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400 Euro für ambulanten Kinderhospizdienst in Gießen

von Jutta Skrocham 02.04.20121384 mal gelesen8 Kommentare
Übergabe des symbolischen Spendenschecks (Foto W. Terhürne).
Übergabe des symbolischen Spendenschecks (Foto W. Terhürne).
Buseck | Am Stammtisch der Gießener 50er Vereinigung 41/91 Herren übergab der Vorsitzende Walter Döring einen Spendenscheck in Höhe von 400,00 Euro an Frau Heidi Bachmann vom ambulanten Kinderhospizdienst.
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Vereinigung und dem 70. Geburtstag ihrer Mitglieder wurde bei der Jubiläumsfeier im letzten Jahr von jedem ein kleiner Obulus entrichtet. So kam der Betrag zustande. Gemeinsam entschied man sich, diesen Betrrag dem ambulanten Kinderhospizdienst zukommen zu lassen. Die Freude darüber steht Frau Bachmann und auch Herrn Döring ins Gesicht geschrieben.
Frau Bachmann informierte die Anwesenden über die Arbeit des Kinderhospizdienstes.
Dieser bietet Familien, in denen Kinder tödlich verlaufende Krankheiten haben, Begleitung und Hilfe. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter kümmern sich in Gesprächen, mit Fahrdiensten und weiteren Aktivitäten um die Eltern und Geschwister. Dies ist für die Familien kostenfrei, weshalb der Kinderhospizdienst auch auf Spenden angewiesen ist.
Die Ausführungen sind den Mitgliedern sehr nahe gegangen, um so mehr waren sie danach überzeugt, dass ihre Spende an die richtige Stelle gegangen ist.

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Kommentare zum Beitrag

Uli Kraft
2.185
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 12:31 Uhr
Ich suche verzweifelt nach dem 'Gefällt mir'-Button ;-)
Birgit Hofmann-Scharf
10.120
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 13:48 Uhr
Auch eine sehr sinnvolle und schöne Art,
sich zum Geburtstag Geldgeschenke zu wünschen
um es dann den "41er- Fünfziger Damen" nachzumachen.

Wenn ich an die Arbeit und Emmotionen der Mitarbeiter des Kinderhospitzdienst und vorallem an die Familienangehörigen der Kleinen denke - wahnsinnig, was der Mensch doch so aushalten kann ( m uss )
Ingrid Wittich
20.169
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 02.04.2012 um 14:12 Uhr
Der Gefällt-Mir-Button fehlt mir auch. Eine wirklich gute Aktion.
Birgit Hofmann-Scharf
10.120
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 14:33 Uhr
Den 41er Herren : Entschuldigung !!!
( Danke Frau Stapf )
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 15:41 Uhr
Nun - heute will ich mal den Meckerer geben (muss doch sein ... oder .... ;-) ....)!

Bei allem bürgerlichen Engagement für Dinge des Allgemeinwohles - und sei es auch noch so sinnvoll - bleibt bei mir öfters ein fader Beigeschmack.

Ist das nicht Aufgabe der öffentlichen Hand? Zahlen wir denn nicht genug direkte und / oder indirekte Steuern? Müssen wir denn immer wieder für das Versagen der Politik in die eigene Tasche greifen? ( ... und solche Fragen mehr ....)

Klar, nicht sammeln ist auch falsch. Deswegen mein Kompomissvorschlag. Macht es nicht Sinn z.B. die Stadtverordneten zu bitten von ihrem übigen Sälar ein paar Euros abzugeben und mit zu spenden? Damit der Betrag verdoppelt werden könnte müßten die knapp 60 Damen und Herren lediglich knapp 7 Euro dazu geben. Das sind keine zwei Gläser Bier oder Wein in der Gaststätte nach der Sitzung. Auf die kann mal verzichtet werden. Das sollte doch drin sein ......!
Birgit Hofmann-Scharf
10.120
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 16:09 Uhr
Lieber Martin Wagner,
gutes Rechenbeispiel, guter Gedanke,

aber EUR 7,00 o.ä. für soziale Zwecke ist wohl nicht absetztbar,

es sei denn, es kämen noch so einige Nullen dazu.

Ein Bier zu vergönnen, nach dem Ärger mit den ungehorsamen (Wut)-Bürger, das ist aber nicht nett.
Jutta Skroch
12.971
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.04.2012 um 23:21 Uhr
Hallo Martin,
dein Beispiel hat leider einen Schönheitsfehler. Wenn du mal alle Spenden, die im Laufe eines Jahres für Gießener Institutionen zusammenkommen, addierst, dann käme eine Summe zusammen, die mit Sicherheit auch das Salär unserer Stadtverordneten sprengen würde.
Christine Weber
7.419
Christine Weber aus Mücke schrieb am 03.04.2012 um 18:20 Uhr
Egal, ob die Politiker versagt haben oder nicht - Ich finde es eine gute Idee, diese Sammlung für das Kinderhospiz. Wenn ich an die armen Würmchen denke, die darin aufgenommen werden - da versagt doch jeder Ärger oder jede Wut über die Politiker.
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