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Alten-Busecker Roter Stammtisch besteht weiter

Buseck | Die Teilnehmer des kürzlich stattgefundenen Roten Stammtisch der Alten-Busecker SPD waren sich einig: Trotz der Niederlegung des SPD-Vorsitzes durch Karsten Schulze soll der monatliche Rote Stammtisch weiter bestehen. Nicole Albrecht nimmt als gewählte Stellvertreterin vorerst den Vorsitz.
Der nächste Alten-Busecker Rote Stammtisch findet am Mittwoch, 21. Januar ab 20 Uhr in den „Busecker Stuben“ (Harbighalle in Alten-Buseck) mit einem Neujahrsempfang statt.
Trotz der teilweise durchaus nachvollziehbaren Rücktrittsbegründung von Karsten Schulze war eine leichte Enttäuschung über ihn bei den Anwesenden vorhanden. Die zahlreichen Stammtisch-Teilnehmer waren sich einig, dass die durch die vier SPD-Landtagsabgeordnete verhinderte Bildung einer SPD- geführten Hessischen Landesregierung bei den meisten SPD-Mitgliedern Fassungslosigkeit hervorgerufen habe.
Trotzdem besäßen die inhaltlichen Wahlaussagen der Landes-SPD weiterhin Gültigkeit und verdienten einen, wenn auch kurzen, aber um so engagierteren Wahlkampf. Das Wahlprogramm der SPD mit ihrem aus Mittelhessen stammenden Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel sei der politischen Konkurrenz überlegen. Als Beispiele hierfür wurden eine bessere Schulpolitik sowie eine Energiepolitik mit alternativen Energien genannt.
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Die intensive Diskussion am Roten Stammtisch zum Landtagswahlkampf werde in Alten-Buseck bis zum Wahltag noch manche Überraschung hervorbringen.
Der ebenfalls anwesende SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Busecker SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Weigelt freute sich, dass etliche SPD-Mitglieder beim letzten Roten Stammtisch 2008 erschienen waren. Er stellte noch einmal dar, warum er erneut als Busecker Bürgermeisterkandidat antritt. Die Erhöhung der Wassergebühren um 17 Cent pro Kubikmeter sei unnötig. Seit 1989 verzeichne der Haushalt der Busecker Gemeindewerke meistens Überschüsse, sodaß bis 2008 eine stattliche Gesamtüberschuss-Summe zu verzeichnen sei. Der Haushalt der Gemeindewerke Buseck weise auch in 2009 noch einen kleinen Überschuss aus und das mit den alten niedrigeren Gebühren. Durch die unnötige Wasserpreis-Erhöhung entstehe in 2009 ein Überschuss von brutto 100.000 Euro, von dem dann ca. 20.000 Euro an Steuern an das Finanzamt abzuführen sei. Es stelle sich ernsthaft die Frage, wie Bürgermeister Reinl mit der Mehrheitskoalition Freie Wähler und CDU im Rücken mit dem Geld der Busecker Bürger umgehe.
Ein weiteres Thema war die Entwicklung der Busecker Kindergärten mit den Grundschulen. Hierzu soll, wie in Großen-Buseck durch eine Elterninitiative hervorgerufen, ein Fragebogen mit Elternvertretern der Schule und den Kindergärten in Alten-Buseck und Trohe angeregt und entwickelt werden. Dieser Fragebogen solle die Notwendigkeit und Bedürfnisse der Betreuung der Kinder von zwei bis zehn Jahren bei allen Eltern abfragen. Danach müsse dann ein Runder Tisch mit allen Verantwortlichen aus Politik, Schule und Kindergärten eingerichtet werden. Es solle dann der Frage nachgegangen werden, wie die Grundschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung und die Betreuung durch die Kindergärten mit Mittagessen in Alten-Buseck und Trohe sichergestellt werden könne.

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