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Tschüss Bogenbrückchen

Buseck | Wer jetzt in die Wieseckaue will, muss einen großen Bogen machen. Die Bogenbrücke über den Schwanenteich wurde schon abgerissen. Der Ganter hat mittlerweile auch das Weite gesucht.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
25.230
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 14.03.2012 um 19:50 Uhr
Es ist zum Heulen!
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 14.03.2012 um 23:34 Uhr
ja ganz schlimm! Aber wer möchte da noch spazieren gehen, da sieht es doch aus wie nach einer Naturkatastrophe!
Andrea Mey
6.418
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 14.03.2012 um 23:58 Uhr
Das tut mir in der Seele weh!
Das schöne Bogenbrückchen...weg ist es!
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.03.2012 um 00:08 Uhr
Fährbetrieb, Drahtseil spannen, Lianen geht ja nicht mehr, Bäume gibt es ja auch keine mehr, außen rum laufen, wer hat noch andere Ideen?
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 15.03.2012 um 06:39 Uhr
Kneipen, schwimmen oder wie Jesus
Birgit Hofmann-Scharf
5.592
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.03.2012 um 08:35 Uhr
Gibt es denn eigentlich keinen Denkmalschutz für Brücken ?
Dieses schöne Bauwerk gehört(e) nach meiner Meinung längst zur Stadtgeschichte Giessen`s,
also "denkmalschutzbedürftig "
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.03.2012 um 08:38 Uhr
Der Schwanenteich selbst ist in Teilen denkmalgeschützt, wrum das Bogenbrückchen und somit auch die Ufer in diesem Bereich nicht dazu gehören, weiß ich auch nicht.
Nach dem Marktplatz muss ja was her, mit dem man sich ein Denkmal setzen kann, koste es, was es wolle.
Jenny Burger
1.187
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 15.03.2012 um 09:50 Uhr
Das Grauen nimmt seinen Lauf.

Ich bin schon seit Wochen nicht dort gewesen und fahre auch nicht mal mehr dran vorbei. Ich kann mir das wirklich nicht antun.
Birgit Hofmann-Scharf
5.592
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.03.2012 um 10:16 Uhr
Ich bin bisher noch gar nicht in der sterbenden Wieseckau gewesen, wo ich meine Jugend verbrachte und auch noch in den letzten Jahren mit meinem alten Mütterchen oft spazieren ging - einfach zu feige, mir diese Bilder live anzuschauen.
Zumal es im hiesigen Forum jede Menge guter Foto`s und Berichte gibt, die aussagekräftig genug sind.

Machtbesessenheit kennt leider keine Grenzen !!
Sehr grausam !!
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.03.2012 um 20:20 Uhr
Frau Hofmann-Scharf,
der ursprüngliche Schwanenteich ging nur bis zum Bogenbrückchen, der Teil zur TH hin, wurde später angelegt und somit auch das Bogenbrückchen. Das erklärt, dass dafür der Denkmalschutz nicht greift. Aber das ist nur eine Vermutung.
Birgit Hofmann-Scharf
5.592
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.03.2012 um 20:49 Uhr
Frau Skroch, danke für Ihre Info und Anregung, diesbezüglich zu "googeln".
Gelandet bin ich u.a. bei der

Tourist-Information Giessen / Parks und Anlagen

und siehe da, unter den angegebenen Links "Schwanenteich" und
" Altschwanenteich" gibt es bereits ( oder zur Zeit ? ) keine Informationstexte mehr.

Was soll das ???????????????
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 16.03.2012 um 08:00 Uhr
Frau Bieden, ich weis nicht ob das Schwachsinn ist wenn man um Dinge trauert an die man sich gewöhnt hat und die jetzt aus Profitgier wegrationalisiert werden. Stellen Sie sich doch mal vor, jemand entfernt Liebgewonnenes vor Ihrer Nase weg!
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 16.03.2012 um 23:39 Uhr
Hallo Frau Bieden,

zum Thema "Schwachsinn" habe ich auch ein Paradebeispiel:

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/60853/landesgartenschau-giessen-der-schwanenteich-ein-frischer-blick-auf-nachhaltigkeit/

aber das ist natürlich ganz was andres ...
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 17.03.2012 um 05:22 Uhr
Interessant auch, was sie sich hier rausgepickt haben, sie wissen genau, dass nicht die Kommentare Gegenstand waren, und in Herrn Holler haben sie ja nun einen Seelenverwandten, denn sie beide melden sich fast nur dann zu Wort, wenn sie dagegen sein können. Da sie sich ja nun auf Herrn Holler beziehen und nicht auf den eigentlichen Artikel, wäre das, was Herr Holler dazu zu sagen hat, demnach auch "Schwachsinn"!!!

Hier geht es aber nicht um abgebrochene Äste, sondern um bis jetzt, laut Fällplan gefällte
122 gesunde Bäume,
33 mit leichten Schäden,
15 mit mittleren Schäden
und nur 7 mit schweren Schäden
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 17.03.2012 um 09:05 Uhr
Sie sehen es richtig, ein Stadtpark ist ein Stadtpark, ein Regenwald ist ein Regenwald und die Tiere die dort leben sind nur Tiere!
Es ist mir klar das sich einige Menschen, nicht über Zerstörungen aufregen oder dagegen kämpfen! Zum Glück denke nicht alle so wie Sie und setzen sich weiter für den Natur-, Tier- und Umweltschutz ein.

Artikel 20 Grundgesetz
Staatsstrukturprinzipien; Widerstandsrecht
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Durch geschönte Berichte wird die Meinung der Mehrheit nicht wirklich gezeigt!
Es werden wohl keine armen Menschen die LaGa besuchen können (wie vielleicht auch gewollt), wenn sie jetzt schon für die Eintrittskarte sparen müssen. Der Aufschlag auf das Semestertiket, zur Finanzierung der LaGa wird auch nicht einfach so hingenommen! Schöne Aussichten für eine angeblich gewollte LaGa! Das sind ja alles Menschen die an Schwachsinn leiden, nach Ihrer Meinung!
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 17.03.2012 um 15:23 Uhr
@ Frau Bieden "Und ein von Menschen angelegter Stadtpark ist für mich ein Stadtpark, kein Heiligtum." Deshalb nicht schützenswert?
"Und nach der Landesgartenschau ist der Park wieder für alle da."
Wahrscheinlich so wie der Botanische Garten!

@ Herr Holler "Trotzdem erschließt sich mir nicht, wieso sie den Art 20 nennen?"
Auch das Unrecht im Kleinen kann zu einem Flächenbrand werden!

Ihre Kommentare, lege ich jetzt auch unter "überdramatisierten Schwachsinn" ab!
Klaus Bäumler
46
Klaus Bäumler aus Gießen schrieb am 17.03.2012 um 23:39 Uhr
Ich lese nun seit geraumer Zeit die Berichte und Kommentare, die insbesondere die Gegner der Landesgartenschau in dieser Online-Zeitung verfassen (abgesehen von einzelnen Befürwortern, die dann meist anstrengend anmutende "Dialoge" führen müssen).

Mir fällt auf, dass es innerhalb der Gegnerschaft eine "Fraktion" gibt, die offenbar alles unverändert lassen will. Jede Veränderung wird von dieser Gruppe als Beleg für das von bloßer Profitgier getriebene, ständige Eingreifen des Menschen geradezu "verteufelt". Jedes Erneuern, jedes Modernisieren gilt als grundlose, sinnlose, ja fast schon als "gewalttätige" Deformation des gewohnten Alten.

Auch einer zweiten "Fraktion" scheint die gleiche Grundhaltung innezuwohnen: jene, wonach jedes Eingreifen (mit Betonung auf "jedes") des Menschen in die Natur für ebenso unzulässig erklärt und mit empörten Proteststürmen begleitet wird. So, als wäre die Umgestaltung des Parks am Gießener Schwanenteich gleichzusetzen mit Urwaldrodungen im Amazonasgebiet.

Dass man Veränderungen doch zumindest differenziert betrachten sollte, dass es sich bei den Veränderungen um tatsächliche Verbesserungen handeln könnte, dass sie die Funktion des Parks deutlich verbessern, seinen Zustand insgesamt aufwerten, die Pflege erleichtern und auch mehr ökologische Qualität erzielen, ihn für uns Menschen und für die Tierebesser machen, scheinen Möglichkeiten zu sein, die aus Sicht dieser Gegner überhaupt nicht in Betracht kommen und der man sich auch grundsätzlich verschließt.

Das ist ein sehr bemerkenswerter Trend unserer Tage: Landauf landab bilden sich Bürgerinitiativen, die erbittert gegen Projekte kämpfen, die eigentlich als unumgänglich gelten. Zusätzliche Stromtrassen, um die Energiewende zu schaffen? Nein! Nicht in meinem Blickfeld. Einen intensiv genutzten Park nach 50 Jahren endlich mal wieder Sanieren und Modernisieren? Nein. Das ist angeblich "Naturfrevel".

Angeblich ist jetzt auch alles "Stuttgart 21". Der "Nein"-Bürger zeigt jetzt den "Oberen", den "Politikern", den "profitgierigen Geschäftemachern" wo der Hammer hängt und stellt sich einfach quer. Mit allen Mitteln. Und er tut es meistens dann, wenn schon viel Zeit vergangen ist, in der ganz viele andere Bürger Beteiligungsangebote genutzt, Anregungen gegeben und auch Kritik formuliert hatten. So kämpft denn am Ende der "Nein"-Bürger voller Stolz einen "heroischen Kampf" gegen den Rest der Welt, pardon: gegen den Rest der Stadt.

Das "Nein" scheint immer mehr zum Prinzip der viel zitierten Bürgerbeteiligung zu werden. Die Politik soll ihre Bürger fragen. Und nachdem sie es getan hat, fühlen sich andere Bürger, die dagegen sind, berufen, alles zu unternehmen, um ihr "Nein" durchzusetzen. Im Zweifelsfall muss alles vor Gericht geprüft werden oder durch eine Volksabstimmung bestätigt werden. So werden Projekte entweder komplett verhindert oder so hinausgezögert, dass sie uns - den Steuerzahler - noch mehr Geld kosten.

Woher kommt das?
Das interessiert mich wirklich. Ich würde es gerne besser verstehen.

Warum dieses erbitterte "Nein"?.
Und warum - wenn man einmal dagegen ist - immer "Nein"? Warum wissen die "Nein"-Bürger ganz genau, wie sehr die Schwäne leiden, warum die Natur heillos zerstört sein soll, warum alles nie mehr gut werden wird?

Und sie, die Gegner, greifen sie nie ein, gestalten Sie nie etwas? Haben Sie nie Gärten besessen, in denen sie Mähen, Schneiden, Umsetzen, Ausmisten, Erneuern, Altes weg machen um Neuem Platz zu schaffen und sogar mal Fällen?

Gerade hier, wo es von erklärten Gegnern der Laga zu wimmeln scheint, erhoffe ich mir erhellende Antworten auf diese Fragen.
Jutta Skroch
8.182
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 18.03.2012 um 00:00 Uhr
Herr Bäumler,

m. E. geht ihr Artikel hier unter. Ich mache Ihnen den Vorschlag, das, was sie hier schreiben, als eigenständigen Artikel zur Diskussion zu stellen.
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 01:28 Uhr
Trollalarm!
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 02:17 Uhr
Troll
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 08:42 Uhr
Hallo Antje, warum führst du hier diesen sinnlosen Kampf? Einigen - hier nehme ich bewußt Herrn Bäumler aus! - geht es doch gar nicht um inhaltliche Diskussionen, du weisst doch selbst wie das mit Trollen ist = selbst "Null-Beiträge"..., ignorieren, dann verlieren sie die Lust von alleine, lediglich Diskussionen kaputt zu machen, kann man doch nicht wirklich ernst nehmen...

Gut, Herr Bäumler, Sie machen ja einen ganz schönen Rundumschlag hier. Wollen Sie sich wirklich anmaßen ein Urteil zu fällen über alle Bürgerinitiativen in Deutschland? Alle seien nur gegen etwas? Ich maße mir das nicht an, so über engagierte Menschen zu urteilen.

Ich will aber davon ausgehen, dass Sie Ihre Frage ernst meinen, warum sollten Sie sich sonst soviel Mühe machen, auch bemühen Sie sich um Sachlichkeit, auch dies finde ich gut, auch wenn ich Ihre Ansichten nicht teile, aber dafür gibt es ja kontrovers geführte Diskussionen:

- die Bürgerinitiativen sind immer nur "dagegen", wie kommen Sie darauf?
= endlich engagieren sich Menschen - keine verbohrten Ökos! - für den Erhalt der Natur, für eine Zukunft der Menschheit, denn sie ist mittlerweile durch größenwahnsige Projekte, ohne Rücksicht auf die Lebensbedingungen der Menschen ernsthaft in Gefahr!
= bleiben wir besser bei der Landesgartenschau ( muss aber nicht sein, wenn Sie möchten können wir auch gerne grundsätzlich weiter diskutieren! ). Die Menschen der BI haben mehrfach, immer wieder, und sehr sachlich dargestellt FÜR was sie sind! Sie sind
- für die Erhaltung des Naherholungsgebietes in der Wieseckaue
- für einen Lebensraum der den Menschen zu gute kommt und nicht einigen Profiteuren und Profilierungssüchigen Politikern
- für die Verwendung von Steuergeldern ( egal ob dies kommunale Gelder oder Landeszuschüsse sind, Steuergelder bleiben Steuergelder ) im Interesse der Bürgerinnen und Bürger = für soziale Zwecke, für die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen

Ja, und deshalb ist die BI gegen diese Landesgartenschau!
Genauso wir z.B. Bürgerinitiativen dann für etliche Sachen streiten wenn sie sich gegen Fluglärm, Bedrohung der Umwelt usw. engagieren.
Dieses Argument "immer nur dagegen", das zieht nirgends, dies ist lediglich das "Argument" derer, die auf Kosten vieler und im Profitinteresse weniger ( richtig, dies ist immer der ausschlaggebende Punkt ) Politik machen und Entscheidungen fällen. Eigentlich, wenn es ernst gemeint wäre, dann sollte doch "unsere" Politiker froh sein, dass immer mehr Menschen selbst aktiv werden, von Politikverdrossenheit keine Spur, die Gefahr besteht jedoch für sie = die PolitikER-Verdrossenheit, die gibt es nach wie vor, sie nimmt sogar ständig zu! Und wer von Bürgerbeteiligung nur in Wahlkampfzeiten schwafelt, und sich hinterher noch über das Engagement von Menschen lustig macht ( Zitat eines Gießener Politikers = das hohe Haus steht immer noch über einem Bürgerentscheid ), der sollte sich nicht wundern, dass immer mehr fordern = "Direkte Demokratie"

Herr Bäumler, ich nehme Sie ernst, deshalb meine ausführliche Antwort!
es genügt meines Erachtens jedoch nicht, hier Menschen z.B. einer BI, zu kritisieren, aber nicht auf deren Argumente einzugehen und zu antworten!

Auf eine weitere inhaltliche, sachliche und natürlich auch gerne kontrovers geführte Diskussion... alles andere ist nur "Blabla" und sinnloses Gezeter, wer´s braucht, na ja, ich nicht!
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 16:30 Uhr
Auf was wollen Sie meine Antwort jetzt reduzieren Herr Holz? Verstehe ich nicht! Ein Satz Polemik als Einleitung, ein Satz Behauptung als Schluss, dazwischen Zitate von mir, führen Sie so "ambitionierte" Diskussionen?
Fragen Sie doch mal die Menschen die das Naherholungsgebiet Wieseckaue bisher zur Erholung genutzt haben was sie von der LaGa und der Zerstörung dort jetzt halten.
Fragen Sie doch mal wer verdient an der LaGa und wer zahlt.
Fragen Sie doch die Menschen was Sie unter einem Lebensraum verstehen, bei dem Natur und Mensch im Mittelpunkt stehen.

Ich weiss nicht was Ihr Kommentar bedeuten soll, es finden sich dort weder Fakten zur LaGa noch Gegenargumente zu den Argumenten der BI.

Sie sind nicht so ( ich schreib`s lieber nicht, dann würde ich mich auf das gleiche Niveau begeben ) wie Frau Bieden ( sie sollte sich lieber mal selbstkritisch ihre eigenen kommentare anschauen bevor sie selbstherrlich über Frau Amstein urteilt, die nur darauf reagiert hat ), das braucht man nicht zu beachten, leeres Gezeter, mehr nicht. Aber als anscheinender Befürworter der LaGa haben Sie an Gründen für die LaGa, nur eine Behauptung ohne Belege, nix gebracht. Ich habe keine Ahnung was Sie da als Antwort erwarten Herr Holz, aber das scheint ja typisch hier zu sein: statt Gegenargumente lediglich Behauptungen und Gegenfragen!?
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 16:59 Uhr
Das kann ich noch zehnmal lesen Frau Bieden = kein einziges inhaltliches Argument!
auch hier nochmal = Sie brauchen mir nicht zu antworten, heißen Sie "Holz"? wußte ich gar nicht, Trollkommentare interessieren mich nicht!
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 17:48 Uhr
das sagt die "Richtige"
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 18:43 Uhr
Jetzt wird gedroht, so sind diese Mitmenschen! Jeder darf hier seine Meinung frei äußern! Zum Glück!

Hier noch eine Erklärung:
Ziel eines Trolls ist es, Diskussionen um ihrer selbst willen auszulösen, ohne wirklich am Thema interessiert zu sein, beispielsweise wütende Antworten zu provozieren, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem eine unangenehme Atmosphäre geschaffen wird. Hierbei werden gerne die Diskussionsmethoden der Rabulistik und der Eristik angewandt. Ein typisches Merkmal des trollus internettus meschuggis ist sein selbstherrliches arrogantes bis ignorantes Gebaren. Seinen Mangel an Fachwissen überspielt er in der Hoffnung, sein herrisches Auftreten bewahre ihn vor kritischen Fragen oder gar Widerworten gegen seine Meinung. Forentrolle lassen grundsätzlich keine Meinung ausser der eigenen zu, jeder der es wagt, Forentrollen zu widersprechen, wird glattweg für ahnungslos, ignorant und arrogant erklärt.

Während einige Forentrolle bei derartigen Beiträgen vor allem den Wunsch zur Störung sehen, sehen manche Trolle sich selbst oft als Warnende, die auf gekonnt subtile bis provokante Art auf Missstände hinweisen und etwa ein Forum vor dem Überhandnehmen einer einseitigen Meinungsübermacht bewahren wollen. Der gemeine Forentroll reagiert auf Argumente, die nicht seinem verzerrten Weltbild und seinen egozentrischen Idealen entsprechen, massiv negativ. Sachliche Argumente anderer sind der Gegenwart des trollus nicht würdig.
Wenn der gemeine Forentroll auf widerlegende Argumente stößt, ist es sein Ziel, die Diskussionsteilnehmer zu diskreditieren (Mobbing) und einer sachlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen.
BPB
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 19:14 Uhr
Kenn ich Sie? Ist der Biber wieder heimisch? Ich dachte der ist Ausgestorben!
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 20:48 Uhr
Na gut Herr Holz, das war`s das dann wohl, schade, übrig bleibt wahrscheinlich wirklich nur Herr Bäumler der an einer ernsthaften Diskussion interessiert ist. Was Sie so alles über andere zu wissen scheinen, sagenhaft, nur mit ner Diskussion hat das nix zu tun, die Motivation hier was zu schreiben scheint ne völlig andere zu sein!? Oh, gefährlich, es geht gar nicht um die LaGa, es geht um "Gesinnung(en)" wow, wen wollen Sie denn damit hier beeindrucken?
Klaus Bäumler
46
Klaus Bäumler aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 22:57 Uhr
Herr Walther,
ich beziehe mich auf Ihre Replik weiter oben (18.03.2012 um 08:42 Uhr)

Ich freue mich, dass mein Beitrag als ernsthafter Diskussionsbeitrag verstanden wird.

Ich muss zugeben, dass ich stellenweise leicht überspitzt habe. Das habe ich mir vielleicht bei all der Lektüre heutiger Berichterstattung so angeeignet, weil das Überspitzen heutzutage als "sportlicher" Journalismus durchgeht. Aber Sie haben natürlich recht, dass man nicht alle Bürgerinitiativen über einen Kamm scheren darf. Als Individuum kann man eine bestimmte BI sehr gerechtfertigt finden (z. B. gilt das aus meiner persönlichen Sicht für Stuttgart 21), eine andere dagegen für ungerechtfertigt (das gilt wiederum aus meiner persönlichen Sicht für die Gegnerschaft zur Laga in Gießen).

Sie führen in Ihrem Beitrag aus, wofür die BI stehe. Ich finde darin keinen Widerspruch zu meinen eigenen Positionen, komme aber bei der Beurteilung der Laga zu anderen Schlüssen:

>> "- für die Erhaltung des Naherholungsgebietes in der Wieseckaue"

Die Laga stellt die Erhaltung des Naherholungsgebiets in keinster Weise in Frage, sondern sie dient als Gelegenheit, diesen wertvollen Park endlich (nach über 50 Jahren) zu sanieren und zu modernisieren. Die Wieseckaue bleibt der wichtigste und größte Volkspark Gießens und er wird für die kommenden Jahrzehnte seiner Funktion noch besser gerecht werden.

>> "- für einen Lebensraum der den Menschen zu gute kommt und nicht einigen Profiteuren und Profilierungssüchigen Politikern"

Es ist richtig, dass die Wieseckaue vorübergehend (für ca. 6 Monate) eintrittspflichtig wird, und wenn wir die unmittelbare Vorbereitungsphase mitzählen vielleicht sogar fast ein Jahr lang für den gewohnten Parkbesuch nicht mehr frei zugänglich sein wird. Das ist etwas, worüber man sich nicht freuen muss.
Das Blöde ist aber, dass man eine Laga nur in diesem Gesamtpaket bekommt: die Laga führt zu vielen positiven Effekten und hinterlässt zahlreiche Verbesserungen, die eine Stadt ohne Laga so konzentriert und in vergleichsweise so kurzer Zeit nicht bekommen würde. Dafür muss man aber hinnehmen, dass Eingegriffen wird, Bäume gefällt werden, abgerissen und gebaut wird, umzäunt wird...
Aber: das ist vorübergehend. Danach wird die Allgemeinheit ihren Park wieder zurück bekommen - ohne Zaun und ohne Eintritt. Und insgesamt besser, attraktiver für die Naherholungssuchenden und sogar in bestimmten Details besser für die Natur (z. B. Neupflanzung heimischer Baum und Straucharten, die hiesigen Vögeln und Insekten Nahrung und Brutstätten bieten...).

Ich würde nicht widersprechen, dass mit der Laga auch Geld gemacht wird, wobei ich davon überzeugt bin, dass nicht irgendwelche globalen, multinationalen Konzerne das über uns stülpen, um Reibach zu machen. Nein, ich sehe in einer Laga vielmehr ein lokales und regionale Konjunkturprogramm. Meine diesbezüglichen Gedanken habe ich in einem anderen Diskussionszusammenhang dargelegt:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/63276/laga-wichtiger-als-die-menschen-solidaritaet-mit-den-streikenden-des-oeffentlichen-dienstes/

Also empfinde ich diese Form des realwirtschaftlichen "Profitmachens" als okay, weil sie zu einem großen Teil die heimische Wirtschaft belebt.

>> "- für die Verwendung von Steuergeldern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger = für soziale Zwecke, für die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen"

Dem würde ich ebenfalls zustimmen. Mir persönlich geht es dank langjähriger erfolgreicher Berufstätigkeit, gottlob gut. Aber mir ist es wichtig, dass unsere Gesellschaft Chancengleichheit wahrt und soziale Benachteiligungen bekämpft. Ich komme selber aus ärmsten Verhältnissen und weiß, wovon ich rede.

Nur denke ich gleichzeitig, dass eine Landesgartenschau auch das nicht in Frage stellt, und dass es falsch ist, die Laga gegen andere wichtige und sinnvolle Projekte auszuspielen. Dem werden Sie sicherlich mit Hinweis auf die Schulden widersprechen. Dieses Argument kann man tatsächlich nicht leichtfertig wegwischen. Denn wenn eine überschuldete Stadt sparen muss, dann wird sie aller Voraussicht nach bei den "freiwilligen Ausgaben" sparen. Also werden - so die Befürchtung - vor allem die Ausgaben im Bereich Soziales (oder auch Kultur) gekürzt werden.

Meine Position dazu ist:
Ja, der Schuldenstand unserer Stadt ist durchaus ernst zu nehmen und nichts, über das ich mich leichtfüßig hinwegsetze - übrigens tun das auch die vielen anderen Befürworter der Laga in meinem Bekanntenkreis nicht.

Ich will, dass beides gelingt: Dass die ebenfalls notwendige Sanierung der öffentlichen Grünflächen gemacht werden kann, obwohl der Schuldenstand so ist, wie er ist, und das trotzdem alle anderen Aufgaben der öffentlichen Daseinsfürsorge nicht darunter leiden. Dass sich manche Schulsanierung etwas länger gedulden muss, oder auch andere wichtige Projekte erst ab 2015 wieder Vorfahrt bekommen werden, liegt nahe. Aber sie werden weiter verfolgt werden und nicht völlig vergessen werden. Daran glaube ich und dafür setze ich mich ein.

Übrigens: Auch die Pflege, Sanierung und Modernisierung der Parks ist etwas, was uns Bürgern, gerade den weniger gut Situierten zu Gute kommt. Die reichen Leute brauchen den Schwanenteich nicht, sie haben ihre eigenen Gärten direkt am Haus. Also werden bei einer Laga die Steuergelder, wenn Sie es aus diesem Blickwinkel betrachten, durchaus für die Interessen von uns Bürgern investiert.

Ich habe mich über Monate hinweg recht intensiv mit der Laga beschäftigt, mir viele Informationen beschafft und abgewogen. Ja, die Laga bringt große Herausforderungen und sogar Entbehrungen mit sich. Aber unter dem Strich überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile. Deshalb bin ich - trotz aller Kritikpunkte - zu dem Schluss gekommen: Sie sollte erfolgreich durchgeführt werden. Denn ein Scheitern der Laga wäre für Gießen schlimmer als die Durchführung.
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 23:44 Uhr
Also ich finde ihren ersten Kommentar Frau Bieden zeugt von Respektlosigkeit gegen über Ihren Mitmenschen und deren Gefühlen! Kommen Sie aus Gießen? Sind sie hier aufgewachsen? Waren Sie regelmäßig am Schwanenteich? Sicher nicht, dann würden Sie anders denken! Also denken sie mal drüber nach. Und Frau Skroch hat ihnen das richtige gesagt, sie geben immer nur Contra ohne wirklich mal eigene Beiträge hier bei der GZ einzustellen. Schreibe sie doch z.B. mal Ihre Meinung in einem Artikel oder erzählen sie doch mal in einem eigenen, bebilderten Beitrag, wie sie Gießen sehen. Aber bislang gibt es bie Ihnen seit ihrer Anmeldung hier 2009 nur 43 Kommentare und sonst nichts. Keinen Beitrag, kein Schnappschuss.

> Frau Bieden, ich weis nicht ob das Schwachsinn ist wenn man um Dinge trauert an die man sich gewöhnt hat und die jetzt aus Profitgier wegrationalisiert werden.

Frau Amstein hat völlig recht mit ihrer Einschätzung und ihren Aussagen hier! Es geht hier nicht um die Stadtentenwicklung und die Menschen, es geht darum, dass sich er Fachverband Garten- und Landschaftsbau präsentieren und neue Aufträge gewinnen kann. Es geht um eben den Profit und nicht um den Menschen bzw. seine Bedürfnisse, bei der LaGa.

> Es werden wohl keine armen Menschen die LaGa besuchen können (wie vielleicht auch gewollt), wenn sie jetzt schon für die Eintrittskarte sparen müssen. Der Aufschlag auf das Semestertiket, zur Finanzierung der LaGa wird auch nicht einfach so hingenommen! Schöne Aussichten für eine angeblich gewollte LaGa!

Auch hier muss ich Frau Amstein wieder nur recht geben! Ein nicht gerade kleiner Teil der Menschen wird von diesem Event ausgegrenzt und ich denke das nicht völlig unbewusst.

> Es werden ermässigte Eintrittspreise angeboten, das ist bei anderen Veranstaltungen oder Institutionen ja auch üblich.

Also wenn Sie 13,50 € günstig und für sozial Schwache finanzierbar halten, dann sie sie wohl völlig realitätsfremd!

> Einerseits wird dauernd rumgemosert, die Stadt sei in den Miesen - aber was Geld einbringen kann, darf dann auch nicht sein. Das ist absurd.

Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen Frau Bieden, aber unter dem Strich wird die LaGa deutlich mehr Kosten als sie einbringt und ich denke auch in der Langfristprognose wird das Saldo Zinslasten vs. Einnahmen durch zusätzliche Touristen oder wegen eines "schönen", modernen Parkanlage nach Gießen ziehenden neuen Einwohner negativ sein.

Auf die Trolle Herrn Holz und Herrn Holler gehe ich jetzt nicht ein! Da kann ich mit nur Frau Amstein und Stefan W. anschließen!

Zum Schluss noch zu der Antwort von Stefan W. zu Herrn Bäumler. Ich habe ihm ja schon ausführlich an anderer Stelle geantwortet (http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&source_page=article_list.php&sitenr=1&docid=63534#comment), da er seinen Kommentar mehrfach gepostet hatte. Daher halte ich auch die Idee von Frau Skroch "das, was sie hier schreiben, als eigenständigen Artikel zur Diskussion zu stellen." für sehr gut. Denn so geht Ihr guter Beitrag auch m.E. in der Tat völlig unter.

> Ich will aber davon ausgehen, dass Sie Ihre Frage ernst meinen, warum sollten Sie sich sonst soviel Mühe machen, auch bemühen Sie sich um Sachlichkeit, auch dies finde ich gut, auch wenn ich Ihre Ansichten nicht teile, aber dafür gibt es ja kontrovers geführte Diskussionen.

Ich denke, davon kann man ausgehen, Herr Bäumler scheint in der Tat an einer sachlichen Diskussion interessiert. Nicht so wie manch anderer hier.

> - die Bürgerinitiativen sind immer nur "dagegen", wie kommen Sie darauf?
= endlich engagieren sich Menschen - keine verbohrten Ökos! - für den Erhalt der Natur, für eine Zukunft der Menschheit, denn sie ist mittlerweile durch größenwahnsige Projekte, ohne Rücksicht auf die Lebensbedingungen der Menschen ernsthaft in Gefahr!

Dem kann ich nur zustimmen, es ist immer zu Begrüßen, wenn die Menschen selbst aktiv werden und mitgestalten und mit entscheiden wollen und nicht Andere als ihre Stellvertreter das regeln lassen.

> = bleiben wir besser bei der Landesgartenschau ( muss aber nicht sein, wenn Sie möchten können wir auch gerne grundsätzlich weiter diskutieren! ). Die Menschen der BI haben mehrfach, immer wieder, und sehr sachlich dargestellt FÜR was sie sind! Sie sind
- für die Erhaltung des Naherholungsgebietes in der Wieseckaue
- für einen Lebensraum der den Menschen zu gute kommt und nicht einigen Profiteuren und Profilierungssüchigen Politikern
- für die Verwendung von Steuergeldern ( egal ob dies kommunale Gelder oder Landeszuschüsse sind, Steuergelder bleiben Steuergelder ) im Interesse der Bürgerinnen und Bürger = für soziale Zwecke, für die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen

Genau Stefan, die BI und Ihre Akteure sind und waren nicht einfach nur dagegen. Diese haben ganz klar benannt, was falsch ist und wie es besser sein könnte/muss. Und ich denke Stefan, Du hast die Ziele und Aussagen der BI treffend formuliert.

> Ja, und deshalb ist die BI gegen diese Landesgartenschau!
Genauso wir z.B. Bürgerinitiativen dann für etliche Sachen streiten wenn sie sich gegen Fluglärm, Bedrohung der Umwelt usw. engagieren.

Eben, mache BI kämpft z.B. für eine neue Ortsumgehung, für den Erhalt eines Baudenkmals, oder vieles mehr. Aber sie sind halt immer oder meist konträr zu der Meinung der Regierenden, der Verwaltung und der Mehrheitspolitiker. Und nur deshalb erscheinen sie immer als dagegen.

> Dieses Argument "immer nur dagegen", das zieht nirgends, dies ist lediglich das "Argument" derer, die auf Kosten vieler und im Profitinteresse weniger ( richtig, dies ist immer der ausschlaggebende Punkt ) Politik machen und Entscheidungen fällen.

Genau, das ist ein wichtiger Punkt!

> Eigentlich, wenn es ernst gemeint wäre, dann sollte doch "unsere" Politiker froh sein, dass immer mehr Menschen selbst aktiv werden, von Politikverdrossenheit keine Spur, die Gefahr besteht jedoch für sie = die PolitikER-Verdrossenheit, die gibt es nach wie vor, sie nimmt sogar ständig zu! Und wer von Bürgerbeteiligung nur in Wahlkampfzeiten schwafelt, und sich hinterher noch über das Engagement von Menschen lustig macht ( Zitat eines Gießener Politikers = das hohe Haus steht immer noch über einem Bürgerentscheid ), der sollte sich nicht wundern, dass immer mehr fordern = "Direkte Demokratie"

So sehe ich das auch. Aber das Problem ist ja, im Wahlkampf kann man alles Fordern nur hinterher interessiert eben die meisten Politiker ihr Geschwätz von gestern nicht mehr. Und wenn dann auch noch Bürger an Ihrer Macht rütteln und es wagen ihren Status als absolutes Entscheidungsorgan in Frage zu stellen, kann dann kann das natürlich nicht sein und muss mit allen Mitteln verhindert werden. Dann eben im Zweifelsfalle keinen Bürgerentscheid.

> Herr Bäumler, ich nehme Sie ernst, deshalb meine ausführliche Antwort!
es genügt meines Erachtens jedoch nicht, hier Menschen z.B. einer BI, zu kritisieren, aber nicht auf deren Argumente einzugehen und zu antworten!

Aber viele machen eben nur das. Pauschale Angriffe ohne wirklich auf die einzelnen Konkreten Inhalte des Gegenübers einzugehen. Aber nur so kommt eine sachliche und konstruktive Diskussion zustande, die deswegen nicht weniger kontrovers zu sein braucht..

> Auf eine weitere inhaltliche, sachliche und natürlich auch gerne kontrovers geführte Diskussion...

Darauf hoffe ich, dass sich zukünftig nur noch die an diesem Thread beteiligen, eben auf jenes aus sind und nicht auf das bloßen "Krawall" hier im Forum.
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 19.03.2012 um 00:15 Uhr
Wie ich gerade feststelle, hat Herr Bäumler während des Verfassens meines Beitrages hier geantwortet. :-)

Daher will ich dann auch hierauf antworten.

> Aber Sie haben natürlich recht, dass man nicht alle Bürgerinitiativen über einen Kamm scheren darf. Als Individuum kann man eine bestimmte BI sehr gerechtfertigt finden (z. B. gilt das aus meiner persönlichen Sicht für Stuttgart 21), eine andere dagegen für ungerechtfertigt (das gilt wiederum aus meiner persönlichen Sicht für die Gegnerschaft zur Laga in Gießen).

Wie ich sehe, sind sie ein ernsthafter Mensch, dem es in der Tat um eine absolut sachliche und faire Diskussion geht. Und ich finde es ist eine interessante Aussage, dass sie gegen S21 und für die LaGa sind.

> Sie führen in Ihrem Beitrag aus, wofür die BI stehe. Ich finde darin keinen Widerspruch zu meinen eigenen Positionen, komme aber bei der Beurteilung der Laga zu anderen Schlüssen:
>> "- für die Erhaltung des Naherholungsgebietes in der Wieseckaue"
> Die Laga stellt die Erhaltung des Naherholungsgebiets in keinster Weise in Frage, sondern sie dient als Gelegenheit, diesen wertvollen Park endlich (nach über 50 Jahren) zu sanieren und zu modernisieren. Die Wieseckaue bleibt der wichtigste und größte Volkspark Gießens und er wird für die kommenden Jahrzehnte seiner Funktion noch besser gerecht werden.

Also das weiß ich nicht 100%ig ob es so sein wird. Und wenn man jedes Jahr ein wenig Pflege und kleine behutsame Maßnahmen der Sanierung ergriffen hätte, dann müsste man jetzt nicht tabula rasa machen. Und es wäre deutlich umweltschonender.

>> "- für einen Lebensraum der den Menschen zu gute kommt und nicht einigen Profiteuren und Profilierungssüchigen Politikern"
> Es ist richtig, dass die Wieseckaue vorübergehend (für ca. 6 Monate) eintrittspflichtig wird, und wenn wir die unmittelbare Vorbereitungsphase mitzählen vielleicht sogar fast ein Jahr lang für den gewohnten Parkbesuch nicht mehr frei zugänglich sein wird. Das ist etwas, worüber man sich nicht freuen muss.

Ich denke, dies ist nicht nur kein Anlass zur Freude, sondern ein klar offen auszusprechenden Kritikpunkt!

> Das Blöde ist aber, dass man eine Laga nur in diesem Gesamtpaket bekommt: die Laga führt zu vielen positiven Effekten und hinterlässt zahlreiche Verbesserungen, die eine Stadt ohne Laga so konzentriert und in vergleichsweise so kurzer Zeit nicht bekommen würde.

Das ist leider eine Mär, die mittlerweile widerlegt ist! Durch die LaGa gibt es auch nicht mehr Fördergelder für die wenigen sinnvollen Sachen, die noch gemacht werden (z.B. Bahnhofsvorplatz und Nordstadtbrücke, mehr wüsste ich da aktuell nicht). Es wurde zwar am Anfang behauptet. es gäbe massig zusätzliche Fördergelder aus allen möglichen Töpfen aber da ist schlichtweg falsch! Ich weiß es aus eigener Erfahrung was z.B. die ursprünglich geplante Verlegung des DLRG-Heimes anbelangt.

Dafür muss man aber hinnehmen, dass Eingegriffen wird, Bäume gefällt werden, abgerissen und gebaut wird, umzäunt wird...

> Aber: das ist vorübergehend. Danach wird die Allgemeinheit ihren Park wieder zurück bekommen - ohne Zaun und ohne Eintritt. Und insgesamt besser, attraktiver für die Naherholungssuchenden und sogar in bestimmten Details besser für die Natur (z. B. Neupflanzung heimischer Baum und Straucharten, die hiesigen Vögeln und Insekten Nahrung und Brutstätten bieten...).

Also ich denke bis 2014 werden dort keine Tiere mehr leben, weil es eben keine Brutstätten und geschützten Bereiche mehr gibt. Ob bis sie danach wiederkommen, kann dauern.

> Ich würde nicht widersprechen, dass mit der Laga auch Geld gemacht wird, wobei ich davon überzeugt bin, dass nicht irgendwelche globalen, multinationalen Konzerne das über uns stülpen, um Reibach zu machen. Nein, ich sehe in einer Laga vielmehr ein lokales und regionale Konjunkturprogramm.

Das wäre es, wenn die Stadt sagen wir 90% der Kosten finanziert bekäme. Aber es sind gerade einmal 10% oder noch weniger.
Der einzige der daran Verdient sind die Landschaftsplaner (die nicht aus der Region kommen) und der entsprechende handwerkliche Fachverband für Garten- und Landschaftsbau.

> Also empfinde ich diese Form des realwirtschaftlichen "Profitmachens" als okay, weil sie zu einem großen Teil die heimische Wirtschaft belebt.

Naja, die werden kurzfristig was verdienen. Aber nicht auf Dauer. Und hinterher hat die Stadt dann gar kein Geld mehr, überhaupt irgendwelche Aufträge zu vergeben.

>> "- für die Verwendung von Steuergeldern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger = für soziale Zwecke, für die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen"
> Dem würde ich ebenfalls zustimmen.

Das freut mich zu hören.

> Mir persönlich geht es dank langjähriger erfolgreicher Berufstätigkeit, gottlob gut. Aber mir ist es wichtig, dass unsere Gesellschaft Chancengleichheit wahrt und soziale Benachteiligungen bekämpft. Ich komme selber aus ärmsten Verhältnissen und weiß, wovon ich rede.

Finde ich gut, dass Ihnen Ihre Herkunft bewusst ist und sie noch an ihre alte "Klasse" denken. Aber genau dann müsste sie es doch zum Himmel schreiend empören, dass eie große Masse der Bevölkerung von der LaGa ausgegrenzt wird mit den horrenden Preisen und dem Bauzaun.

> Nur denke ich gleichzeitig, dass eine Landesgartenschau auch das nicht in Frage stellt, und dass es falsch ist, die Laga gegen andere wichtige und sinnvolle Projekte auszuspielen. Dem werden Sie sicherlich mit Hinweis auf die Schulden widersprechen. Dieses Argument kann man tatsächlich nicht leichtfertig wegwischen. Denn wenn eine überschuldete Stadt sparen muss, dann wird sie aller Voraussicht nach bei den "freiwilligen Ausgaben" sparen. Also werden - so die Befürchtung - vor allem die Ausgaben im Bereich Soziales (oder auch Kultur) gekürzt werden.

Sie haben es erkannt. :-) Dort "muss" dann gespart werden. Und bei den Investitionen, z.B. in Bildungseinrichtungen oder der Straßeninfrastruktur.

> Meine Position dazu ist:
Ja, der Schuldenstand unserer Stadt ist durchaus ernst zu nehmen und nichts, über das ich mich leichtfüßig hinwegsetze - übrigens tun das auch die vielen anderen Befürworter der Laga in meinem Bekanntenkreis nicht.

Aber, was schlagen sie vor? Sind Sie evtl. bereit sich mit einen Obolus, z.B. einer Spende an die gGmbh an den Kosten zu beteiligen, sofern sie es finanziell können? Oder haben Sie vielleicht erkannt, das die Kommunen chronisch unterfinanziert sind und diese scheinbar politisch gewollte Situation dringend zu beseitigen ist?

> Ich will, dass beides gelingt: Dass die ebenfalls notwendige Sanierung der öffentlichen Grünflächen gemacht werden kann, obwohl der Schuldenstand so ist, wie er ist, und das trotzdem alle anderen Aufgaben der öffentlichen Daseinsfürsorge nicht darunter leiden.

Nur wie soll das gehen? Das müssen Sie mir verraten!

> Dass sich manche Schulsanierung etwas länger gedulden muss, oder auch andere wichtige Projekte erst ab 2015 wieder Vorfahrt bekommen werden, liegt nahe. Aber sie werden weiter verfolgt werden und nicht völlig vergessen werden. Daran glaube ich und dafür setze ich mich ein.

Also da muss ich widersprechen. Wenn die Stadt 2015 sagen wir 17,4 Mio neue Schulden hat und nur 2% Zinsen zahlt, dann sind das pro Jahr 348.000 € Zinsen, die dann im laufenden Haushalt fehlen.
Und was die Bildung anbelangt, so finde ich, ist sie unser höchstes Gut, was wir in diesem rohstoffarmen Land haben!

Daher würde ich anders Argumentieren: Erst die Schulen Sanierung und die Kita's ausbauen und mit mehr Personal ausstatten und wenn dann noch Geld da ist, von mir aus auch eine LaGa.

> Übrigens: Auch die Pflege, Sanierung und Modernisierung der Parks ist etwas, was uns Bürgern, gerade den weniger gut Situierten zu Gute kommt. Die reichen Leute brauchen den Schwanenteich nicht, sie haben ihre eigenen Gärten direkt am Haus.

Das ist völlig richtig! Nur warum wurden dann - wie die Befürworter nicht ganz unrichtig sagen- jahrelang oder gar jahrzehntelang nichts an dem Park gemacht? Weil eben die "Herrschenden" ihn nicht brauchten. Erst jetzt zur LaGa, einem Prestigeobjekt einiger weniger.

> Also werden bei einer Laga die Steuergelder, wenn Sie es aus diesem Blickwinkel betrachten, durchaus für die Interessen von uns Bürgern investiert.

Nur welcher Bürger? Wer verdient daran und wer muss drunter leiden?

> Ich habe mich über Monate hinweg recht intensiv mit der Laga beschäftigt, mir viele Informationen beschafft und abgewogen. Ja, die Laga bringt große Herausforderungen und sogar Entbehrungen mit sich. Aber unter dem Strich überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile. Deshalb bin ich - trotz aller Kritikpunkte - zu dem Schluss gekommen: Sie sollte erfolgreich durchgeführt werden. Denn ein Scheitern der Laga wäre für Gießen schlimmer als die Durchführung.

Gut, da sind wir nicht einer Meinung, aber auch dass soll und darf es geben. Ich habe halt anders abgewogen. Nur wie denkt die Mehrheit der Bürger? Wie denkt die breite Masse des Volkes? Und kann man nicht evtl. sagen LaGa ja, aber aber anders? Oder erst wenn die Schulen ok sind?
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.03.2012 um 07:22 Uhr
Vielen Dank Herr Bäumler für die sehr ausführliche, inhaltliche und auch an den Argumenten orientierte Antwort!

Ich habe jetzt leider bis voraussichtlich Donnerstag nicht die Zeit genauso ausführlich zu antworten, und es soll ja nicht oberflächlich werden. Bitte etwas Geduld, wird nicht vergessen, nur der Job - diese Woche nicht im Raum Gießen - geht jetzt vor :-))
Jenny Burger
1.187
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 19.03.2012 um 21:11 Uhr
Ist dies denn in der Tat ein öffentliches Forum, wie Frau Bieden schreibt ?

Wo fängt denn für Frau Bieden, die Frau ohne Gesicht, Toleranz an und wo hört der Respekt Gefühle anderer auf ?

Eine gesunde, schöne Landschaft, mit Natur und Tierwelt, abzuholzen und zu vernichten, nur um sie von Geld, das die Stadt gar nicht hat (!) wieder neu aufzubauen: DAS IST SCHWACHSINN !
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2012 um 00:06 Uhr
Schön Frau Bieden, dass sie so ausführlich Antworten.
Hier meine Replik.

>> Also ich finde ihren ersten Kommentar Frau Bieden zeugt von Respektlosigkeit gegen über Ihren Mitmenschen und deren Gefühlen!
>Oh, ich respektiere die Gefühle meiner Mitmenschen durchaus - wenn ich nicht den Eindruck habe, dass es sich dabei um überdramatisierte und/oder manipulative Propaganda in einem öffentlichen Forum handelt.

OK, aber in diesem Punkt täuscht eben Ihre Wahrnehmung. Und wie weiter oben ja schon von mehren Personen geschrieben wurde, hat eben jeder ein anderes Empfinden. Manche trauern Monatelang, wenn das geliebte Haustier verstorben ist, andere schaffen sich vielleicht schon eine Woche später wieder ein neues an.

> Die Formulierung "sterbende Wieseckaue", auf die ich mich im Kommentar bezog, ordnet sich in meiner Wahrnehmung in diese Kategorie ein. - Und wenn Sie das so wahrnehmen, dann wundert es mich umso mehr, im weiteren Verlauf Ihres Kommentares die Formulierung "Auf die Trolle Herrn Holz und Herrn Holler gehe ich jetzt nicht ein!" zu finden. Wo bleibt denn da der Respekt vor den Gefühlen anderer?! Wer von Ihnen in eine Ecke gestellt wird, hat wohl kein Recht mehr darauf.

Doch ich Respektiere andere Menschen und auch deren Gefühle. Aber seien sie doch mal ehrlich, bei Herrn Holz hat e sich tatsächlich um einen Troll gehandelt, sonst hätte die Redaktion ja nicht entsprechend reagiert. Denn von diesem Herren - wer auch immer real hinter dieser Figur gesteckt haben mag - kamen ja keine wirklich sachlichen, sondern eben fast nur Lärm und "Krawall". Wenn es ihm wirklich um das Thema, um die Sache an sich gegangen wäre, dann wäre er hier anders aufgetreten.

>> Und Frau Skroch hat ihnen das richtige gesagt, sie geben immer nur Contra ohne wirklich mal eigene Beiträge hier bei der GZ einzustellen. Schreiben Sie doch z.B. mal Ihre Meinung in einem Artikel oder erzählen sie doch mal in einem eigenen, bebilderten Beitrag, wie sie Gießen sehen. Aber bislang gibt es bie Ihnen seit ihrer Anmeldung hier 2009 nur 43 Kommentare und sonst nichts. Keinen Beitrag, kein Schnappschuss.
> Ich kommentiere zu einem Thema, das mich interessiert und nutze dazu die angebotene Funktion des Kommentierens. Dass Frau Skroch das als "nur Kontra geben" bezeichnet hat damit zu tun, dass wir konträre Ansichten haben. Das wird sich durch die Wahl der Präsentationsform vermutlich nicht ändern.
Grundsätzlich mögen Sie ja recht haben. Aber wenn Personen hier eben auch etwas von sich Preis geben werden Sie auch stärker ernst genommen, erscheinen glaubwürdiger. Und wenn man z.B. eben auch mal ein interessanten Beitrag oder ein gelungenes Foto von einer Person hier findet, dann wird da eben auch positiv vermerkt. Und bei der GZ handelt es sich ja explizit um eine Plattform, bei der jeder, sofern er sich an die Nettiquette und die AGB'S hält, seine eigenen geistigen Ergüsse veröffentlichen kann.

> Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier ständig irgendwelche Regeln aufgestellt werden, was eine "gute Benutzung" des Forums ist (Bilder, Beiträge und auch ein Profilbild, bitteschön!). Wieso ist das so? Oder ist es einfach eine Krücke, um erneut Leute in Ecken zu stellen (wie die "Troll"-Karte). - Macht es mich zu einem "besseren Benutzer", wenn ich das viertausendste Foto von einem Baum oder einem schlafenden Wasservogel mit Sprechblase einstelle? Oder ein tolles Profilfoto von mir liefere, am besten mit Clownschminke oder unkenntlich drei Meilen weit weg am Strand? Wieso sollte mein Standpunkt nur gültig sein, wenn ich ihn als "eigenen Beitrag" verfasse statt als Kommentar - beides ist geschriebenes Wort und für beides werde ich als "Troll" abgewatscht vom Club der LaGa-Gegner. So what?!

Also ich - und ich glaube auch (fast) alle anderen - habe(n) Sie nicht als Troll bezeichnet! Das mit dem Troll war v.a. auf "Herrn Holz" bezogen. Und warum es besser wäre, wenn Sie ein Foto hier hätten oder eben auch mal selbst was verfassen, habe ich ja schon geschrieben. Bezüglich mancher Fotos gebe ich Ihnen recht, die sind nicht gerade gut um die Person zu erkennen. Aber z.B. die Person mit dem Clownsgesicht, die würden Sie m.E. trotz seiner Bemalung hier auf dem Foto auch in real wiedererkennen.

>> Kommen Sie aus Gießen? Sind sie hier aufgewachsen? Waren Sie regelmäßig am Schwanenteich? Sicher nicht, dann würden Sie anders denken!
> Jawohl, ich komme aus Gießen, aufgewachsen bin ich als Kind teils im Westerwald, aber ich lebe hier bereits seit zwanzig Jahren. Am Schwanenteich war und bin ich regelmäßig, und wie ich dazu denke, darf ich mir zum Glück selbst aussuchen. Ich halte mich dort gerne auf,

Freut mich sehr, auch einmal etwas über Ihre Person zu erfahren. Das macht es doch gleich viel besser, ihnen zu antworten, weil man so weiß mit wem man es als Gegenüber zu tun hat, d.h. was sein "Background" ist.

> teile aber nicht das romantische Bild, das hier oft zum Einsatz kommt, sondern sehe dort durchaus Bedarf an Sanierung.

Sicherlich, ich will nicht abstreiten, dass man auch einen Park regelmäßig unterhalten und pflegen muss. Aber muss es den gleich so massiver tabula rasa sein. Hätte man da nicht anders vorgehen können. Gerade wenn man sieht, dass sehr viele der gefällten Bäume gesund waren. Und was genau heißt eigentlich Sanierung. Heißt das Erhaltung des Bestehenden oder heißt es Abriss uns Neubau. Und genau da liegt der Unterschied.

>> Es geht um eben den Profit und nicht um den Menschen bzw. seine Bedürfnisse, bei der LaGa.
> Das ist Ihre Einstellung, die ich nicht teile. Ich glaube, es geht um beides und finde das nicht verwerflich.

Also wir leben im Kapitalismus und da zählt nur der Profit. Und ich denke die LaGa wird in erster Linie als Werbeveranstaltung für den Garten- und Landschaftsbau gemacht und eben nicht in erster Linie als Sache für die Bürger.

>> Widersprüchlich erscheint mir zum Thema "Profit" dann allerdings Ihre später im Kommentar getroffene Aussage: "Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen Frau Bieden, aber unter dem Strich wird die LaGa deutlich mehr Kosten als sie einbringt."
Also kein Profit. Ich meinerseits sehe die Kosten nicht nur als Kosten, sondern eher als Investitionen.

Naja, die Verluste die entstehen werden sozialisiert und auf die Bürger abgewälzt, die nämlich horrenden Eintritt zahlen müssen und dann auch noch die Schuldenlast bzw. die Folgen daraus tragen dürfen. Aber die Gewinne bzw. die Einnahmen die erzielt werden, fließen Ausschließlich an den Handel und die Gartenbaubetriebe. Gut die LaGa GmbH bekommt davon auch noch was aber, aber wenn's am ende nicht reicht und die Kosten höher sind, dann darf die Stadt dafür in vollem umfange einspringen. Das Risiko tragen also der Bürger und nicht die "Profiteure" der LaGa. Haben sie den am 21.01.2012 in den beiden Gießener Tageszeitungen abgedruckten "Offen Brief" der LaGa-Befürworter gelesen und sich mal die Unterzeichner näher angeschaut. Dann wissen sie, wer die Profiteure der LaGa sind, wer eben ein Interesse hat, dass es eine solche Veranstaltung gibt, egal was sie kostet und was sie letztendlich den Stadt und ihren Bürgern bringt.

>> Also wenn Sie 13,50 € günstig und für sozial Schwache finanzierbar halten, dann sie sie wohl völlig realitätsfremd!
> Ich habe nie gesagt, dass die Preise günstig sind.

Dann sind wir ja uns einig.

> Ich sagte, dass es ERMÄSSIGTE Eintrittspreise gibt, was ÜBLICH ist bei solchen Veranstaltungen. Ich habe auch nicht viel Geld, werde es mir auch nicht leisten können, hinzugehen.

Und finden Sie das gut, das man Sie von der Teilhabe an diesem gesellschaftlichen Event ausschließt?

> Aber auch hierzu habe ich bereits ausgeführt: Das muss ich auch nicht. Ich bin an der Blumenschau wenig interessiert, mich interessieren (wie schon erwähnt) die Sanierungen und landschaftsarchitektonischen Veränderungen, die die LaGa mit sich bringt und die ich für sinnvoll halte.

Sicherlich, die sind auch nicht uninteressant. Aber mich interessiert auch das drumherum, die Finanzen, das Soziale, die wegfallenden Parkplätze, etc. pp.

> So lange der Park kostenpflichtig ist, weiche ich auf andere Gebiete (Lahnaue u.ä.) aus, habe damit kein Problem und fühle mich auch nicht ausgeschlossen.

Naja, also ich denke der Schwanenteich ist das zentrale Naherholungsgebiet. Und was machen Sie z.B. mit den Leuten aus dem Altenwohnheim im Tannenweg. Die können nicht mal eben bis an die Lahn laufen. Und Fläche zum Fußballspielen oder anderen landgebundenen Sport haben sie an der Lahn - insbesondere während der LaGa - auch nicht. Denn auch die Lahnaue ist ein Teil der LaGa, auch wenn es hier keinen Eintritt kosten wird und viele Maßnahmen in diesem Gebiet bereits gestrichen wurden.

>> Herr Bäumler scheint in der Tat an einer sachlichen Diskussion interessiert.
>Da will ich mal mombergern: Ich finde Herrn Bäumler auch toll - sehr umfassendes Wissen und guter Ton, und das ist ganz Ernst gemeint.

Also erstens würde ich es begrüßen, wenn Sie den Ausdruck "mombergern" nicht mehr verwenden würden, denn ich finde ich nicht besonders toll und zweiten wenn Sie Herrn Bäumler gut finden, warum antworten sie denn dann nicht mal auf seinen Kommentar und gehen mal auf seine Argumente und Aussagen ein. Ich denke nicht, dass sie alles 100%ig teilen, oder? Das ist nämlich auch Punkt, warum sie eben von vielen bezüglich ihres Verhalten kritisiert werden, dass sie eben nur auf bestimmte Personen mit ihren Kommentaren reagieren und eben nicht auf alle Teilnehmer eine Diskussion. Wenn es Ihnen um das Thema und nicht um eine bestimmte Person geht, dann sollte sie auch auf alle Aspekte und Personen eingehen. Also schreibe Sie doch mal was zu Herrn Bäumler und den Antworten von Stefan und mir dazu. Wäre doch mal interessant, was sie konkret dazu zu sagen haben.

Und zum Schluss zu Frau Burger: Es handelt sich hier bei der GZ in der Tat um ein öffentliches Forum, denn jeder - auch der, der hier nicht als Bürgerreporter registriert ist, kann alles Lesen! Nur zum Schreiben muss man sich anmelden.
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2012 um 00:09 Uhr
Und hier noch ein ein wichtiger Hinweis für alle, die an dem Thema LaGa interessiert sind:

Am Freitag den 23.03.2012 findet um 19.00 Uhr im Kerkradezimmer der Kongresshalle eine Infoveranstaltung der BI "Stoppt diese Landesgartenschau" statt. Wer also wissen möchte, wie es um Gießen wirklich steht, ist ganz herzlich zur Infoveranstaltung eingeladen.
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 20.03.2012 um 12:46 Uhr
@ Frau Bieden Ich verbiete Ihnen so in diesem Forum über mich zu urteilen!
Arnd Lepère
577
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 20.03.2012 um 21:04 Uhr
Hallo Frau Blieden, wenn ich es schaffe und dazu Lust habe, werde ich ein schönes Bild von mir einstellen. Vielleicht ziehen sie dann ja nach.

Ich stehe auch mit Bild zu meiner Meinung, dass diese Landesgartenschau aufgrund des Schuldenstandes von Gießen unverantwortlich ist. Und man diese Gartenschau nicht so pompös hätte planen sollen und mit weniger mehr erreichen hätte können. Aber in unserer Gesellschaft gibt es ja nur noch größer und teurer.

Und hier stehe ich nicht allein.

Sehen sie mal in dem Bericht des Landesrechnungshofes aus 2011 des Landes Sachsens, oder was sagte ber Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) aus Weilburg, der selbst eigentlich begeisteter Gastegeber des Hessentages in 2005 war. Er warnt klamme Kommunen: "Wenn ich ein Minushabe, dann bewerbe ich mich nicht um die Ausrichtung eines Großereignisses."
Oder wie sieht es denn der Steuerzahlerbund oder die Kommunalverbände: "Viele Kommunen feiern bis in die roten Zahlen und machen mächtig Verluste. Die Länder zahlen dafür kräftig drauf..."

Und wie sieht denn die Situation nach der Landesgartenschau in Bad Nauheim aus. Ausgehend vom Beschluss der Stadtverordnetenversammlunng zum Haushalt 2012 sind im Bereich der Grünpflege Einsparungen umzusetzen. Gesucht: Baumpaten oder Geldspenden für Baumpflanzugen in Bad Nauheim. Haushaltsloch verschluckt die Blumenpracht auf dem Aliceplatz. Wo vorher bunt blühende Blumen das Auge erfreuten, herrscht seit geraumer Zeit Tristesse. Blühende Landschaften hat so mancher Politiker versprochen. Die Frage, was nach der Landsgartenschau aus dem Goldsteinpark wird, wird in Bad Nauheim derzeit mindestens genauso heftig diskutiert wie vor 20 Jahren die deutsche Einheit.

Alles aus der örtlichen Presse. Also nicht von mir. Und jetzt muss man nur wissen, dass Unsere Stadt Giessen um ein vielfaches höher verschuldet ist und dann 1 und 1 zusammen ziehen. Und man kommt zu dem Fazit, dass Gießen sich aus Kostengründen und wegen der immensen Risiken sich diese Landesgartenschau einfach nicht leisten kann und darf.
Stefan Walther
3.486
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.03.2012 um 10:24 Uhr
Hallo Herr Bäumler,

etwas spät die Antwort, dem Stress der vergangenen Tage geschuldet...

Sie erwähnten zu Beginn, dass Sie stellenweise leicht überspitzt geschrieben haben. Das ist für mich kein Problem, war natürlich ne "Steilvorlage" für mich :-), konnte ich mir doch nicht entgehen lassen... aber ein absoluter Nebenkriegsschauplatz!

Ich versuche einfach mal zusammen zu fassen, kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!

1. wir haben unterschiedliche A nsichten was ein Naherholungsgebiet ausmacht und was demzufolge den Menschen gefällt / zusagt oder auch nicht. Da kommen wir meines Erachtens nicht weiter, das sollten wir einfach so stehen lassen!?

2. wer verdient - wer zahlt?
dies ist für mich einer von zwei entscheidenden Punkten. "Multinationale" Konzerne? Nein, so weit gehe ich natürlich nicht bei der LaGa. Wir haben jedoch verschiedene Meinungen darüber was dient den Menschen und wie soll das organisiert werden. Sie sprechen sich für den Markt aus, für die Regularien "was der Wirtschaft nutzt, das nutzt auch den Beschäftigten" ( ob es dann der Heimischen Wirtschaft nutzen wird, das sei mal dahingestellt, es ist hypothetisch, diese Frage können wir heute nicht beantworten). Was wir aber wissen = es gibt keinen Automatismus ".... das nutzt auch den Beschäftigten!". Das Grundprinzip in unserer Gesellschaft lautet: Gewinne werden privatisiert, Verluste werden vergesellschaftet! Das heißt nichts anderes, als dass Beschäftigung keinesfalls gleichbedeutend ist mit einem Einkommen von dem man auch ( menschenwürdig ) leben kann. Ich erspare mir die zahlreichen Beispiele - kann das aber auf Wunsch gerne näher ausführen. Und das heißt auch: im Endeffekt zahlen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Steuergeldern z. B. diese Landesgartenschau, profitieren werden aber andere davon ( es geht jetzt nicht um die Ökologie ). Was dann die Folgen betrifft = gespart wird ( wieder ) bei der Masse, bei freiwilligen Leistungen, bei Soziales, Bildung und Kultur, dies sehen Sie ja genauso wie ich auch. Wir bewerten dies nur anders = für mich ist dies ein nicht zu akzeptierendes Kriterium, alleine dieser Punkt ist schon ausreichend für die Absage der LaGa!
Und ob es dann mit der zukünftigen notwendigen Pflege des Parks funktionieren wird? ( ja, sicher auch wieder hypothetisch) da bin ich wesentlich skeptischer als Sie = es hat in der Vergangenheit nicht funktioniert, es hat in anderen Städten nach einer LaGa auch nicht funktioniert, warum sollte es ausgerechnet in Gießen funktionieren?

4. Mein persönlich wichtigster Punkt ( Sie müssen darauf nicht eingehen )
Ich will jetzt nicht schon wieder nachweisen, dass sich die BI nicht "zu spät" gegründet hat usw., darum geht es nicht....nein, es geht grundsätzlich darum = wer entscheidet, wer sollte entscheiden? Was ist wichtiger, die so genannten Repräsentanten oder doch das Volk, die Bürgerinnen und Bürger? Das ist für mich die alles entscheidende Frage, nicht nur bei einer LaGa! Ich bin gegen Stellvertreter-Politik und für direkte Demokratie, dafür dass "Die Menschen selbst entscheiden!"
Arnd Lepère
577
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 23.03.2012 um 11:10 Uhr
Hallo Frau Blieden,

dass mit der Absage und der Verschuldung der Stadt Gießen sehe ich anders.

Ich darf kurz eine Frage erwähnen, die ich der Stadt zur Landesgartenschau gestellt habe und die Beanwortung zitieren:
Frage:
Wieviele Millionen würde die Stadt bei einer Absage der Landesgartenschau sparen?

Die Anwort ließ auf sich warten. Ich musste die Beantwortung mehrmals reklamieren. Nach ca 1 Woche erhielt ich folgende Antwort:

Die Summe kann nur sehr grob geschätzt werde. Sie wird monentan auf ca. 10 Mio. € veranschlagt... Gerechnet wurde:
Netto-Investionskosten der LGS - konservativ geschätzte Absagekosten von 4,9 Mio €.

Ich fände 10.000.000,-- Millionen Euro weniger Schulden persönlich für Gießen erstrebenswert!
Arnd Lepère
577
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 23.03.2012 um 11:13 Uhr
Und noch mal Hallo Frau Blieden,

die Alternative sehe garnicht so fatal aus, wenn unsere Stadt nicht einfach unverschämter Weise Fakten geschaffen hätte, obwohl die Frage des Bürgerentscheides noch garnicht entschieden ist.
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 23.03.2012 um 11:46 Uhr
Herr Lepere, es bringt nichts hier die Energie aufzuwenden, Frau Bieden geht es nicht um die LaGa!
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 27.03.2012 um 22:23 Uhr
Entschuldigen Sie Frau Bieden und auch der Rest, wenn ich erst jetzt zum Antworten komme und mich nicht vorher "abgemeldet" habe. Habe ich habe die Diskussion hier nicht vergessen, hatte nur aufgrund meiner ehrenamtlichen und beruflichen Verpflichtungen die letzten Tage wenig Zeit. :-(

> @ Herr Momberger - Ui, jetzt wird der Thread aber mittlerweile meterlang;

Stimmt, aber so ist das eben, wenn man sich sachlich und auf den jeweils Anderen korrekt eingehend diskutiert. Dann kann das passieren.

> ich glaube, unsere unterschiedlichen Standpunkte zur LaGa haben wir jetzt sehr ausführlich ausgetauscht - da haben wir einfach verschiedene Perspektiven, glaube ich.

Das mag gut sein, dass wir da nicht auf einen Nenner kommen. Aber so ist das leider manchmal.

> Vorneweg: Ich finde ja, dass "mombergern" ein schöner Begriff ist, der auch einen sehr positiven Vorgang umschreibt, nämlich das Loben und Bestärken von anderen. Ich persönlich würde mich ja freuen, wenn mein Name (der sich leider nicht so gut dafür eignet) auch einmal zu einem schönen Begriff umfunktioniert würde.

Danke für die Erklärung. Wenn Sie das so meinen, dann soll es ok sein. Ich hatte den Begriff eher als negativ von Ihnen bzw. anderen assoziiert verstanden und nicht in dem positiven Sinnen, wie Sie ihn jetzt erklären. Dann wohl danke für das Kompliment, sofern es ernst gemeint ist.

> Aber wenn Sie sagen, dass Sie das Wort nicht mögen, dann will ich es auch nicht mehr verwenden.

Naja, 100% Glücklich bin ich mit dem Ausdruck nicht, aber wie gesagt, ich dachte ja erst auch, er sei negativ gemeint.

> Jetzt noch etwas, was das Forum hier als solches angeht, weil mir das wirklich nochmal wichtig ist:
Ich habe Herrn Holz gar nicht so sehr als Krawall empfunden, eher als ein bisschen schräg und lustig.

Also ich denke, der war schon auf "Krawall" aus bzw. hat diesen bewusst gesucht.

> Wurde er abgemeldet? Ich dachte, er sei von selbst gegangen, vielleicht weil es eben nicht so lustig ist, als "Troll" diffamiert zu werden.

Keine Ahnung, ob er von selbst gegangen ist oder ob die Redaktion ihn rausgenommen hat. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass die Reaktion hier mit liest und ein wenig nach dem Rechten schaut.

> Wer bestimmt denn, wo getrollt wird und wo nicht?! Bei mir z.B. haben es Frau Amstein und Herr Walther beschlossen (da war schon ich gemeint, nicht nur Herr Holz), weil ich angeblich "störe" und "unsachlich" bin. Gerade Herr Walther ist nicht gerade zimperlich in seinem Tonfall anderen gegenüber, verlangt aber von mir ausgesuchte Höflichkeit und Zurückhaltung und mag meine Argumentationsversuche nicht so richtig hören, wenn Sie nicht seinen genauen Richtlinien entsprechen. Das ist für mich nicht einzusehen: Warum muss ich mir immer nur geduldig seine nicht gerade erfreulichen Attacken und das ständige Niedermachen meiner Erklärungen anhören, ohne auch mal darauf eingehen zu können, wie unerfreulich dieser Ton ist?!

Gut, das müssen Sie am Besten ihn selbst fragen. Aber es stimmt schon, Stefan ist manchmal schon recht hat in seiner Kritik an Anderen.

> Hier wird meines Erachtens oft vergessen, dass dieses Forum niemandem von uns gehört.

Stimmt, es gehört der GZ Medien GmbH bzw. der Madsack Verlagsgruppe und evtl. noch Gogool Medien. ;-)

> Ich habe schon den Eindruck, dass sich hier eine kleine, eher geschlossene Gruppe befindet, die sich sehr einig ist bei einem Thema und bei der man es einfach schwer hat mit anderen Ansichten. Es werden sehr deutlich unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Z.B. wurde Herrn Lepère - der auch ohne Foto vertreten ist - nach meiner Kenntnis noch nie so eindringlich nahe gelegt, doch endlich mal ein Profilbild einzustellen, wie mir.

Naja, vielleicht wurde es nur nicht so öffentlich gemacht wie bei Ihnen. Man kann ja jemanden, den man persönlich kennt dann auch privat von Angesicht zu Angesicht ansprechen. ;-) Oder per Email oder was weiß ich. Und mittlerweile ist er ja auch dem Rat gefolgt. ;-)

> Bei mir hingegen wird so getan, als würde ich gegen das Vermummungsgesetz verstossen und man ergreift schnell die Gelegenheit, mich damit als minderwertige Forumsteilnehmerin zu erklären. "Die Frau ohne Gesicht", wie Frau Burger blitzgescheit zu formulieren weiss - andere Gesichtslose bleiben hingegen unbehelligt.

Also wenn Sie meine Kommentare zu den von Zeit zu Zeit von der Redaktion verfassten Appellen zum Einstellen eines Profilbildes lesen, dann werden Sie merken, dass ich immer und gegenüber jedem für das Einstellen eines Bildes bin und dies für absolut richtig und gut erachte. Natürlich kann man keinen zwingen. Und viele der User, die hier kein Bild drin haben, sind ja auch eher inaktiv bzw. wenig aktiv.

> Woran liegt es, dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird? Es liegt daran, dass Herr Lepère zu der Gruppe gehört, die sich einig ist und ich nicht.

Also ich habe da nie mit zweierlei Maß gemessen. Auch er wusste, dass es hier gut wäre, ein Foto von sich drin zu haben.

> Hier wird oft über Werte wie Gerechtigkeit und Freiheit gesprochen. Zum Beispiel Sie, Herr Momberger, setzen sich doch immer sehr für die Gleichheit von allen ein, wie ich in Ihren Beiträgen lesen kann. - Aber dann wird ja nicht einmal im kleinen Rahmen eines solchen Forums danach gehandelt. Hier sind alle gleich und manche gleicher - kein vertrauenswürdiger Rahmen, um auch noch mein reales Gesicht hinzuhalten.

Also, da muss ich widersprechen. Wieso behandele ich nicht alle gleich.

> Hallo Frau Blieden, wenn ich es schaffe und dazu Lust habe, werde ich ein schönes Bild von mir einstellen. Vielleicht ziehen sie dann ja nach.

Genau Arnd! Schön, dass Du jetzt endlich auch ein Foto von Dir hier drin hast.Und es würde mich freuen, wenn andere jetzt nachziehen. ;-)

> Ich stehe auch mit Bild zu meiner Meinung, dass diese Landesgartenschau aufgrund des Schuldenstandes von Gießen unverantwortlich ist. Und man diese Gartenschau nicht so pompös hätte planen sollen und mit weniger mehr erreichen hätte können. Aber in unserer Gesellschaft gibt es ja nur noch größer und teurer.

Sehr gut Arnd!

> Und hier stehe ich nicht allein.

Absolut!

> Sehen sie mal in dem Bericht des Landesrechnungshofes aus 2011 des Landes Sachsens, oder was sagte ber Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) aus Weilburg, der selbst eigentlich begeisteter Gastegeber des Hessentages in 2005 war. Er warnt klamme Kommunen: "Wenn ich ein Minushabe, dann bewerbe ich mich nicht um die Ausrichtung eines Großereignisses."

Absolut Arnd!

> Oder wie sieht es denn der Steuerzahlerbund oder die Kommunalverbände: "Viele Kommunen feiern bis in die roten Zahlen und machen mächtig Verluste. Die Länder zahlen dafür kräftig drauf..."

Da möchte ich aber ganz klar widersprechen! Ich denke die allerwenigsten Kommunen feiern bis sie tiefrot bzgl. der Finanzen sind. Für mich liegt eher das Problem in der Einnahmesituation, d.h. in der politisch gewollten und seit Jahrzehnten vorgenommenen chronischen Unterfinanzierung der Kommunen. Und zu dieser Ansicht ist auch der Präsident des DLRG-Landesverbandes Hessen Harald Blum. In seiner Rede auf der letztjährigen DLRG-Bezirkstagung in Heuchelheim sagte er: "Schuld [an der äußerst angespannten Finanzlage der Kommunen, CM] sei vielmehr die bereits seit Jahrzehnten von Bund und Land zu verantwortende und politisch gewollte chronische Unterfinanzierung der Kommunen, welche die finanziellen Handlungsspielräume der Städte und Gemeinden immer weiter einenge. Als ehemaliger Stadtverordneter in Südhessen könne er aus eigener Erfahrung berichten, dass die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunalparlamente immer geringer würden. Teilweise bestehe nicht mal mehr die Möglichkeit zu entscheiden, ob nun zwei oder drei Bücher für die Stadtbücherei angeschafft werden. Dieser Zustand dürfe nicht länger hingenommen werden, so Blum weiter, und stelle eine große Gefährdung für die Demokratie dar. Daher forderte er, Bürgermeister, Kommunalpolitiker und die DLRG sollten sich gemeinsam dagegen wehren und mit Nachdruck fordern, dass den Kommunen endlich die nötigen Finanzmittel zur Finanzierung der ihnen übertragenen Aufgaben und zum Erhalt der kommunalen Infrastruktur an die Hand gegeben würden."(http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/49068/dlrg-bezirksvorstand-einstimmig-wiedergewaehlt/) Ich mag Harald Blum in seinen Ausführungen nur zustimmen!

Ansonsten Arnd, ein sehr guter Kommentar. Auch Dein Vortrag am Freitag war klasse und hoch interessant! Schade, dass Sie Frau Bieden nicht da waren! Oder waren Sie etwa doch vor Ort und haben sich nur nicht zu erkennen gegeben?

> @ Herr Lepère - So mache ich es auch: Wenn ich mal Lust habe, lade ich ein Foto hoch. Mal gucken, wie enttäuscht dann alle sind, weil ich ganz langweilig normal aussehe.

Naja, darum geht es ja nicht, ob Sie als Person interessant aussehen oder nicht. Sondern nur darum wer Sie sind. Daher fand ich es ja auch gut, dass sie in einer Antwort auf meinen Kommentar und die darin gestellten Fragen, mal ein wenig von sich persönlich erzählt haben. Das schafft Vertrauen und führt dazu, das man auch besser auf den anderen eingehen kann und seine Aussagen besser einzuschätzen weiß. Und die Art und das Motiv des Profilbildes sagt eben auch schon einiges aus. Es gab hier z.B. mal einen User, der hatte zwar ein Bild, dies war aber nur eine gelbe Löwenzahnblüte. Auch dieser User wollte sich also nicht in real zeigen, sondern hinter irgendwas verstecken. :-(

> Bis dahin stehe ich ohne Bild zu meiner Meinung, die sich von Ihrer unterscheidet. Und auch da stehe ich nicht allein, auch wenn es hier im Forum manchmal so aussieht. Ich habe es schon ein paarmal in verschiedenen Threads versucht zu erklären: Ich nehme die Schulden der Stadt ernst. Ich weiss aber auch, dass die Absage der LGS zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der bereits eingegangenen Verpflichtungen ein ebenso teurer Spass wird, das wurde ja schon an mehreren Stellen auch beziffert.

Klar, es wurde schon Geld ausgegeben und das wäre dann zu 99% weg, aber bis zum Ende würde dieser (Fehl-)Betrag noch um ein vielfaches Höher. Arnd hat es ja in seinem Kommentar vom 23.03.2012 um 11:10 Uhr geschrieben. Selbst die Stadt rechnet mit deutlich weniger Kosten, wenn man die LaGa jetzt absagen würde. Und der Mehrwert, der im Zuge der Arbeiten für die LaGa nach den Argumenten der Befürworter für Gießen angeblich geschaffen werden soll, halte ich für deutlich geringer als die Summe, die die Stadt durch eine Absage einspart, insbesondere wenn man noch die Folgelasten wie die Zinsen für die neuen Kredite mit einrechnet. Daher Arnd danke für Deine Beitrag und die Zahlen hier!

> Da ich auch das romantische Bild der am meisten umstrittenen Wieseckaue nicht teile, kann ich mich dem allgemeinen Klagen über Naturzerstörung nicht anschliessen. Ich sehe dort Sanierungsbedarf und die LGS eher als Chance, dass trotz der schwierigen finanziellen Lage die Stadtentwicklung nicht stehenbleibt. Ich kann nachvollziehen, wenn man die Umgestaltungsentwürfe nicht mag - ich hingegen mag sie gerne und teile auch nicht die überaus harsche Kritik am Landschaftsarchitekten. Aber das ist gar nicht der Punkt, hier geht es eben nicht nur um persönlichen Geschmack von einzelnen. Ich möchte nicht in einer Stadt leben, die für meine Begriffe in Stagnation gefangen ist und so nur noch verfällt.

Wie sagte schon dereinst Georg Büchner über Gießen "Eine hohle Mittelmäßigkeit in Allem." Daher finde ich auch, Gießen sollte sich weiter entwickeln, aber die Frage ist nur wo und wie? Braucht es z.B. ständig neue Einzelhandelsflächen, die dann später Leerstehen, weil es bereits jetzt ein Überangebot gibt? Oder wäre es nicht sinnvoll bestehende Brachflächen zu beseitigen und das entstehen neuer zu verhindern? Brachflächen und echte Schandflecke gibt es in Gießen eine ganze Reihe. Oder ob man eben ein gut genutztes und funktionierendes Naherholungsgebiet so massiv zerstören und umbauen muss?

> Jetzt kann man sich streiten - und das wird ja auch getan - ob so ein Ereignis denn notwendig ist oder nicht. Tatsache ist aber doch: Die LGS ist schon seit einigen Jahren auf dem Weg, eine Rückgabe zum jetzigen Zeitpunkt wäre finanziell und stadtentwicklerisch fatal. Und nun muss die Frage doch sein: Wie geht es weiter? Was kann man von diesem Punkt an tun. Die BI beschreitet einen Rechtsweg, die Stadt ebenso - aber was kommt denn dann? Haben Sie denn auch die Szenario mal geistig durchgespielt, wenn die Forderungen der BI eingelöst würde?
Ich denke, für eine glimpfliche Absage - wenn man diese will - ist es längst zu spät.

Also 1. muss man an die Stadt die Frage nach deren Informationspolitik und eben nach deren Handeln stellen. Hätte die Stadt schon frühzeitig die Bürger en Detail über das Ausmaß und die genauen Pläne der ganzen Sache (z.B. Fällen von massig vielen Bäumen, genaue Zahlen fehlen ja bis heute, 17,5 Mio neue Schulden, etc. pp.) dann wäre da auch früher Protest gekommen. Und dann hat die Stadt, obwohl der Rechtsstreit noch nicht endgültig entschieden ist, damit angefangen, Bäume zu fällen und weitere Arbeiten durchzuführen ohne zu wissen, ob hinterher Geld für z.B. eine Wiederaufforstung der abgeholzten Bäume da sein wird.
Und die BI hat das schon bedacht, dass eine Absage Geld kosten wird, aber eben deutlich weniger als eine Durchführung. Auch das hat Arnd ja schon seinem Kommentar hier geschrieben.

> 2. wer verdient - wer zahlt?
dies ist für mich einer von zwei entscheidenden Punkten. "Multinationale" Konzerne? Nein, so weit gehe ich natürlich nicht bei der LaGa. Wir haben jedoch verschiedene Meinungen darüber was dient den Menschen und wie soll das organisiert werden. Sie sprechen sich für den Markt aus, für die Regularien "was der Wirtschaft nutzt, das nutzt auch den Beschäftigten" ( ob es dann der heimischen Wirtschaft nutzen wird, das sei mal dahingestellt, es ist hypothetisch, diese Frage können wir heute nicht beantworten). Was wir aber wissen = es gibt keinen Automatismus ".... das nutzt auch den Beschäftigten!". Das Grundprinzip in unserer Gesellschaft lautet: Gewinne werden privatisiert, Verluste werden vergesellschaftet! Das heißt nichts anderes, als dass Beschäftigung keinesfalls gleichbedeutend ist mit einem Einkommen von dem man auch ( menschenwürdig ) leben kann. Ich erspare mir die zahlreichen Beispiele - kann das aber auf Wunsch gerne näher ausführen. Und das heißt auch: im Endeffekt zahlen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Steuergeldern z. B. diese Landesgartenschau, profitieren werden aber andere davon ( es geht jetzt nicht um die Ökologie ). Was dann die Folgen betrifft = gespart wird ( wieder ) bei der Masse, bei freiwilligen Leistungen, bei Soziales, Bildung und Kultur, dies sehen Sie ja genauso wie ich auch. Wir bewerten dies nur anders = für mich ist dies ein nicht zu akzeptierendes Kriterium, alleine dieser Punkt ist schon ausreichend für die Absage der LaGa!
Und ob es dann mit der zukünftigen notwendigen Pflege des Parks funktionieren wird? ( ja, sicher auch wieder hypothetisch) da bin ich wesentlich skeptischer als Sie = es hat in der Vergangenheit nicht funktioniert, es hat in anderen Städten nach einer LaGa auch nicht funktioniert, warum sollte es ausgerechnet in Gießen funktionieren?

Stefan, mich muss Dir hier völlig recht geben. Ich bin auch der Meinung, die Wirtschaft handelt nicht vordergründig oder gar alleine aus dem Grund der menschlichen Bedürfnisbefriedigung, sondern eben nur aus dem Gewinnstreben heraus. Zu mindestens die allermeisten Marktteilnehmer, insbesondere die Großen. Und ich bin auch fest davon überzeugt, hinterher wird die Stadt nicht das nötige Geld haben um den Schwanenteich regelmäßig zu pflegen, es sei denn sie spart noch massiver in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Vereinsförderung.

> 4. Mein persönlich wichtigster Punkt ( Sie müssen darauf nicht eingehen )
Ich will jetzt nicht schon wieder nachweisen, dass sich die BI nicht "zu spät" gegründet hat usw., darum geht es nicht....nein, es geht grundsätzlich darum = wer entscheidet, wer sollte entscheiden? Was ist wichtiger, die so genannten Repräsentanten oder doch das Volk, die Bürgerinnen und Bürger? Das ist für mich die alles entscheidende Frage, nicht nur bei einer LaGa! Ich bin gegen Stellvertreter-Politik und für direkte Demokratie, dafür dass "Die Menschen selbst entscheiden!"

Auch hier Stefan stimme ich Dir zu!

> Herr Lepere, es bringt nichts hier die Energie aufzuwenden, Frau Bieden geht es nicht um die LaGa!

Also Frau Amstein, da bin ich mir nicht so sicher. Leider kenne ich Frau Bieden zu wenig um zu wissen, wer sie wirklich ist, welcher Gruppe/Organisation sie evtl. angehört und was ihre wahren Ziele sind, aber sie diskutiert doch sehr sachlich hier und ich finde, dann sollte man da auch darauf eingehen. Und es geht ja auch nicht nur darum, Frau Bieden überzeugen zu wollen, sondern eben auch um die vielen anderen Leser, hier vielleicht nur still mitlesen ohne etwas zu schreiben, ohne keine Kommrntar zu hinterlassen.
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.03.2012 um 10:29 Uhr
Obwohl mich das Thema langsam ärgert, muss ich doch noch mal was antworten!
Liebe Frau Bieden. Auszug eines Beitrags von Ihnen: ...Darf nichts Geld kosten, weil ich keines habe? Ich finde nicht. Einerseits wird dauernd rumgemosert, die Stadt sei in den Miesen - aber was Geld einbringen kann, darf dann auch nicht sein. Das ist absurd. Es werden ermässigte Eintrittspreise angeboten, das ist bei anderen Veranstaltungen oder Institutionen ja auch üblich. Und nach der Landesgartenschau ist der Park wieder für alle da.
Meinen Sie wirklich, dass die Landesgartenshow der Stadt etwas einbringt? Ja, kann schon sein, aber ich glaube insgesamt, trotz der Zuschüsse wird es allenfalls ein Nullsummenspiel, eher eine Pleite werden. Wer trägt dann die Schulden ab?
Haben Sie einmal schon darüber nachgedacht, dass hier Unsummen investiert werden um diese show stattfinden zu lassen und dass ein großer Teil davon verwendet wird Natur, auch wenn sie vor Jahren von Menschen angelegt wurde, zu zerstören ;-( Also ich finde das Ganze zum .....
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.03.2012 um 18:00 Uhr
Es sind in meinen Augen keine 77.000 Einwohner, denn ich zähle die Studenten nicht als Einwohner mit. Die sind hier nur temporär anwesent, sind irgendwann wieder weg, währen die Einwohner hier bleiben und die Stadt mit ihren Abgaben/Forderungen erst in die Lage versetzen, solche Sachen wi eine LaGa-show durchzuführen, in deren Kielwasser ja, das gebe ich zu, einige Projekte mitfinanziert werden. Die Ausgaben dafür werden aber an anderer Stelle in der Zukunft fehlen. Hat nicht der RP der Stadt eine strenge Ausgabenpolitik für die nächsten Jahre verordnet. Aber da jetzt endlich die LaGa-show legal durchgeführt werden kann, wird es hoffentlich hier bald andere Themen geben. Es war langsam schon zum Auswachsen mit der LaGa.
Antje Amstein
5.809
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.03.2012 um 21:27 Uhr
Ein Finanzloch bleibt zurück, Gießen hat es ja! Wir können ja die Wasserpreise erhöhen! Oder doch eine Maut nehmen! Erinnert Euch! Bad Nauheim ist seit der LaGa so schön und so reich, täglich suchen tausende das ehemalige LaGa Gelände auf! So schön wird unser Gießen auch und die tolle Aussicht wie im Vergleich Neustätter Tor mit dem Forum hat ja die Erwartungen auch bei weitem übertroffen!
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 29.03.2012 um 23:08 Uhr
Schön Herr Herold, dass sie doch mal was zu dem Thema sagen. :-)
Und nicht so schön Frau Bieden, dass Sie auf meinen Kommentar, der ja auch eine Antwort an Sie ist, nicht eingehen. :-(

Klasse geschriebene und m. E. völlig zutreffende Satire Frau Amstein. Und grundsätzlich stimme ich auch Herr Herolds ersten Kommentar von heute voll und ganz zu.

Aber Sie und vielleicht auch andere gerne über ein "anderes" Thema und nicht immer nur über die LaGa reden wollen, dann entwickeln wir die Diskussion doch einfach mal weiter und machen uns mal Gedanken, warum die Kommunen und insbesondere Gießen finanziell so schlecht dasteht und wie man die Lage verbessern könnte. Einen Hinweis dazu habe ich ja schon in meinem obigen Kommentar vom 27.03. gegeben.

So und nun sind die anderen wieder gefragt! ;-)
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.03.2012 um 12:31 Uhr
Ach Herr Momberger. Sie wissen doch. Wes Herz voll des Mund läuft über, oder er kommentiert weiter
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.03.2012 um 22:11 Uhr
Den Spruch habe ich jetzt leider nicht verstanden. :-(
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.03.2012 um 10:27 Uhr
Er bedeutet, das ich mich nicht gänzlich heraushalten kann, wenn ich all diese Kommentare lese. Wenn sich da einzelne, ich nenne bewußt keine Namen, mal soviel mühe wie mit ihren Kommentaren für eine Beitrag machen würden, dann hätte es Sinn. Denn nur was ich selber erarbeitet und zur Diskussion gestellt habe, ist wirkliches Arbeiten. Nur Kommentare gegen andere schreiben ist doch dagegen nahezu nichts. Zumindest in meinen Augen nichts befriedigendes.
Also jetzt ging mir gerade das Herz über, wenn Sie jetzt verstehen was ich meinte.
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 31.03.2012 um 10:37 Uhr
Danke für die Erläuterung! :-)
Aber nur weil mache hier meinen nur gegen andere "Hetzen" zu müssen, sollte gerade deswegen nicht einfach die Diskussion abbrechen und beenden, denn haben eben genau diese Leute gewonnen. Entweder muss man diese Personen ignorieren und einfach über diese Leute hinweg diskutieren und sich gegenseitig die argumentativen Bälle zuspielen oder aber auf dieser Personen eingehen und ihnen deutliche Kritik an deren Verhalten entgegenbringen. Aber man sollte ihnen nicht den Sieg gönnen, die Diskussion beendet, gestoppt zu haben!

Das ist das eine Herr Herold.
Und das Zweite ist, auch Kommentare, die ggf. Zusammenfassend auf eine andere Person eingehen sind doch ok. Die Sache ist doch nur, es muss sachlich sein und eben erkennen lassen, dass man an dem Thema und den dazu gestellten interessiert ist.
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.03.2012 um 18:11 Uhr
Ja schon, aber m,anchmal geht der bewusste Gaul mit einem durch und es wird persönlich, wenn sachlich das Richtige wäre.
Aber für uns alle gilt doch was Goethe gesagt hat: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein"
Christian Momberger
10.311
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 31.03.2012 um 22:12 Uhr
> Ja schon, aber m,anchmal geht der bewusste Gaul mit einem durch und es wird persönlich, wenn sachlich das Richtige wäre.

Naja, das kann doch mal passieren. Und das finde ich auch nicht so schlimm, wenn es mal passiert und man ggf. hinterher - sofern verlangt und zutreffend seinen Fehler eingesteht.
Peter Herold
19.463
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.04.2012 um 15:45 Uhr
Ich habe mich jetzt zum xten Mal wieder durch die Kommentare, sind aber keine mehr, da sie sich nicht mehr mit dem eigentlichen Thema, das jetzt in meinen Augen eh keines mehr ist, beschäftigen, sondern nur noch mit den Schriftbeiträgen der anderen "Bürgerreporter".
Ich finde jeder sollte, es gelingt mir selber natürlich auch nicht, sich hier einmal mit seiner Meinung zum Beitrag/Thema äußern und nicht meinen wenn ein anderer eine abweichende Meinung hat, sich daran reiben zu müssen.
Dies wäre in meinen Augen am besten an einem Biergarten/Stammtisch aufgehoben. Ach aj. ich wollte mich ja zu dem Thema LaGashow nicht mehr äußern., allennfalls zu einem neuen Beitrag meine Meinung kundtun. So das wars jetzt wirklich. Wenn jetzt einer dazu antworten will, dann muss er schon einen neuen Beitrag erstellen, nicht war Frau Bieden ;-)
Hallo Lieber Leser
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