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Nachfrage für Kinderbetreuung kann gedeckt werden

Buseck | Mit Tagesmüttern traf sich der Landtagskandidat Klaus Peter Möller (CDU), um sich ein Bild vermitteln zu lassen von der Entwicklung der Kinderbetreuung der unter Dreijährigen. Es zeigte sich, dass derzeit die Nachfrage nach Tagesmüttern gedeckt werden kann und die Ansätze der Landesregierung spürbare Verbesserungen gebracht haben. Klaus Peter Möller ließ sich das Qualifizierungsangebot erläutern und informierte sich über die zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten für Tagesmütter, die regelmäßig genutzt werden müssen. Inhalt war das Landesprogramm „Bambini“, das aus finanzieller Hinsicht eine wichtige Entscheidung war, um durch Zuschussmöglichkeiten die finanzielle Vergütung der Tagesmütter einerseits und die finanzielle Belastung der Eltern andererseits spürbar zu verbessern. Es zeigt sich hierbei jedoch, dass vielen Eltern die Möglichkeit der Bezuschussung der Betreuungskosten nicht hinreichend bekannt ist. „Wenn die Eltern von der Zuschussmöglichkeit wüssten, wäre die Nachfrage größer“, so ein Resümee von Möller. Insofern seien die vorhandenen Programme besser darzustellen, um berufstätigen Eltern die Möglichkeit der Tagesbetreuung aufzuzeigen. Verbesserungen wurden dem Landtagskandidaten hierbei im System der Staffelung der Vergütungen nahe gelegt. Möller sagte zu, sich in dieser Frage mit dem zuständigen Ministerium in Verbindung zu setzen.
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Auch mit dem Programm „Offensive für Kinderbetreuung“, das die Betreuung von Kindern über 3 Jahren betrifft, seien die Entscheidungen der Landesregierung durchweg als positiv zu bewerten. Jedoch stellten sich auch hier Fragen in Bezug auf die Höhe der Vergütungen und die derzeitige Stichtagsregelung, die in vielen Fällen als nicht praktikabel gewertet werden kann. Insgesamt jedoch habe man in Wiesbaden gute und richtige Entscheidungen getroffen, um die Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu verbessern. Es sei eine Entwicklung in Gang gesetzt worden, dass sich in die richtige Richtung führe.
Einhellig wurden Forderungen, die im Rahmen des laufenden Wahlkampfes formuliert wurden, Betreuungsplätze pauschal und massiv auszubauen, dahin gehend kritisiert, dass sich die Anzahl der Betreuungsangebote an dem tatsächlichen Bedarf orientieren müsse. Noch immer benötige die Mehrzahl der Eltern keine Tagesbetreuung, wenn Familien oder Verwandte die Betreuungsaufgaben übernähmen oder die Angebote der „Krabbelgruppen“ in Anspruch genommen würden. Insofern war man sich einig darüber, dass eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Angebotes nur dann Sinn mache, wenn dies im Rahmen der tatsächlichen Nachfrage stehe. „Schon im Interesse der Tagesmütter, die nur eine bestimmte Anzahl von Kindern betreuen müsse darauf geachtet werden, dass kleine Gruppen erhalten blieben“, so Möller weiter.
Die große Stärke der Tagesmütter bestünde in der Flexibilität der Betreuungsmöglichkeiten für Eltern, die keine ganzwöchige Betreuung benötigen. Das über das Bistum Mainz organisierte Tagesmütternetzwerk ist der Familienbildungsstätte in Buseck angeschlossen und betreut viele Gemeinden des Landkreises Gießen. Anhand von Erhebungen machten die Tagesmütter den Erfolg ihrer Arbeit deutlich und zeigten damit auf, dass dem Bedarf an Tagepflegeplätzen derzeit weitestgehend Rechnung getragen werden kann.

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