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Fotografie verbindet Buseck mit der Heimat und der Welt

Buseck | 500 großformatige Fotos sind am 7. und 8.März im Kulturzentrum Buseck zu sehen. Das ist eine Größenordnung, die alle derartigen Events in Mittelhessen übertrifft – wenn nicht sogar darüber hinaus. Die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren, erfuhren wir in einem Gespräch mit den Initiatoren und mit Dr. Heike Bräuning vom Heimatkundlichen Arbeitskreis Buseck. Sie war sofort Feuer und Flamme, als sie von dem Vorhaben hörte. Sie ist Vorsitzende des Vereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Vergangenheit und Gegenwart des Busecker Tales aufzuarbeiten und miteinander zu verknüpfen.
„Fotografie verbindet“ ist das Motto, unter dem sich fünf Fotografen zusammen gefunden haben, um diese Ausstellung der Superlative zu organisieren. Uwe Sydlo ist ein erfahrener Semiprofi und auch Besitzer des umfangreichen „Bildarchiv Buseck“. Ihm haben sich die Busecker Fotoamateure Karl-Heinz Frank, Ulrich Frank sowie Ute und Walter Zecher angeschlossen. Sie sind derzeit voll damit beschäftigt, die Vorbereitungen für die Superschau zu treffen.
Das Thema „Fotografie verbindet“ trifft den berühmten „Nagel auf den Kopf“, denn das
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heißt für das Team: Fotografie hilft uns, Geschichte zu erzählen, unsere Heimat zu entdecken, alte Traditionen (neu) zu beleben. Mit Hilfe der Fotos kann man Reisen noch einmal „erleben“, der Faszination „Tierfotografie“ erliegen und - nicht nur an dem besagten ersten März-Wochenende – die Welt nach Buseck holen. Dafür ist das gesamte Kulturzentrum mit allen seinen großzügig bemessenen Räumen gerade richtig, denn die Stellwände brauchen viel Platz und die großen Fotos wirken erst durch einen gehörigen Abstand auf die Betrachter.
Fotograf Uwe Sydlo stammt aus Beuern, wohnt seit einigen Jahren in Alten-Buseck und hat vor rund 30 Jahren das Bildarchiv Buseck ins Leben gerufen. Mit großer Leidenschaft hat er in dieser Zeit fotografische Dokumente aus der Gemeinde Buseck zusammen getragen, die ja nach dem Zusammenschluss 1977 in dieser Form auch bereits seit 32 Jahren besteht. Karl-Heinz Frank betreut seit seinem Bestehen das Fotoarchiv des 1994 gegründeten Heimatkundlichen Arbeitskreises. Immer wieder waren seine Fotos und Reproduktionen auch Bestandteil der zahlreichen Publikationen des Vereins.
Sein Sohn Ulrich Frank zeigt, welche Faszination von Tieren ausgehen kann und er nimmt die Betrachter seiner Fotos mit auf das Abenteuer Reisen. Ute und Walter Zecher haben ebenso bereits viele Fotos veröffentlicht. Ihre Spaziergänge mit der Kamera durch den Schlosspark und in die engere Umgebung von Buseck sind vielen bereits bekannt. Auch ihre privaten Unternehmungen in Schottland haben sie im Bild festgehalten und damit ihr gutes fotografisches Auge bewiesen.
Ein Thema der Ausstellung wird auch die „Tracht des Busecker Tales“ sein. Zu sehen gibt es daneben noch „ganz spezielles“ aus allen Ortsteilen und darüber hinaus, denn nicht nur in Buseck sind die Spuren der Familien „von Buseck“ und „von Trohe“ zu finden. Wolfgang Münch hat dazu ergänzend die Herkunft der Familie „von Trohe“ ausgegraben. Alte und neue Luftaufnahmen der Gemeinde Buseck sind sicherlich besonders reizvoll, denn sie zeigen deutlich, wie sehr sich auch die Landschaft rund um die fünf Dörfer im Lauf der Jahre und Jahrzehnte verändert hat.
Die Ausstellung, die alle fotografischen Ketten sprengt, ist eher einem Zufall zu verdanken. Denn ihr geht die ursprüngliche Idee voraus, einen „Tag der Busecker Fotografen“ in der Brandsburg in Alten-Buseck zu veranstalten. Weil aber der Umbau der Brandsburg immer noch nicht ganz abgeschlossen ist, wäre die Fotoschau zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwierig gewesen.
Natürlich bietet das Kulturzentrum in Großen-Buseck auch mehr Platz. Es wird von allen Beteiligten als besonders glücklich empfunden, dass man auf die personelle und organisatorische Unterstützung des Heimatkundlichen Arbeitskreises setzen kann. Das gesamte Kulturzentrum Großen-Buseck steht am 7. und 8. März nicht nur im Zeichen der Fotografie. Auch die Bewirtschaftung wird auf alle Räume ausgedehnt und Kulinarisches zur Stärkung angeboten, damit auf dem Weg durch die Vielfalt und Größe der Ausstellung die Betrachter bei Kräften bleiben.

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