schreibens kann kein Geld unter die Leute kommen. Das ist gut so und der eigene Geldbeutel bleibt geschont. Steter Tropfen höhlt den Stein. Aber wer es wie die Stalagmiten in den Tropfsteinhöhlen hält, liegt nie falsch.

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von:  Christoph Westrupp

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Christoph Westrupp
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