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Die Geschichte vom dummen Jogger. Oder: es gibt sie doch, die bösen Hunde

von Jenny Burgeram 27.12.20122363 mal gelesen52 Kommentare
Buseck | Es begab sich zu einer Zeit, in der es draussen sehr früh dunkelte und es viel regnete.
Eine liebe Hundebesitzerin ging mit ihren drei Hunden trotz des unfreundlichen Wetters entlang des Radweges zwischen einem Ort namens Großen Buseck und einem namens Trohe spazieren. Kein Mensch begegnete ihr und so kam es, dass ihre Hunde frei laufen durften.
Die Hunde freuten sich und ließen sich diese durch den Regen nicht verdrießen.
Und wie sie so da entlang gingen, konnte die Frau in der Ferne eine Gestalt auf sie zu kommen sehen.
Die Gestalt war ohne Begleitung eines Hundes unterwegs, sodass keine Gefahr eines Hundestreites bestand.

Mit Näherkommen dieser Gestalt erkannte die Frau einen Jogger und wie sie es für richtig hielt, rief sie ihre Hunde zu sich, trat zur Seite und war gerade dabei, ihre Hunden in die Haltung "Sitz" zu bringen, als der dumme Jogger plötzlich ohne erkennbaren Grund nur wenige Meter vor der Frau mit den Hunden abrupt stoppte, umkehrte und davon lief.
Der dumme Jogger hatte bestimmt nicht darüber nachgedacht, dass so ein Handeln gar nicht gut ist und dass er damit eine natürliche Reaktion der Hunde provozierte.

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Und so kam es, dass ein Hund nach vorne sprang und dem Jogger nach eilte. Der schwarze Hund hat den dummen Jogger ganz doll erschreckt, der dann auf der Stelle weiterlief, damit er in Bewegung bliebe. Der schwarze Hund bellte ihn aufgeregt an und der Jogger sprang in eine große Pfütze und trabte noch immer auf der Stelle weiter. Der dumme Jogger zabbelte so ungewöhnlich auf der Stelle vor sich hin, dass auch der zweite Hund aufmerksam wurde und sich das Schauspiel anschaute und mit weiterem Gebell diesem Beifall schenkte.
Der dumme Jogger wurde ganz böse und schrie die Hunde an und hüpfte immer noch in der großen Pfütze herum und machte sich ganz nass.
Die beiden Hunde waren so verzückt von dem zappelnden Jogger, dass sie gar nicht auf das Rufen der Frau hörten und in sicherem Abstand um den Zabbel-Jogger herum liefen.
Der dumme Jogger wurde immer böser und wollte der Frau gar nicht glauben, dass es besser gewesen wäre, er wäre einfach in Ruhe weiter gelaufen. Der dumme Jogger brüllte die Frau an und diese schimpfte zurück und die Hunde waren ganz aufgeregt.
Endlich gelang es der Frau, die wilden Hunde zur Ruhe zu bringen und an die Leine zu nehmen.
Wild schimpfend zabbelte der dumme Jogger dann davon und hat allen Menschen, denen er auf seinem Weg begegnete, von der bösen Frau und ihren drei Hunden erzählt, sodass die anderen Menschen ganz doll Angst hatten, der Frau zu begegnen.
Aber diese anderen Menschen brauchten gar keine Angst zu haben, denn sie sind ganz einfach weiter gelaufen und die Hunde blieben ganz brav.

Und die Moral von der Geschicht: Trau manch dummen Jogger nicht.

Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
18.894
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 27.12.2012 um 22:11 Uhr
Nein, diese Geschichte finde ich nicht lustig. Ich bin zwar kein Jogger, nur eine Spaziergängerin, die es gar nicht gut findet, wenn ihr Personen mit nichtangeleinten Hunden entgegenkommen. Ich renne zwar nicht weg wie der ach so "dumme" Jogger, sondern gehe eher langsamer oder bleibe sogar stehen, weil ich schlicht Angst habe, da mich mal ein großer, nichtangeleinter Hund angesprungen hat. Nein, nicht der Jogger ist dumm ... Und wenn dann noch der Satz kommt: "Der macht nix", dann könnte ich zum HB-Frauchen werden.
Andrea Mey
9.751
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 27.12.2012 um 23:12 Uhr
Rücksicht aufeinander nehmen - d.h. Hunde evtl. anleinen, da viele Jogger Angst haben und nicht einschätzen können ob ein Hund nix macht oder nicht -
und vor allem Jogger sollten endlich ihre Ohrstöpsel herausnehmen damit sie ihr Umfeld besser wahrnehmen und auch mitbekommen ob sich von hinten evtl. ein Radfahrer nähert ob mit oder ohne Hund - mit ein wenig Rücksicht könnte das doch klappen, oder?
Nicole Freeman
7.234
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2012 um 07:42 Uhr
Als Hundehalter kann ich nur sagen ,, immer mit der nicht so tollen reaktion des entgegenkommenden rechnen . sei es mensch oder tier. In Angst oder Panik reagiert der netteste mit unmut oder geht zur verteidigung ueber. sie hatte glueck das der jogger kein pfefferspray benutzt hat um die bellenden hunde die ihn stellten ab zu wehren ! Wie viele sagen der macht nix und dann passiert es doch. Sorry aber dumm war der jogger in seiner angst nicht. Wenn ich aus der ferne etwas auf mich zukommen sehe was ich und mein hund nicht als freundlich einstufen kann nehme ich ihn vorsichtshalber an die leine. wenn es ein freundlicher, nicht aengstlicher mensch odr hund ist kommt die leine wieder ab.
Brigitte Matuschek
709
Brigitte Matuschek aus Gießen schrieb am 28.12.2012 um 09:38 Uhr
Zu diesem Thema könnte ich seitenlange Beiträge schreiben,weil ich da nicht nur als Hundebesitzer,sondern auch als Freitzeitreiterin meine Erfahrungen machen musste.Mit freilaufenden Hunden sowie mit Joggern die wie aus dem Nichts plötzlich neber dem Pferd aus dem Wald hüpfen.Jeder denkt der Wald oder das Feld sind persönliches Eigentum,leider.Ich versuche mich da devensiv zu verhalten auch wenns manchmal schwer fällt.Da hilft nur Aufklärung zum Thema Flucht-bzw.Raubtier.Die meissten Jogger reagieren nach einer kurzen Ansprache sehr verständnissvoll,spätestens wenn sie mal einem ungehaltenen 20-jährigen Hafflingerwallach in die Augen schauen lässt.
Ingrid Wittich
18.894
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 28.12.2012 um 12:47 Uhr
Also ich meine, auch wenn der Entgegenkommende als freundlich eingestuft werden kann, sollte man seinen Hund anleinen. Mir ist mal einer mit nicht angeleintem Hund entgegengekommen und als ich "freundlich" sein wollte und das Tier ansprach, wurde mir gesagt, ich solle vorsichtig sein. Ja, Himmel noch mal, dann soll er den Hund gefälligst an die Leine nehmen!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 28.12.2012 um 17:31 Uhr
Liebe Frau Wittich, möglicherweise ist Ihnen meine Ironie in der Wahl der Worte entgangen. Ich fand diese Geschichte auch alles andere als lustig.
Allerdings stellt sich hier die Frage, wenn der Jogger Angst gehabt hätte, warum hat er das nicht wie alle anderen unsicheren Jogger das auch tun, der Frau mitgeteilt ?
Warum lässt er frohen Mutes die Frau den Weg frei machen und ihre Hunde zu sich rufen um sie absitzen zu lassen, um dann OHNE GRUND direkt vor der Frau kehrt zu machen ? Hätte er das nicht schon vorher oder hinterher machen können ?
Hunde, die nicht abrufbar sind, gehören an die Leine. Aber Hunde, die recht gut gehorchen und verträglich mit Menschen und Joggern sind, können meiner Meinung nach frei laufen, wo es gestattet ist.

Das Dumme war, dass der Jogger (in meinen Augen dumm, auch hinsichtlich der Worte, die er von sich gab) genau vor der Nase der Hunde diese elegante Kehrtwendung vollbrachte und damit das eingetretene Dilemma provozierte. Schade, dass die Hunde durch diese Aktion wieder eine Negativerfahrung gemacht haben.
Das bedeutet für Hundebesitzer immer wieder neu zu trainieren. Dank den nicht mitdenkenden Joggern.
Ingrid Wittich
18.894
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 28.12.2012 um 18:20 Uhr
Die Ironie ist mir keineswegs entgangen. Darum sage ich jetzt, natürlich auch voller Ironie: Ach, mein Gott, die armen Hunde!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2012 um 18:35 Uhr
Gegenseitige Rücksichtnahme sollte selbstverständlich sein. Ich bin vor Jahren mit meinen Hunden im Kinzenbacher Wald spazieren gegangen. Ich lasse grundsätzlich keine Hunde im Wald frei. Sie waren beide an einer Laufleine. Zwei Jogger kamen mir entgegen. Mitten auf dem Weg, neben einander. Ich ging zur Seite, blieb stehen ,meine Hunde standen neben mir, völlig uninteressiert an den Joggern. Keiner der Jogger war bereit, einen Schritt zur Seite zu machen. Sie fingen sofort an zu pöpeln- Scheißköter.....
Der eine zog im laufen eine Dose Pfefferspay und zielte damit auf meinen Hund. Ich konnte sie ihm aus der Hand schlagen, so nahe lief er an uns vorbei. Er benahm sich mir gegenüber so bedrohlich, dass der Hund das tat, was ein guter Hund in einer Gefahrensituation macht. Er stellte sich zwischen mich und den Jogger. Hätte er die Hand gegen mich erhoben, der Hund hätte gebissen. Wäre er dann ein guter oder böser Hund gewesen? Es gibt rücksichtslose Jogger, Radfahrer, Reiter und Hundebesitzer. Ich kenne Jenny, sie ist ein friedliebender Mensch. Jenny, ich weiß, was Du meinst. Aber es kommt nicht so richtig rüber für Menschen, die Dich nicht kennen.
Ingrid Wittich
18.894
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 28.12.2012 um 18:42 Uhr
Ich will es ja gerne verstehen, aber manche Hundebesitzer hier in Mücke, speziell in Merlau, machen es einem sehr schwer. Ich bin nur eine harmlose Spaziergängerin und habe auch kein Pfefferspray in der Tasche. Ich will nur ohne Angst in der Natur rumlaufen können. Nicht mal rennen oder radfahren. Letzteres kommt bei freilaufenden Hunden auch nicht gut an.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2012 um 19:15 Uhr
Ingrid, ich stimme Dir zu. Unfähige Menschen haben unberechenbare Hunde. Kein Mensch darf von einem Hund verletzt werden. Wir sollten aber bedenken, dass auch in der heutigen Zeit der high tec der Hund ein unersetzbarer Helfer bei Katastrophen ist. Der Nutzen der Hunde für die Menschen ist um ein vielfaches höher als die Gefahr, die von ihm ausgehen kann. Es muss verhindert werden, dass ungeeignete und rücksichtslose Menschen Hunde halten dürfen. Von diesen Menschen geht die Gefahr aus, denn sie setzen ihre Hunde ein, um andere Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 28.12.2012 um 21:18 Uhr
Es handelt sich lediglich um eine dumme Geschichte zu einem Thema, das nie ein Ende finden wird :-)
Natürlich hat sich die Frau sehr über diesen dummen Jogger geärgert, weil er ein Verhalten bei ihren Hunden hervor gerufen hat, das seit ewigen Zeiten kontinuierlich wegtrainiert wurde.
Manche Jogger laufen offensichtlich ohne Kopf. Zu dumm.
Nicole Freeman
7.234
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 05:40 Uhr
das pfefferspray wird leider von vielen aengstlichen menschen einfach ohne echte bedrohung eingesetzt . fuer menschen schon eine koerperverletzung, wie viel schlimmer muss das fuer eine hundenase sein.
es wird immer wieder menschen geben die mit hunden nichts anfangen koennen und die sich dann auch ,, falsch ,, verhalten. haende hochreissen und laut rufen damit ein hund weg laeuft funktioniert bei einem fluchttier wie pferd aber der hund sieht es als auffoerderung zum spiel. es ist die unwissenheit gegen die der verantwortungsbewusste hundehalter angehen muss. ich erkenne aber nicht von weitem ob der mensch der da kommt sich hundgerecht verhalten wird. also hund an die leine bis das klar ist. es gibt auch viele die hunde moegen , sich aber keinen zulegen weil sie zu wenig zeit fuer das tier haetten. die haben dann auch nichts gegen einen freilaufenden hund den man auch mal anfassen kann. Dumm ist es auch wenn eltern ihre kinder vor tieren aengstigen. woher sollen die kinder dann ein gutes ein tollerantes verhaeltnis zu hunden bekommen. aber auch das gegenteilige ,, oh ist der suess,, kann fuer einen hund zum stressfaktor werden. mein fleckenmonster z.b. wird durch ein gefaehrlich wirkendes halti und ein schwarzes halzband mit nietenbesatz vor kleinen kuschelmonstern beschuetzt. nur weil er ein dalmatiener ist bedeutet das nicht gleich das er ein hund aus dem disney film ist. wenn er nicht in der tierarztpraxis ist versucht er jeden zu begruessen und zu knuddeln aber er ist und bleibt ein hund! um mein tier vor unvernuenftigen menschen zu schuetzen leine ich eben an und kontrolliere die situation bevor ich ihn beschmusen lasse.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 29.12.2012 um 06:31 Uhr
Also erstens ist das (Mit-)Führen von Pfefferspray und Reizgas außerhalb eines umfriedeten Grundstücks ein Verstoß gegen das Waffengesetz.

Zweitens gehören alle Hunde, die nicht unter allen Umständen sicher auf ihren Halter/Hundeführer hören (und das dürften mindestens um die 95% sein) außerhalb von hundesicher eingezäunten Grundstücken immer an die Leine. Wieviele Kinder müssen noch tot gebissen werden, bis sich da was tut? Der Einwand "Aber der braucht doch Auslauf..." ist mit einem (eigenen) großen Grundstück zu beantworten... wenn man das nicht hat, sollte man sich keinen Hund zulegen, der Auslauf braucht. Es gibt auch Hunderassen, denen reicht ein Spaziergang an der Leine

Drittens: Die Äußerung "Der tut nix!" und "Der will nur spielen!" zeugt von völlig fehlender Eignung eines Hundeführers.

Viertens sollte der Umgang mit Haustieren im allgemeinen und mit Hunden im besonderen von Kindern möglichst früh geübt werden. Früher auf dem Dorf lernte man das so nebenbei und mehr als ein paar Kratzer handelte man sich selten ein. Heute sind wir und unsere Kinder so von der Natur entwöhnt, dass dieser Umgang beim Aufwachsen nicht mehr automatisch mit erlernt wird.

Zum Glück gibt es eine Menge verantwortungsbewusste Hundehalter, die darauf achten, dass ihr Hund nicht zu einem Problem für andere Menschen wird und die sich nicht darüber amüsieren, wie ihre beiden Hunde einen Jogger stellen und dann so wie ich es lese noch nicht mal in der Lage sind, diese beiden nicht hörenden Tiere in kürzester Zeit an die Leine zu nehmen und sich statt dessen lieber hier in einem Artikel darüber auslassen, wie doof doch Jogger sind. Irgendwie fehlt mir da jetzt jedes Verständnis dafür.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 11:36 Uhr
Hallo Frau Schepp, hier möchte ich gerne antworten, Sei Jahrtausenden begleitet der Hund den Menschen ohne Leine. Ohne Hunde würden heute noch die wenigen Naturvölker Mühe haben, Nahrung zu beschaffen. Sie haben sog. Pariahunde, die niemals einen Menschen angreifen würden, obwohl sie nicht gefüttert werden und ihre Nahrung selbst beschaffen müssen. Ohne unsere Rettungs- und Suchhunde, Hunde beim Zoll und Polizei, hätten wir ein Problem. Von ihrer sozialen Funktion wollen wir hier gar nicht sprechen. Die Nutzen der Hunde betragen ca. 90 %, Unfälle mit Hunden 10 %, wobei die wirklich schweren Unfälle mit Hunden verschwindend gering sind. Aber jeglicher Angriff eines Hunde auf Menschen oder andere Tiere ist ein Angriff zuviel. Um das zu verhindern, muss man bei den Haltern ansetzen. Viel zu viele unfähige Menschen halten Hunde. Eine Qual für die Hunde und eine Gefahr für die Umwelt. Unsinnige Verordnungen sind erlassen worden, die nichts gebracht haben. Der Staat ist nicht in der Lage vor Anschaffung eines Hundes Verordnungen zu erlassen, wer keinen Hund halten darf.
Keiner käme auf die Idee, Autos abzuschaffen, weil schwere Unfälle passieren mit oft tödlichem Ausgang. Wir schaffen auch keine Waffen ab, die nur zu dem Zweck dienen zu töten. Auch ein Messer kann man zu einer Waffe umfunktionieren. Hunde müssen und können auch frei laufen, wenn sie abrufbar sind und sozial verträglich. Und andere Hunde brauchen wir nicht. Geprüft werden müssen die Züchter und die Halter. Denn das Verhalten eines Hundes ist das Ergebnis seines Züchters und Halters.
Liebe Frau Schepp, einem Hund, dem man soziale Kontakte und sein Bewegungsbedürfnis nimmt, wird erst zu einem unberechenbaren Tier. Ich habe seit 1977 Tausende von Hunden vermittelt. Mir ist kein Fall bekannt, wo es zu einem gefährlichen Vorfall kam.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 29.12.2012 um 15:20 Uhr
Trotz aller Schimpfe, die hier auf Frau Burger niedergeht. Ich fand die Ironie in ihrer Geschichte köstlich. Stimme aber auch Ingrid zu, dass Hunde an die Leine gehören, da es viele Menschen gibt, die negative Erfahrungen mit Hunden gemacht haben. Aber man sollte immer bedenken, der Hund ist das, was der Mensch aus ihm macht.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 29.12.2012 um 16:21 Uhr
Sag ich doch, es gibt sie doch, die bösen Hunde.
Hunde gehören an die Leine, wann immer und wo immer, ganz egal. Das Tier lebt mit uns Menschen und hat keine Rechte. Natürlich nicht. Denn der Mensch ist die Krönung der Schöpfung.
Dumme Jogger gehören meiner Meinung nach auch an die Leine. Ich kann nicht verstehen, warum immer, aber auch immer nur auf die HUndehalter geschimpft wird, ganz egal wie hirnlos sich ein Mensch benimmt. Genau. Der Mensch und auch der dumme Jogger, hat an nichts Schuld. Sein Verhalten ist immer korrekt im Zusammenleben mit anderen Menschen. Natürlich sind immer Hundehalter mit ihren Hunden die Bösen.
Und Toleranz ung gegenseitige Rücksichtnahme, auch solchen schlechten Menschen wie Hundehaltern gegenüber, brauchen wir hier nicht. Nein. Hunde immer an die Leine, am besten noch eingesperrt.

Werte Frau Schepp, ich bin ein friedlicher Mensch, der immer versucht, einen goldenen Mittelweg zu finden und immer für jeden Verständnis aufbringt. Der Mensch ist nicht alleine auf der Welt !!

Wäre ich böse veranlagt, liebe Frau Schepp, dann würde ich Ihnen mal wünschen, dass Sie sich im Wald verlaufen und verletzen. Und dann würde ich Ihnen wünschen, dass man nach Ihnen sucht. Und genau DANN wünsche ich Ihnen einen Rettungshunde, der immer an der Leine läuft.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 29.12.2012 um 17:37 Uhr
Nein, das Problem sind immer die Halter! Es ist schon ein Unterschied, ob ein ausgebildeter Rettungshundeführer mit seinem Hund unterwegs ist oder sie mit ihren beiden Hunden auf ihrem Spaziergang.

Wenn Sie ihre Hunde nicht im Griff haben - und in der Geschichte scheinen Sie ja auch noch stolz darauf zu sein, dann sind Sie das Problem und nicht ihre Hunde.

Ein ausgebildeter Rettungshund würde das nicht machen und wenn würde es sein Rettungshundeführer wirksam zu unterbinden wissen.

Und nein, nicht jeder Mensch muss mit Hunden gut Freund sein und sich im Umgang mit ihnen auskennen... auch Jogger nicht.

Wie wäre es, wenn Sie mal bei einem Rettungsdienst anfragen, ob und wie man sich zur Rettungshundeführerin ausbilden lassen kann.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 29.12.2012 um 18:05 Uhr
Frau Schepp, Sie scheinen ja mächtig bescheid zu wissen. Ich bin beeindruckt. Aber warum schreiben Sie von mir und meinen Hunden ?
Nein, nicht jeder muss mit Hunden können (zum Glück) aber auch die Frau mit ihren Hunden muss nicht mit jedem können.
Rücksicht ist einfach unerlässlich ! Ganz egal, wie Sie, Frau Schepp, zu Hunden stehen. Aber auch Jogger sind nicht alleine auf der Welt und haben Rücksicht zu nehmen. Und dumme Jogger erst recht.
Offensichtlich haben die Hunde der Frau dem Jogger ja nichts gemacht, weder angesprungen noch an der Hose gezerrt. Wer sich hier also daneben benommen hat, ist für mich nach wie vor fraglich.
Und zum Thema Rettungshunde brauchen Sie mir garantiert nichts erzählen :-)))
Desweiteren kann ich mich nicht daran erinnern, hier fehlendes Verständnis für einen IHRER Beiträge geäußert zu haben.
Sie müssen das hier nicht lesen, genauso wenig wie ich Ihre Beiträge lesen muss.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 19:44 Uhr
Bitte nicht streiten. In Ruhe diskutieren. Zu meiner Zeit als Vorsitzende im TSV Giessen hatten wir einen sog. Stammtisch. Es wurden viele Themen behandelt rund um die Tiere. Jeder war willkommen, auch und gerade Menschen, denen Tiere gleichgültig waren oder die sich bedroht fühlen. Man muss miteinander reden und einen gemeinsamen Weg finden. Vielleicht sollte man überlegen, wie das Team der Tieroase schon intern besprochen hat, wieder einen Stammtisch ins Leben zu rufen. Themen gibt es genug. Nur wenn wir bereit ist, in Ruhe dem anderen zuzuhören und Vertändnis für dessen Sorgen aufbringen, können wir Probleme minimieren oder sogar lösen.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 29.12.2012 um 22:47 Uhr
Liebe Ilse, wir haben doch gar keine Probleme, zu denen wir nach Lösungen suchen :-) Aber ich danke Dir für Dein Einlenken :-)
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2012 um 23:02 Uhr
Ich meinte die Probleme, die Menschen mit Hunden haben.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 29.12.2012 um 23:39 Uhr
Menschen, die ein Problem an sich mit Hunden haben, werden sicher nicht interessiert sein, sie werden ablehnen. Mir fällt es sehr schwer, Menschen, die kein Herz und kein Verständnis für Tiere haben, zu einem Zugang zu den Tieren zu verhelfen. Entweder das Herz ist offen für die Tierwelt und damit auch die Toleranz, oder aber der Mensch ist verschlossen und wird vielleciht nie im Leben erfahren, welches Glück er verpasst.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 30.12.2012 um 15:26 Uhr
Also zwischen Toleranz für die Tierwelt und Toleranz für die Tierhalter und deren Verhalten ist schon noch ein Unterschied.

Die Tiere können erst mal nichts dafür und wenn die Halterin ihr eigenes Verhalten und das ihrer Tiere auch noch so stolz hinausposaunt... dann zieh ich halt schon so meine eigenen Schlüsse.

Gut wenn ich Ihnen nix über Rettungshunde erzählen muss... dann können sie ja ihre Hunde entsprechend ausbilden... und sich gleich mit. Dann brauchen sich Jogger auch nicht mehr vor Ihnen und ihren Hunden zu fürchten.

Das Recht, das sie für sich und ihre Hunde in Anspruch nehmen, nämlich unbelästigt spazieren zu gehen, sollten sie den Joggern auch einräumen - auch wenn sie nicht mit denen können...
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 31.12.2012 um 11:53 Uhr
Frau Schepp, Sie werden mir jetzt zu persönlich und greifen mich an. Das wird mir zu dumm, solche Menschen meide ich in meinem Leben, weil sie keine Bereicherung darstellen.
Sie wissen von nichts mit wem Sie es hier zu tun haben und ich stelle hiermit jegliches Wort an Sie ein.
Kurt Wirth
1.116
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 01.01.2013 um 23:11 Uhr
Viele Argumente zu diesem Thema sind bereits angeführt worden. Dennoch will ich mich auch noch dazu äußern, vor allem, weil die "Tierliebe" m.E. doch etwas zu pauschal mit "Hundeliebe" in Verbindung gebracht wurde.

Die Tierwelt insgesamt auf unserer Welt gerät ja immer mehr in Bedrängnis. Aus Umweltbelastungsgründen (Tiere werden schlicht vergiftet), wegen Rodungen von Waldgebieten, wegen Überfischung und Überjagung usw. usf. Darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren, daß dem Einhalt geboten werden muß.

Dann gibt es die reinen Nutztiere, seit Jahrtausenden domestiziert, hauptsächlich um den Menschen Nahrung zu liefern. Die Mehrheit der deutschen Kühe sieht in ihrem Leben nie eine Wiese und die Sonne. Den Schweinen und Hühnern wird in zähen Diskussionen ihr Lebensraum nach Quadratzentimetern zugemessen. Ich glaube darüber brauchen wir auch nicht zu diskutieren, daß dies mit Tierliebe nichts zu tun hat.

Weiterhin gibt es dann die Jagdtiere. Rehe, Hirsche, Wildschweine u.ä. Da erhebt sich schon die Frage: Haben die sich in ihrem natürlichen Umfeld entwickelt oder werden die erst hochgepäppelt, um dann abgeknallt zu werden.

Hunde, Katzen, Kanarienvögel etc. sind fast so alt wie die Menschen. Dennoch sind es keine Kreaturen, die die Natur entwickelt hat. Ohne den Menschen wären sie nicht lebensfähig. Anders herum gesagt: Der Mensch hegt und pflegt sie, um sich daran zu ergötzen. Also das ist vielleicht etwas zu schroff formuliert. Selbstverständlich haben sie oft eine nützliche, soziale Funktion. Als Ersatz für den/die verlorene(n) Partner(in) oder das nicht eingetroffene Kind. Auch die (prozentual gesehen) sicher seltenen Fälle von Suchhunden und Blindenhunden sind zu würdigen.

Gerade mit den letztgenannten habe ich für meine Person nur die besten Begegnungen in Erinnerung. Aber ansonsten, von den knapp kniehohen Hunden mal ganz abgesehen, habe ich im Lauf meines Lebens eine große Distanz zu diesen entwickelt und zu ihren Herrchen und Frauchen ebenso. Ich empfinde es als Zumutung, von mir Hundepsychologiekurse oder Hundeführerscheine zu erwarten, nur um mich in der Natur frei und ungestört bewegen zu können. Nun wurde ja in vielen Gebieten, die gerne von Spaziergängern und Wanderern aufgesucht werden, ohnehin ein Leinenzwang verordnet. Doch hält sich meiner Einschätzung nach nur die Hälfte der Hundebesitzer daran. Oft halten sie die Leine schön in der Hand, der Hund tollt mit demjenigen des gerade entgegengekommenen Besitzers eines anderen munter durch die Gegend und die beiden Hundebesitzer sind im Gespräch vertieft und vergessen alle Welt um sich herum. Andere haben die heutzutage "lange Leine" in der Rolle dem Hund angelegt, denken aber nicht daran, daß die 20 m nicht nur nach vorn und hinten reichen, sondern auch nach der Seite und im Vorbeigehen der Weg nur anderthalb Meter breit ist.

Nach meinem persönlichen Erleben (beim Skilanglauf wuselte sich mal ein Schäferhund zwischen meine Beine und die Stöcke und ich hatte nach dem Sturz seine Schnauze dicht am Hals, als die Besitzer mit herzhaftem Lachen den Hund von mir wegholten) würde ich feststellen: Die Hunde und Hundebesitzer geniessen in unserem Lande die größtmögliche Freiheit, die es nur geben kann, manchmal auf Kosten der anderen Menschen.
102
Julius Epstein aus Gießen schrieb am 01.01.2013 um 23:57 Uhr
Sehr treffend, Herr Wirth. Viele Hundebesitzer haben den Blick für andere Menschen und wie die Hunde auf sie wirken verloren. Es geht ja nicht nur drum gebissen zu werden, wer mag es schon von Hunden mit der Schnauze berührt zu werden? Wer selbst keinen Hund hat empfindet seine Kleidung danach als verunreinigt.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.01.2013 um 00:44 Uhr
Es ist wie in allen Bereichen des Lebens. Die meisten Menschen gehen anständig durchs Leben und fallen nicht auf. Die meisten Hunde und ihre Halter sind das auch. Sie haben durch Erziehung und vernünftigen Umgang mit ihren Hunden eine soziales Tier. Diese Hunde fallen natürlich auch nicht auf. Sie benehmen sich so, wie es sich gehört- unauffällig. Für Ärger sorgen die Halter, deren Hund sein verlängerter Arm ist. Aufbrausende und unangenehme Menschen haben ebensolche Hunde. Wer kennt nicht die ältere , mürrische Dame, oft noch mit Pelzmantel, mit einem keifenden Hundezwerg auf dem Arm. Darüber kann man vielleicht noch lachen oder den Kopf schütteln. Die Hunde geraten in Ungnade, weil wenige Halter sich nicht benehmen können und die "Welt" für sich beanspruchen. Mit Rücksichtnahme kommen Jogger, Fahrradfahrer, Reiter und Hundehalter prima zusammen aus. Die Wege sind breit genug, sodass es nicht zu Zusammenstößen kommen muss.
Im übrigen hat Herr Wirth mir aus der Seele gesprochen. Der Umgang mit sog. Nutztieren und deren Lebensraum nimmt bedenkliche Formen an. Der Frevel mit unserer Natur ist für uns alle lebensbedrohlich.
Bitte Herr Epstein, ein bißchen Verständnis auch für die Hunde. Wenn Sie von einem Hund nach einem Unglück mit der Schnauze berührt werden, weil er sie rechtzeitig gefunden hat, dann sind Sie sicher anderer Meinung. Verunreinigt ist oftmals unsere tägliche Nahrung- das sieht man leider nicht.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 02.01.2013 um 13:10 Uhr
Nach meinem Empfinden geht nichts ohne Toleranz und Rücksichtnahme.
Und das für alle Seiten. Wir leben nun mal alle hier zusammen und teilen unseren Lebensraum, da geht es nicht ohne Kompromisse.
Auch ich finde Hundehalter, die ihre Hunde unbekümmert frei laufen lassen, weil sie ja ihren Auslauf brauchen, egoistisch, verantwortungsfrei und nicht fähig, weiter zu denken.
Wenn es die Gegebenheiten zulassen, können Hunde, die abrufbar sind, auch ohne Leine laufen.
Ich jedoch bin aber der Meinung, dass meine Hunde zu MIR gehören, ich habe mich für eine Leben mit Hunden entschieden, und nicht ein mir entgegenkommender Jogger, Fußgänger, Radfahrer usw.
Von daher ist es für mich ein Selbstverständlichkeit, dass meine Hunde andere Menschen, Tiere, Eigentümer nicht belästigen oder schädigen.
Aus diesem Grund ist es für mein eigenes Hunde-Mensch-Team ganz normal, dass wir anderen Menschen nicht im Wege sind und gehen zur Seite. Ein jeder hat ein Recht, sich frei und angstlos zu bewegen. Dafür habe ich als Hundehalter Sorge zu tragen ( im Übrigen finde ich, gilt das auch für alle anderen Tierhalter und Eltern).
Die Frau mit ihren Hunden tat genau das.

Wenn es dann zu einer unglücklichen Begegnung kommt, in der der Entgegenkommende, der nach eigenen Aussagen selbt Hundebesitzer ist, sich unüberlegt und unvorteilhaft verhält und damit eine Kette von Reaktionen auslöst, dann ist das echt dumm gelaufen.

Zum Glück hatte die oben erwähnte Frau ihre Hunde alsbald wieder bei sich und angeleint, dennoch bleibt für jeden Beteiligten ein Raum für Überlegungen übrig, was er selbst falsch gemacht hat und es bleibt ein Jedem überlassen darüber nachzudenken, was man in Zukunft besser machen könnte.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 02.01.2013 um 14:41 Uhr
So langsam entwickelt sich die Angelegenheit zur "unendlichen Geschichte". Wenn jeder ein wenig Rücksicht nimmt auf den anderen, wären solche Dialoge überflüssig. Aber ich habe den Eindruck, dass die rücksichtslosen Menschen immer mehr zunehmen. Das fängt doch im Kleinen schon an. Wir sollten alle an uns ein wenig arbeiten und rücksichtsvoll auf den anderen zugehen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 02.01.2013 um 17:03 Uhr
Die Hunde können nix dafür und der Jogger auch ned... da wird es wohl an der Mondphase gelegen haben...

Ja dann...
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 02.01.2013 um 18:24 Uhr
Liebe Frau Weber,
genau deswegen habe ich dieses Ereignis mal hier geschrieben, in einer fraglichen Wortwahl sicher. Aber das war schon ein wenig beabsichtigt und sollte natürlich zur Diskussion anregen :-)
Dabei wollte ich gar kein Urteil über eine Schuldfrage fällen, sondern habe das einfach mal als eine Begebenheit geschildert.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 02.01.2013 um 19:53 Uhr
Tja, liebe Jenny Burger, aber der Eine oder Andere hat es wohl in den falschen Hals bekommen. Schade eigentlich.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 02.01.2013 um 19:59 Uhr
Sowas passiert und ist menschlich.
Anton Stotschi
12
Anton Stotschi aus Staufenberg schrieb am 04.01.2013 um 21:04 Uhr
Also ICH find die Geschichte sehr ammüsant.
Ich selbst bin Bäcker und jahrzehntelang von Haus zu Haus gefahren und habe etliche hundert Hunde erlebt.
MIR haben sie ALLE, bis auf einen, "zu füßen gelegen", weil ich nicht, wie der "arme Jogger", falsch reagiert habe, sondern einfach, aber GANZ bestimmt, auf sie zugegangen bin und mit ihnen, in notfalls herrischem Ton, geredet habe.
Der Hund ist ein Herdentier, es akzeptiert NUR Ranghöhere und stellt die niedrigen.
Genau DAS was es, was Frau Burger ammüsiert haben mag, und sie auf den "dummen" gekommen sein mag.
Aber wie dem auch sei... Wer draußen, alleine, oder mit Rad, Pferd oder auch Hund unterwegs ist, der sollte doch MEHR Rücksicht walten lassen.
Die Hundehalter, bitte ANLEINEN (nur den Hund?), die Jogger vieleicht wirklich mal die Stöpsel aus den Ohren, damit sie ihre Umwelt auch wahrnehmen können, die Radfahrer... eine ganz besondere Spezies... mal über Beleuchtung UND Klingel nachdenken, na ja und die Reiter sollten doch bitte auf Ihren Wegen bleiben.
Ich denke DANN brauche solche Geschichten NICHT zu passieren.
Fairness ist Coolness!!!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 05.01.2013 um 19:40 Uhr
Danke, Herr Stotschi :-)
Wiltrud Rabenau
162
Wiltrud Rabenau aus Lich schrieb am 06.01.2013 um 13:16 Uhr
Diese Geschichte begann wie ein Märchen und endete wie eins: Das Märchen von den drei freilaufenden, vom ihrem Frauchen nicht komplett beherrschten Hunden, die von einem ängstlich daher kommenden Jogger „provoziert“ wurden. Allen Spaziergängern und Joggern stellen sich bei dem Gedanken die Haare zu Berge, drei freilaufenden Hunden zu begegnen und diesen ohne Schutz- und Abwehrmöglichkeit ausgeliefert zu sein. Dieses Märchen können Sie nur all denen erzählen, die noch nie von frei laufenden Hunden namens „Der macht doch nichts!“ angebellt, angesprungen, verfolgt oder vielleicht sogar gebissen wurden. Dass man neuerdings sogar durch seine zu recht zurückhaltende und abstoppende Haltung einen ach so lieben Hund, in diesem Fall sogar mehrere, „provozieren“ kann und somit als noch der Dumme und der Böse hingestellt wird, ist der Gipfel der Unverständlichkeit. Hunde müssen an die Leine genommen werden und erst recht, wenn Spaziergänger und Jogger ihren Weg kreuzen!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 06.01.2013 um 15:10 Uhr
Werte Frau Rabenau,

haben SIe denn wirklich den geschriebenen Beitrag richtig gelesen ?
Da ist keine Rede von einem ängstlichen Jogger und schon gar nicht davon, dass drei Hunde auf ihn zugelaufen seien.
Der Jogger war in keinster Weise zurückhaltend, sondern ganz relaxed und sicher und hat genau gesehen, dass die Frau ihre Hunde zu sich rief und absitzen lassen und anleinen wollte.
Ich habe die Situation ziemlich genau beobachtet.
Die Hunde nahmen von dem näherkommenden Jogger gar keine Notiz und wurden erst auf ihn aufmerksam, als sie zu ihrer Besitzerin kommen mussten, da die Hunde nämlich an ganz anderer Stelle mit Schnuffeln beschäftigt waren.
Ingrid Wittich
18.894
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 06.01.2013 um 15:41 Uhr
Es wäre gut, wenn man hören/lesen könnte, wie der "dumme" Jogger sein Erlebnis darstellt.
Gunther Haschker
125
Gunther Haschker aus Pohlheim schrieb am 07.01.2013 um 07:22 Uhr
Wie ignorant muss man eigentlich sein, um sich über einen anderen Menschen lustig zu machen, der sich (zurecht) nicht über das Verhalten einer Hundebesitzerin und ihrer Tiere sicher sein kann. Kurze Frage: wäre die Geschichte ebenso lustig, wenn der Jogger ein Kind gewesen wäre?
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 07.01.2013 um 12:32 Uhr
Tausende von Joggern begegenen täglich tausenden von Hunden. Wann hört man etwas von Unfällen? Ich betone, jeder Unfall wäre ein Unfall zuviel. Dennoch hier die Hunde als Monster unfähiger Halter hinzustellen, halte ich für maßlos übertrieben. Ich habe seit fast 50 Jahren Hunde. Ich begegene täglich Joggern und anderen Hundehaltern. Konfliktsituationen habe ich noch nie gesehen. Rüpel kann es überall geben, denn viele Fahrradfahrer und Autofahrer bringen Spaziergänger viel mehr in Gefahr. Wieviele Autos befahren verbotene Wege und pöpeln die Spaziergänger noch an, dass sie nicht sie sich nicht blitzschnell in Sicherheit bringen. Wie oft war ich schon von oben bis unten nass, wenn Biker, Motorradfahrer und Autos durch die Pfützen preschten- ohne jegliche Rücksicht. Also bitte nicht alles so dramatisieren. Gegenseitige Angriffe haben noch nie geholfen!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 07.01.2013 um 20:05 Uhr
Werter Herr Haschker,

nein, die Geschichte wäre eine völlig andere gewesen, wenn es statt dem Jogger ein Kind gewesen wäre. Kinder sind Kinder und können ihr Tun und Handeln noch nciht absehen, sie haben keine Lebenserfahrung und können eine Situation nicht einschätzen. Dies allerdings dürfte man von einem erwachsenen Jogger dürfen.
Aus eigener Erfahrung weiß icha ber, dass sich Kinder Hunden gegenüber viel unbeschwerter verhalten als so mancher Erwachsener. Kinder haben meist von Natur aus keine Angst vor Hunden.

Ich finde den Austausch zum Teil interessant, zum Teil auch zu persönlich und unsachlich. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass die Frau ausreichend und adäquat gehandelt hatte und selbst in Bedrängnis geraten ist, weil dieser so erfahrene Jogger einfach unvorhersehbar und nicht einkalkulierbar gehandelt hat. Ich finde nach wie vor nicht, dass allein die Frau die "Böse" ist.
Mir selbst ist solch ein Joggerverhalten noch nie im Leben begegnet und ich finde es einfach ungewöhnlich.
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 09.07.2013 um 14:36 Uhr
Der Jogger klingt nach einem schwer gestörten Mensch. Wieso hüpft er denn in einer Pfütze herum?!
Nadine Custer
221
Nadine Custer aus Pohlheim schrieb am 09.12.2013 um 19:13 Uhr
na, zu dem Teil mit den Kindern würde ich aber mal heftig widersprechen. Wenn Kinder Angst haben, dann richtig (und laut und schnell). Gerade Kinder, die nicht mit Hunden aufwachsen, haben meisten Angst vor ihnen. Hunde haben zu hören - oder gehören an die Leine. Meine Meinung (als zweifacher Hundebesitzer mit Respekt vor anderen). Ich will nicht verantwortlich sein für Verletzungen wie Stolpern bei von Panik davon rennenden. Egal ob Kinder, Erwachsene, Jogger oder Radfahrer. Wenn mein Hund bei Fuss zu laufen hat, tut er dies. Bevor das nicht klappte, war unser treuer Begleiter die Schleppleine.
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 09.12.2013 um 22:26 Uhr
Aber man muss doch auch im Alltag ausprobieren, ob es auch mit dem bei Fuß klappt.
Wenn Hunde auf dem Hundeübungsplatz parieren, heißt es noch lange nicht, dass sie dann auch draußen im Wald immer hören.
Das sind alles ganz normale Lernprozesse und wenn man nicht hysterisch mit dem Thema umgeht, dann kann man auch mal verzeihen, wenn ein Hund ein wenig umherrennt. Das sollte eigentlich was ganz normales sein und da hilft auch kein Kontrollzwang.
In den meisten Ländern dieser Welt ist es ganz normal, dass Hunde wild umherstreunern. Darauf kann man sich doch einstellen.
Viele Menschen wären außerhalb des so reglementierten kontrollierten Deutschlands gar nicht überlebensfähig.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.12.2013 um 22:38 Uhr
Wenn alle Menschen sich so verhielten wie unsere Hunde, gäbe es keine Kriege auf der Welt.
Es wird geredet und geredet. Und alle hier möchten doch , dass Hunde gehorchen und Menschen nicht hysterisch reagieren. Ein Hund ist ein Lebewesen und kein Computer. Situationen werden mißverstanden, von Menschen und von Hunden. Warum daraus so ein Drama machen? Es ist die Zeit nicht wert, denn es ist doch gar nicht geschehen.
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 09.12.2013 um 22:44 Uhr
Hunde sind keine Computer - ich glaube das fasst es ganz gut zusammen.
Mal rennt ein Hund weg, mal bockt ein Kind - das ganz normale Leben!
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.12.2013 um 10:01 Uhr
Richtig Alex! Was richten denn die Menschen auf unserer Erde alles an? Ein Hund soll gehorchen, aber wir haben auch kein Recht, ein Tier zu knechten! Einem Hund muss zugestanden werden, auch einmal zu toben und zu rennen, ohne den Menschen "Rechenschaft" ablegen zu müssen. Je mehr Freiraum man einem Hund läßt, umso freundlicher und umgänglicher ist er. Je mehr Zwang und Druck man auf einen Hund ausübt, umso unsicherer und damit unberechenbarer wird er. Aber es ist doch auch nicht zu viel verlangt, wenn ein Mensch, der entweder Angst vor Hunden hat oder keinen Kontkat möchte, den Hundehalter bittet, sein Tier anzuleinen, bis er vorbei gegangen ist. Mit ein bißchen Rücksichtnahme ist für uns alle Platz!
Nadine Custer
221
Nadine Custer aus Pohlheim schrieb am 11.12.2013 um 19:09 Uhr
Nein, das sehe ich überhaupt nicht so. es gibt durchaus Menschen, die regelrecht Panik vor Hunden haben. Warum muss ich anderen diese Situationen zumuten? Wenn ich mir angucke, wie viele Hunde ständig weglaufen, überfahren werden,.... dann frage ich mich doch: warum lasse ich meinen Hund von der Leine, wenn er nicht hört? Bei jedem zweiten Spaziergang begegnen uns Leute, die nicht in der Lage sind ihren Hund zurück zurufen. Da kann man nur den Kopf schütteln. Das hat nichts mit knechten zu tun. Vielmehr dem Allgemeinwohl von Mensch und Tier beiderseits. Wie soll ein vor Hunden Angst habender Mensch denn den Halter bitten, diesen an die Leine zu nehmen, wenn dieser sich hunderte Meter entfernt aufhält? Panische Menschen fangen an zu schreien und laufen weg......
Nadine Custer
221
Nadine Custer aus Pohlheim schrieb am 11.12.2013 um 19:18 Uhr
Ich rede hier auch nicht von umherrennenden, sondern auf einen zu gerannt kommenden Hund/Hunden! Schon zig Mal gesehen. Herrchen pfiff aus hunderten Metern....Hund interessierts nicht die Bohne. Solche intoleranten und verantwortungslosen Menschen sollten sich mal ernsthaft überlegen ob sie nicht besser bei einem Hamster geblieben wären.
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 11.12.2013 um 22:40 Uhr
Aber ein Hund ist eben ein Lebewesen mit einem eigenen Kopf und keine Maschine, die zu funktionieren hat.
Ein Hund hört tausend mal und dann hört eben einmal nicht. Das ist doch normal - soll jetzt die Konsequenz sein, dass man den Hund niemals Freiheit spüren lassen soll?
Die Tatsache, dass manche Menschen panisch reagieren mag sein, aber das läßt doch auf eine Phobie schließen und solche Ängste kann man behandeln lassen. Weshalb soll sich die ganze Welt verbiegen, um den Phobien von einigen wenigen gerecht zu werden?
Es gibt schließlich auch Menschen, die haben Phobien vor Clowns - soll man deswegen den Zirkus abschaffen?
Ein gesunder Respekt vor Hunden ist normal, auch ich fühle mich in der Gegenwart von grimmig schauenden Hunden unwohl.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem gesunden Respekt und in Panik davon laufen.
Und die panische Reaktion gehört eben behandelt!
Frau Toth hat übrigens Recht, dass Hunde, denen man Freiraum lässt ausgeglichener sind.
Ich kann mich noch erinnern wie damals am Bodensee die Stimmung bei den Hundehaltern war. Die hatten immer so viel Angst vor Kontrollverlust, das heißt einer eventuellen Rangelei zwischen Hunden, dass sie mich schon immer aus einer Entfernung von 50 Meter mit einem kläffenden, zerrenden Hund an der Leine fragten: "Isch es ä Männle oder ä Weible?"
Alle Hunde schienen in gewissen Konstellationen Probleme zu haben.
Während ich in Aberdeen, Schottland meinen kleinen Jack-Russell Terrier immer frei am Strand wild mit anderen Hunden hab herumtollen lassen.
Interessanterweise musste dort niemand checken welches Geschlecht mein Hund hatte.
Es war einfach eine Wonne zu sehen wie diese bunten Rudel umhertobten!
Übrigens habe ich noch nie einen überfahrenen Hund gesehen im Gegensatz zu Katzen!
Vielleicht sollte man Katzen zu ihrem eigenen Schutz an die Leine nehmen.
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Herzlichst, Ihr(e) Jenny Burger

von:  Jenny Burger

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Jenny Burger
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