Buseck | In der Zeit von Samstag 08:00 bis Sonntag 16:00 drangen bislang unbekannte Täter auf ein Grundstück in Buseck Beuern ein und trieben dort ihr Unwesen. In perfekter und detailierter Kleinarbeit wurden dort an 2 Sträuchern die reifen Johannisbeeren unerlaubt entwendet. Die Tat wurde so akribisch verübt, dass sie zunächst den Bestohlenen nicht auffiel. Die Beeren wurden einzeln entwendet, die Rispen ließen der oder die Täter fein säuberlich am Tatort zurück.
Unter dringendem Tatverdacht steht eine Bande osteuropäischer Herkunft, deren Anführer aus der Slowakei stammt.
Ein Foto des gesuchten Täters ist beigefügt.
Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, ist eine Belohnung in Form einer Johannisbeertorte ausgesetzt.
Tatort
Hauptverdächtiger
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Ich fand das gar nicht lustig ;) Ich hatte mich so auf die reifen Johannisbeeren gefreut, die Sträucher sind noch ganz klein, es waren rote und weiße.
Der Täter konnte kurz darauf festgenommen werden, er wurde auf frischer Tat ertappt und konnte dingfest gemacht werden.
Nun wartet er auf seine Anklage. Zu erwarten ist ein mehrstündiges Gartenverbot , bislang wurde zunächst eine einstweilige Verfügung erlassen, dass der Beschuldigte sich den Sträuchern nicht näher als 5m nähern darf.
Nachdem er ja ganz offensichtlich auch Reue zeigt, oder warum sonst hat er sich unter dem Stuhl verkrochen, reicht der Entzug von Leckerli sicher aus, denn die hat er sich ja schon in Form von Johannisbeeren mehr als reichlich einverleibt.
Hoffentlich hat der Täter keinen Durchfall bekommen. Ihm haben die Beeren ja offenichtlich auch geschmeckt. Und für nächstes Jahr bessere Vorsorge treffen. - Aber schön, so eine Geschichte zum Schmunzeln.
Oh ja, das kenne ich. Eine meiner Pudelhündinnen ist auch ganz vernarrt in Obst - vor allem Südfrüchte. Aber Johannesbeeren hat sie noch nie abgepflückt.
Am besten dieses Jahr noch mehr von den Sträuchern pflanzen, so dass für Mensch immer genug übrig bleibt, selbst dann wenn die Bande, trotz aller Resozialisierungsmaßnahmen, immer wieder rückfällig wird! ;-)
Gerade die organisierten Banden aus Osteuropa sind trotz Resozialisierung sehr stark rückfallgefährdet. Und je mehr Wert ich anpflanze, umso größer ist die Gefahr einer erneuten Straftat.
Der Haupttäter ist noch jung und vorher noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Bevor der junge Täter wieder i die Slowakei ausgewiese wird, denke ich, hat auch er eine zweite Chance verdient. Oder ?
Apfel, Birne und Co. sollen sie ja auch ab und zu in Maßen bekommen - wer sie mag.
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