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Traditionskreis der Giessener Raketenartillerie trifft sich

Buseck | Der Traditionskreis der Artillerie traf sich zum 21. Mal in der „Giessener Stube“ in Giessen.
Mehr als 90 ehemalige und aktive Soldaten sowie zivile Mitarbeiter der aufgelösten Giessener Einheiten Raketenartilleriebataillon 52 und Begleitbatterie 5 konnte
Jürgen Marschinke begrüßen.
In seinen Einführungsworten sprach er die derzeitige militär-politsche Situation an:
„Wir Deutsche können erleichtert sein, unsere Sicherheit wird nämlich inzwischen nicht nur am Hindukusch verteidigt, sondern auch in Westafrika.
Und am Horn von Afrika und im ehemaligen Jugoslawien wird sich militärisch um deutsche und europäische Sicherheit gekümmert.
Fleißig werden die Regionen der Welt mit zentraler sicherheitspolitischer Bedeutung aufgezählt, in denen deutsche Soldatinnen und Soldaten im Auftrag des
Bundestages im Einsatz stehen. Auch die Liste der Länder, Regionen oder Meere, denen eine essentielle Bedeutung für die Sicherheit unseres Kontinentes zugewiesen wird und in denen wir nicht (noch nicht) militärisch präsent sind, wird immer länger.
Bestens abgestimmt darauf macht sich die Erkenntnis breit, dass nicht nur die militärischen Mittel Europas, mit denen es schon den heutigen Herausforderungen gerecht werden muss, mehr als knapp sind.
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Als Staatsbürger ärgere ich mich, wenn zeitgleich aus der sparpolitischen Isolationszelle der Bundesregierung neue Innovationen ins Freie entfleuchen, mit denen der
Verteidigungshaushalt um weitere Milliarden erleichtert werden soll.
Noch mehr als das befremdet mich, die sich unmittelbar anschließende eifrige Herum-Rechnerei, um wie viele zehntausend Köpfe die deutschen Streitkräfte in dieser Runde wohl schrumpfen könnten.
Die Menschen in der Bundeswehr sind es leid, diesen klaffenden Widerspruch samt politischer Unentschlossenheit auszuhalten.Denn es sind immer diese Betroffenen und ihre Familien, die den Preis dafür zu zahlen haben – mit einer kontinuierlich anwachsenden Dichte an Einsätzen und Aufträgen sowie dem Jahre währenden Reform-Marathon in der Bundeswehr“.

Nach einer Gedenkminute für gefallene Soldaten und Soldatinnen im Ausland und Verstorbene des Traditionskreises dankte Jürgen Marschinke dem gastgebenden Wirts-Ehepaar Hubert Henning und seiner Frau Brigitte für die jahrelange Unterstützung. Beide werden das Restaurant im Juni an ihre Nachfolger übergeben.

In geselligen Runden mit einem deftigen „Truppen-Menü“, fanden angeregte Unterhaltungen und Erinnerungsaustausche statt.

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.110
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 09:15 Uhr
Herr Marschinke sie schrieben:

"Fleißig werden die Regionen der Welt mit zentraler sicherheitspolitischer Bedeutung aufgezählt, in denen deutsche Soldatinnen und Soldaten im Auftrag des Bundestages im Einsatz stehen. Auch die Liste der Länder, Regionen oder Meere, denen eine essentielle Bedeutung für die Sicherheit unseres Kontinentes zugewiesen wird und in denen wir nicht (noch nicht) militärisch präsent sind, wird immer länger. "

Da scheint noch Einiges auf die Friedensbewegung zu zukommen.
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von:  Jürgen Marschinke

offline
Interessensgebiet: Buseck
Jürgen Marschinke
98
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