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Johanniter-Stift in Buseck eingeweiht

Meermann gratuliert Reinl zur Mitgliedschaft
Meermann gratuliert Reinl zur Mitgliedschaft
Buseck | Während einer Feierstunde ist am vergangenen Freitag der neue Johanniter-Stift am Burghofpark in Buseck eingeweiht worden. Nach einer musikalischen Darbietung von Rita Yakowlewa (Violine) und Judith Benz (Violoncello) von der Musikschule Buseck begrüßte Einrichtungsleiter Michael Sommerlad die Gäste und Heimbewohner und bedankte sich bei allen mitwirkenden für die Unterstützung des Projektes „Johanniter-Stift Buseck“. Das Bauvolumen dieses Projektes betrug insgesamt rund 10 Millionen Euro. Es entstanden 86 vollstationäre Pflegeplätze und 10 barrierefreie Wohnungen.

Ruth Moser-Weikert, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Johanniter-Sozialdienste GmbH, lobte in ihrer Rede Sommerlad und sein Team für ihr überdurchschnittliches Engagement bei der Entstehung des Hauses.
Oliver Meermann, Mitglied des Regionalvorstandes Gießen der Johanniter-Unfall-Hilfe bedankte sich in seiner Rede bei den anwesenden Pressevertretern für die langjährige und faire Berichterstattung. Besonders aber bedankte er sich bei Landrat Willi Marx und dessen Verwaltung für deren partnerschaftliche und faire Beratung, sowie bei Busecks Bürgermeister Erhard Reinl. Dieser habe Lösungen geschaffen, wo es eigentlich gar keine gab. Und dieser Einsatz wurde mit einer Überraschung belohnt: Er ernannte Reinl dafür zum Ehrenmitglied der Johanniter-Unfallhilfe.

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Peter Kaimer, Mitglied des Landesvorstandes Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Saar Johanniter-Unfall-Hilfe, lobte die Angebotsvielfalt für sicheres und gesundes Wohnen im Alter. "In Buseck wurde ein Umfeld geschaffen, in dem sich die Menschen wohl fühlen können", betonte er. Außerdem bedankte er sich bei der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ für eine Spende von 277.000 Euro.

Bürgermeister Reinl erklärte, dass die Gemeinde auf das Haus der Johanniter stolz sei. Es wurde in bester Lage, am Südhang, errichtet und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Schloss, zum Kulturzentrum sowie dem Ortskern. Abschließend bedankte er sich bei allen Parlamentariern für die Hilfe bei der Umsetzung des Projektes und überreichte Sommerlad das Wappen der Gemeinde Buseck.

Willi Marx, Landrat des Landkreises Gießen bezeichnete das Haus als eine Einrichtung mit hohem Anspruch und unterstrich den Wunsch, dass die Bewohnern des Hauses eine gute Versorgung und Pflege erhalten sollten. Baron Gunthram Schenck zu Schweinsberg, Kommendator der Subkommende Marburg-Gießen-Wetzlar, hob die Bedeutung des Johanniter-Ordens hervor und überreichte Sommerlad ein Altartuch.

Alle Mitwirkenden des Bauprojektes auf einen Blick
Alle Mitwirkenden des Bauprojektes auf einen Blick
Nach der Segnung durch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Buseck bedankte sich die stellvertretende Bürgermeisterin der Partnerstadt Mölln (Oberösterreich) Heidi Mittebauer für die Einladung, gratulierte zur Erstellung des Stifts und wünschte den Mitarbeitern des Hauses alles Gute für die Zukunft. Abschließend überreichte sie Sommerlad einen Kalender vom Möllner Fotoclub und die Landeschronik von Österreich.
Ein musikalische Darbietung der Musikschule Buseck beendete die Einweihungsfeier.

Mit dem Johanniter-Stift Buseck ist ein neuer Ort der Begegnung in Buseck durch die Johanniter geschaffen worden. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und der Gemeinde entstehen hier Angebote für Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Jeder – ob Jung oder Alt – ist herzlich willkommen gemeinsame Zeit mit den Bewohnern zu verbringen. Der offene Mittagstisch bietet für Busecker Senioren die Möglichkeit in Gesellschaft im hauseigenen Restaurant zu essen.

Wohlfühlen und Sicherheit im Alter steht an erster Stelle im Johanniter-Stift Buseck. Für selbständig gebliebene Senioren
Michael Sommerlad, Einrichtungsleitung Johanniter-Stift Buseck, begrüßt die Gäste
Michael Sommerlad, Einrichtungsleitung Johanniter-Stift Buseck, begrüßt die Gäste
werden zehn Stiftswohnungen im Erdgeschoss angeboten, die barrierefrei gebaut und seniorengerecht ausgestattet wurden. Sie verfügen jeweils über eine eigene Terrasse, eine Einbauküche, einer Satellitenempfangsanlage für Rundfunk und Fernsehen, elektrische Jalousien und selbstverständlich auch ein Hausnotrufsystem. Ein Wäscheraum inklusive Maschinen steht zur Verfügung. Die 86 Einzelzimmer der vollstationären Pflege sind freundlich eingerichtet und mit Bad sowie Rufanlage, Telefon- und Fernsehanschluss ausgestattet. Eigenes Mobiliar kann von den Bewohnern gerne mitgebracht werden.

Für alltägliche Fragen und Wünsche stehen die Mitarbeiterinnen der Sozialstation im Erdgeschoss als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Personal kümmert sich um die ambulante Alten- und Krankenpflege in der Region und gewährleistet die hauswirtschaftliche Versorgung. Weitere Leistungen wie ein umfangreiches Freizeit- und Betreuungsprogramm, zusätzliche Mahlzeiten und eine Grundversorgung im Krankheitsfall können von den Bewohnern des Johanniterstifts in Anspruch genommen werden. Regelmäßige Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten bieten den Bewohnern Möglichkeiten des Miteinanders und Abwechslung im Alltag. Für dementiell Erkrankte werden spezielle Betreuungsmöglichkeiten angeboten.

Ruth Moser-Weikert, Geschäftsführerin Johanniter-Sozialdienste gemeinnützige GmbH, bei ihrer Rede
Ruth Moser-Weikert, Geschäftsführerin Johanniter-Sozialdienste gemeinnützige GmbH, bei ihrer Rede
Bei den 86 vollstationären Pflegeplätzen handelt es sich ausschließlich um Einzelzimmer mit je 22,5 Quadratmetern Wohnfläche und separatem Badbereich, die 10 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen bieten je 50 Quadratmeter Platz; zwei Zimmer mit Bad und kleinem Kochbereich (eine Terrasse und elektrische Rollläden gehören ebenso zum Standard, wie ein Hausnotrufsystem), Friseur, Restaurant, Mehrzweckräume, sowie über ambulante Alten- und Krankenpflege in der Region, hauswirtschaftliche Versorgung.

Die Johanniter-Sozialdienste gemeinnützige GmbH, mit Sitz in Stuttgart, ist Betriebsträgerin von stationären Pflegeeinrichtungen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Gesellschaft ist Teil der karitativen, evangelischen Hilfsorganisation „Die Johanniter“ mit Sitz in Berlin, deren Leitgedanke die christliche Nächstenliebe die Grundlage ihres Schaffens darstellt.

Meermann gratuliert Reinl zur Mitgliedschaft
Alle Mitwirkenden des Bauprojektes auf einen Blick
Michael Sommerlad, Einrichtungsleitung Johanniter-Stift Buseck, begrüßt die Gäste
Ruth Moser-Weikert, Geschäftsführerin Johanniter-Sozialdienste gemeinnützige GmbH, bei ihrer Rede
Oliver Meermann, Mitglied des Regionalvorstandes Giessen Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., bei seiner Rede
Meermann ernennt Bürgermeister Reinl zum Mitglied der Johanniter
Peter Kaimer, Mitglied des Landesvorstandes Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Saar Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., bei seiner Rede
Erhard Reinl, Bürgermeister der Gemeinde Buseck, bei seiner Rede
Reinl überreicht Sommerlad das Wappen der Gemeinde Buseck
Willi Marx, Landrat des Landkreises Gießen, bei seiner Rede
Marx überreicht Sommerlad einen "Merkzettel" in Form einer Kreidetafel
Baron Gunthram Schenck zu Schweinsberg, Kommendator der Subkommende Marburg-Gießen-Wetzlar, bei seiner Rede
Baron Gunthram Schenck zu Schweinsberg überreicht Sommerlad ein Altartuch für die Kapelle
Überraschend unter den Gästen: MDL Thorsten Schäfer-Gümbel (r.)
Vertreterin der evang. Kirchengemeinden in Buseck segnet das Haus
Vertreter der kath. Kirchengemeinden in Buseck beim segnen des Hauses
Vertreter der evang. Kirchengemeinden in Buseck segnet das Haus
Die stellvertr. Bürgermeisterin Heidi Mittebauer von der Partnerstadt Mölln (Oberösterreich) bei ihrer Rede
Bürgermeisterin Heidi Mittebauer überreicht Sommerlad die Landeschronik Österreichs und einen Kalender des Möllner Fotoclubs.
Abschlussfoto mit allen Mitwirkenden

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von:  Jürgen Seifert

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