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Steuerboykott „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“ Teil II

von Dennis Falkam 23.11.20111880 mal gelesen10 Kommentare
Buseck | Dieses ist die fortsetzung vom Artikel "Steuerboykott". Um die gesamtheit zu wahren lesen Sie bitte zuerst den 1 Teil.

Massenmedien als Machtinstrument

Geld regiert zwar die Welt, aber nicht ohne Hilfe der Medien. Doch da die Hersteller des Geldes über unbegrenzte finanzielle Mittel verfügen, dürfte es ihnen nicht allzu schwer gefallen sein, alle kapitalintensiven Medien – also Fernsehen, Radio und Presse – unter ihre Kontrolle zu bringen und fortan die „öffentliche Meinung“ nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Alle relevanten Medienkonzerne befinden sich in den Händen einiger Persönlichkeiten, die nicht im Lichte der Öffentlichkeit stehen und deren Namen man in keinem Impressum findet. Auch die „öffentlich-rechtlichen“ Medien gehören nicht den Bürgern, solange der verschuldete Staat gewissen Gläubigern gehört. Über die Werte und Interessen der Medieneigentümer kann man als Medienkonsument nur spekulieren – falls man überhaupt so weit denkt.

aktuelle_kameraWie in jeder anderen Firma, so herrschen auch in Medienkonzernen und staatlichen Medien hierarchische Strukturen. Jeder Journalist hat seinen
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Vorgesetzten, der wiederum seine Weisungen von der nächsthöheren Ebene erhält. Jeder Reporter, Nachrichtenvorleser, Moderator, „Promi“, Ressortleiter, Chefredakteur und so weiter ist auf seinen Job angewiesen und hat somit den Weisungen von oben Folge zu leisten. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Selbst der Vorstandsvorsitzende eines Medienkonzerns ist nur eine kleine Nummer im Vergleich zum Eigentümer. Wer ausschert wird mundtot gemacht oder fliegt raus.

Viele gutgläubige Menschen begründen zum Beispiel ihren Glauben an die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September 2001 damit, daß sie sich einfach nicht vorstellen können, daß alle Journalisten lügen und kein einziger auspackt. Wie naiv diese Vorstellung doch ist! Es ist überhaupt nicht nötig, daß alle Journalisten einer solchen Verschwörung angehören. Die meisten von ihnen hinterfragen die Agenturmeldungen, die sie zu kopieren oder vorzulesen haben, ohnehin nicht. Und investigative Journalisten, die den Charakter, das Selbstbewußtsein und den Mut haben, sich gegen den Mainstream zu erheben, sind rar und meist arbeitslos, so daß man sie einfach nicht zu Gesicht bekommt. Genau wie in der Politik, so kommen auch im Journalismus nur die hinterhältigsten, gerissensten, charakterlosesten und verlogensten Elemente nach oben. Es gilt auch hier die Regel:

Wer klug und ehrlich ist, fliegt raus oder geht selbst.
Wer klug und gerissen ist, spielt mit und steigt auf.
Wer naiv und folgsam ist, verdient seine Brötchen in den unteren Ebenen.

Die Psychologie der Massen wird von den Gestaltern der „Öffentlichkeit“ perfekt beherrscht. Alle Menschen sind manipulierbar. Gegen die professionellen Methoden der Manipulation ist das Gehirn nahezu chancenlos. Selbst die Hartgesottensten glauben irgendwann die unsinnigsten Botschaften, wenn sie nur ausgeklügelt genug verpackt sind und oft genug wiederholt werden. Viele beginnen sogar, am eigenen Verstand zu zweifeln, wenn scheinbar alle Anderen bestimmte Dinge glauben und tun, während nur man selbst anders ist. Von dieser Gehirnwäsche globalen Ausmaßes können kleine Nummern wie Scientology nur träumen. Selbst die katholische Kirche kann da nicht mehr mithalten.

GehirnwaescheWenn Manipulation grundsätzlich nicht funktionieren würde, dann gäbe es doch auch keine Werbepsychologen, weil sie dann nutzlos wären. Das Gehirn eines Menschen – wie intelligent er auch sein mag – ist wie ein Computer ohne Firewall und mit Hintertüren ohne Ende. Die in emotionalen Reizen verpackten Botschaften finden ihren Weg ungefiltert am Verstand vorbei direkt in das limbische System. In diesem Teil des Gehirns, wo Emotionen und Triebverhalten sitzen, entfalten die Signale die gewünschte Wirkung, meist ohne überhaupt bemerkt zu werden. Werbung ist nicht ohne Grund so teuer. Jede Sendesekunde schafft Zugang zu Millionen von ungeschützten Gehirnen, in denen man das gewünschte Verhalten auslösen kann.

Ähnliche Methoden wie in der Werbung werden selbstverständlich auch in der Meinungsmache eingesetzt. Ihr schwerstes Geschütz ist die „öffentliche Diskussion“, bei der natürlich stets nur Vertreter der Systemparteien und Scheinopposition anwesend oder zumindest in deutlicher Überzahl sind. Der Zuschauer bekommt dabei den Eindruck, daß die soziale Gruppe, der er angehört, in einer Versammlung, der er beigewohnt hat, zu einer gemeinsamen Meinung gekommen sei. Er konnte zwar selbst nichts zur Diskussion beitragen und wundert sich, daß niemand seine vermeintliche Außenseitermeinung vertreten hat. Aber der Konformitätsdruck wirkt, und er schließt sich in der Regel der veröffentlichten, vermeintlichen Mehrheitsmeinung an.

Abgerundet wird diese virtuelle Realität dann noch durch die Umfrageergebnisse der „renommierten“ Meinungsforschungsinstitute. Regelmäßig belehren sie uns darüber, wie beliebt bestimmte Politiker sein sollen oder wie das Volk angeblich zu wichtigen Fragen stehen würde. Die gesamte veröffentlichte Meinung dient jedoch ausschließlich dazu, die gewünschte Meinung zu erzeugen.

Millionen Menschen unterliegen permanent dieser Täuschung und leisten dadurch selbst ihren unfreiwilligen Beitrag zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Illusion. Fragwürdige Aussagen von Politikern und Medien führen zu einem Effekt, den man in der Sozialpsychologie als „pluralistische Ignoranz“ bezeichnet. Wenn Menschen sich in der Beurteilung einer Situation unsicher sind, dann neigen sie dazu, zu beobachten, wie andere Menschen sich verhalten. Diese befinden sich jedoch in derselben Schockstarre, und reagieren nicht, was einen selbst wiederum darin bestärkt, ebenfalls nicht zu reagieren.

Selbst wenn ein Fünkchen Wahrheit gelegentlich mal durchsickert, geht dies in der gigantischen, sich stets wiederholenden Informationsflut der Massenmedien einfach unter.

So läßt sich die Herde in jede gewünschte Richtung lenken. Schuldenlüge, al-Qaida, Grippewellen, Klimaschwindel und so weiter sind nur wenige Bausteine des gigantischen Lügengebäudes, in dem die meisten Menschen heute immer noch leben. Die gesamte Weltgeschichte verdient es unter solchen Umständen genauer hinterfragt zu werden. Am schnellsten kommt man der Wahrheit ein gutes Stück näher, indem man einfach zu jeder veröffentlichten Meinung über das glatte Gegenteil nachdenkt. Besser ist es natürlich, genauer zu recherchieren, denn dann erlebt man eine interessante Reise der Erkenntnis, wenn man nach Georg Christoph Lichtenbergs Devise vorgeht: „Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.“

Diktatur mit freien Wahlen

Die obersten Politiker sind nicht dumm. Das mag für viele überraschend klingen, doch sie sind wirklich gerissen und jeden Cent wert, den sie bekommen – nur leider nicht aus Sicht des Volkes. Man kann zwar nicht der gesamten Parlamentsfüllmasse unterstellen, daß sie wissentlich und absichtlich handelt, wenn sie jeden ihr vorgelegten Hochverrat wie befohlen abnickt. Aber die Spitzenpolitiker wissen sehr genau, was gespielt wird und wem sie zu dienen haben. Das Volk darf seine Gegner in den Parlamenten keinesfalls unterschätzen. Diese Staatsfeinde vertreten die Interessen der Geldhersteller und -verleiher, was man auch leicht daran erkennen kann, wofür Rettungspakete in hundertfacher Milliardenhöhe auf Rechnung der Steuerzahler spendiert werden und wofür nicht. Doch bei den meisten Menschen ist das so noch gar nicht angekommen.

Die entscheidende Rolle dabei spielen natürlich die Massenmedien. Eine Ausnahme stellt zurzeit noch das Internet dar. Dementsprechend wird es auch keine Überraschung sein, wenn mit fadenscheinigen Argumenten die allgemeine Internet-Zensur eingeführt wird. Dann wird jeder Politiker, der es wagen sollte, etwas dagegen zu unternehmen, als Befürworter von Kinderpornographie an den Pranger gestellt werden. So müssen sich die Politiker sogar noch ihr eigenes Grab schaufeln, indem sie die allgemeine Internet-Zensur einführen und dann erst recht von den Meinungs­machern abhängig bleiben.

Alle Politiker sind auf wohlwollende Massenmedien angewiesen, um ein bestimmtes Amt und die damit verbundenen Privilegien zu erlangen. Sie brauchen die „öffentliche Meinung“ auf ihrer Seite und richten all ihre Handlungen daraufhin aus. Es gibt jedoch keine „öffentliche“, sondern nur eine „veröffentlichte“ Meinung, die von den Eigentümern der Massenmedien erzeugt wird. Damit haben sie die Macht, jede beliebige Person in jedes beliebige Amt zu setzen, dort zu steuern und bei Bedarf wieder daraus zu entfernen.

Darum ist es auch völlig irrelevant, wer für welches Amt als Marionette dient. Alle Politiker müssen gehorchen. Doch das fällt ihnen nicht schwer, denn sonst wären sie ja nicht so weit gekommen. Während einer gesamten politischen Laufbahn herrscht das Prinzip der negativen Selektion: Zum Erreichen der lukrativsten Posten braucht man vor allem Eigenschaften wie Schauspielerkönnen, Charakterlosigkeit, Gerissenheit, Habgier und Geltungsdrang. Von Systempolitikern kann man nichts erwarten. Sie sind weder dazu ausgebildet, noch fähig, noch willens, irgendetwas anderes zu tun, als die Interessen ihrer Förderer zu vertreten, sei es wissentlich oder aus Dummheit.

Neue Ideale haben keine Chance. Viele neue Parteien träumen davon, was sie alles bewirken würden, wenn sie nur das Interesse der „Öffentlichkeit“ auf sich ziehen könnten. Doch die veröffentlichte Meinung ist ein Machtinstrument! Und derartig mächtige Werkzeuge kann man nicht mal eben schnell an sich reißen! Daher ist es auch völlig sinnlos, sich in irgendeiner der vielen neuen Parteien zu engagieren, die sich allesamt stets darüber wundern, daß sie keinerlei Beachtung bekommen. Das System erhält sich selbst. Zuerst muß man systemkonform werden, dann bekommt man wohlwollende Medienberichte, und erst dann darf man vielleicht mal Regierung spielen. Das ist auch der Grund, warum jede Regierung im Wesentlichen immer das Gleiche tut:

Teile und herrsche: Die Parteien haben vor allem die Aufgabe, die Zinssklaven in Untergruppen einzuteilen und deren Interessen dann gegeneinander auszuspielen: Mann gegen Frau, Jung gegen Alt, geringverdienende Zinssklaven gegen besserverdienende Zinssklaven, Inländer gegen Ausländer, Christen gegen Moslems, Raucher gegen Nichtraucher, Linke gegen Rechte, Dicke gegen Dünne, Homo gegen Hetero, Hund gegen Katz und so weiter und so fort. Sollen die einen mehr Steuern oder Pflichten bekommen oder die anderen mehr Transferleistungen und Rechte oder umgekehrt? Täglich wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, damit Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Selbständige, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger, Rentner sowie Minderheiten gleich welcher Art bloß nicht bemerken, daß sie alle zur Gruppe der Zinssklaven gehören, während die Feudalherren und ihr Geldsystem vom Parteienkartell stets unbehelligt bleiben.
Brot und Spiele: Staatliche Transferleistungen sind das moderne Brot. Und auch die Spiele wurden mittlerweile perfektioniert. Niveaulose Unterhaltung zur Volksverdummung, Casting-Shows zum Fremdschämen, subtile Botschaften in Filmen zur Erziehung und manipulative Musik im Radio zur Sedierung wirken wie psychologische Massenvernichtungswaffen. Und selbst die kritischsten Denker haben es schwer, wenn sie an die Informationen, die sie zum Nachdenken bräuchten, einfach nicht herankommen. Stattdessen werden sie durch Fehl­informationen in Lehrmeinung, Büchern und Dokumentationen in die Irre geführt und durch unnütze und verdrehte Nachrichten in Fernsehen, Radio und Presse abgelenkt.

Das Volk muß schließlich geteilt, satt, dumm, gleichgültig und bei Laune gehalten werden. Henry Ford (1863 - 1947) sagte seinerzeit: „Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

Man bekommt zwar viele Informationen kostenlos, jedoch kaum eine ist umsonst. Irgendwer profitiert immer davon und finanziert sie. Meistens tun das natürlich diejenigen, die über das nötige Geld verfügen oder es gar selbst herstellen. Sie steuern die Medien und die Politik und treiben so die Verdummung des Volkes immer weiter voran, bis eines Tages niemand mehr erkennt, daß die Wurzel allen Übels in der zinsbelasteten Geldschöpfung durch Privatbanken und der daraus resultierenden, allen Staaten übergeordneten Plutokratie liegt.

Das Modell der Gewaltenteilung funktioniert noch nicht einmal bei den drei Gewalten, für die es ursprünglich konzipiert wurde: Exekutive und Judikative sind fremdbestimmt durch die Legislative. Und das BKA hat sich Befugnisse aller drei Gewalten verschafft und sich dadurch im Stil von Gestapo und Stasi gleich ganz von jeglicher Legitimationspflicht abgekoppelt.

Doch unabhängig davon stehen über diesen drei Gewalten noch zwei wesentlich stärkere, nämlich Geldschöpfung und Medien.

Den meisten Menschen ist noch gar nicht aufgefallen, daß nach jeder Wahl weitgehend die gleichen Politiker in den Parlamenten sitzen. Diese Personengruppe als Ganzes kann man als Einheitspartei betrachten, die lediglich in verschiedene Flügel eingeteilt wird. Die sogenannten Parteien sind tatsächlich nur Subparteien. Wie in der früheren DDR bekommt „die Partei“ auch heute stets über 95 Prozent der Wählerstimmen.

Die Massenmedien haben das Wahlvolk dabei so gut unter Kontrolle, daß Wahlfälschungen erst gar nicht nötig werden. Rückständige Diktaturen manipulieren Wahlen, moderne Diktaturen manipulieren die Wähler. Letzteres ist nicht nur unauffälliger und effizienter, sondern sorgt sogar noch dafür, daß ein Verdacht auf Wahlfälschungen erst gar nicht aufkommt und regimekritische Demonstrationen von Anfang an gar keinen Nährboden finden.

Wahlen dienen nur dazu, die Illusion von der Demokratie aufrecht zu erhalten. Und wer nicht wählen will, dessen Stimme wird automatisch durch „die Partei“, also die CDUCSUSPDFDPGrünenLinke, per Umlageverfahren gestohlen. Hat ein Parlamentarier erst einmal seinen Sitz ergattert, dann kann ihm praktisch nichts mehr passieren – solange er nicht gegen die echte Regierung vorgeht, versteht sich. Als einer von Tausenden von Parlamentariern in Bund, Ländern und Gemeinden muß er dann nur noch Gesetzesvorlagen abnicken, ist bis zum Lebensende reichlich versorgt und trägt für die Folgen seiner Handlungen nicht die geringste persönliche Verantwortung.

Aber ein Problem haben diese Parlamentsparasiten:

„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Für diesen Meineid werden sie sich zu gegebener Zeit zu verantworten haben.

Fazit: Steuerboykott

Gemäß Grundgesetz Artikel 20 soll die Staatsgewalt vom Volke ausgehen und nicht von übergeordneten Geldmächten. Würde diese verfassungsmäßige Ordnung tatsächlich komplett gelten und auch nicht durch Politiker immer weiter beseitigt werden, dann wäre ein Steuerboykott gar nicht nötig. Ein Aufruf zum Steuerboykott unter Berufung auf das in Artikel 20 Absatz 4 verankerte Widerstandsrecht ist nur dann erforderlich, wenn Politiker den Boden des Rechts verlassen. Dann allerdings, wenn der Staat sich selbst nicht mehr an die eigenen Gesetze hält, schwindet auch die Möglichkeit, derartigen Widerstand zu leisten.

Dieses Dilemma, daß ein Aufruf zum Steuerboykott in einem Rechtsstaat zwar möglich aber nicht erforderlich ist, während er in einem Unrechtsstaat erforderlich aber nicht möglich ist, erfordert eine gewisse Vorsicht bei entsprechenden Aufrufen. Während chinesische Dissidenten für staatskritische Äußerungen im Gefängnis landen und einen Nobelpreis erhalten, landen deutsche Dissidenten nur im Gefängnis, und niemand hört von ihnen.

Selbst die höchsten Vertreter der westlichen „Demokratien“ müssen sich bei den Betreibern des privaten Finanzsystems verschulden, sind also von ihnen abhängig. Einen echten Rechtsstaat kann es aber nur dann geben, wenn der Staat und seine Vertreter nicht von Banken, Konzernen und Medien abhängig sind, also nur nachdem ein Finanz- und Steuersystem eingeführt wurde, das nicht einer übergeordneten Geldmacht, sondern dem Volke dient. Alle etablierten Politiker können, dürfen, wollen und werden das niemals tun, denn dadurch würden sie sich den Ast absägen, auf dem sie alle selbst sitzen.

Demokratie unter einem kapitalistischen System ist eine Illusion. Kapitalismus heißt – wie der Name schon sagt – „Herrschaft des Kapitals“ … und nicht „Herrschaft des Volkes“! Nach dem Ende der Monarchie wurde keine Volksherrschaft errichtet, sondern eine Plutokratie – eine Herrschaft des Kapitals. Die Macht geht nicht vom Volke aus, sondern vom Gelde. Der Volksmund bringt es auf den Punkt: „Geld regiert die Welt.“ Aber da Geld keine öffentliche, gemeinnützige Einrichtung ist, sondern das private System einiger internationaler Geldherrscher, liegt dort das Zentrum der Macht.

Die Staaten in ihrer heutigen Form sind lediglich die bewaffneten Arme der Geldmacht und setzen unter Zwang und mit Gewalt durch, daß die Völker ein bestimmtes, privilegiertes Privatgeld als „gesetzliches Zahlungsmittel“ akzeptieren. Und da dieses nur durch Verleih in Umlauf kommt, also mit Zins und Zinseszins stets mehr Geld zurückgefordert wird, als es überhaupt gibt, werden die Völker der Erde über Generationen hinweg verschuldet und versklavt und müssen für alle Zeiten für Steuern und Zinsen schuften.

Der Wirtschaftstheoretiker Gottfried Feder (1883 - 1941), dessen Zinskritik 1933 von Kapitalisten, Kommunisten und Nationalsozialisten gleichzeitig bekämpft wurde, hatte bereits 1919 in seinem Buch „Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes“ festgestellt: „Die Brechung der Zinsknechtschaft gibt uns die Möglichkeit, die Aufhebung aller direkten und indirekten Steuern zu betreiben. Hört es, Ihr werteschaffenden Menschen aller Länder, aller Staaten und Kontinente, alle aus direkten und indirekten Quellen fließenden Staatseinnahmen fließen restlos in die Taschen des Großleihkapitals. Die Erträgnisse der werbenden Staatsbetriebe, als da sind Post, Telegraph, Telefone, Eisenbahn, Bergwerke, Forsten u.s.w. reichen vollkommen aus, um alle notwendigen Staatsaufgaben für Erziehung, Bildung, Rechtspflege, Verwaltung, soziale Fürsorge daraus bestreiten zu können.“ Auch heute noch hätten wir immense Einnahmen aus den Staatsbetrieben, wenn man dieses Volksvermögen nicht „privatisiert“, also es den Geldherren nicht zugeschanzt hätte.

Das permanente Wachstum von Schulden wurde fest in unser Finanzsystem eingebaut. Die „Staatsverschuldung“ und die daraus resultierenden Zinsen sind ein Instrument zur Enteignung des Volkes. Dieses Finanzsystem durch immer mehr Schulden und Steuern zu erhalten, wird von den Systempolitikern als „alternativlos“ bezeichnet. Doch dies geschieht ausschließlich in ihrem eigenen Interesse und nicht im Interesse der Allgemeinheit. Dadurch führen die Parlamentarier den Staat zwangsläufig immer tiefer in die Verschuldung und folglich in die Phase des Faschismus.

Die BRD hat für das Privatgeld, das sie sich leihen mußte, um eine Währung in Umlauf zu bringen, seit ihrer Gründung insgesamt rund 2 Billionen Euro Zinsen bezahlt. Ohne diese unnötige Gebühr für die Benutzung eines privaten, überstaatlichen Geldsystems wäre der Staat heute schuldenfrei. Jeder fünfte Steuer-Euro ist mittlerweile für diese als Zinsen bezeichnete Geldgebühr zu entrichten. Die Politiker begrenzen alle Staatsausgaben, nur nicht die Zinsen. Und wegen dieser Kosten betonen sie auch immer wieder, daß sie für andere Dinge keinen Spielraum hätten, den es allerdings gäbe, wenn der Staat unter einer kompetenten Führung das Emissionsrecht für Geld selbst beanspruchen würde, anstatt sich dem internationalen Finanzkapital unterzuordnen.

Wie schon zu Zeiten der Fuggers, von denen sich die Monarchen Geld leihen mußten, so müssen auch heute die von den Geldherren und ihren Medien eingesetzten Politikdarsteller den Staat bei den Betreibern des Finanzsystems verschulden, sich und den Staat also unterordnen. Dies steht allerdings in Widerspruch zu Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes, wonach die Staatsgewalt nicht von internationalen Bankiers, sondern vom Volke auszugehen hat, welches sich keiner höheren Macht unterordnen muß. Unter solchen Bedingungen wäre der Staat aber nie in die Schuldenfalle geraten. Dieser Logik folgend könnte man eigentlich die gesamte „Staatsverschuldung“ als verfassungswidrig und nichtig erklären, wenn man es nur wollte.

Die Beseitigung dieser Mißstände wird ohne einen außerparlamentarischen Auslöser kaum möglich sein, denn das etablierte Machtsystem wird sich schließlich nicht einfach so selbst beseitigen. Vielmehr werden seine Nutznießer, die naturgemäß gewiß keine Altruisten sind, alles dafür tun, ihre Privilegien zu verteidigen. Will man einen Sumpf trockenlegen, so darf man nicht die Frösche fragen, und es nützt auch nichts, selbst einer zu werden.

Ein möglicher Ausweg liegt in einem Steuerboykott, dessen Zweck es aber nicht ist, einen Rechtsstaat zu schwächen oder Chaos auszulösen, sondern einen Marionetten­staat zu beseitigen und Platz für einen gemeinnützigen, echten Rechtsstaat zu schaffen, der nicht den Interessen einer übergeordneten Finanzmacht dient, sondern allein den Interessen des Volkes.

Ein Steuerboykott kann den Staat aus den Klauen der Geldherren befreien, denn wenn der Sklavenstaat bankrott ist, dann gehen seine Eigentümer leer aus, und die Sklaven sind frei!

Wenn sich die produktiv arbeitenden Menschen außerhalb des bestehenden Systems neu organisieren, dann können sie die Früchte ihrer Arbeit wieder selbst ernten und müssen im Vergleich zu heute nur noch einen Bruchteil ihrer Lebenszeit mit Arbeit verbringen. Pech haben dann nur die wenigen Zeitdiebe, die derzeitigen Machthaber, die dann etwas kennenlernen werden, was sie noch nie erlebt haben: echte, produktive Arbeit.

Wer dem Staat der Zins- und Steuersklaven entkommen will, der geht vielleicht ins Ausland – falls er noch einen Staat findet, in dem die Situation besser ist und vor allem auch bleiben wird. Viele gute Leute sind leider schon gegangen und haben festgestellt, daß es in anderen Ländern auch nicht anders läuft und daß sie dort als Fremde dann nicht einmal mehr die Legitimation haben, sich gegen das System zu erheben. Durch Auswandern erlangt man keine Freiheit. Dieser Kampf muß zuhause ausgefochten werden.

Aufklärung über die beschriebenen Mißstände findet man heute immer häufiger. Doch kaum jemand geht einen Schritt weiter und gibt Lösungsansätze. Diese Lücke wird im Folgenden geschlossen.

Unterstützung durch Mitbürger im Staatsdienst

Äußerst wünschenswert wäre es, wenn ein Steuerboykott gar nicht erst notwendig wäre, wenn zum Beispiel alle Beamten gewissenhaft ihre Pflichten erfüllen und dem kriminellen Treiben von Politikern nicht mehr tatenlos zusehen würden. Alle Staatsdiener – insbesondere Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter – hätten spätestens bei dem illegalen Ankauf von gestohlenen Bankdaten durch die Regierung oder bei den rechtswidrigen Finanzhilfen für Banken und andere Staaten das Recht und die Pflicht gehabt, die beteiligten Politiker auch ohne Aufhebung ihrer Immunität unmittelbar zu verhaften.

Laut Grundgesetz genießen Abgeordnete des Bundestages Immunität, was sie vor Strafverfolgung schützt. Die Polizei darf nur dann wegen einer mutmaßlichen Straftat ermitteln und einen Parlamentarier verhaften, wenn der Bundestag dem zustimmt und die Immunität aufhebt, es sei denn, er wird unmittelbar oder am Tag nach der Tat festgenommen.“

Die Verhaftung der beteiligten Politiker wäre zum Beispiel sofort nach dem Ankauf der Hehlerdaten-CD (StGB §§ 129, 259 und 260) oder nach der Zustimmung zur Griechenlandhilfe (mehrfacher Verstoß gegen EU-Recht und das Grundgesetz) nicht nur möglich, sondern die oberste Pflicht aller Beamten gewesen. Es bleibt die Hoffnung, daß die Staatsdiener bei der nächsten Straftat der Politiker nicht mehr wegsehen, sondern spätestens dann ohne zu zögern handeln.

Doch auch heute noch haben die Staatsdiener wie alle anderen Bürger auch gemäß Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 das Recht, gegen Politiker vorzugehen, die die verfassungsmäßige Ordnung beseitigen. Als Staatsdiener sollte man sich sogar dazu verpflichtet sehen und die Politiker notfalls schlicht verhaften. Diese Maßnahme mag außergewöhnlich wirken, aber Recht ist Recht. Der rechtswidrige Transfer von deutschen Steuergeldern an Banken und ausländische Regierungen, die Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung und viele andere von den Politikern begangene Verbrechen gegen das Volk sollte man nicht nur als illegal betrachten, sondern darüber hinaus noch als Hochverrat.

Wenn aufrechte Bürger ihr durch das Grundgesetz gegebene Recht auf Widerstand ausüben, indem sie beispielsweise die Steuerzahlungen an das Unrechtsregime einstellen, dann sollte jeder Beamte gut überlegen, ob er diesen Verfassungs­schützern wirklich durch Zwang oder gar mit Gewalt das Geld abnehmen will, um es dann den Politikern für ihre Machenschaften zur Verfügung zu stellen. Wer als Beamter Rechtsbruch und Hochverrat von Politikern unterstützt, der verrät das Grundgesetz, das er eigentlich verteidigen sollte. Die Nürnberger Prozesse könnten nicht die letzten Prozesse ihrer Art gewesen sein. Man sollte sich rechtzeitig auf die richtige Seite stellen, auf die Seite von Recht und Gerechtigkeit, Vernunft und Gewissen.

Wer als Beamter seine Pflichten nicht rechtzeitig erfüllt, der muß sich nicht wundern, wenn es zu spät ist und er den Schießbefehl auf das eigene Volk erhält, der über den Lissabon-Vertrag bereits vorbereitet wurde! Doch solange von Seiten der Staatsdiener keine Unterstützung kommt, kann sich das Volk notfalls anders zur Wehr setzen.

Aktiver Steuerboykott per Rechtsweg und Zahlungsstopp

Das Steuersystem der BRD ist so kompliziert und enthält so viele Lücken und Fehler, daß eine exakte Steuererklärung und eine gesetzeskonforme Besteuerung völlig unmöglich sind. Nicht umsonst werden alle Steuerbescheide nur noch mit einem Vorläufigkeitsvermerk ausgestellt. Es fehlt darauf auch die Unterschrift eines persönlich haftenden Beamten, während andererseits jegliche Staatshaftung gemäß § 839 BGB ausgeschlossen ist. Die BRD wälzt so die Verantwortung auf den kleinen Beamten vor Ort ab, und dieser entzieht sich dann durch die fehlende Unterschrift seiner Pflicht, mit seinem gesamten Privatvermögen für eventuelle Schäden zu haften. Allein aus diesen Gründen könnte man in einem Rechtsstaat bereits jegliche Steuererklärung und -zahlung verweigern.

Politiker verwenden die Steuergelder zum Teil für kriminelle Handlungen. Mit Steuergeld wurden zum Beispiel gestohlene Bankdaten angekauft, was gemäß Strafgesetzbuch unter anderem den Straftatbestand der Hehlerei erfüllt. Wer Steuern zahlt, macht sich dadurch der Beihilfe schuldig. Wer Steuern eintreibt, nötigt ehrliche Bürger, sich an solchen Straftaten zu beteiligen und macht sich dadurch ebenfalls strafbar – zumindest theoretisch in einem Rechtsstaat.

Auch aus Gewissensgründen könnte man eigentlich alle Steuerzahlungen verweigern, denn mit Hilfe dieser Gelder wird unter anderem in Afghanistan ein völkerrechts­widriger Angriffskrieg geführt, bei dem schon viele unschuldige Menschen umgebracht wurden. Die Steuerzahler bezahlen Waffen und Munition, mit denen dies geschieht. Sie werden gezwungen, Beihilfe zum Mord zu leisten. Aber eigentlich steht die im Grundgesetz verankerte Gewissensfreiheit über dem Steuerrecht. Doch auch für diese Argumentation wird man von der BRD-Justiz gnadenlos verfolgt.

Es ist auch höchst umstritten, ob die BRD-Regierung völkerrechtlich überhaupt dazu legitimiert ist, über das hier ansässige Volk zu herrschen, denn dieses hat seit der sogenannten Wiedervereinigung noch nicht über eine gemeinsame Verfassung abgestimmt. Und falls das Grundgesetz von 1949 tatsächlich für die zusammen­gefaßten Gebiete der ehemaligen BRD und DDR gelten sollte, dann besteht gemäß Artikel 20 Absatz 4 ein Recht auf Widerstand, wenn die verfassungsmäßige Ordnung beseitigt wird, was momentan zweifelsfrei geschieht.

Das Zahlen von Steuern kann man unter solchen Umständen – rein rechtlich – eigentlich nur als freiwillig betrachten. Den Schutzgeldeintreibern ist all dies natürlich egal, und wer sich mit ihnen anlegt wird schnell abgestraft.

Bertolt Brecht wird das Zitat zugesprochen: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Theoretisch hat man angesichts der klaren Sachlage schon lange das Recht und die Pflicht, Widerstand zu leisten, indem man zum Beispiel alle Steuerzahlungen einstellt. Die Steuerzahler, insbesondere die Unternehmen, die die Einkommenssteuer, die Umsatzsteuer und die Mineralölsteuer kontinuierlich an die Systemvertreter abführen, könnten alle Zahlungen ab einem bestimmten Stichtag kollektiv einstellen und dem Regime dadurch kurzfristig den Mittelzufluß weitgehend zudrehen.

Praktisch würden die Steuerverweigerer dabei jedoch existentielle Risiken eingehen – zumindest solange die sogenannten „Staatsdiener“ noch den Banken und Politikern dienen anstatt dem Staat. Auch eine massenhafte Beteiligung ist extrem schwierig zu realisieren, solange die gesteuerten Massen noch auf ihren Fernseher hören anstatt selbst zu denken. Zuerst würden die Mainstream-Medien solche Bestrebungen vollständig verschweigen und aus der veröffentlichten Diskussion fernhalten. Sollte dies später nicht mehr gelingen, würden die Meinungsmacher die veröffentlichte Meinung schnell gegen die „Steuer-Terroristen“ aufbringen und eine breite Beteiligung am aktiven Steuerboykott zu verhindern wissen.

Die BRD ist kein Rechtsstaat! Sie ist nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihr Schutzgeld notfalls auch gewaltsam einzutreiben. Wehe dem, der die Frechheit besitzt, sich auf den Rechtsstaat zu berufen! Die ferngesteuerte Regierung verfügt über Exekutive und Judikative. Sie besitzt das Gewaltmonopol und wird es in letzter Konsequenz auch einsetzen. Wenn die Exekutive schließlich mit Waffengewalt anrollt, um die Steuern einzutreiben, dann nützt es nichts, sich hinter dem Grundgesetz zu verstecken, denn die von der Regierung ebenfalls kontrollierte Justiz wird niemals zugeben, daß sie abhängig ist, daß die verfassungsmäßige Ordnung entweder ohnehin nie gegeben war oder aber beseitigt wird und daß die Staatsgewalt nicht vom Volke ausgeht, sondern vom Gelde.

Da der aktive Steuerboykott aufgrund der bestehenden Machtstrukturen für alle Mitstreiter sehr gefährlich ist, stellt sich die Frage, mit welchen Methoden man durch passiven Widerstand in Steuerboykott treten kann.

Passiver Steuerboykott und Systemboykott

Mahatma Gandhi sagte einmal: „Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat.“

Der produktive Teil der Bevölkerung arbeitet in der Regel für Giralgeld. Und dadurch versorgt er primär den unproduktiven Teil, also Feudalherren, Bankster, Versicherungen, Politiker, Juristen, Pensionäre und alle anderen Transferempfänger. Ein systemkonformer Klempner muß zum Beispiel einen ganzen Tag lang arbeiten, um mit seinem Nettolohn nur eine Stunde seines systemkonformen Malerkollegen bezahlen zu können – und umgekehrt. Hätten die beiden außerhalb des Systems gehandelt, also ihre Arbeitsleistung direkt ausgetauscht, ohne den Umweg über Bankengeld, hätte jeder mit nur einer Stunde Arbeit den gleichen Nutzen bekommen und den Rest des Tages frei gehabt.

Die effektivste Form des passiven Widerstands besteht darin, daß sich alle produktiv arbeitenden Menschen zu Netzwerken zusammenschließen, in denen sie nur echte Leistungen von privat zu privat (nicht gewerblich!) austauschen, alternative Währungen einsetzen und hierfür kein Bankengeld mehr benutzen, welches schließlich leistungslos entsteht. Die Mitglieder solcher Netzwerke könnten sich so gut selbst und gegenseitig versorgen, daß ihr Arbeitsaufwand auf einen Bruchteil des heutigen schrumpfen würde. Menschen, die von der Regierung und vom schuldbehafteten Geld des Bankensystems unabhängig sind, also zum Austausch von Waren und Dienstleistungen keine Euros, Dollars, Franken und so weiter mehr benutzen, sondern Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen aufbauen, haben kein steuerpflichtiges Einkommen und benötigen es auch nicht.

Ohne Konfrontation mit den bestehenden Machteliten treten autarke Gemeinschaften aus dem System aus und hinterlassen es am Ende als leere Hülle. Bankiers, Geldadel, Konzerneigentümer, Medienfürsten und Politiker können darin dann ohne Volk weitermachen und sich gegenseitig betrügen, belügen, vergiften und versklaven. Und während niemand mehr für sie arbeitet, können sie nur noch ihr wertloses Papier fressen oder ebenfalls austreten und sich dem ehrlichen Volk mit ehrlicher Arbeit anschließen – sofern sie überhaupt für eine nützliche Arbeit zu gebrauchen sind.

Gemäß Grundgesetz gibt es das Recht, Widerstand zu leisten – gemäß Naturrecht gibt es sogar die Pflicht. Eine indianische Weisheit sagt: „Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.“ Jeder, der das herrschende Geldregime durch unterlassenen Widerstand unterstützt und als kleines Rädchen im Getriebe des Systems mitwirkt, handelt wider seine natürlichen Pflichten und muß sich zumindest vor seinem eigenen Gewissen dafür verantworten. Heute gibt es bereits Widerstandskämpfer, die sich nach vorne wagen. Wer ihnen heute die Unterstützung verwehrt, wird sich dies möglicherweise in einer neuen Gesellschaftsordnung vorwerfen lassen müssen. Der weitere Verlauf der Geschichte wird auf diese Frage zurückkommen, wie es auch früher schon der Fall war.

10 Methoden des passiven Widerstands

1.) Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen
Wer sich einen Sachwert selbst schafft, zahlt dafür keine Steuern. Wer ihn privat mit anderen tauscht ebenfalls nicht. Geld benötigt man eigentlich nur, um den Tausch und die arbeitsteilige Wirtschaft zu erleichtern. Theoretisch könnte man alles Mögliche als Geld benutzen, um so dem System zu entkommen. Aber leider zwingt der Staat – als Handlanger der Banken – die Menschen dazu, nur Bankengeld als Tauschmittel einzusetzen, indem er es zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Der Preis für die Benutzung dieses Zahlungsmittels ist die exponentiell steigende Zinslast, die für die umlaufende Geldmenge an die Geld-Mafia zu entrichten ist.

Das „Wunder von Wörgl“, war ein Versuch, während einer Weltwirtschaftskrise ohne Bankengeld zu wirtschaften. Weil das damals dort eingeführte, umlaufgesicherte Geldsystem extrem erfolgreich war, wurde es unmittelbar durch die zuständige Zentralbank und ihren angeschlossenen Staatsapparat verboten. Gewerbsmäßiger Tausch ohne Bankengeld wird durch den bewaffneten Arm der Banken – den Staat – untersagt. Wenn also zum Beispiel ein Gärtner einem KFZ-Mechaniker den Garten richtet und als Gegenleistung das Auto repariert bekommt, dann machen sich beide theoretisch der Steuerhinterziehung strafbar. Unter Privatpersonen ist der Tausch jedoch erlaubt. Jedes private Tauschgeschäft schwächt das System.

2.) Abhängige Beschäftigung beenden
Arbeitgeber UND Arbeitnehmer leisten ihren Frondienst für die Geldherren durch Zinsen, Steuern und alle sonstigen Abgaben. Diese Gruppe der Fleißigen zu spalten, war die Idee von Karl Marx, jenem Angehörigen der Geldherren, der ebenso wie die Gewerkschaften niemals den Zins kritisierte. Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinigt Euch! Arbeitsverträge schaden beiden Seiten. Effizienter ist es, als selbständige Unternehmer oder besser noch als Privatleute zusammenzuarbeiten. Das spart die Sozialversicherung und den direkten Steuereinzug von der Quelle. Unter dieser Voraussetzung kann dann auch jeder im Rahmen seiner eigenen Widerstandskraft als Unternehmer die Steuern aktiv boykottieren oder im privaten Rahmen Tauschhandel betreiben.

3.) Nur den nötigsten Geldbedarf im System beschaffen
Schritt 1 und 2 können je nach Beruf und Eigentum an Wohn- und Produktionskapital den Bedarf an Bankengeld erheblich reduzieren. Der übrige Geldbedarf kann je nach persönlichen Fähigkeiten durch wenige Tage offizielle Arbeit im Rahmen der steuerfreien Grenzen beschafft werden. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann auf staatliche Leistungen zurückgreifen und das System auf diese Weise zusätzlich aushöhlen.

4.) Bankrun und Geldboykott
Wenn nur jeder fünfzigste Euro von den Bankkonten abgehoben wird, bricht die Macht der Banken zusammen. Politiker und Journalisten haben es durch beispiellose Propaganda bisher geschafft, dies zu verhindern. Während sich die Banken wegen des Ausfallrisikos gegenseitig kein Geld mehr leihen wollten, haben sie die Menschen dazu gebracht, ihr Geld weiterhin auf den Bankkonten zu lassen. Durch diese Kredite der Menschen an die Banken stützen sie das System, das sie versklavt. Der Mindestreservesatz von nur 2 Prozent bewirkt, daß man den Banken die Macht, über 100.000 Euro zu verfügen, entziehen kann, indem man nur 2.000 Euro vom Konto abhebt. Hier kann schon jeder Einzelne sehr viel bewirken.

Viele Geldsparer betrachten die Sparzinsen irrtümlich als Erträge. Diese liegen jedoch fast immer unterhalb der echten Inflationsrate, und zusätzlich wird noch die Abgeltungssteuer abgezogen. Geld auf einem Bankkonto zu haben, ist ohnehin keine gute Idee. Es ist dort pfändbar, und auch Banken und Politiker können sich daran bedienen. Bei einer Pleitewelle im Bankensektor mag einem zwar der nominale Betrag erstattet werden, denn dafür bürgt ja der Einlagensicherungsfonds und der Staat. Aber beide haben nicht ansatzweise Geld in dieser Größenordnung. Sie bürgen lediglich mit Inflationsgeld, das nachher nur einen Bruchteil der früheren Kaufkraft hat. Das Gleiche gilt für Lebensversicherungen, Riester-Rente, Rürup-Rente, Rente generell und alle sonstigen staatlich geförderten oder erzwungenen Vorsorgespenden. Sie sind größtenteils pfändbar, nicht vererbbar, können mit Steuern und Sonderabgaben belegt werden und entwerten sich durch Inflation.

Aber auch alles, was an Börsen gehandelt wird, kann schnell entwertet werden. Alle Börsenkurse werden durch die großen Marktteilnehmer manipuliert. Sie treiben die Kurse wohin sie wollen und haben dadurch immer einen Informationsvorsprung. Die Gewinne und Boni der Großen sind die Verluste der als Kleinanleger bezeichneten Kapitalspender. Nur wer aussteigt und Aktien, Lebensversicherungen, Anleihen, Papiergeld und alle sonstigen Papierwerte in Sachwerte umtauscht, die er im privaten Tauschhandel einsetzen kann, den kümmern derartige Betrügereien nicht länger. Auch die Kaufkraft von Papiergeld wird manipuliert, eine Zentralbank kann eine Währung jederzeit beliebig abwerten und benötigt dazu noch nicht einmal die Zustimmung der sogenannten Volksvertreter. Nur echte Waren und Dienstleistungen lassen sich nicht manipulieren, solange man ihren Wert nicht am willkürlich bewerteten und innerlich wertlosen Bankengeld mißt. Einige Sachwerte – zum Beispiel Edelmetalle – eignen sich außerdem hervorragend als Alternativwährung. Marktwirtschaftliche Mechanismen werden automatisch dafür sorgen, daß sich das attraktivste Zahlungsmittel etablieren wird.

5.) Boykott der „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen
Alle „systemrelevanten“ Banken und Versicherungen sind das Eigentum jener Klasse, die schon seit Generationen niemals arbeitet. Trotz allem wird man vorerst noch ein Konto oder eine Versicherung brauchen, aber bitte nicht bei den großen Konzernen, sondern allenfalls bei Volksbanken, Sparkassen und kleinen Versicherungs­gesellschaften. Auf Kredite sollte man natürlich generell verzichten.

Versicherungskonzerne sind im Prinzip nichts anderes als eine Zusammenballung von Juristen, Statistikern und Verkäufern, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, den Profit ihres Konzerns zu maximieren. Sie kreieren und verkaufen Verträge, aus denen für ihre Opfer nur Beiträge entstehen, während Leistungen weitestgehend ausgeschlossen werden. Über ihre Kontakte in die Politik schreibt sich die Versicherungs-Mafia die Gesetze, durch die sie eigentlich reguliert werden sollten, einfach selbst. Die meisten Versicherungen sind staatlich gedeckter Betrug und daher soweit es geht zu meiden.

6.) Boykott der Konzerne durch Regionalisierung
Die meisten Weltkonzerne sind das Eigentum der Strippenzieher im Hintergrund und schöpfen ihre Macht und Profite aus Ausbeutung, Kinderarbeit, Krieg, Umwelt­zerstörung und Korruption. Wer all dies nicht unterstützen will, sollte ihre Produkte meiden, auch wenn sie noch so billig und verlockend erscheinen.

Alternativen bieten Wochenmärkte und regionale Hersteller, von deren Moral man sich vor Ort noch selbst überzeugen kann. Dies belebt die regionale (Tausch-)Wirtschaft und ist nebenbei auch besser für die Gesundheit. Wer dann noch auf das hormonverseuchte, zusammengeklebte Gammelfleisch der Supermärkte und Fastfood-Tierquäler verzichtet, tut nicht nur sich selbst, sondern auch den Tieren und der Umwelt einen riesigen Gefallen.

7.) Boykott der staatlich vorgeschriebenen Drogen
Jeder Bürger hat die staatlich garantierte Freiheit, so viele Drogen zu nehmen, wie es seine eigene Sucht bestimmt. Der Staat fördert sogar die Herstellung sowie Werbung und Vertrieb, allerdings nur solange es sich um die legalen Drogen Alkohol, Nikotin und Koffein handelt. Nur diese sind gesund für die Konzerne und die Steuereinahmen. Durch den staatlich kontrollierten Drogenhandel wird erzwungen, daß nur besteuerbare Monopoldrogen konsumiert werden und keine Konkurrenz durch weniger schädliche, billigere oder gar steuerfreie Alternativen wie zum Beispiel Hanf aufkommt. Wer zu schwach ist, um drogenfrei zu leben, hat nur die Wahl zwischen staatlich vorgeschriebenen oder illegalen Drogen. Wer jedoch stark und selbstbewußt ist, wer dem Konformitätsdruck widersteht und die Welt unvernebelt sehen will, der verzichtet natürlich komplett auf alle Drogen, erhält seine Gesundheit und erkennt mit klarem Kopf die Dinge, die anderen verborgen bleiben (sollen).

8.) Boykott der Pharmakonzerne durch alternative Medizin
Man muß kein Mediziner sein, um eines zu wissen: Alle Produkte der Pharmakonzerne dürfen aus wirtschaftlicher Sicht niemals heilen. Sie müssen abhängig machen und neue Krankheiten auslösen. Nur dann sind sie rentabel. Der Einfluß der Pharma-Mafia auf die Politik und die Inhalte des Medizinstudiums ist immens. Wer noch ohne deren Medikamente halbwegs überlebensfähig ist, sollte sich keinesfalls auf die langsame Todesspirale der Abhängigkeit von der Pharmaindustrie einlassen. Der Bedarf an Heilung wird durch die Punkte 6 und 7 schon erheblich reduziert. Für alles Weitere bringt alternative Medizin meist den größeren Nutzen.

9.) Boykott der System-Medien
Um einen Medienkonzern zu besitzen, benötigt man enorme Mengen an Kapital. Die heutige Pressefreiheit ist die Freiheit der Geldherrscher, ihre Weltanschauung zu verbreiten und die Völker zu lenken. Von oben herab wird über hierarchische Strukturen gesteuert, worüber und wie in Fernsehen, Radio und Presse zu berichten ist. Die Antwort heißt: Alles abschalten, abmelden, nebenbei noch Kosten sparen und sich nur noch über unabhängige Medien informieren!

Kultur bekommt man in den Mainstream-Medien heute ohnehin kaum noch geboten. Stattdessen werden einem fast ausschließlich die Ausscheidungen der „Unter­haltungsindustrie“ zum Konsum vorgesetzt. Wo früher einmal Kultur war, herrscht heute systematische Volksverblödung, Kulturvernichtung und Verführung. Unkritische Verbraucher sind schließlich die besseren Konsumenten und desinformierte Arbeiter die besseren Sklaven. Die Aufgabe der Unterhaltungsindustrie besteht darin, die Menschen durch ihre Filme, Musik und Shows im Sinne von Materialismus, Konsum und unkritischem Denken zu manipulieren.

Die Gehirnwäsche der System-Medien ist so allgegenwärtig und so effektiv, daß man sie erst erkennen kann, nachdem man sich ihr einige Wochen lang konsequent entzogen hat. Sensible Menschen sollten sich auf diesen Schritt mental gut vorbereiten, denn das Leben außerhalb der Matrix ist ein vollkommen anderes. Unabhängige Informationen und echte Kultur findet man im Internet (außerhalb der Konzernseiten) und auf regionalen Veranstaltungen.

10.) Wahlboykott
Alle Politiker müssen sich den höheren Machtstrukturen unterordnen, von denen sie sich die Ressourcen erbetteln, die sie benötigen, um nach oben zu kommen. Hierbei handelt es sich neben der finanziellen Unterstützung vor allem um die gekaufte Meinungsmache. Die Politikdarsteller, die nach oben kommen, sind weiter nichts als Marionetten. Sie nicken lediglich die Gesetze ab, die ihnen von Lobbyisten vorgelegt werden. Die meisten von ihnen sind so dumm und selbstherrlich, daß sie gar nicht bemerken, wie sie instrumentalisiert werden. Andere wiederum sind so gerissen und gierig, daß sie das Spielchen zwar durchschauen, sich jedoch niemals gegen ihre Gönner erheben würden. Im Parteiensystem kommt nur nach oben, wer die Spielregeln der Finanz- und Medienmacht aus Dummheit oder aus Gerissenheit befolgt. Daher ist es völlig sinnlos, sich überhaupt mit Wahlen und Politikern zu befassen. Man sollte nicht nur Wahlen boykottieren, sondern auch die gesamte Show drum herum. Wer gar nicht mehr hinsieht, schont seine Kräfte und muß sich nicht ständig darüber ärgern, daß keine Regierung jemals etwas ändert. Auf diese Weise entzieht man dem System die Energie.

Mit diesen Schritten, an denen sich jeder Einzelne ganz oder zumindest teilweise beteiligen kann, läßt sich das System effektiv und gewaltlos beseitigen und Platz für ein besseres schaffen.

Ausblick

Renaissance 2.0

Dank dem derzeit noch freien Internet verbreiten sich nun die Informationen, die das System zum Wanken bringen. Ein Steuer- und Systemboykott auf Basis von Netzwerken, die von Banken, Konzernen, Medien und Politikern unabhängig sind, funktioniert ohne Konfrontation mit diesen Machteliten. Jeder Einzelne kann sofort damit beginnen. Die Geldhersteller und ihre Gehilfen können dann in ihrem System ohne Volk weitermachen, werden aber für ihr selbst erzeugtes Papier- und Giralgeld kaum noch Waren und Dienstleistungen bekommen. Der Staat, das sind die Menschen.

„In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.“ (George Orwell)

Die Gesellschaft, die einst durch Aufklärung aus dem dunklen Mittelalter erwachte, befindet sich heute unter einer neuen Dunstglocke, die von Banken, Konzernen, Medien und Politikern erzeugt wird, für ein Leben voller Materialismus, Lügen, Machtgier, Sklaverei, Konsum, Umweltzerstörung, Wachstumswahn, Krankheit, Kriege und Verbrechen.

Doch wir erleben derzeit den Beginn eines neuen Zeitalters der Aufklärung, ein neues Erwachen in ein Leben voller Idealismus, Freiheit, Frieden, Weisheit, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Liebe, Freundschaft, Kultur und Moral – alles Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann. – „The Best Things in Life Are Free.“

Alternativen

Abschließend stellt sich nun natürlich auch die Frage, wie die Menschen, die das bestehende System verlassen haben, ihre gesellschaftliche Ordnung von Beginn an gestalten.

Man könnte zum Beispiel die Demokratie einführen, aber dieser Versuch hat bisher immer und überall zu einer versteckten Diktatur der Plutokraten geführt. Wenn eine Demokratie überhaupt jemals funktionieren soll, dann muß von Anfang an geregelt werden, daß niemand eine größere Macht bekommt, als die gewählten Volksvertreter. Dazu müßten ihnen dann aber auch das Finanzsystem und die Medien untergeordnet werden, was allerdings dazu führen würde, daß man das Ergebnis dann wohl kaum noch als Demokratie bezeichnen kann. Was man heute unter einer Demokratie versteht, ist eine Illusion, ein Widerspruch in sich und kann gar nicht funktionieren.

Demokratie ist nur eine besondere Form von Diktatur, und zwar eine besonders gefährliche, da sie kaum erkannt wird und die getäuschten Menschen ihre Unterdrücker sogar noch ungewollt unterstützen. In einer geldgesteuerten Scheindemokratie liegt die Macht tatsächlich bei den Plutokraten, also bei den Geldsystembetreibern und Medienbesitzern, den reichsten, mächtigsten und gierigsten Menschen, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Daraus kann es nur einen Ausweg geben: Eine Staatsführung durch besonders fähige Idealisten. Eine solche Staatsführung hat dann die Aufgabe und wird dazu in die Lage versetzt, die Bürger zu schützen. Jegliche Macht wird dann begrenzt, und die höchste Macht darf nur von dieser Staatsführung ausgehen. Ein geeignetes Auswahlverfahren wird sicherstellen, daß nur die weisesten und idealistischsten Menschen diese Autorität bekommen.

Die neue Staatsführung muß von geringer Personenzahl, kompetent, weise, fleißig, unabhängig und von idealistischem Charakter sein. Sie muß vor allem auch bereit sein, für all ihr Tun und Lassen die volle persönliche Verantwortung zu tragen. Daß unsere derzeitigen Politikdarsteller mangels charakterlicher und fachlicher Eignung dafür wohl kaum in Frage kommen, versteht sich von selbst. Solche Menschen werden dann keinesfalls mehr mitwirken. Aber das werden sie dann auch ohnehin nicht mehr wollen, denn eine weitere Voraussetzung ist, daß sich jeder Beteiligte zu einem spartanischen Leben verpflichtet und weiter nichts erhält als Unterkunft und Verpflegung für sich und seine Familie.

Volle persönliche Verantwortung, keine Privilegien und keine Bereicherung? Wer soll dann noch bereit sein, eine solche Position zu übernehmen? Die Antwort ist ganz klar: Nur die allerbesten!

Einer solchen Staatsführung kann und muß man dann selbstverständlich auch das Geldwesen unterordnen. Silvio Gesell schrieb im Jahre 1920: „Ich stelle die Forderung, – seit 30 Jahren tue ich das unermüdlich – daß die Reichsbank zur reinen Staatseinrichtung erhoben werde. Unbedingte Loslösung von der Börse, schärfste Trennung von allen verführerischen, privatwirtschaftlichen Belängen, – eine Notenanstalt soll sie sein, mehr nicht! Die Ausgabe von Banknoten soll nach scharf gezogenen Richtlinien erfolgen, die jede Willkür ausschließen, jedes Börsen­wucherspiel im Keim ersticken, Krise, Krach, Geldstreik unmöglich machen. Die Leitung der Notenbank soll der öffentlichen Aufsicht dadurch zugänglich gemacht werden, daß die Einfachheit ihrer Grundsätze jedem durchsichtig wird.”

Als ersten Schritt benötigt das Volk eine Verfassung, und die kann es sich sogar nach BRD-Recht durch einen selbst organisierten Volksentscheid selbst geben. Gemäß Grundgesetz Artikel 146 gilt: „Dieses Grundgesetz [...] verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“ Die Machthaber und ihre Marionetten in den Regierungen und Propagandaanstalten werden dazu nicht benötigt. Sie werden selbstverständlich aus der Organisation ausgeschlossen.

Daß die aktuellen Machthaber über ihre ferngesteuerten Politiker und Medien ohnehin niemals bei etwas mitwirken werden, was im Interesse des Volkes ist, dürfte nun wohl jedem klar sein. Man würde also auch vergeblich darauf warten, daß die Gestaltung der neuen Verfassung über deren vorgespielte „Öffentlichkeit“ ausgerufen wird. Daher kommt als Medium hierfür nur das Internet in Frage. Wir werden eine Plattform im Internet aufbauen, auf der ein Verfassungsentwurf ähnlich einem Open Source Projekt entsteht und über den dann per Internet abgestimmt wird.

Der Widerstand der Machthaber wird vermutlich wie üblich ablaufen: Zuerst werden ihre Massenmedien das Projekt komplett aus der veröffentlichten Diskussion heraushalten. Ab einem Umfang, der dies nicht mehr zuläßt, werden sie es zunächst lächerlich machen und dann schließlich als linken oder rechten Extremismus diffamieren. Wie Mahatma Gandhi schon sagte:„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.”

Auch der sogenannte „Verfassungsschutz” wird sich mit den Initiatoren befassen, obwohl solche Bestrebungen gemäß Grundgesetz Artikel 5, 20 und 146 ausdrücklich erlaubt und sogar absolut notwendig sind. Die zur Überwachung und zum Kampf gegen die Freiheit der Systemsklaven beauftragten Mitarbeiter der Unterdrückungsapparate sollten lieber gegen die wahren Verfassungsfeinde in den Parlamenten und Geldfabriken vorgehen, anstatt ausgerechnet diejenigen zu verfolgen, die die Rechte und Pflichten des Grundgesetzes ernstnehmen. Wer als Staatsdiener und kleines Rädchen im Getriebe – wie schon oft in der Geschichte – „nur den Anweisungen von oben Folge leistet”, verstößt dabei gegen das eigene Grundgesetz und trägt dazu bei, daß auch er selbst und seine Nachkommen weiterhin in Sklaverei leben und den Planeten durch ihren Wachstumswahn zerstören müssen.

In der neuen Verfassung wird dann natürlich ein Finanz- und Steuersystem verankert, das dem Volke dient, anstatt es zugunsten einer kleinen, übergeordneten Gruppe auszubeuten. Die Grundlagen für ein solches System wurden schon vor hundert Jahren von Silvio Gesell ausgearbeitet und seither in vielen neuen Lösungen weiterentwickelt. Nur leider werden diese Lehren in der von der Geldmacht gesteuerten Volkswirtschaftslehre komplett verschwiegen. Es gibt bereits fertig entwickelte Gesellschaftsmodelle, die ohne Zinswucher und Wachstumswahn auskommen, sinnlose Arbeitsplätze überflüssig machen, dafür aber ein bedingungsloses Grundeinkommen bei gleichzeitiger Abschaffung von Steuern ermöglichen.

Ein zinsfreies Geldsystem, das der Allgemeinheit dient, ist die Voraussetzung für die nächsthöhere Entwicklungsstufe unserer Gesellschaft. Auf das Zeitalter des Kapitalismus könnte das Zeitalter des Humanismus folgen. Dieser wichtige Evolutionsschritt benötigt jedoch einen Auslöser, der außerhalb der bestehenden Systeme zu finden ist. Welche Methoden hierfür geeignet sind, sollte nun bekannt sein und verbreitet werden.
Weitere hervorragende Ideen sind unter anderem unter Empfehlungen aufgelistet. Wer noch gelistet werden möchte, möge sich bitte melden. Welches bessere System den Platz des noch bestehenden einnimmt, soll ein fairer Wettbewerb unter den vielen guten Alternativen entscheiden.

Quelle: http://www.steuerboykott.org/

Es ist also unsere Pflicht auf zu stehen und hin zu schauen. Denn mit allen zu unrecht gezahlten Steuern Finanzieren wir Kriege und andere Menschen- und Völkerverbrechen.

Weiter möchte ich Ihnen folgendes Video an Herz legen:

Andreas Popp und der Plan B
http://www.youtube.com/watch?v=l2ApFesIGdc

Mit besten Grüßen Ihr

Dennis Falk
Staatliche Selbstverwaltung Dennis Falk gem. UN Resolution A/Res/56/83
der natürlichen Person Dennis Falk gem. BGB §1

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.11.2011 um 17:51 Uhr
Oh ha, ich will Ihnen ja nicht Ihre Illusion rauben...aber wer soll das alles lesen ? "Weniger ist manchmal mehr!" dies ist auch heute (manchmal) noch richtig :-)

Die Fakten, ja, die sind nichts neues, gut, dass sie geballt aufgezählt werden...

Die Lösung, die Vorgehensweise? Erinnert mich ein wenig an "Empört Euch" (auch keine wirkliche Lösung!)

wenn man den Kapitalismus kritisiert dann muss man auch so konsequent sein und darstellen was ihn ersetzen soll, auch kein besonderes Problem, dies teilt der Autor mit vielen Kritikern des Kapitalismus....

Eine relativ kleine Personenzahl, nur um mal ein einziges Beispiel hier zu nehmen, soll die zukünftige Staatsführung übernehmen, kompetent....??? Da schrillen bei mir aber jetzt die Alarmglocken!
Was hier so radikal und fortschrittlich klingt, das ist für mich, so beim ersten querlesen (im Moment habe ich auch keine Lust näher darauf einzugehen) "Alter Wein in neuen Schläuchen" = mit Volksherrschaft hat das dann auch wenig zu tun, und dies ist sowieso reine Utopie, solange das Volk aus verschiedenen Klassen besteht....auch die Theorie des "Staates des ganzen Volkes" ist uralt, und in der Praxis zig-mal widerlegt!
Dennis Falk
129
Dennis Falk aus Buseck schrieb am 23.11.2011 um 18:21 Uhr
Zu "Weniger ist manchmal mehr": Es gibt Themen die verdienen eine lange Ausführung.
Über Ihre Kritik die im Grunde nur eins sagt: "alles alter Kaffee" kann ich nur schmunzeln.
Denn, wer die Zeichen der Zeit erkennt, weiß, dass sich grundlegendes ändern muss!
Ich bin mir nur noch nicht so sicher wessen Welt eine Illusion darstellt, scheinen sie doch immer noch nicht realisiert zu haben, dass alle Strukturen so sind weil sie so gemacht werden.

Schon H.Ford sagte

“Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht:

Du wirst auf jeden Fall recht behalten”
Antje Amstein
5.944
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 23.11.2011 um 21:52 Uhr
ich finde der Text ist lang aber lesenswert!
hier noch einige Standpunkte zum Wachstumswahn: http://www.nachdenkseiten.de/?p=9169

die "10 Methoden des passiven Widerstands" geben Hoffnung auf Veränderung und Verbesserung. Diese friedliche Revolution ist der Weg unserer Evolution.
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.11.2011 um 23:24 Uhr
Nun Herr Falk, dass wir in einer Welt leben, in der der Kapitalismus das herrschende System ist, in der die bürgerliche Demokratie nur eine Form dieser Herrschaft ist - da können Sie meinetwegen ruhig schmunzeln - das ist nichts neues!

ich weiss nicht auf was Sie sich beziehen, wenn Sie schreiben, dass ich (oder andere) nicht erkennen würden, dass alle Strukturen so sind weil sie so gemacht werden. Strukturen fallen doch nicht "vom Himmel", also was soll das? Welche Welt wollen Sie denn, dies ist mir nicht klar, bin ja lernfähig und neugierig, sonst hätte ich doch gar keinen Kommentar geschrieben und keine Fragen gestellt.....

Statt mit diesem, für mich nichtssagenden Spruch, zu antworten hätte ich eher eine konkrete Antwort erwartet: "Was ist für Sie / den Autor die Lösung" oder ist was dran an der Kritik "Es ist eine Illusion vom Staat des ganzen Volkes zu reden, so lange es Klassen gibt" oder "Sollte nicht eine Regierung, die die zukünftigen Staatsgeschäfte übernehmen soll möglichst breit aufgestellt sein, und was verstehen Sie unter "kompetent"?"

So bin ich nunmal "gestrickt": auf konkrete Fragen und Kritiken erwarte ich konkrete Antworten, keine "Sprüche" :-)
Dennis Falk
129
Dennis Falk aus Buseck schrieb am 24.11.2011 um 17:45 Uhr
Das ist ja interessant.

Die Antwort finden Sie unter http://www.youtube.com/watch?v=l2ApFesIGdc

Da ich diesen Link mit aufgeführt habe, gehe ich einmal davon aus, dass Sie nicht alles gelesen haben.

Des weiteren haben Sie wild spekuliert und das ist in meiner Welt nichts Konkretes! Zitat von Ihnen: so beim ersten Querlesen (Zitat Ende)

Schade finde ich, da Sie anscheinend die Weisheit mit dem Löffel gegessen haben, Sie von mir eine Lösung erwarten.
Die Lösung, so wie ich Sie mir vorstelle, wird in der nächsten Zeit übrigens noch von mir verfasst und würde für ein Gespräch über den nicht unerheblichen Text zu weit führen.

Schöner fände ich es, wenn eine konstruktive Unterhaltung im Rahmen des gegenseitigen Verständnisses zustande gekommen wäre. In Ihren Ausführungen aber finde ich nur Hohn und Überheblichkeit. Ihre Generation ist es, die unsere Situation zu einem großen Teil zu verantworten hat. Nun komme ich daher und setzte mich ein um jenen Menschen die Tatsachen vor Augen zu führen und muss mich dann mit einer destruktiven Art und Weise beschäftigen die ganz genau das wiederspiegelt was ich auf zu zeigen versuche.

Der Verdacht liegt nahe, dass Sie in einer Position sind, die Ihnen so gut gefällt, dass der Blick für das ganze Ihren Illusionen nicht gut tun würde. Und so macht man sich dann auf und kritisiert die Wahrheit, um den Blick der anderen ab zu wenden.
Entschuldigen Sie meine klaren Worte die an dieser Stelle (in meiner Welt) notwendig sind um Ihnen unmissverständlich und deutlich aufzuzeigen, dass das was Sie Kommentar nennen, reine Destruktive Züge beinhalten und wirklich nichts an der Situation ändern.

Eine neue Generation erwacht, eine Generation die sich über das Handeln gewisser Gruppierung bewusst geworden ist/wird und früher oder etwas später Gedankengut so wie Sie es vertreten auslachen wird.

Veränderung ist nicht nur möglich sondern vorprogrammiert, ob es Ihnen gefällt oder nicht!
Mit diesen Worte lasse ich Sie nun da wo Sie sind und hoffe das Sie nicht nur die Emotion wahrnehmen die in meinen Worten steckt sondern erkennen das genau das der Schritt zur Veränderung ist! Es spielt keine Rolle ob irgendjemand schon einmal etwas versuchte oder dachte, sondern die Zeit wann etwas gedacht wird ist entscheidend.

Soweit alles liebe für Sie, Ihre Lieben, Kinder, Enkelkinder und Freunde und natürlich für jeden der das gerade liest. Steht auf, informiert euch und beginnt autark zu handeln und hört nicht darauf was andere euch sagen sondern BILDET euch und eure EIGENE MEINUNG
Stefan Walther
3.906
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.11.2011 um 19:18 Uhr
Lassen wir`s einfach, wer argumentiert "eine Generation sei für irgendwas verantwortlich" und nicht die Vertreter einer bestimmten gesellschaftlichen Klasse, sorry, das ist nichts für mich!

"Eine neue Generation erwacht"??? du meine Güte, wer erwacht? die Arbeiterklasse? das Volk? Nein, "eine neue Generation"

Wer den Blick für das Ganze hier nicht hat, nun, die Zukunft, die Praxis, wird`s beweisen.

Sie ziehen immer wieder, nur Wiederholungen machen es nicht besser oder wahrer, seltsame Schlüsse: "Veränderung ist nicht nur möglich sondern vroprogrammiert, ob es Ihnen gefällt oder nicht!" Wer hat nun die Weisheit mit Löffeln gefressen, wer ist völlig unempfänglich für Kritik, wer hat bisher immer noch keine einzige Frage beantwortet, wer unterstellt und spekuliert....???

Um als letztes klarzustellen: es gab noch nie Stillstand, alles ist in Bewegung, quantitativ und qualitativ ( Umbrüche, Revolutionen), Veränderungen sind nicht nur notwendig, sie gehören gesetzmäßig zur gesellschaftlichen Entwicklung! Entscheidend dabei ist aber keineswegs eine Generation ( das ist überheblich!), entscheidend ist immer die jeweils fortschrittliche Klasse!
Und da kann man schonmal zuhören was andere sagen und sagten, vielleicht kann man sogar etwas davon lernen und gebrauchen :-))

Noch ein kleiner Tipp: wenn Sie etwas verbreiten, etwas hier einstellen, dann müssen Sie immer mit anderen Meinungen, auch mit kritischen Kommentaren usw. rechnen, auch wenn nicht jeder das ganze Pamphlet gelesen hat..... wenn Sie nur auf Reaktionen hoffen wie "toll, klasse....", dann sind Sie hier falsch!
Dennis Falk
129
Dennis Falk aus Buseck schrieb am 25.11.2011 um 10:36 Uhr
Sie sind schon ein guter.

Ich wünsche Ihnen alles Glück und verbleibe mit vielen Grüßen :)
Christian Momberger
10.792
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.12.2012 um 22:59 Uhr
Ich gebe zu, mir was der Text viel zu lang, vielleicht lese ich Ihn später mal vollständig. Daher stimmt es schon, wenn Stefan schreibt: "Weniger ist manchmal mehr!". Aber auch sonst denke ich hat völlig recht mit dem was er schreibt, Klar die Patentlösung gibt es nicht, aber es sind nicht die Generationen, sondern die gesellschaftlichen und jeweils herrschenden Klassen, die für die Situation verantwortlich sind. Und wohin es sich entwickeln wird, das ist in der Tat die Frage. Ich hoffe, es wird keinen neuen Faschismus geben, sondern sich das ganze in die andere Richtung entwickeln, aber die Herrschenden werden schon alles daran setzten, ihre Macht nicht zu verlieren. Daher wird ja auch alles "Fortschrittliche erbittert bekämpft, während man die Rechten gewähren lässt.
101
Julius Epstein aus Gießen schrieb am 23.12.2012 um 13:58 Uhr
Herr Falk, Sie wollen sich in keine rechte Ecke stellen lassen, wie Sie an einer Stelle schreiben. Das müssen Sie auch nicht, das tun sie selbst.
1.746
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.12.2012 um 14:40 Uhr
Ja, Herr Epstein, was hier unter vielen verschwurbelten Worten
verborgen ist, unter dem Deckmantel linker Positionen ,zielt auf die
Abschaffung der Demokratie ab. Ziemlich krank, das Ganze, und
den faschistischen Hintergrund seiner Gedankenwelt hat ja der Autor in einem anderen Beitrag deutlich gemacht.
Hallo Lieber Leser
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