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Die Przewalski-Pferde sind da.

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Buseck | Die Przewalski-Pferde sind heute ausgewildert worden. Leider relativ spät am Abend, sodass meine Fotos bestenfalls dokumentarischen Wert haben. Deshalb auch nur das Jüngste, aber auch das Zickigste, denn sie wollte partout nicht zu den anderen. Die hielten sich aber sehr weit hinten auf und in Anbetracht des nicht mehr vorhandenen Lichtes habe ich darauf verzichtet, bis zu denen zu laufen. Denn das Gelände hinter der Hohen Warte ist riesig.

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Einige der Pferdeflüsterer
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Auch ausgebreitete Arme halfen nicht weiter
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Sie trabt, wo sie will
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kommt auch mal bis an den Zaun, der ist doppelt und innen natürlich auch elektrisch abgesichert.
kommt auch mal bis an... 
Das Gelände erkunden macht Spaß, und die Zweibeiner, die hänge ich ganz lässig ab.
Das Gelände erkunden... 

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
9.166
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.03.2012 um 07:42 Uhr
oh wie schoen. da wird wohl jede menge besuch auf der hohen warte geben
Ilse Toth
35.753
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.03.2012 um 12:03 Uhr
Der Sinn der Auswilderung ist die Vorbereitung auf ein völlig selbstständiges Leben in ihrer Heimat , voraussichtlich Kasachstan. In Giessen sollen sie lernen, selbstständig Futter und Wasser zu finden und mit Hitze, Kälte und Nässe zurecht zu kommen. Da sie eine Unterart unserer Hauspferde sind, bekommen ihnen auch keine Leckerchen wie Möhren, Äpfel oder gar Zuckerstückchen. Sie dürfen sich nicht an Menschen gewöhnen. Ich hoffe, dass dies von allen respektiert wird, damit sie einmal "frei wie der Wind" in der Steppe zurecht kommen.
Jutta Skroch
13.047
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 28.03.2012 um 13:33 Uhr
Ich bin auch mal gespannt, wie sich das entwickelt, leider kennt die Unvernunft mancher Menschen keine Grenzen.
Ich befürchte, dass sich trotz der vielen HInweisschilder zum Fütterungsverbot, einige sich nicht abhalten lassen werden.
Dr. Tim Mattern
640
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 28.03.2012 um 21:50 Uhr
Vor allem ist das eine ruhige Ecke des Naturschutzgebietes, daher ist auch aus diesem Grund "Besuch" nicht so sehr erwünscht.

Wie 4 Pferdchen allerdings 22 ha offen halten sollen, ist mir völlig schleierhaft. Man bräuchte mindestens 1 halbe Großvieheinheit pro Hektar unter Ganzjahresbeweidung, um hier einen Effekt auf die Biotoppflege zu erreichen...
Ilse Toth
35.753
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.03.2012 um 22:22 Uhr
Verstanden habe ich auch nicht, warum zu der Stutenherde kein Hengst kommt. Die nächste Generation hätte nach meiner Auffassung viel mehr Chancen mit Erfolg in der Heimat ausgewildert zu werden. Zootiere sind nicht "wild" sondern von Geburt an betreut.
Nicole Freeman
9.166
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 29.03.2012 um 07:27 Uhr
es sind nur stuten?? dann verstehe ich das auch nicht. das sind dann doch ganz andere bedingungen wie bei den duelmener wildpferden. wie viele sind denn eine halbe grossvieheinheit?
Dr. Tim Mattern
640
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 29.03.2012 um 20:39 Uhr
@ Frau Toth: Weil die keine hochträchtigen Stuten oder Stuten mit Fohlen per Flugzeug verschicken wollen
@ Frau Freeman: Eine Milchkuh entspricht etwa einer GVE, bei diesen kleinen Pferdchen würde ich tippen, dass eines so 0,6-0,7 GVE entspricht. Im Klartext müssten eigentlich mindestens 11 Pferde die Fläche beweiden!
Ilse Toth
35.753
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.03.2012 um 22:56 Uhr
Hallo Herr Mattern, ich habe mich unklar ausgedrückt, sorry. Ich meinte, dass es nach meiner Auffassung mehr Sinn macht, die Nachzuchten nach Trennung von ihren Müttern nach Russland zu verschicken. Diese Tiere wären auf der Hohen Warte schon jeglicher Witterung ausgesetzt, kennen keinen Stall und hätten kaum Kontakt zu Menschen. Aber das gäbe wahrscheinlich genetische Probleme. Es könnten nur die Stuten auf die Reise geschickt werden. Und was dann mit den jungen Hengsten? Alles sehr schwierig.
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von:  Jutta Skroch

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Jutta Skroch
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