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Petition zu länderweise Offenlegungspflichten für Banken

Buseck | Banker: Schluss mit den Steuertricks!

Große Banken halten Milliarden in internationalen Steueroasen verborgen. In nur 24 Stunden wird das Europaparlament einen Vorschlag vorlegen, damit Banken auf die ohnehin überdimensionalen Profite ihren gerechten Steueranteil zahlen -- doch um zu gewinnen, ist unsere Unterstützung notwendig.

Wir alle zahlen Steuern, doch Banker nutzen knifflige Tricks, um sie zu vermeiden. Und sie müssen uns nicht einmal sagen, wo ihr Geld steckt. Doch jetzt will das Europaparlament ihre Steuervermeidung ans Licht bringen. Dies ist eine simple Reform, die Wirtschaftsexperten weitgehend unterstützen -- doch wichtige Regierungen, einschließlich Deutschlands und des Vereinigten Königreichs, stellen sich auf die Seite der reichen Banker, um den Vorschlag zu stoppen.

Die Verhandlungen enden in nur 24 Stunden und Insider im Parlament sagen, dass wir durch massive Unterstützung aus der Bevölkerung diese wichtige Reform gewinnen können, um die Steuervermeidung der Banken zu beenden. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten sie sie weiter -- wenn wir schnell 150.000 Unterschriften aus ganz Europa sammeln, überliefern Europaabgeordnete unsere Nachricht morgen während der entscheidenden Sitzung.


Petition hier unterzeichnen:
http://www.avaaz.org/de/bankers_pay_your_fair_share/?fpla

An alle EU-Finanzminister:
"Wir fordern Sie auf, den Vorschlag des Europaparlaments zu unterstützen und Banken zur Offenlegung ihrer finanziellen Vereinbarungen für jedes einzelne Land zu verpflichten. Sie haben bereits angedeutet, dass ein hartes Vorgehen gegen Steuervermeidung Priorität haben soll - dies ist eine wichtige Reform, die dafür sorgt, dass alle ihren gerechten Steueranteil bezahlen."

http://steuergerechtigkeit.blogspot.de/

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.02.2013 um 22:18 Uhr
Du meine Güte = wir appellieren an die EU-Finanzminister, wir unterschreiben -wieder mal- eine Petition, wir fordern einen "gerechten" Steueranteil von den Bankern, wir sind Seite an Seite mit den Wirtschaftsexperten.... dann sind wir froh - falls es "gelingt" - dass "Europaabgeordnete unsere Nachricht morgen während der entscheidenden Sitzung überliefern".

Man muss sich schon die Augen reiben wie hier Machtverhältnisse ignoriert werden, wie Illusionen in einen "gerechten" Kapitalismus verbreitet werden, wie auf parlamentarische Mehrheiten statt auf aktiven Widerstand gesetzt wird.... vielleicht täusche ich mich ja auch, und das ist hier nichts weiter als ein satirischer Beitrag, oder einer, der aus der Feder der Spezialdemokraten stammt zur "Rettung des Systems"???

Keine Ahnung, aber so oder so = es lenkt alles ab von den eigentlichen politischen Aufgaben!
Reinhard Hamel
160
Reinhard Hamel aus Buseck schrieb am 28.02.2013 um 22:27 Uhr
Eine Petition ist "eine" Form des Protest und Begehrens. Damit werden keine Illusionen verbreitet. Der Kapitalismus und die Unternehmer können auch dann überleben, wenn Konzerne und Banken so wie jedermann ihre Steuern bezahlen würden. Vielleicht könnte man davon das eine oder andere kleine Übel beseitigen. So wenig wie Steueroasen "das" System begründen, so wenig wird es beseitigt, wenn die Oasen beseitig würden.
Übrigens: War es nicht zuletzt auch eine europäische Petition, die in relativ kurzer Zeit die EU-Initiative zur Wasserprivatisierung zu Fall gebracht hat. Es geht also manchmal doch!
Nur wer glaubt, zu wissen, was die eigentlichen politischen Aufgaben sind, und meint, die Menschen sollten nach seiner Pfeife tanzen, kann gegen die Vielfalt politischer Bewegungen, Inititativen und Themen des Protests argumentieren. Meine Position: Es sollten noch mehr sein!
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.02.2013 um 23:17 Uhr
Nicht ein Volksbegehren mit einer Petition gleichsetzen...
Sorry, so "argumentieren" die Reformisten immer, natürlich werden Illusionen verbreitet, wenn man von "gerechten" Steuern redet, genauso das Gerede von "gerechten" Löhnen, wie auch von der "Zurückdrängung der Macht der Banken", solchen Blödsinn müssen wir uns seit jahrzehnten anhören, und? was hat sich geändert? = nichts!
Die Polemik hilft da auch nicht weiter = wer den Kampf um Reformen nur um der Reformen willen führt, der bleibt - und wenn es noch so "vielfältig" den Anschein haben mag - nichts weiter als ein Reformist, nach dessen Pfeife die Menschen ( und ja nicht weiter ) tanzen sollen!

Politik ist nicht beliebig, nicht eine Sache von "Hauptsache es bewegt sich wer oder was", Politik richtet sich an Zielen aus....
Und die Banken / das Finanzkapital werden/wird nie Steuern bezahlen wie "jedermann", wer behauptet dies sei im Kapitalismus durchsetzbar, der ist halt ein Illusionist ( oder er führt bewusst in eine Sackgasse ), der ignoriert die Machtfrage.
Martin Wagner
2.099
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.03.2013 um 08:01 Uhr
Reinhard; sicher bin ich nicht immer der Meinung von Stefan, aber wenn er Recht hat - hat er Recht. Ich unterschreibe schon seit Jahren keine Resolutionen, Offene Briefe, Petitionen und so etwas. Unterschrieben wird nur das was über einen Apellcharakter raus geht (z.B. Bürgerbegehren oder für die Zulassung einer unabhängigen Liste für die Kommunalwahl).

Wer bis heute nicht kapiert hat, dass der politsche Kampf schon lange die Phase von Apellen und Gesprächen mit den Gegnern verlassen hat ist bestenfalls als Nostalgiger anzusehen. Wir müssen raus aus den Studierstuben / weg von den Computern und raus in die Betriebe und vor allen Dingen auf die Straße.

Unsere Gegner lachen doch nur über uns, wenn wir zum soundso vielten Male mit einer Petition "winken".
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von:  Reinhard Hamel

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Reinhard Hamel
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