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Jungpfadfinder steuerten Lok und schliefen in Waggons

von Astrid Weberam 11.10.2011724 mal gelesen1 Kommentar
Buseck | Am vergangenen Wochenende fand das Herbstlager der Jungpfadfinder der DPSG Gießen (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) statt. Es sollte ein ganz besonderes Lager werden. So wurde zur Übernachtung weder eine Hütte gemietet noch Zelte aufgestellt – die Kinder schliefen in ausrangierten Zugwaggons. Doch mit der Übernachtung begann ein noch viel größeres Abenteuer!

Die sechs Jungen und Mädchen staunten nicht schlecht, als sie den großen Waggon der Oberhessischen Eisenbahnfreunde betraten. Er war ausgestattet mit Tischen und Stühlen und einer Bar. „Hier schlafen wir? Cool!“, freute sich Kevin. Diese Übernachtung schien ein großes Abenteuer zu werden.

Sogleich suchten sich alle einen schönen Platz, legten Isomatte und Schlafsack auf den Boden und erkundeten danach das Gelände. Mehrere alte Waggons, eine alte Lok und Schienenbusse erweckten die Neugier. „Wie alt ist die Lok? Wie teuer ist so eine Lok? Kann man damit noch fahren?” Viele Fragen wurden geduldig beantwortet, so dass alle anschließend müde in den Schlafsack stiegen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen fuhren die Jungpfadfinder nach
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Wiesbaden, um den Tag im Schloss Freudenberg zu verbringen. Die Windorgel, die Partnerschaukel und viele andere Stationen im Erlebnisfeld begeisterten. Die größte Herausforderung war aber, die eigenen Ängste zu überwinden und die Dunkel-Bar zu betreten. Es war so dunkel, dass man sich nur mit den Händen und mit der Stimme orientieren konnte. Die Getränke und das Stück Kuchen schmeckten sehr gut – obwohl die Kinder die Leckereien nicht sahen. Da es in dem Erlebnismuseum so viel zu entdecken gab, blieb die Gruppe sogar länger als ursprünglich geplant.

Nach dem Abendessen verkündete ein Mitglied des Oberhessischen Eisenbahnfreunde den erstaunten Kids, dass ihr Zug um 21:44 Uhr abfahren würde. Wohin, das wurde nicht verraten. So stiegen die neugierigen Kinder pünktlich im alten Güterbahnhof in die Schienenbahn. Doch noch auf dem Privatgrundstück hielt die Bahn an. „Wer von euch fährt die Bahn zurück?”, fragte der Zugführer. Natürlich fand sich sofort ein Freiwilliger, der die Bahn unter fachkundiger Anleitung auf den Bahnsteig zurück steuerte. Eine ganze Stunde rangierte die Bahn, durch die Kinder gelenkt, auf dem alten Güterbahnhof.

Eine alte Diesellok von 1933 sollte die Fahrt mit dem Schienenbus noch toppen. Um diese fahren zu können, musste eine alte Weiche per Hand umgestellt werden. Das war ein ziemlicher Kraftaufwand. Begeistert stiegen die Jungpfadfinder ein. Die Fahrt mit der alten verrosteten Lok war eindeutig das Highlight des Wochenendes.

Als die Jungpfadfinder später müde und glücklich in den Schlafsäcken lagen, sagte Lukas begeistert: “Später werde ich mal Zugführer. Oder ich werde Zugmechaniker. Das steht fest”.

Wer mehr über die DPSG Gießen wissen möchte, kann uns im Internet besuchen unter www.dpsg-giessen.de.

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Astrid Weber
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Astrid Weber aus Buseck schrieb am 11.10.2011 um 21:54 Uhr
Wer mehr über die Pfadfinder erfahren möchte, kann sich unter www.dpsg-giessen.de informieren.

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